Universitätsmuseum Bonn

Universitätsmuseum Bonn Erlebnisorientiert zeigt das Museum die Entwicklung der Universität Bonn von der Gründung im Jahr 1818 bis in die Gegenwart.

Adresse

Regina-Pacis-Weg 1
Bonn
53119

Allgemeine Information

Die Daueraustellung - Ein Rundgang durch die Geschichte der Universität Bonn Die Dauerausstellung umfasst faszinierende Originalobjekte aus Wissenschaft, Forschung, studentischem Leben und universitärem Brauchtum. Sie befindet sich im großen Saal, in dem früher einmal die Studentenbücherei untergebracht war. Es wurde versucht - getreu dem Motto der Bonner Universität - traditionelle und moderne Werte in treffender Weise miteinander in Einklang zu bringen, indem man das alte, hölzerne Design mit in den Neuentwurf integrierte. In die ehemaligen Bücherregale wurden stilgerecht Informationstafeln und Vitrinen eingearbeitet, die in chronologischer Weise von der Geschichte der Universität, ihren sieben Fakultäten, sowie ihren berühmten Persönlichkeiten erzählen. In Schlaglichtern wird ein großer Bogen von der Gründung der Bonner Universität durch den preußischen König Friedrich Wilhelm III. im Jahr 1818 hin zu der Etablierung als wichtige, internationale Forschungseinrichtung im 21. Jahrhundert gespannt. Ein besonderes Interesse erfährt dabei beispielsweise das universitären Alltagsleben im 19. Jahrhundert in Zeiten der akademischen Gerichtsbarkeit, das Schicksal der Universität im 1. und 2. Weltkrieg, sowie die hochschulpolitischen Veränderungen der Nachkriegszeit, als auch die Prägung der Universität durch die Hauptstadtfunktion Bonns in der Bundesrepublik Deutschland. Besonders stolz sind wir auf unsere "Schreibtische". Sie befinden sich in der Mitte des großen Saales und geben Einblick in die Forschung zehn berühmter Bonner Professoren aus der Vergangenheit und Gegenwart. Darunter sind auch zwei bekannte Nobelpreisträger zu finden. Zum einen der Physiker Wolfgang Paul, dem es mit der Entwicklung der Ionenfalle in den 1950er Jahren erstmals gelang, Ionen (elektrisch geladene Atome und Moleküle) anhand ihrer Masse in einem elektrischen- oder magnetischen Wechselfeld über einen kurzen Zeitraum beobachten und dadurch präzise bestimmen zu können. Er hat dadurch einen wichtigen Beitrag zur Grundlagenforschung in dem Bereich der atomaren Physik und Chemie geleistet. Zum anderen der Wirtschaftswissenschaftler Reinhardt Selten, dem es als ersten deutschen Ökonomen gelang für sein Modell der "Teilspiel-Perfektheit" innerhalb der Spieltheorie einen Nobelpreis zu erhalten. Die ursprüngliche Idee hinter den erwähnten Schreitischen, war es, einem Professor bei seiner Forschungstätigkeit - quasi direkt an seinem Schreibtisch - über die Schulter gucken zu können. Damit sollte nicht nur neues Wissen angeeignet, sondern ebenso selbstständig wissenschaftliche Methode kennengelernt werden. Auch wenn sich die Darstellungsform im Laufe der Planung und Entwicklung des Museums in einem ständigen Erweiterungs- und Umformungsprozess befand, ist die Grundidee dennoch erhalten geblieben, exemplarisch Wissenschaftler unserer Universität anhand ihrer unterschiedlichen Forschungsprojekte bei der Arbeit zu zeigen. Dadurch wurde es zu einem weiteren Ziel, gerade in Zeiten der zunehmenden interdisziplinären Ausrichtung von Wissenschaft, sowohl die Verschiedenheit, als auch den Zusammenhang verschiedener Wissenschaftsdisziplinen aufzuzeigen. Am Ende eines Rundgangs durch die Dauerausstellung zeigt das Universitätsmuseum Bonn bekannte Gesichter ehemaliger Bonner Studenten und Studentinnen, von Heinrich Heine bis Norbert Blüm. Einige Namen werden Ihnen dabei sicherlich auch aus anderen kulturellen Kontexten bekannt vorkommen, angefangen bei Karl Marx, dem Begründer des marxistischen Weltbildes, bis hin zu Konrad Adenauer, dem ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Ergänzt wird die Dauerausstellung durch verschiedene Wechselausstellungen. Die momentane Wechselausstellung befasst sich mit Geschichte des Bonner Hofgartens. Das Universitätsmuseum Bonn heißt Sie herzlich willkommen und wünscht Ihnen viel Spaß bei einem Blick durch das Schaufenster der Wissenschaft!

Öffnungszeiten

Mittwoch 11:00 - 16:30
Donnerstag 11:00 - 16:30
Freitag 11:00 - 16:30
Samstag 11:00 - 16:30
Sonntag 11:00 - 16:30

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