East European and Central Asian History at FAU

East European and Central Asian History at FAU The Chair of Modern and East European History, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Heute, am 1. September, jährt sich der deutsche Überfall auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkriegs zum 87. M...
01/09/2026

Heute, am 1. September, jährt sich der deutsche Überfall auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkriegs zum 87. Mal.

Es ist ein Tag des Erinnerns an einen Krieg, der von Deutschland ausging und für Millionen Menschen in Europa Besatzung, Verfolgung, Verschleppung und Tod bedeutete.

Der Start unseres neuen Forschungs- und Ausstellungsprojekts am heutigen 1. September erhält vor diesem Hintergrund eine besondere Bedeutung.

Unter dem Titel „Hallo, meine lieben Eltern! Ich schreibe Euch aus der Fremde…“: Die (Un)sichtbaren. Ukrainische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Deutschland werden wir in den kommenden zwei Jahren zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit von Menschen aus der Ukraine forschen und die Ergebnisse in eine Ausstellung überführen. Das Projekt wird aus Mitteln des gefördert und im Rahmen des Förderprogramms von der umgesetzt.

NS-Zwangsarbeit war kein Randphänomen der nationalsozialistischen Herrschaft. Sie war mitten in der deutschen Gesellschaft präsent: in Betrieben und Verwaltungen, in der Landwirtschaft, in Städten und Gemeinden. Zwangsarbeit gehörte sichtbar zum Alltag, alle Wirtschaftsbereiche profitierten davon.

Und doch wird sie in der Öffentlichkeit bis heute häufig als Randthema wahrgenommen – und zu wenig als Gesellschaftsverbrechen, an dem viele Deutsche beteiligt waren — und auch profitierten.

Diese Leerstellen der Gewalt „vor der Haustür“ sprechen für sich. Sie verweisen nicht auf das Fehlen von Geschichte, sondern auf das Fehlen von Erinnerung: auf Orte, Biografien und Zusammenhänge, die lange übersehen oder aus der öffentlichen Gedenklandschaft verdrängt wurden.

Eine weitere Leerstelle betrifft die Menschen aus der Ukraine. In deutschen Quellen und später auch in der Erinnerung verschwanden konkrete Herkunftsorte und Biografien häufig hinter Sammelbezeichnungen wie „sowjetisch“, „russisch“ oder „Ostarbeiter“. Namen wurden falsch geschrieben, Herkunftsangaben verkürzt, individuelle Geschichten gingen verloren. Hier setzt unser Forschungs- und Ausstellungsprojekt an.

Wir wollen Menschen wieder sichtbar machen: ihre Namen und Herkunftsorte, ihre Familien, Briefe und Fotografien, ihre Erfahrungen von Verschleppung, Zwangsarbeit und Gewalt – und ihre Lebenswege.

Eine dieser Biografien ist die von Nina Baryschnikowa. Sie stammte aus Artemowsk, dem heutigen Bachmut in der Ostukraine – einer Stadt, die durch den russischen Krieg gegen die Ukraine weitgehend zerstört wurde. Nach 1941 wurde sie in das Deutsche Reich verschleppt und musste bei der Firma Soennecken in Bonn-Poppelsdorf Zwangsarbeit leisten. Dort kam sie 1944 an ihrer Arbeitsstelle durch elektrischen Strom ums Leben. Mehr wissen wir über ihren Tod bislang nicht. Nina Baryschnikowa war die erste Zwangsarbeiterin, für die in Bonn ein eigener Stolperstein verlegt wurde.

Besonders betroffen waren auch die Kinder der Zwangsarbeiterinnen: Neugeborene wurden ihren Müttern häufig weggenommen und in sogenannten „Ausländerkinder-Pflegestätten“ untergebracht, wo viele an Hunger, Vernachlässigung und fehlender medizinischer Versorgung starben. Auch Kindergräber auf deutschen Friedhöfen zeugen bis heute von dieser Gewalt „vor der Haustür“.

Solche Lebensgeschichten aus der Anonymität zu holen und wieder sichtbar zu machen, ist eines der zentralen Anliegen unseres Projekts.

Wir freuen uns auf zwei Jahre gemeinsamer Forschung und Ausstellungsarbeit und ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern: der Fakultät für Geschichte der -University und den , dort insbesondere mit Hanna Lehun. Ebenso freuen wir uns auf den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen
sowie Studierenden in der Ukraine.

Gerade am 1. September erinnert dieser Projektstart daran, dass die Geschichte des deutschen Krieges im Osten und die Geschichte der NS-Zwangsarbeit nicht voneinander zu trennen sind. Und daran, dass hinter den Kategorien der nationalsozialistischen Bürokratie einzelne Menschen und Lebensgeschichten standen.

Sie wieder sichtbar zu machen, ist eines der zentralen Anliegen unseres Projekts.

Text:
Prof. Katja Makhotina

Bilder:
1. Collage © Maria Parkhomenko
2. Collage, "Artemowsk (Bachmut) 1942" - Privatarchiv Katja Makhotina, Fotoalbum
Ernst Wicher; Villa Soennecken Bonn, CC BY 4.0, https://bonn.wiki/
3. © , Foto: Nordfriedhof © Katja Makhotina

Eine besondere Herausforderung des Erinnerns liegt in der Geschichte der Stadt selbst: Die Lager der Zwangsarbeiter:inne...
19/07/2026

Eine besondere Herausforderung des Erinnerns liegt in der Geschichte der Stadt selbst: Die Lager der Zwangsarbeiter:innen gehörten zum sichtbaren Alltag des deutschen Breslau. Nach 1945 wurde aus Breslau das polnische Wrocław – mit einer neuen Bevölkerung und zunächst auch einer neuen, vor allem polnisch geprägten Erinnerungskultur.

Krzysztof Ruchniewicz zeigte jedoch, dass sich beide Geschichten nicht voneinander trennen lassen. Ehemalige polnische Zwangsarbeiter, die nach Kriegsende in Wrocław blieben und sich später im „Klub Ludzi ze Znakiem P“ („Klub der Menschen mit dem Zeichen P) zusammenschlossen, wurden selbst zu Trägern dieser Verbindung.

Mit diesem spannenden und bewegenden Vortrag beschließen wir am Lehrstuhl die Vorlesungszeit des Sommersemesters 2026. Wir wünschen allen Kolleg:innen, Studierenden und Freund:innen der Geschichte erholsame Wochen und freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Semester. ✨Auf bald!

„Den ersten Kolloquiumsvortrag zu einem neuen Thema vergisst man nicht mehr“,so Prof. Dr. Frank Bösch vom ZZF Potsdam am...
16/06/2026

„Den ersten Kolloquiumsvortrag zu einem neuen Thema vergisst man nicht mehr“,

so Prof. Dr. Frank Bösch vom ZZF Potsdam am 11. Juni 2026 im Oberseminar der Geschichte Osteuropas in Erlangen.

Für uns war es eine große Freude und Ehre, dass Frank Bösch sein neuestes Forschungsprojekt bei uns am Lehrstuhl vorgestellt hat. Im Zentrum seines Vortrags stand die Geschichte der Aufnahme jüdischer Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland seit den 1990er Jahren.

Prof. Bösch skizzierte die unterschiedlichen Perspektiven, aus denen er sich diesem Themenfeld nähert. Die Verwaltungsakten in den Archiven sprechen eine Sprache von Quoten und Begrenzungen, politischen und juristischen Vorbehalten sowie von teils überforderten Behörden. Seine Gesprächspartner:innen aus zahlreichen Interviews berichten dagegen von Tagen und Stunden, die sie in den Schlangen vor den deutschen Auslandsvertretungen in Kyjiw oder St. Petersburg verbrachten, von emotionalen Ankunftsgeschichten und von gebrochenen Berufsbiografien infolge nicht anerkannter Bildungsabschlüsse.

Auch die jüdischen Gemeinden in Deutschland verbanden mit der Zuwanderung große Erwartungen. Sie hofften auf eine Wiederbelebung jüdischen religiösen Lebens — und stellten zugleich fest, dass viele der aus der Sowjetunion stammenden Menschen ein säkulares Verständnis von Judentum mitbrachten.

Die Geschichte der Kontingentflüchtlinge zu erzählen, bedeutet daher, so Frank Bösch, auch eine Geschichte „gegenseitig enttäuschter Erwartungen“ zu schreiben.

Wir danken Prof. Dr. Frank Bösch sehr herzlich für den eindrucksvollen Einblick in ein laufendes Forschungsprojekt und für die anschließende anregende Diskussion.

Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg ist bis heute stark westeuropäisch ausgerichtet. Der Krieg „im Osten“ hingegen b...
15/06/2026

Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg ist bis heute stark westeuropäisch ausgerichtet. Der Krieg „im Osten“ hingegen bleibt hierzulande eine große Leerstelle. Dieses Unwissen steht in starkem Kontrast zu den Erinnerungen in den betroffenen Gesellschaften Osteuropas, für die der Krieg und die Besatzung zentrale historische Bezugspunkte sind.

Der Vortrag von Prof. Dr. Katja Makhotina nimmt die bisher kaum beachtete Gruppe der Betroffenen in den Blick: die Opfer des deutschen Krieges gegen die Sowjetunion.

📅 Mittwoch, 17. Juni 2026
🕖 19:00–20:30 Uhr
📍 VHS Erlangen, Historischer Saal, Friedrichstr. 19
🎟️ Eintritt frei

Alle Interessent sind herzlich willkommen — auch ohne Anmeldung

Einladung zum Oberseminar! Am 3. Juni 2026 um 18:15 Uhr hält Jan Rößner (Erlangen) einen Vortrag zum Thema „Vorstellung ...
29/05/2026

Einladung zum Oberseminar!

Am 3. Juni 2026 um 18:15 Uhr hält Jan Rößner (Erlangen) einen Vortrag zum Thema „Vorstellung der Zulassungsarbeit: Schreiben und Schweigen im Zweiten Weltkrieg. Der Nachlass Eugen Doßler“ im Rahmen des Oberseminars des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit Schwerpunkt Osteuropäische Geschichte.

Ort: Bismarckstr. 12, 91054 Erlangen, 1. Stock

Am 11. Juni freuen wir uns sehr, Prof. Dr. Frank Bösch in Erlangen begrüßen zu dürfen.📅 11. Juni 2026📍 Bismarckstraße 12...
25/05/2026

Am 11. Juni freuen wir uns sehr, Prof. Dr. Frank Bösch in Erlangen begrüßen zu dürfen.

📅 11. Juni 2026
📍 Bismarckstraße 12, Erlangen
🕒 14:00 – 16:00 c.t.

Frank Bösch ist Professor für Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der und . Er ist Autor von zahlreichen breit rezipierten Bücher u.a. von: „Zeitenwende 1979. Als die Welt von heute begann“ (C.H. Beck 2019) und „Deals mit Diktaturen. Eine andere Geschichte der Bundesrepublik“ (C.H. Beck 2024)

Im Oberseminar spricht Frank Bösch über sein aktuelles Buchprojekt zur Aufnahme (post-)sowjetischer Jüdinnen und Juden in Deutschland zwischen 1970 und 2005. Das Projekt nimmt die Migration aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten im Kontext von Kaltem Krieg, Mauerfall und deutscher Vereinigung in den Blick.

Jüngst traf sich Frank Bösch im Kölner Begegnungscafé des Bundesverbands Information & Beratung für NS-Verfolgte mit Zeitzeug:innen, darunter auch jüdischen Kontingentflüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten. Die Gespräche wurden von Prof. Dr. Katja Makhotina (FAU Erlangen-Nürnberg) übersetzt und begleitet. Weitere Informationen zum Begegnungscafé bei ns_beratung

Foto © ZZF Potsdam | Andy Küchenmeister

Einladung zum Oberseminar! Am 28. Mai 2026 um 14:15 Uhr hält Dr. Irina Gordeeva (Potsdam) einen Vortrag zum Thema „The R...
21/05/2026

Einladung zum Oberseminar!

Am 28. Mai 2026 um 14:15 Uhr hält Dr. Irina Gordeeva (Potsdam) einen Vortrag zum Thema „The Radical Pacifist Movement in the Russian Empire and Soviet Russia, Late 19th and Early 20th Centuries“ im Rahmen des Oberseminars des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit Schwerpunkt Osteuropäische Geschichte.

Ort: Bismarckstr. 12, 91054 Erlangen, 1. Stock

Dr. Pavlo Yeremieiev zu Gast am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropa...
06/05/2026

Dr. Pavlo Yeremieiev zu Gast am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas

Im April 2026 war Dr. Pavlo Yeremieiev von der Karazin-Universität Charkiw zu Gast an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Rahmen des Erasmus+-Programms verbrachte der ukrainische Historiker zwei Wochen am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas.

Höhepunkt des Aufenthalts bildeten der öffentliche Vortrag „The Religious Past of the Ukrainian Lands in the Narratives of the ‘Long’ Nineteenth Century“ am 29. April 2026 sowie ein thematischer Input im Hauptseminar von Prof. Dr. Katja Makhotina.

Der Vortrag fand als gemeinsame Sitzung des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas, des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit sowie der Professur für Neuere Bayerische und Fränkische Landesgeschichte und Volkskunde statt. Dr. Yeremieiev sprach darüber, wie die russische nationale Historiographie des 19. Jahrhunderts die religiöse Spezifik der ukrainischen Länder behandelte bzw. ausblendete und welche Rolle die Religion bei der Konstruktion nationaler Identitäten spielte.

Im Hauptseminar zur Entwicklung der Gewissensfreiheit diskutierte er mit den Studierenden religiöses Dissidententum und dessen Verfolgung als „unbequemes Thema“ in der russischen Nationalhistoriographie sowie die Nationalisierung der Orthodoxie im langen 19. Jahrhundert. Die lebhafte und nuancierte Diskussion zeigte großes Interesse der Studierenden an ukrainischer und osteuropäischer Geschichte.

Prof. Dr. Katja Makhotina fasste den Besuch zusammen:
„Pavlo Yeremieiev hat uns mit komplexen, nuancierten und sehr anregenden Fragen zur Geschichte des ‚langen 19. Jahrhunderts‘ im Russischen Reich, besonders in Bezug auf die Ukraine, inspiriert. Wir haben viel gelernt – über Nationen als Ergebnis bewusster Entscheidungen und über die zentrale Rolle der Religion bei der Gestaltung von Kultur, Politik und Sprache.“

Dr. Pavlo Yeremieiev zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden:
„Der Besuch war für mich sowohl beruflich als auch persönlich eine große Bereicherung. Die öffentliche Vorlesung und die Arbeit im Seminar haben mir wertvolles Feedback gegeben und noch einmal bestätigt, dass die ukrainische Perspektive ein wichtiger Bestandteil des internationalen akademischen Dialogs ist.“

Während seines zweiwöchigen Forschungsaufenthalts nutzte Dr. Yeremieiev intensiv die Universitätsbibliothek und führte zahlreiche fachliche Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen des Lehrstuhls.

Der Lehrstuhl dankt Dr. Pavlo Yeremieiev herzlich für seinen inspirierenden Besuch und freut sich auf die Fortsetzung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit.

Dr. Pavlo Yeremieiev von der Karazin-Universität Charkiw spricht zum Thema:"The Religious Past of the Ukrainian Lands in...
27/04/2026

Dr. Pavlo Yeremieiev von der Karazin-Universität Charkiw spricht zum Thema:

"The Religious Past of the Ukrainian Lands in the Narratives of the ‘Long’ Nineteenth Century"

📆 Mittwoch, 29. April 2026
🕕18:00 Uhr c.t.
📍Philosophisches Seminargebäude III, 0.004 (Kochstraße 6a)

Der Vortrag findet im Rahmen einer gemeinsamen Kolloquiumssitzung des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas, des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit und der Professur für Neuere Bayerische und Fränkische Landesgeschichte und Volkskunde statt.

Digitale Geschichte im SüdkaukasusVom 30. März bis 4. April 2026 wurde Tiflis zum Treffpunkt für Nachwuchshistoriker:inn...
22/04/2026

Digitale Geschichte im Südkaukasus

Vom 30. März bis 4. April 2026 wurde Tiflis zum Treffpunkt für Nachwuchshistoriker:innen und GLAM-Expert:innen aus der Region und darüber hinaus.

Bei der internationalen Spring School „Digital History Lab Tbilisi 2026“ standen praxisnahe Einblicke in digitale Methoden im Fokus – von Datenmodellierung über Research Infrastructures bis hin zu Large Language Models und Linked Open Data.

Organisiert vom Georgia Branch Office der Max Weber Stiftung und unserem Lehrstuhl bot das Programm Workshops, Projektpräsentationen und Exkursionen zu georgischen Archiven und Museen.

Besonderes Highlight - der Beitrag unserer Mitarbeiterin Dr. Dinara Gagarina, die zentrale Grundlagen der Datenmodellierung vermittelte und praxisorientierte GIS-Übungen leitete. Zudem brachte sie ihre Expertise in die Roundtable-Diskussion zu aktuellen Herausforderungen der Digital History in Osteuropa und dem Kaukasus ein.

Adresse

BismarckStr. 12
Erlangen
91054

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