26/11/2021
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Dr. Neda Sheytanova, unsere Expertin im Bereich „Berufsbezogenes Deutsch“, findet mit ihrem Team Lösungen für die speziellen Anforderungen an die Sprache in einzelnen Berufsfeldern: „Man braucht eine Sprachförderung, die die sprachlichen Bedarfe am Arbeitsplatz aufgreift, mit den konkreten Sprachanforderungen in den unterschiedlichsten Kommunikationssituationen arbeitet, Sprache nicht nur auf ihre funktionale Dimension, also Wortschatz und Grammatik, reduziert und den Wechsel zwischen allen Kommunikationsformen – damit sind die Sprachregister gemeint – trainiert. Das auch bei niedrigeren Stufen.“
Sie und ihre Kollegin Silvia Klein waren so auch maßgeblich an unserem Projekt für Pflegekräfte beteiligt. Gemeinsam mit Sabrina Flaus, unserer Projektleitung bei der SHG:Bildung, und den kooperierenden Kliniken erarbeiteten sie ein praxisbezogenes Lernkonzept, das sich an den individuellen Bedarfen der Teilnehmenden und am Klinikalltag orientiert: „Genauso auch in der angeleiteten Praxis: Die Bedarfe und die ganz individuellen Sprachbedürfnisse werden in Absprache mit den am Lernprozess Beteiligten in der Einrichtung, in der Klinik und mit den Lernenden selbst aufgegriffen und die Sprachförderung wird stark danach ausgerichtet.“
Unser Projekt bei der SHG:Bildung ist eigentlich auch ein Paradebeispiel über die konstruktive Zusammenarbeit einzelner IQ Projekte und zeigen, was IQ als Verbund für Arbeitgeber*innen zu bieten hat: Berufsbezogenes Deutsch und die Projektinterne Praxisanleitung richten sich beide nach den Bedarfen der Kliniken, um diese soweit wie möglich zu entlasten und den internationalen Fachkräften somit gleichzeitig eine besonders reibungslose Integration ins Unternehmen zu ermöglichen. Also Win-Win für Unternehmen und Beschäftigte!
Weitere Informationen auf:
www.netzwerk-iq.saarland