Fachschule für Agrarwirtschaft in Meschede

Fachschule für Agrarwirtschaft in Meschede Weiterbildung von Landwirten und Landwirtinnen zu staatlich geprüften Agrarbetriebswirten / Agrarbetriebswirtinnen Die Fortbildung dauert zwei Jahre.

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen unterhält Berufkollegs mit dem Bildungsgang Fachschule für Agrarwirtschaft in den Fachrichtungen Landwirtschaft und Gartenbau. Die Fachschule für Agrarwirtschaft bietet die Weiterbildung von Landwirten und Landwirtinnen zu staatlich geprüften Agrarbetriebswirten / Agrarbetriebswirtinnen an. Die Fachschule versteht sich als Schule für Unternehmer und Ar

beitnehmer im mittleren Management und ist damit die ideale Weiterbildung. Sie bietet die Möglichkeit zum Erwerb der Fachhochschulreife und der Ausbildereignung.

Herzlichen Glückwunsch an unsere 17 neuen Bachelor Professionals in Agrarwirtschaft!Am 16. Juli 2026 nahmen unsere Absol...
20/07/2026

Herzlichen Glückwunsch an unsere 17 neuen Bachelor Professionals in Agrarwirtschaft!
Am 16. Juli 2026 nahmen unsere Absolventen ihre Zeugnisse entgegen und dürfen sich nun offiziell „Staatlich geprüfter Agrarbetriebswirt“ nennen.
Schulleiterin Renate Jaschke begrüßte die erfolgreichen Absolventen gemeinsam mit ihren Familien, und Freunden sowie zahlreichen Gästen zur Abschlussfeier in Meschede-Wallen.
Neben der Schulleiterin richteten auch die stellvertretende Landrätin des Hochsauerlandkreises, H. Schmidt, der Dienststellenleiter der Landwirtschaftskammer in Meschede, Dr. A. Gerken, die Kreislandwirtin des Hochsauerlandkreises, B. Wullenweber, sowie Oliver Beitzel, der stellvertretende Präsident der Landwirtschaftskammer NRW, ihre Glückwünsche an die neuen Agrarbetriebswirte.
Nach einem humorvollen Rückblick auf die gemeinsame Fachschulzeit durch Klassenlehrer C. Renner überreichte das Lehrerteam die Zeugnisse, begleitet von persönlichen Worten und einem Augenzwinkern. Die Schlussworte gestalteten die Klassensprecher F. Fuchte und J. Siepe, die sich mit herzlichen Dankesworten an ihre Familien sowie die Lehrkräfte verabschiedeten.

Übrigens: Auch die 21 Studierenden des ersten Fachschuljahres erhielten ihre Versetzungszeugnisse von Klassenlehrerin Dr. C. Friedrich. Für sie beginnt am 2. September 2026 das zweite Fachschuljahr – wir wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg!

Weide und Rosenwurz statt Weizen und Raps!Bei der Besichtigung des Betriebs der Familie Höhle in Vöhl-Basdorf erhielten ...
07/07/2026

Weide und Rosenwurz statt Weizen und Raps!

Bei der Besichtigung des Betriebs der Familie Höhle in Vöhl-Basdorf erhielten unsere Studierenden des 1. Fachschuljahres spannende Einblicke in den Anbau von Arznei- und Heilpflanzen.

Der Betrieb kultiviert Weide (Salix), deren Rinde als Rohstoff für pflanzliche Arzneimittel genutzt wird. Sie enthält Salicin – den pflanzlichen Vorläufer von ASS – und wird zur Herstellung schmerz- und fieberlindernder Arzneimittel verwendet. Die Weide wird mehrjährig kultiviert, mechanisch gepflegt und ihre Ruten werden im Winter geerntet.

Außerdem wird Rosenwurz (Rhodiola rosea) angebaut – ein Dickblattgewächs, das ursprünglich aus den arktischen Regionen Skandinaviens stammt. Zur Unkrautregulierung kommen Handhacke und kamerageführter Hackrahmen zum Einsatz. Bis zur Ernte vergehen vier Vegetationsperioden. Geerntet werden die Wurzeln, die Inhaltsstoffe wie Rosavin, Salidrosid und Tyrosol enthalten. Diese werden in der Naturheilkunde aufgrund ihrer stimmungsaufhellenden und konzentrationsfördernden Eigenschaften geschätzt.

Der Betrieb arbeitet nach HACCP-Standards, dokumentiert seinen CO₂-Fußabdruck und setzt einen Biodiversitätsaktionsplan um.

Die Exkursion machte deutlich, dass der Anbau von Spezialkulturen weit mehr als eine Nischenproduktion ist: Pflanzenbauliches Know-how, Qualitätssicherung und eine präzise Bestandsführung sind entscheidende Erfolgsfaktoren.

Ausbilder-Eignungsprüfung 2026! 💪🚜Trotz hochsommerlicher Temperaturen haben unsere Studierenden des 2. Fachschuljahres b...
29/06/2026

Ausbilder-Eignungsprüfung 2026! 💪🚜

Trotz hochsommerlicher Temperaturen haben unsere Studierenden des 2. Fachschuljahres bei der praktischen Ausbilder-Eignungsprüfung einen kühlen Kopf bewahrt.

Nach dem schriftlichen Prüfungsteil ging es auf dem Gelände von an die Praxis. An den verschiedenen Prüfungsstationen war nicht nur Fachwissen gefragt, sondern auch die Fähigkeit, Arbeitsabläufe verständlich und zielgruppengerecht zu vermitteln.

Ob Abfahrtskontrolle am Traktor/Anhänger, Klingenwechsel am Mähwerk, Sämaschine abdrehen, 7-poligen Stecker umbauen oder Ohrmarken einziehen – die angehenden Ausbilder überzeugten mit gut strukturierten und praxisnahen Arbeitsunterweisungen.

Sicherheit für‘s echte Hofleben! Interessante Impulse aus dem Praxisgespräch mit dem WLV MeschedeBeim Besuch des Westfäl...
21/04/2026

Sicherheit für‘s echte Hofleben! Interessante Impulse aus dem Praxisgespräch mit dem WLV Meschede
Beim Besuch des Westfälisch Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) Meschede konnten sich unsere Studierenden des 1. Fachschuljahres am 20.04.2026 zu vielfältigen Themen informieren und mit den Referentinnen und Referenten diskutieren.
💡 WLV Versicherungsfachmann Steffen Fröleke informierte u. a. über die Möglichkeit, bereits als Studierende eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen und gab Tipps zu Unfallverhütung und Schadensregulierung bei Unglücksfällen auf dem Hof.
🤝 Anna Ohrndorf, Absolventin der Fachschule, praktizierende Landwirtin und Betriebshelferin vom Betriebshilfsdienst/Maschinenring Siegen Wittgenstein, zeigte auf, wie wichtig schnelle Hilfe im Notfall ist – und wie diese konkret organisiert wird.
🌱 Ergänzend stellte Michael Hellermann (WLV Next Generation) den WLV als starken Partner vor: von agrarpolitischem Engagement bis hin zu umfassenden Weiterbildungsangeboten für junge Landwirtinnen und Landwirte.
🗣️ Begleitet wurde der Besuch von Barbara Kruse, Pressereferentin des WLV für Südwestfalen, die die Struktur der Organisation und die Öffentlichkeitsarbeit vorstellte.
Vielen Dank!

Unsere Studienfahrt 2026 in die Region Göttingen war ein echtes Highlight – zwei Tage voller Praxis, spannender Einblick...
23/03/2026

Unsere Studienfahrt 2026 in die Region Göttingen war ein echtes Highlight – zwei Tage voller Praxis, spannender Einblicke und bester Stimmung.

Los ging es bei Petri Feinkost in Ottenstein - einem Familienbetrieb seit 1962, der für seinen Petrella-Frischkäse bekannt ist. Die Qualität entsteht hier durch echte Handarbeit und eine klare Philosophie der regionalen Wertschöpfung und Naturverbundenheit. Danach besuchten wir den Betrieb von Hartmut Hennecke in Freden (Leine). Der klassische Familienhof mit Milchvieh und Ackerbau führt auch Ammenhaltung durch: Die körperliche Entwicklung der Kälber konnte sich sehen lassen. Weiter ging es zu KWS in Einbeck – einem der weltweit führenden Saatguthersteller. Über 5.000 Mitarbeitende arbeiten dort an innovativer Pflanzenzüchtung für Mais, Getreide, Zuckerrüben und Gemüse. Der Betrieb verbindet Tradition seit 1856 mit modernster Forschung und globaler Bedeutung.

An Tag 2 lernten wir die Plesse Milch Energie GmbH in Bovenden kennen – ein Betrieb, der Milchviehhaltung und Energieerzeugung über Biogas perfekt kombiniert. Der Aufbau und das Management des Betriebes zeigten sich stark geprägt durch Erfahrungen in den USA. Anschließend ging es weiter zur Lever Agrar AG in Heilbad Heiligenstadt – ein Betrieb mit 2.000 ha, 400 Rindern und Fokus auf erneuerbare Energien. Damit zählt er zu den großen Agrarbetrieben der Region und verbindet pflanzliche und tierische Produktion mit nachhaltiger Energieproduktion. Wirtschaftlich gehört der Betrieb zu den stärkeren Playern, was sich unter anderem in beachtlichen Gewinnentwicklungen zeigt.
Zum Abschluss besuchten wir Stiens Beef in Kaufungen, wo Wagyu- und Angus-Rinder auf hohem Tierwohlstandard gehalten werden. Mit eigener Futterproduktion, eigener Stromerzeugung und einem Hofladen mit Premium-Fleisch setzt der Betrieb auf Qualität, Transparenz und Regionalität.

Neben all den Eindrücken blieb auch Zeit für gutes Essen, Lachen und einen unvergesslichen Abend in Göttingen. Ein großes Dankeschön an alle Betriebe für ihre Offenheit und an unser Team für die großartige Zeit.

1. FSJ 2025/26 – gemeinsam wachsen wir über uns hinaus!

Inklusion bedeutet, dass alle Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Im Rahmen der Proj...
12/03/2026

Inklusion bedeutet, dass alle Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Im Rahmen der Projektwoche haben wir uns die Frage gestellt: Wie kann Inklusion in der Landwirtschaft praktisch funktionieren?

Nur etwa 1 % der Beschäftigten in der Landwirtschaft sind Menschen mit Beeinträchtigungen. Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden müssen gesetzlich 5 % ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen besetzen. Viele landwirtschaftliche Betriebe sind kleiner, aber da die Betriebe zunehmend wachsen, gewinnt das Thema Inklusion auch in der Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung.

Um das Thema praxisnah zu beleuchten und herauszufinden, wie landwirtschaftliche Betriebe Inklusion praktisch umsetzen können, haben wir:
- Interviews geführt und Erfahrungsberichte gesammelt,
- Fördermöglichkeiten und rechtliche Rahmenbedingungen recherchiert
- alle Informationen in einem Leitfaden gebündelt

Unser Fazit ist, dass Inklusion in der Landwirtschaft funktioniert – wenn
✔ klare Strukturen vorhanden sind,
✔ Geduld vorhanden ist
✔ und Offenheit gelebt wird.

Menschen mit Beeinträchtigungen können wertvolle Mitarbeitende in landwirtschaftlichen Betrieben sein. Die Landwirtschaft hat das Potenzial, hier ein echtes Vorbild zu werden.

Du interessierst dich für den Leitfaden? Dann schreib uns einfach eine DM – wir schicken ihn dir gerne zu!

Team & Autoren: Lukas Gierke | Samuel Schulte | Niklas Verse

Große Silofolien: schwer, unhandlich und gefährlich bei Wind – das wollten wir ändern!Im Rahmen der Projektwoche haben w...
05/03/2026

Große Silofolien: schwer, unhandlich und gefährlich bei Wind – das wollten wir ändern!

Im Rahmen der Projektwoche haben wir deshalb den Rollmaster 3000 Hydro gebaut: einen hydraulisch angetriebenen Folienwickler, der von nur einer Person bedient werden kann – schnell, sauber und sicher.

Die robuste Stahlkonstruktion ist mit der Euroaufnahme kompatibel und überzeugt durch ihre einfache Handhabung. Mit geringen Materialkosten und einer Bauzeit von rund 20 Stunden ist der Rollmaster ein echtes Beispiel für funktionierende Eigenbautechnik.

Während der Bauphase war echte Teamarbeit gefragt – vom Schweißen des Rahmens über die Montage der Hydraulik bis hin zur ersten Testfahrt.

Und der beste Moment? Als sich die Folie beim allerersten Versuch perfekt aufgewickelt hat – ein echtes Highlight!

Unser Fazit: Der Rollmaster 3000 Hydro kann Landwirten den Alltag erleichtern, Arbeitskräfte entlasten und die Effizienz auf dem Hof steigern. Unser Projekt zeigt, dass Innovation nicht teuer sein muss, sondern aus Leidenschaft und Fachwissen entsteht.

Team & Autoren: Stefan Düser, Felix Fuchte, Johannes Siepe, Jakob Ostermann

Frontstar – sauberes Futter beginnt vor dem Reifen 🚜🌱 Im Rahmen der Projektwoche haben wir uns die Frage gestellt, wie m...
26/02/2026

Frontstar – sauberes Futter beginnt vor dem Reifen 🚜🌱

Im Rahmen der Projektwoche haben wir uns die Frage gestellt, wie man während der Grasernte die Futterverschmutzung reduzieren kann.

Das Problem kennen viele Betriebe: Beim Schwaden überfährt der Schlepper das gemähte Futter, wirbelt Erde auf oder fährt das Gras in die Grasnarbe ein und mindert so die Futterqualität, was besonders in der Milchviehhaltung zu Problemen führen kann.

Unsere Idee: Der Bau eines Sternradschwaders in der Fronthydraulik, der das gemähte Gras vor den Schlepperrädern beiseite räumt. So bleibt das Futter unbefahren und sauber.

Unsere Lösung: Der Frontstar – ein robuster, günstiger Eigenbau aus einem alten Wender und gebrauchten Sternrädern. Wartungsarm, einfach, praxisnah.

Unser Fazit: Der Frontstar zeigt, wie gut sich theoretisches Wissen und die praktische Umsetzung in der Werkstatt verbinden lassen – direkt aus der Praxis für die Praxis.

Team & Autoren: Kevin Brücher I Daniel Hellwig I Moritz Köster I Hendrik Weber

Mischsysteme im Praxistest: Homogenität & Dieselverbrauch im Fokus Im Rahmen der Projektwoche haben wir verschiedene Fut...
19/02/2026

Mischsysteme im Praxistest: Homogenität & Dieselverbrauch im Fokus

Im Rahmen der Projektwoche haben wir verschiedene Futtermischwagenmodelle auf Herz und Nieren geprüft. Unser Ziel war es herauszufinden, welche Technik das Futter am besten mischt und dabei gleichzeitig am meisten Diesel einspart.

Getestete Systeme:
- Keenan (Freifallmischer)
- Trioliet (Vertikalmischer)
- Marmix (Horizontalmischer)

Unsere Ergebnisse:
✅ Der Freifallmischer erzeugte eine homogene Futterration und arbeitete sehr schonend.
✅ Der Vertikalmischer überzeugte mit einfacher Handhabung und hoher Flexibilität.
✅ Der Horizontalmischer zeigte seine Stärken besonders bei langem Futter.

💡Fazit:
Das passende Mischsystem hängt stark von Futterstruktur, Mischdauer und Betriebsbedingungen ab. Wer sein System optimal auf die Ration abstimmt, spart Energie und verbessert die Futterqualität nachhaltig.

Team & Autoren: Bernhard Kaiser | Martin Kolb | Marcel Volke | Konstantin Wagner

Zwei intensive Tage für unsere Studierenden des 2. Fachschuljahres!Beim Workshop „Herausfordernde Zeiten in der Landwirt...
20/01/2026

Zwei intensive Tage für unsere Studierenden des 2. Fachschuljahres!
Beim Workshop „Herausfordernde Zeiten in der Landwirtschaft meistern“ in der standen fachliche, betriebliche und familiäre Zukunftsfragen im Fokus.

Tag 1 begann mit einem Workshop zum Thema Zeit- und Zielmanagement. Anschließend besuchten die Studierenden den Hof Engemann in Willebadessen und erhielten nicht nur spannende Einblicke in den biologischen Chicoréeanbau, sondern lernten auch das Modell der Familiengenossenschaft kennen. Am Abend stellte Maximilian von Weichs im Rahmen des Junglandwirtestammtischs vor - eine digitale Plattform, die effiziente Lösungen für den Handel mit Agrarrohstoffen anbietet.

Am zweiten Tag standen die Themen Hofübergabe und das Zusammenleben der Generationen im Mittelpunkt. Maria Höschen von der zeigte, wie Konflikte früh erkannt und Eskalationen vermieden werden können. Abgerundet wurde der Tag durch Einblicke in die Praxis beim Ackerbaubetrieb Brücher sowie beim Milchhof in Hesperinghausen.

Adresse

Dünnefeldweg 13
Meschede
59872

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Fachschule für Agrarwirtschaft in Meschede erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Universität Kontaktieren

Nachricht an Fachschule für Agrarwirtschaft in Meschede senden:

Verknüpfungen

Teilen