Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit geisteswissenschaftlichem Profil in der Region

15/10/2026

Over the next two years, “Historical Moments: ‘Behind the Science’ Conversations 2026–2028” will bring together scientists, historians, and voices from culture, politics, and the arts.

Developed by the Max Planck Institute for the History of Science in collaboration with leading scientific and cultural institutions across Berlin, the series looks beyond isolated breakthroughs and explores science as a collaborative and contested practice shaped by people, institutions, technologies, and society.

Together, we will ask:

🔹 What shapes the course of science?
🔹 Who decides what counts as a breakthrough?
🔹 Whose contributions remain invisible?
🔹 How does scientific knowledge shape our collective futures?

From artificial intelligence and the microbiome to ocean governance and astrophysics–we invite you to look beyond familiar stories of progress and to engage with how knowledge is made and put to work.

The Historical Moments series begins with:

🧬 Copy-Paste Nature: Promises and Limits of Biomimicry, in collaboration with BBAW

Together, a scientist, a historian, and a designer explore how knowledge, materials, and practices have shaped the ways we make and innovate. Join the conversation as they ask what nature can teach us about developing more sustainable materials and technologies for the future.

📅 November 5, 18:00
📍 Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities (BBAW), Berlin

Join the conversation and find out more: https://historicalmoments.org/

14/10/2026
Der Fuß auf dem Kopf eines Pharaos: Die Statue Jean-François Champollions im Ehrenhof des Collège de France ist Ausgangs...
12/10/2026

Der Fuß auf dem Kopf eines Pharaos: Die Statue Jean-François Champollions im Ehrenhof des Collège de France ist Ausgangspunkt einer Debatte über koloniales Erbe und kulturelle Reparation.

Eine Diskussion über Markus Messlings neues Buch „Kulturtod und Reparation“.

Anmeldung über den Link in der Bio.

Wie gelingt Prävention? Dieser Frage widmete sich unser Präventions-Salon „Fit für morgen!“ am 30. September im Wissensc...
07/10/2026

Wie gelingt Prävention? Dieser Frage widmete sich unser Präventions-Salon „Fit für morgen!“ am 30. September im Wissenschaftsforum am Gendarmenmarkt.

Prof. Dr. Christoph Markschies machte zum Auftakt auf eine wenig adressierte Dimension aufmerksam: Prävention ist auch eine soziale Frage. Denn der Begriff werde in reicheren Bundesländern und in gebildeteren Schichten häufiger verwendet. Wie also können Präventionsangebote diejenigen erreichen, die bislang weniger Zugang zu Gesundheitswissen und entsprechenden Angeboten haben?

Dr. Eckart von Hirschhausen zeigte in seinem Impuls, dass Prävention zugleich ganz konkret im Alltag beginnen kann, von Bewegung und Ernährung bis hin zu den Bedingungen, unter denen Menschen leben. Mit einem 90-jährigen „Super Ager“, der jeden Morgen in seinem Keller Seilsprünge macht, gab er ein anschauliches Beispiel dafür, wie kleine Gewohnheiten Teil des Alltags werden können. Zugleich ging von Hirschhausen über individuelle Tipps hinaus und sprach über Umweltfaktoren wie Hitze, Stadtgestaltung und soziale Bedingungen und Herausforderungen bei der strukturellen Verankerung von Prävention durch Kulturkampf, Marktlogiken und KI-generierte Desinformationskampagnen.

Auf dem Podium wurde deutlich, wie vielfältig Prävention ansetzen kann: Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich sprach über Prävention bereits vor der Geburt und die Bedeutung struktureller Maßnahmen zum Schutz von Schwangeren. Wiebke Kottenkamp zeigte am Beispiel der Kita- und Schulverpflegung, dass Ernährung auch eine Frage von Teilhabe ist. Prof. Dr. Martin E. Kreis erläuterte am Beispiel der Darmkrebsvorsorge, welchen Effekt eine fortlaufende Aufklärung der Ärzteschaft hat. Prof. Dr. Peter H. Seeberger sprach über Impfungen, Krankenhauskeime und die Frage, wie wirksamem Schutz wieder mehr Vertrauen entgegengebracht werden kann.

Zum Abschied erinnerte Markschies an seinen Besuch in der Erich-Kästner-Schule in Berlin: „Und von Erich Kästner stammt der schöne Satz: ‚Besser als gerührt sein ist: sich rühren’. Wie Sie sich rühren können, das wissen Sie jetzt.”

Vielen Dank an unsere Podiumsgäste Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, Wiebke Kottenkamp, Prof. Dr. Martin E. Kreis, Prof. Dr. Peter H. Seeberger und Dr. Eckart von Hirschhausen für die vielfältigen Perspektiven und die engagierte Diskussion – und ebenso an alle Gäste für ihre Fragen und Beiträge!

Die Podiumsdiskussion ist Teil des Projekts „Fit für morgen!“ von Leopoldina, acatech - DEUTSCHE AKADEMIE der TECHNIKWISSENSCHAFTEN, Akademienunion , Bayerische Akademie der Wissenschaften und Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft.

Was braucht es, damit aus Wissen Handeln wird?Sonne über dem Gendarmenmarkt, Gespräche an den Thementischen, Musik und m...
05/10/2026

Was braucht es, damit aus Wissen Handeln wird?

Sonne über dem Gendarmenmarkt, Gespräche an den Thementischen, Musik und mittendrin Forschende, die sich Zeit für die Fragen der Besucher:innen nehmen: Unser Präventions-Salon „Fit für morgen!“ hat am 30. September Wissenschaft mitten in den Berliner Alltag gebracht.

Unser Präsident Christoph Markschies schlug vor dem Denkmal für Friedrich Schiller eine Brücke zu dessen medizinischer Dissertation über das Verhältnis von Körper und Geist: „Warum schaffe ich das nicht, das Präventionswissen, das ich habe, in mein Verhalten umzusetzen?“

💬 Genau darüber wurde gesprochen: Wie erreichen wissenschaftliche Erkenntnisse Familien? Was können wir selbst für unsere Gesundheit tun? Und welche Bedingungen braucht es, damit Prävention im Alltag tatsächlich funktioniert?
Nibras Naami sprach über die ersten 1.000 Lebenstage und die Bedeutung früher Gesundheitsförderung.

Annette Grüters-Kieslich, Sprecherin der neuen BBAW-IAG „Zielgerichtete Prävention“, zeigte, warum Prävention stärker an individuellen Risiken und Lebenssituationen ausgerichtet werden muss – und warum gute Wissenschaftskommunikation dafür entscheidend ist.

🥗 Beim Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke konnten Besucher:innen mit dem Deutschen Diabetes-Risiko-Test das eigene Risiko einschätzen.

🧠 An anderen Thementischen ging es um psychische Gesundheit, Angst, ADHS und das gesunde Aufwachsen von Kindern.

❤️ Außerdem im Gespräch: Bewegung, Ernährung, Einsamkeit, geschlechtersensible Medizin, Bluthochdruck und digitale Gesundheitsanwendungen.
Dabei wurde immer wieder deutlich: Prävention ist mehr als eine Frage individueller Vorsätze. Sie hängt auch davon ab, wie wir leben, welche Unterstützung verfügbar ist und ob wissenschaftliche Informationen die Menschen erreichen.

🙏 Herzlichen Dank an alle Expert:innen, Partner und Mitwirkenden – insbesondere der Charité Berlin, der BBAW, dem DIfE, dem Max Delbrück Center, Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit und dem Deutschen Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheitt und ganz besonders an die vielen Gäste, die mit ihren Fragen und Gesprächen den Präventions-Salon zu einem lebendigen Ort des Austauschs gemacht haben.

Wir gratulieren unserem Mitglied Peter Hegemann von Herzen zum Medizin-Nobelpreis! Akademiepräsident Christoph Markschie...
05/10/2026

Wir gratulieren unserem Mitglied Peter Hegemann von Herzen zum Medizin-Nobelpreis!

Akademiepräsident Christoph Markschies betont: „Ausgezeichnet wird nicht nur ein herausragender Wissenschaftler, der enorme Verdienste in seinem eigenen Fach errungen hat. Ausgezeichnet wird auch eine Persönlichkeit, die sich immer für exzellente Bedingungen für die Berliner Wissenschaften einsetzt. Für das alles sind wir ihm zu tiefem Dank verpflichtet.“

BREAKING NEWS
The Nobel Assembly at Karolinska Institutet has decided to award the 2026 Nobel Prize in Physiology or Medicine to Karl Deisseroth, Peter Hegemann and Georg Nagel “for their discoveries concerning light-gated ion channels and optogenetics.”

The Nobel Prize in Physiology or Medicine 2026 is awarded for optogenetics – a method that makes it possible to show how nerve cells shape memories, feelings and behaviours in the living brain. Peter Hegemann and Georg Nagel discovered a remarkable protein, channelrhodopsin, in a single-celled alga. Karl Deisseroth transformed the protein into a light-controlled switch for nerve cells. The laureates have laid the foundation of a new era in neuroscience.

Using optogenetics, researchers have been able to reveal neural circuits governing specific memories, feelings, and behaviours relevant for neurological and psychiatric disorders. In clinical medicine, researchers are using the method in attempts to restore sight in people with visual impairment.

Optogenetics has fundamentally altered our understanding of the brain. Every day brings new discoveries, helping to solve one of humanity’s great mysteries: how our incredible brain works.

Learn more
Press release: https://bit.ly/4j2j3sD
Popular information: https://bit.ly/3T6a8f7
Advanced information: https://bit.ly/4AutkEv

Wir gratulieren Mandana Seyfeddinipur, Direktorin Endangered Languages Documentation Programme und ELAR Archive, herzlic...
02/10/2026

Wir gratulieren Mandana Seyfeddinipur, Direktorin Endangered Languages Documentation Programme und ELAR Archive, herzlich zum Ehrendoktor der Universität Uppsala!

Wir freuen uns auf unsere beiden neuen Vizepräsidentinnen! Heute beginnt die Amtszeit von Gitta Kutyniok und Dorothea Kü...
01/10/2026

Wir freuen uns auf unsere beiden neuen Vizepräsidentinnen! Heute beginnt die Amtszeit von Gitta Kutyniok und Dorothea Kübler. Wir wünschen beiden viel Freude und Energie für ihr neues Amt.

In zwei Tagen ist es soweit: Der Präventions-Salon öffnet am Mittwoch auf dem Berliner Gendarmenmarkt!Mit vor Ort ist Ki...
28/09/2026

In zwei Tagen ist es soweit: Der Präventions-Salon öffnet am Mittwoch auf dem Berliner Gendarmenmarkt!

Mit vor Ort ist Kinderarzt und Podcaster Nibras Naami (Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke Hand, Fuß, Mund). Aus seiner Arbeit weiß er, dass die Weichen für ein gesundes Leben früh gestellt werden – gute Forschung nütze jedoch wenig, wenn sie nicht bei den Familien ankomme.

Gemeinsam mit ihm freuen wir uns darauf, am 30. September mitten im Alltag auf dem Gendarmenmarkt offene Gespräche darüber zu führen, was Familien wirklich hilft.

Nutzen Sie die Gelegenheit, am Mittwoch bei gesunder Kost und Musik Ihre Fragen an Forschende zu stellen, Einblicke in aktuelle Forschung zu erhalten und die Aktiv- und Erholungsstrecke vor Ort zu testen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Nibras Naami sowie Expertinnen und Experten der Charité - Universitätsmedizin Berlin und Mitgliedern der IAG der BBAW „Zielgerichtete Prävention“. Unter anderem mit:
• Wolfgang Henrich (Charité, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin)
• Annette Grüters-Kieslich (Sprecherin der IAG der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften „Zielgerichtete Prävention")
• Gertraud Turu Stadler (Charité, Direktorin des Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin)
• Malek Bajbouj (Charité, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie)
• Christine Heim (Charité, Direktorin des Instituts für Medizinische Psychologie)
• Claudia Buß (Charité, Professorin im Institut für Medizinische Psychologie)
• Freia De Bock (Charité, Direktorin des Instituts für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft & Leitung Forschungsbereich Gesund Aufwachsen)
• Sibylle Winter (Charité, Stellv. Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters)
• Constanze Bickelmann (Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke)
• Heinrich Audebert (Charité, Stellv. Direktor der Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie)

sowie Expertinnen und Experten des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit, des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) und des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin.

Öffentlich und ohne Anmeldung – schauen Sie diesen Mittwoch jederzeit vorbei!

Der Präventions-Salon ist Teil des Projekts „Fit für morgen!“ von Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Akademienunion, Bayerische Akademie der Wissenschaften und Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft.

Prävention, die wirkt: Wie gelangt Gesundheit wirksam in den Alltag der Menschen? 🩺Am 30. September 2026 laden wir Sie h...
27/09/2026

Prävention, die wirkt: Wie gelangt Gesundheit wirksam in den Alltag der Menschen? 🩺

Am 30. September 2026 laden wir Sie herzlich ein zur Podiumsdiskussion „Wie gelingt Prävention?“. Los geht es um 18 Uhr im Wissenschaftsforum am Gendarmenmarkt.

Im Zentrum stehen zentrale Fragen zur Zukunft der Gesundheitsversorgung und Prävention: Wie lassen sich soziale und strukturelle Barrieren abbauen? Und wie entsteht nachhaltiges Vertrauen in innovative, evidenzbasierte Präventionsansätze?

Nach einer Begrüßung durch unseren Präsidenten Prof. Dr. Christoph Markschies und einem Impulsvortrag von Dr. Eckart von Hirschhausen diskutiert ein hochkarätiges Panel über konkrete Wege für den Alltag.

Mit dabei sind u. a.:
•󠁏󠁏 Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich (Charité - Universitätsmedizin Berlin, BBAW-Mitglied)
•󠁏󠁏 Prof. Dr. Martin E. Kreis (Vorstand Krankenversorgung, Charité – Universitätsmedizin Berlin)
•󠁏󠁏 Prof. Dr. Peter H. Seeberger (Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, DFG-Vizepräsident, BBAW-Mitglied)
•󠁏󠁏 Dr. von Hirschhausen (Arzt, Wissenschaftsjournalist, Autor)

Wir freuen uns auf das Gespräch!

Interessierte können sich über ein Formular auf der Website der Akademienunion zu der Veranstaltung anmelden:
https://www.akademienunion.de/veranstaltungen/wissenschaftsjahr/fit-fuer-morgen-wie-gelingt-praevention

Der Präventions-Salon ist Teil des Projekts „Fit für morgen!“ von Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech - DEUTSCHE AKADEMIE der TECHNIKWISSENSCHAFTEN, Akademienunion, Bayerische Akademie der Wissenschaften und Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft.

Adresse

Berlin

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 20:00
Dienstag 10:00 - 20:00
Mittwoch 10:00 - 20:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 20:00

Website

,https://www.bbaw.de/files-bbaw/YNT/260618_CfA_YNT_2026.pdf,

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