vdla gewerkschaft

vdla gewerkschaft Verband der Landesbeamten und -angestellten in Nordrhein-Westfalen im Deutschen Beamtenbund DBB Unsere Mitglieder sind Beschäftigte (Beamtinnen bzw.

Wir vertreten als Fachgewerkschaft unter dem Dach des dbb nrw beamtenbund und tarifunion über 7.000 Beschäftigte im Land Nordrhein-Westfalen. Beamte, Tarifbeschäftigte, Auszubildende, Anwärterinnen bzw. Anwärter, Referendarinnen bzw. Referendare etc.) des Landes Nordrhein-Westfalen, der der Aufsicht des Landes unterstehenden Körperschaften, Anstalten, Stiftungen des öffentlichen Rechts und vollstä

ndig oder teilweise rechtlich verselbständigte bzw. privatisierte Bereiche. Unsere Gewerkschaftsarbeit ist stark geprägt durch ehrenamtliches Engagement. Dies wirkt sich auf unsere Mitgliedsbeiträge aus. Unsere Arbeit organisieren wir in Fachgruppen, die sich in den jeweiligen Dienst- bzw. Beschäftigungsstellen befinden. Dadurch ist eine unmittelbare und zeitnahe Interessenvertretung gewährleistet. Unsere Mandatsträger in den Personal- und Betriebsräten unterliegen keiner Weisung, sie erhalten durch uns aber alle erforderlichen Unterstützungen, Qualifizierungen und Rechtsschutz.

28/08/2026

Am Dienstag starten in Nordrhein-Westfalen Tausende junge Menschen in ein duales Studium oder eine Ausbildung im öffentlichen Dienst.

Gebraucht werden sie dringend. Bundesweit fehlen dem öffentlichen Dienst rund 631.000 Beschäftigte. Im Interview mit der FAZ benennt Volker Geyer, Bundesvorsitzender des dbb, einen wesentlichen Grund: „Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in den Ruhestand, jedes Jahr zwei Prozent der Belegschaft. Nicht alle Stellen wurden nachbesetzt.“

Der derzeit stärkste Jahrgang im Dienst ist Ende fünfzig, die nachrückenden sind deutlich kleiner. Diese demografische Entwicklung lässt sich nicht umkehren.

Der öffentliche Dienst muss deshalb faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen bieten, um junge Menschen zu gewinnen und die zu halten, die schon lange dabei sind.

Der DBB NRW wünscht allen, die in der kommenden Woche anfangen, einen guten Start und viel Erfolg für ihren Weg im öffentlichen Dienst.


Foto: DBB NRW

24/08/2026
21/04/2026

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat sich im Besoldungsgespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Verbände und Gewerkschaften darauf verständigt, die Tarifeinigung vom 14. Februar 2026 systemgerecht eins zu eins auf die Beamtinnen und Beamten, Richterinnen und Richter sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger zu übertragen. An dem Gespräch nahmen von Seiten der Landesregierung Ministerpräsident Hendrik Wüst, stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur, Finanzminister Dr. Marcus Optendrenk und Minister und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski teil.

Die Tarifeinigung sieht für das Jahr 2026 zum 1. April 2026 eine Erhöhung der monatlichen Tabellenentgelte um 2,8 Prozent, mindestens jedoch 100 Euro, sowie eine Anhebung der monatlichen Ausbildungsentgelte um 60 Euro vor. Für das Jahr 2027 folgt ab dem 1. März 2027 eine weitere Erhöhung der Tabellenentgelte um 2 Prozent sowie eine Erhöhung der monatlichen Ausbildungsentgelte um 60 Euro. Für das Jahr 2028 steigen die Tabellenentgelte ab dem 1. Januar 2028 um 1 Prozent, die monatlichen Ausbildungsentgelte um weitere 30 Euro.

Mit der systemgerechten Eins-zu-eins-Übertragung setzt die Landesregierung ihren verlässlichen Kurs bei Besoldung und Versorgung fort. Sie knüpft damit an die Linie der vergangenen Jahre an und schafft früh Klarheit für die Beschäftigten sowie für die Versorgungsempfänger.

1. Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes (DBB) NRW Roland Staude: „Mit der zeit- und inhaltsgleichen Übertragung des Tarifergebnisses auf den Besoldungs- und Versorgungsbereich der Landes- und Kommunalbeamten haben wir auch einen guten Einstieg in eine anstehende Besoldungsstrukturreform erreicht. Hier zeigt das Land die notwendige Seriosität und das erforderliche Augenmaß im Hinblick auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.“

Mehr dazu unter: https://www.dbb-nrw.de/aktuelles/news/landesregierung-uebertraegt-tarifergebnis/ oder https://www.land.nrw/pressemitteilung/landesregierung-uebertraegt-tarifergebnis-auf-beamte-richter-sowie


Foto: Land NRW / Josua Dunst

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