14/01/2020
Nach Abschluss der Forschungsprogramme "Energiewende" (NFP 70) und "Steuerung des Energieverbrauchs" (NFP 71) hat heute der Schweizerische Nationalfonds Bilanz gezogen. Demnach ist ein wirtschaftlich und sozial verträglicher Ausstieg aus der Kernenergie und der CO2-intensiven Energiewelt schon mit den heute bekannten technischen und finanziellen Mitteln möglich. "Doch von alleine werden sich neue Technologien, erst recht aber neue Verhaltensweisen nicht im Alltag durchsetzen. Dafür müssen wir alle unsere Verantwortung wahrnehmen: als Bürgerinnen und Bürger, Konsumentinnen und Konsumenten, Politikerinnen und Politiker sowie in unseren sonstigen Rollen", sagte Andreas Balthasar, Präsident der Leitungsgruppe des NFP 71 und Titularprofessor für Politikwissenschaft an der Uni Luzern. Die Uni Luzern war mit dem Projekt "Steueranreize für eine Senkung des Energieverbrauchs" ( https://www.nfp-energie.ch/de/projects/944/ ) unter der Leitung von Simon Lüchinger, Professor für Ökonomie, im NFP 71 vertreten.
Andreas Balthasar im Interview mit dem Tagesanzeiger:
https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/jeder-fuenfte-weiss-nicht-dass-es-ein-klimaproblem-gibt/story/30234895
Über 300 Forschende erarbeiteten im Rahmen der Nationalen Forschungsprogramme "Energiewende" (NFP 70) und "Steuerung des Energieverbrauchs" (NFP 71) zahlreiche Innovationen und Erkenntnisse, um die Energiestrategie 2050 umzusetzen. Nun sind die Programme abgeschlossen und der Schweizerische Nationa...