01/06/2026
In ihrem Beitrag für GAM 22 – „Architecture as a Living System: Designing Synergies Between Humans, Machines, and Microorganisms“ – hinterfragt Daniela Mitterberger die Vorstellung von ArchitektInnen als den alleinigen UrheberInnen der gebauten Umwelt. Stattdessen beschreibt sie Gebäude als vernetzte und kontinuierlich wandelnde Systeme, die von Materialien, menschlichen und nicht-menschlichen BewohnerInnen, technischen Infrastrukturen und Umweltbedingungen gleichermaßen geprägt werden. Ihre Forschung untersucht adaptive Systeme aus lebendiger Materie, die auf menschliche Präsenz reagieren, lebende Patinas hervorbringen und neue Formen der nonverbalen Kommunikation zwischen Menschen und ihrer mikrobiologischen Umwelt ermöglichen.
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Mitterberger
© Foto: Zita Oberwalder