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Die Universität Graz, gegründet 1585, ist Österreichs zweitälteste Universität und mit 32.500 Studierenden und 4.300 MitarbeiterInnen eine der größten des Landes. Die BetreuerInnen der Seite behalten sich das Recht vor,

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🥳 Als Kooperationspartnerin gratulieren wir zu zehn Jahren Talentcenter! ✔️
07/09/2026

🥳 Als Kooperationspartnerin gratulieren wir zu zehn Jahren Talentcenter! ✔️

Das Talentcenter feiert dieser Tage seinen 10. Geburtstag 🎂. Zu diesem Anlass wurden 2.687 ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer befragt – mit erfreulichem Ergebnis. Jede/r Dritte gibt an, durch den Test ✏️🧑‍💻 neue Talente an sich entdeckt zu haben. Mehr als jeder Zweite hat für sich neue Berufsmöglichkeiten kennengelernt.
Zahlen, die eines zeigen: Der gemeinsam mit der Universität Graz entwickelteTalentcheck ☑️ wirkt und er wirkt noch besser, wenn es noch eine entsprechende Vor- und Nachbereitung gibt. Dazu haben die WKO, die Arbeiterkammer Steiermark und das AMS Steiermark nun die Kooperation Talenttalks gestartet. Alle Infos dazu 👉 https://shorturl.at/KtKrS

🎥 SOKO Donau ermittelte an Uni Graz und schloss Buchpatenschaft ab.🕵️‍♀️ Die Kommissar:innen der SOKO Donau ermittelten ...
04/09/2026

🎥 SOKO Donau ermittelte an Uni Graz und schloss Buchpatenschaft ab.

🕵️‍♀️ Die Kommissar:innen der SOKO Donau ermittelten jüngst an der Universität Graz. Für die 22. Staffel der beliebten österreichischen Krimiserie wurden einige Schauplätze am Campus als Drehorte ausgewählt. Neben Maria Happel standen auch Martin Gruber, Andreas Kiendl, Gregor Seberg, Lilian Klebow und Max Fischnaller vor der Kamera.

📚 Eine Szene wurde auch im historischen Lesesaal der Universitätsbibliothek gedreht. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzt die Produktion mit der Übernahme einer Patenschaft für zwei Bücher aus dem 16. Jahrhundert aus der Sondersammlung der Universitätsbibliothek. Passenderweise beschäftigen sich die historischen Werke mit Fragen der „Ordnung in der Stadt“ und erinnern daran, dass auch vor Jahrhunderten Kriminalfälle und gesellschaftliche Herausforderungen dokumentiert wurden.

📺 Geplant ist die Ausstrahlung der neuen Staffel 2027 im ZDF und ORF.

📷 Das Foto zeigt Vizerektor Markus Fallenböck und UB-Leiterin Pamela Stückler (1. und 2. v. rechts) überreichten die Urkunde für die Buchpatenschaft an das Filmteam von SOKO Donau. Foto: Uni Graz/Angele

🇪🇺 ERC Starting Grant im Doppelpack: Drei Millionen Euro für zwei Forscherinnen der Uni Graz✨ Hochkarätige und hochdotie...
03/09/2026

🇪🇺 ERC Starting Grant im Doppelpack: Drei Millionen Euro für zwei Forscherinnen der Uni Graz

✨ Hochkarätige und hochdotierte Förderungen der EU konnten zwei Wissenschaftlerinnen der Universität Graz an Land ziehen. Starting Grants des European Research Council​​ in Höhe von jeweils 1,5 Millionen Euro gehen an die Humangeografin Heide Bruckner sowie die Sozialwissenschaftlerin Silvana Weiss.

🎋 Heide Bruckner will in ihrem Projekt der Bevölkerung der Fidschi- und der Salomonen-Inseln im Pazifik Gehör verschaffen. Dabei richtet sie den Fokus auf die Beziehung der Menschen zu den Mangrovenwäldern ihrer Heimat als ein wesentliches Element für den Schutz dieser wertvollen Ökosysteme.

⏰ Wie der Faktor Zeit Chancen und Fairness in der Arbeitswelt beeinflusst, untersucht Silvana Weiss. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Anforderungen der Organisationen im Zusammenspiel mit individuellen zeitlichen Möglichkeiten Ungleichheiten erzeugen, verfestigen oder verringern.

💬 Rektor Peter Riedler gratuliert den beiden Forscherinnen und freut sich über den großen Erfolg: „Die Universität Graz unterstützt vielversprechende Talente dabei, ihr volles Potenzial zu entfalten. Die Einwerbung internationaler Fördermittel ist für die Universität und den Wissenschaftsstandort Graz von großer Bedeutung.“

📷 Uni Graz/Pichler, Schweiger

🤝 Gemeinsam für einen zukunftsfähigen Wissensstandort Steiermark: Auf Initiative der Universität Graz und der ÖH Uni Gra...
31/08/2026

🤝 Gemeinsam für einen zukunftsfähigen Wissensstandort Steiermark: Auf Initiative der Universität Graz und der ÖH Uni Graz​ haben Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam darüber beraten, wie die Finanzierung der Universitäten für die kommende Leistungsvereinbarungsperiode 2028–2030 gestaltet werden kann.

🎯 Damit soll ein Beitrag zu einer sachlichen, gemeinsamen und lösungsorientierten Diskussion geleistet werden. Ziel ist es, eine tragfähige Grundlage für die weiteren Verhandlungen für die steirischen Unis zu schaffen und gemeinsam Perspektiven für die Zukunft der steirischen Wissensregion zu entwickeln.

Neben spürbaren Auswirkungen auf die Forschung und Innovationskraft der Region, würden die Kürzungen einen massiven Eingriff in die Zukunft der jungen Menschen bedeuten, deren positive Weiterentwicklung direkt an Betreuungsqualität, Studienbedingungen sowie auf die Breite des Studienangebots gekoppelt ist.

💬 „Uns ist bewusst, dass wir in budgetär herausfordernden Zeiten leben. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Universitäten sparen können. Das können und werden sie. Entscheidend ist, dass der Sparkurs nicht jene Strukturen beschädigt, die mit viel Anstrengung aufgebaut wurden und die wir Menschen für die Zukunft brauchen. Denn neben der klassischen Berufsausbildung und exzellenter Forschung verbindet eine Allgemeinuniversität unterschiedliche Disziplinen,“ betont Peter Riedler, Rektor der Universität Graz und dankt der ÖH-Uni Graz für diese gemeinsame Initiative zum Runden Tisch.

💬 „Bildung ist ein Menschenrecht und der Schlüssel für ein selbst bestimmtes Leben. Trotzdem soll jetzt genau hier massiv gekürzt werden! In Zeiten multipler Krisen und zunehmender gesellschaftlicher Spaltung sind genau deshalb ausfinanzierte Universitäten wichtiger denn je. Kürzungen setzen die Zukunftsperspektiven von uns Studierenden und Nachwuchsforschenden aufs Spiel und senden ein fatales Signal an die gesamte Gesellschaft“, bringt Valentina Simschitz, ÖH-Vorsitzende Uni Graz die Sorge auf den Punkt.

📷 Uni Graz/Tzivanopoulos

🦖 Jurassic  : Biologe der Uni Graz rekonstruiert Insekten-Gesänge vor 165 Millionen Jahren🦗 Es war wohl nicht nur das Br...
27/08/2026

🦖 Jurassic : Biologe der Uni Graz rekonstruiert Insekten-Gesänge vor 165 Millionen Jahren

🦗 Es war wohl nicht nur das Brüllen der Dinosaurier, das im Zeitalter des Jura die tierische Geräuschkulisse ausmachte. Grillen und Heuschrecken kommunizierten in vielfältigen Gesängen und höchsten Tönen, wie Thorin Jonsson vom Institut für Biologie der Universität Graz gemeinsam mit Kolleg:innen der Universitäten in Lincoln, Bristol (UK), Peking (China) und Tempe (USA) herausfand. Die Erkenntnisse über die bislang ältesten Klangspuren der Erde wurden soeben im Journal PNAS veröffentlicht.

🔊 Insekten wie Grillen und Heuschrecken reiben Flügelstrukturen – eine Schrillleiste mit Zähnchen und eine harte Kante – aneinander, um Laute zu produzieren. Tonhöhe und Rhythmus sind von Anzahl und Abstand der Zähnchen an der Schrillleiste sowie der Form und der Bewegung der Flügel abhängig.

🦕 Chinesische Forschungspartner:innen von Thorin Jonsson haben extrem gut erhaltene Fossilien von neun verschiedenen Heuschrecken-Arten gefunden, die zur selben Zeit in derselben Gegend lebten, nämlich im Mittleren Jura der heutigen Inneren Mongolei. Die „Klangwerkzeuge“ sind darauf so gut zu erkennen, dass die Biolog:innen durch verschiedene Analysen, Simulationen und KI-gestützte Auswertungen die Tonhöhen und die Grundsilben – also die kleinsten „musikalischen“ Einheiten – der Paarungsrufe rekonstruieren konnten.

💬 „Unsere Ergebnisse zeigen eine große Vielfalt an Ruf-Frequenzen. Mehrere Arten erzeugten reine, tiefe Töne wie heutige Grillen, andere höhere Frequenzen, ähnlich wie unsere heimischen Laubheuschrecken“, berichtet Jonsson. Eine Art überraschte die Forschenden: Sie kommunizierte im Ultraschallbereich – 100 Millionen Jahre bevor sich Fledermäuse entwickelten. „Damit konnten wir zeigen, dass die Welt im Jura akustisch wesentlich reicher und diverser war, als bisher angenommen“, fasst der Biologe zusammen.

🤝 Die Forschung im Rahmen des vom Austrian Science Fund FWF​ geförderten Projekt „Small Wings, Loud Songs“ führt Thorin Jonsson gemeinsam mit Kolleg:innen aus Großbritannien, China und USA durch.

📷 Uni Graz/Angele (oben), Jonsson (unten)

🇪🇺 Die Universität Graz baut mit Arqus Alliance internationale Studienmöglichkeiten weiter aus und übernimmt den Lead in...
26/08/2026

🇪🇺 Die Universität Graz baut mit Arqus Alliance internationale Studienmöglichkeiten weiter aus und übernimmt den Lead in zwei wichtigen Projekten. Studierende profitieren künftig von noch mehr gemeinsamen Studienprogrammen sowie von vereinfachter Anerkennung von Leistungen durch das Joint European Degree Label (jEDL).

🏷️ Dieses Qualitätslabel der EU bedeutet: Studieren in Europa wird einfacher denn je. Die Betreuung wird verbessert, Kurse problemlos anerkannt. Zudem wird es neue gemeinsame Studien und Microcredentials geben. Die Schwerpunktthemen sind zu Klimawandel und Nachhaltigkeit, künstlicher Intelligenz und digitalem Wandel, europäischer Identität und Kulturerbe, Gesundheit sowie MINT-Fächer.

💬 „Egal ob Studierende, Mitarbeiter:innen oder Forscher:innenn: internationale Zusammenarbeit in einem Europäischen Netzwerk ist ein Gewinn für alle. Und Arqus ist dafür ein gelungenes Beispiel“, sagt Mireille van Poppel, Vizerektorin für Internationalisierung und Gleichstellung. „Wir werden die frischen Mittel dafür verwenden, neue Akzente in Lehre zusetzen und den Austausch in die Forschung zu intensivieren. Dass wir dafür die Unterstützung der EU haben, freut uns besonders.“

🤝 Die Stärke der Allianz zeigt sich nicht zuletzt in den zusätzlichen Drittmittel-Projekten, die durch die Zusammenarbeit der Partneruniversitäten umgesetzt werden. Denn sie arbeiten nicht nur bei Bildung und Forschung zusammen, sondern bringen mit unterschiedlichen Initiativen Know-how in die Privatwirtschaft, wie etwa die Arqus International Innovators Award. Jetzt kommt ein weiteres Programm dazu, das Unicorn Start-up & Innovation Hub​​ der Universität Graz startet eine gemeinsame Initiative: die European AI Sandbox for Entrepreneurial Learning (EAS-EL). Wer an einer der Partner-Unis eine Business-Idee hat, kann diese mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz auf Herz und Nieren testen, egal ob aus dem MINT-Bereich oder den Geistes- und Sozialwissenschaften.

📷 Uni Graz/Angele

🤖 Gewinn und Gefahr: Forschende der Uni Graz haben KI-Wahrnehmung in der Bevölkerung erhoben⚖️ Der Einsatz von künstlich...
25/08/2026

🤖 Gewinn und Gefahr: Forschende der Uni Graz haben KI-Wahrnehmung in der Bevölkerung erhoben

⚖️ Der Einsatz von künstlicher Intelligenz muss seit 2. August 2026 transparent gemacht werden. Wie riskant eine Anwendung ist und welche Sicherheitsmaßnahmen in der Folge gelten, regelt der seither gültige AI Act der EU ebenfalls. Die Einschätzung der Gefahren durch die Gesetzgebung weicht allerdings teilweise deutlich von der Wahrnehmung in der österreichischen Bevölkerung ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die Datenwissenschaftler Stefan Thalmann von der Universität Graz mit seinem Team durchgeführt hat.

💬 „Die Risiko-Kategorisierung im AI Act ist für die meisten undurchsichtig und schwer nachvollziehbar. Es wäre sinnvoll, Bürger:innen einzubinden und nachzujustieren“, empfiehlt der Forscher und nennt ein Beispiel: „Die automatisierte Müdigkeitserkennung im Lkw greift direkt in das Fahrverhalten ein und verarbeitet potenziell sensible biometrische Daten. Das EU-Recht schreibt daher strenge Schutzmaßnahmen vor.“ Für die befragten Personen – wie auch für viele Lkw-Fahrer:innen – stünde allerdings der Nutzen für die Sicherheit auf der Straße im Vordergrund. „Die gesetzliche Vorgabe wird folglich als übertrieben und hinderlich beurteilt“, ergänzt Thalmann.

💡 „Die Politik sollte daher verstärkt auf klare Information und Aufklärung setzen, zum Beispiel durch leicht verständliche Kennzeichnungen von KI-Risiken“, empfiehlt Thalmann. Weiters brauche es eine Stärkung der digitalen Kompetenz: „Wer sich mit Technik auskennt, kann auch die Gefahren durch künstliche Intelligenz besser einschätzen“, nennt der Experte ein weiteres Ergebnis seiner Studie. Menschen, die die Technologie als besonders riskant empfinden, lassen sich auch durch zusätzliche Schutzmaßnahmen kaum überzeugen.

🪸 Schatzkammer Meer: Uni-Graz-Forscher entdeckt in Schwämmen neue Ansätze gegen chronische Entzündungen💬 Bei vielen Kran...
24/08/2026

🪸 Schatzkammer Meer: Uni-Graz-Forscher entdeckt in Schwämmen neue Ansätze gegen chronische Entzündungen

💬 Bei vielen Krankheiten spielen chronische Entzündungen eine zentrale Rolle, von Stoffwechselstörungen über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Gewebeschäden nach Verletzungen oder Infektionen. „Normalerweise kann der Körper Entzündungen selbst wieder beenden. Gerät dieser Prozess aus dem Gleichgewicht, bleiben Abwehrzellen dauerhaft aktiv und treiben negative Veränderungen im Gewebe weiter an“, erklärt der Pharmazeut Andreas Koeberle von der Universität Graz.

🧫 Zusammen mit einem internationalen Forschungsteam hat Andreas Koeberle gezeigt, dass ein Naturstoff aus dem Meer Entzündungsprozesse umlenken kann. Die Wissenschaftler:innen synthetisierten die Substanz Cyclosmenospongin, die zuvor in einem in Australien beheimateten Schwamm der Gattung Spongia entdeckt wurde. Im Labor stellten sie fest, dass der Wirkstoff das Fettprofil menschlicher Immunzellen umfassend verändert. „Die untersuchten Verbindungen senkten die Bildung entzündungsfördernder Leukotriene und erhöhten zugleich den Gehalt mehrerer Botenstoffe, die mit der Beruhigung und Auflösung von Entzündungen in Verbindung gebracht wurden. Sie verändern also das Stoffwechselprogramm der Immunzellen maßgeblich“, erklärt Koeberle.

🔗 Die Forschungsergebnisse liefern neue Ansatzpunkte, um überschießende oder chronische Entzündungen besser zu kontrollieren, zur Publikation geht's hier: https://www.uni-graz.at/de/neuigkeiten/heilsames-meer-forscher-entdeckt-in-schwaemmen-neue-ansaetze-gegen-chronische-entzuendungen/

📷 Uni Graz/Begsteiger (oben), EwaStudio/Adobe Stock.com (unten)

🦎🐝🐦 Diese kleinen Freundchen findest du am Campus der Uni Graz❓Was haben die hübsche Zauneidechse, die Große Holzbiene u...
21/08/2026

🦎🐝🐦 Diese kleinen Freundchen findest du am Campus der Uni Graz

❓Was haben die hübsche Zauneidechse, die Große Holzbiene und die Mehlschwalbe gemeinsam❓
🏞️ Ihre Lebensräume schwinden, ebenso wie die vieler anderer Tiere. Die Uni Graz tut etwas dagegen. Überall am Campus entstehen Flächen und Orte, wo auch selten gewordene Arten Ruhe, Nistmöglichkeiten und Nahrung finden.

➡️ Swipe durch das Album und finde heraus, welche Tierchen wo ihren Lebensraum am Campus finden.

🔗 Den ganzen Artikel und was es mit der Blühwiese auf sich hat, liest du in der aktuellen UNIZEIT überall am Campus oder hier: https://uni-graz.e-publikation.de/de/2-2026/biodiversitaet

📷 Uni Graz/Kunz (1, 2, 4, 5), Schreyer (3), Begsteiger (6, 8), Adi Ciurea/Adobe Stock (7), AGAMI/Adobe Stock (9)

🎓 Absolvent:innen-Studie: Lust zur Firmengründung wächst mit Berufserfahrung, fünf Jahre nach dem Abschluss fühlen sich ...
19/08/2026

🎓 Absolvent:innen-Studie: Lust zur Firmengründung wächst mit Berufserfahrung, fünf Jahre nach dem Abschluss fühlen sich rund 22 Prozent bereit für die Selbstständigkeit

💼 Der Abschluss des Studiums ist ein wichtiger Meilenstein und für viele Absolvent:innen der Start in die Berufswelt abseits von Studi-Jobs. Die Uni Graz bereitet ihre Studierenden dabei auf die verschiedensten Karrierewege vor und sorgt dafür, dass Unternehmen und Organisationen gut ausgebildete Fachkräfte finden. Wie junge Menschen ihre berufliche Zukunft planen, wird im Rahmen des Global University Entrepreneurial Spirit Students’ Survey (GUESSS) untersucht, der in Österreich von der Universität Graz durchgeführt wird. Die Ergebnisse aus dem Jahr 2025 zeigen: Sieben von zehn Absolvent:innen wissen nach dem Abschluss bereits, in welche Richtung die Karriere gehen soll.

🌍 Der GUESSS-Report basiert auf einer internationalen Erhebung in 66 Ländern mit mehr als 196.000 vollständigen Antworten von Studierenden und untersucht, wie Studierende über Selbstständigkeit und Unternehmensgründung denken. Es zeigt sich, dass der Schritt in die Selbstständigkeit direkt nach dem Studium für die überwiegende Mehrheit der Absolvent:innen zu früh erscheint. Viele möchten sich in der Praxis ausprobieren, Kontakte knüpfen und ihre Branche kennenlernen.

📈 Doch mit zunehmender Berufserfahrung wächst die Bereitschaft vieler Uni-Absolvent:innen, selbst ein Unternehmen zu gründen. Fünf Jahre nach dem Abschluss fühlten sich 21,6 Prozent der rund 2000 Studienteilnehmer:innen bereit für den Schritt in die Selbstständigkeit. Der Wert steigt sogar auf 29 Prozent, wenn man während des Studiums Kurse zur Unternehmensgründung besucht hat.

💬 Die GUESSS-Ergebnisse zeigen deutlich, dass Universitäten weit mehr leisten, als Studierende auf den unmittelbaren Berufseinstieg vorzubereiten“, sagt Julia Taferner, Co-Autorin der Studie an der Universität Graz. „Unternehmerisches Know-how ist damit nicht nur für jene relevant, die direkt nach dem Studium gründen möchten, sondern stärkt Kompetenzen, die in nahezu allen beruflichen Kontexten wertvoll sind.“

💡 Um allen Studierenden das nötige Wissen und praktische Tipps zur Selbstständigkeit zu vermitteln, bietet das Zentrum für Entrepreneurship der Uni Graz neben dem Gründungsstipendium und den Office Hours das Wahlfachprogramm „TIMEGATE“ an. Studierende aller Fächer erlernen hier wirtschaftliches Basiswissen verbunden mit Beispielen aus der Praxis. Es gibt noch Restplätze für das Wintersemester. Und das Gründungszentrum Unicorn Start-up & Innovation Hub​ hilft bei der Umsetzung der Start-up-Ideen.

🔗 Mehr zum Thema und einen Link zur Studie selbst findest du hier:
https://www.uni-graz.at/de/neuigkeiten/absolventinnen-studie-lust-zur-firmengruendung-waechst-mit-berufserfahrung/

📷 Uni Graz/Kanizaj

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