28/04/2026
…sagen alle faulen Leute.
Kennst du diese Redewendung?
Manchmal ist es schwer, den ersten Schritt zu gehen; endlich ins Tun zu kommen.
Jeder von uns hat sicher schon einmal wichtige Aufgaben vor sich hergeschoben. Ob es die Steuererklärung ist oder der Gang zum Sport- Prokrastination ist menschlich und hat wenig mit Faulheit zu tun😏.
Das Aufschieben unangenehmer Tätigkeiten dient in der Regel dazu, damit verbundene unangenehme Gefühle zu vermeiden, wie zB. Versagensangst, Überforderung, Frustration, Stress oder Anstrengung. Unser Gehirn bewertet kurzfristige Erleichterung, die durch das Aufschieben entsteht, höher als langfristigen Erfolg. Bei Kindern und Jugendlichen ist dieser Mechanismus durch die nicht abgeschlossene kognitive Gehirnentwicklung sogar noch stärker ausgeprägt🤯!
Das Blöde ist: Diese Abläufe verfestigen sich durch häufige Wiederholung im Gehirn und führen in eine Abwärtsspirale der Prokrastination, da wir dann auf immer gleiche Erfahrungswerte und Reaktionen zurückgreifen. Mit der Zeit bilden sich, auch dank obiger Redewendungen, Überzeugungen heraus wie: „Ich kann mir eh nicht vertrauen. Ich bin einfach faul❌.“
👉🏻 Was Eltern in ihrer Verzweiflung dann tun: mehr Druck machen, Pläne aufstellen, Strafen verhängen, schimpfen. Verständlich, aber häufig leider unwirksam⛔️.
Das Kind fühlt sich noch schlechter, es zieht sich zurück, ist frustriert. Der Stresslevel in der Familie steigt.
Was also tun? Im nächsten Post gebe ich dir dazu ganz konkrete Tipps🤓
Was tust du denn, wenn die Aufschieberitis dich fest im Griff hat? Ich freue mich über deinen Kommentar❤️