Ingenieurschule "Rudolf Diesel" Meißen

Ingenieurschule "Rudolf Diesel" Meißen Aus der 1923 gegründeten Technischen Lehranstalt Meißen ging 1951 die Fachschule für Kraft- und A

Aus der 1923 gegründeten Technischen Lehranstalt Meißen ging 1951 die Fachschule für Kraft- und Arbeitsmaschinenbau hervor, die 1957 als Ingenieurschule "Rudolf Diesel" fortgeführt wurde. In dieser Bildungseinrichtung wurden in den Anfangsjahren vornehmlich Studiengänge für Kraft- und Arbeitsmaschinen angeboten. Dies diente vor allem dem Aufbau der Energiewirtschaft in der DDR. So wurden in den An

fangsjahren die meisten Ingenieure für den gerade im Aufbau befindlichen Betrieb Kraftwerksanlagenbau Radebeul ausgebildet. Somit waren die Studienfächer auf diese Bedürfnisse ausgerichtet. Daneben wurden neben den allgemeinen Studiengängen zum Maschinenbauingenieur vor allem Spezialisierungen zum Turbinenbau, Pumpenbau und Dampferzeugung angeboten. Neben der eigenen Aula, die auch für Veranstaltungen wie Jugendweihen genutzt wurde, befand sich in dem Gesamtobjekt eine eigene Kantine, welche auch die Berufsausbildung zum Koch anbot. Zur Schule gehörte ein Sportzentrum, das über ein vollständig ausgestattetes Hallensportzentrum verfügte. Neben dem Sportfeld mit Laufbahn, Fußballfeld und weiteren Leichtathletik-Möglichkeiten wurde diese Freiluftsportanlage sehr oft von anderen Bildungseinrichtungen genutzt.

1994 wurde die Ingenieurschule aufgelöst. Heute befindet sich im Gebäude der ehemaligen Ingenieurschule im Meißner Stadtteil Cölln die Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung.

Adresse

Herbert-Böhme-Str. 11
Meißen
DDR-8250

Webseite

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