BiodiWa - Allianz Biodiversität und Wasser

  • Home
  • BiodiWa - Allianz Biodiversität und Wasser

BiodiWa - Allianz Biodiversität und Wasser BiodiWa unterstützt die Vernetzung und Zusammenarbeit der Wissenschaft mit relevanten Sektoren.

11/03/2026

Netzwerk Biodiversität Österreich

11/03/2026
11/03/2026

Ass. Prof. Bernhard Salcher vom Fachbereich Umwelt und Biodiversität 🌐 (Abteilung Geologie) ist derzeit in einem Beitrag des ORF zu sehen.
In seiner Forschung mit u.a. Mathias Hopfinger (Abteilung Botanik) nimmt er Moorflächen genauer unter die Lupe. 🔍🌱

Sehen kann man das derzeit im ORF in der Mediathek:

https://on.orf.at/video/14314524/16050152/landwirtschaftsschule-elixhausen-klimaschutz-trifft-landwirtschaft

Oder auch beim ORF zum nachlesen:

https://salzburg.orf.at/stories/3344854/

Foto: (C) ORF

Universität Salzburg
Stv Biologie

was sagst du dazu?
11/03/2026

was sagst du dazu?

Netzwerk Biodiversität Österreich
11/03/2026

Netzwerk Biodiversität Österreich

🌍 Did you hear? The new IPBES report confirms it: businesses that ignore biodiversity are putting their own survival at risk. It's time to rethink how companies interact with nature!

Check it out with Reuters: https://ow.ly/20aF50YnYG5

👉 Find out more in the media release in 3 languages, the Summary for Policymakers (SPM), and numerous multimedia resources on our page here: https://bit.ly/IPBES12Media

11/03/2026
11/03/2026
11/03/2026
11/03/2026

Der Moorfrosch (Rana arvalis) gehört zu unseren kleineren Froscharten und wird nur bis zu sieben Zentimeter groß. Meist ist er unscheinbar hell- bis dunkelbraun gefärbt, oft mit einem hellen Längsband auf dem Rücken. Doch zur Laichzeit passiert Erstaunliches: Die Männchen entwickeln für kurze Zeit eine intensive Blaufärbung – ein eindrucksvolles Naturschauspiel in unseren Mooren.

Sein Körper ist schlank, die Schnauze kurz und spitz. Das Trommelfell ist deutlich kleiner als das Auge – ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu anderen Braunfröschen.

🌍 Verbreitung: Von den Niederlanden und Deutschland reicht sein Verbreitungsgebiet über Osteuropa bis nach Sibirien. In Deutschland liegt der Schwerpunkt im Norden und Osten. In Mittel-, West- und Süddeutschland ist der Moorfrosch dagegen selten geworden – in Bayern gilt er sogar als vom Aussterben bedroht.

💧 Lebensraum: Der Moorfrosch ist eng an wasserreiche Lebensräume gebunden: Zwischen- und Niedermoore, Bruchwälder, Nasswiesen, sumpfiges Grünland und Weichholzauen größerer Flüsse. Entscheidend ist ein hoher Grundwasserstand – und genau diese Lebensräume sind heute stark gefährdet.

🐸 Fortpflanzung: Ähnlich wie der Grasfrosch legt der Moorfrosch Laichballen mit 500 bis 3.000 Eiern in flachen, sonnigen Gewässerzonen ab. In empfindlichen Moorgewässern kann jedoch bereits ein zu niedriger pH-Wert (unter etwa 4,5), etwa durch „sauren Regen“, zu Verpilzung und Absterben des Laiches führen.

⚠️ Gefährdung: Entwässerung, Zuschüttung von Gewässern, Nährstoffeinträge durch Dünger sowie Schadstoffe setzen dem Moorfrosch massiv zu. Wo Moore trockengelegt oder Wiesen intensiv genutzt werden, verschwinden seine Lebensräume – und mit ihnen die Bestände.

🛡️ Schutzstatus: Der Moorfrosch ist europaweit durch die FFH-Richtlinie geschützt und nach dem Bundesnaturschutzgesetz „streng geschützt“. Er darf nicht gefangen, verletzt oder getötet werden – und auch seine Lebensstätten stehen unter besonderem Schutz.

Doch klar ist: Schutz auf dem Papier reicht nicht. Nur intakte Moore sichern seine Zukunft – und die vieler weiterer Arten.

Habt ihr schon mal einen blauen Moorfrosch gesehen?

Address

Dr./Karl-Dorrek-Straße 30

3500

Alerts

Be the first to know and let us send you an email when BiodiWa - Allianz Biodiversität und Wasser posts news and promotions. Your email address will not be used for any other purpose, and you can unsubscribe at any time.

Contact The University

Send a message to BiodiWa - Allianz Biodiversität und Wasser:

Shortcuts

  • Want your university to be the top-listed University?

Share