Intrawi - Institut für Translationswissenschaft

Intrawi - Institut für Translationswissenschaft Offizielle Seite des INTRAWI
(Institut für Translationswissenschaft der Universität Innsbruck)

Offizielle Seite des INTRAWI (Institut für Translationswissenschaft der Universität Innsbruck)

Lehr-Zertifikat an INTRAWI-Doktoranden verliehen!Vladimir Balakhonov, Doktorand am INTRAWI, erhielt am 28. Januar das „Z...
11/03/2025

Lehr-Zertifikat an INTRAWI-Doktoranden verliehen!

Vladimir Balakhonov, Doktorand am INTRAWI, erhielt am 28. Januar das „Zertifikat Lehrkompetenz“ der UIBK. Dafür müssen zahlreiche Kurse besucht und eine praktische Arbeit durchgeführt werden (mehr Infos dazu: https://www.uibk.ac.at/de/personalentwicklung/wissenschaftliches-personal/lehrkompetenz/zertifikat-lehrkompetenz/).

Vladimir Balakhonov hat Material für den Dolmetschunterricht erstellt, von dem erste Beispiele im Open Educational Resources-Portal (https://www.uibk.ac.at/de/oer/) zu finden sind. Dieses Portal stellt frei zugänglich Lehrmaterial online zur Verfügung.

Das INTRAWI gratuliert Vladimir Balakhonov ganz herzlich!

Erasmus+-Praktikum, Sommer 2023  Durch Zufall war ich Anfang März 2023 über die Stellenausschreibung einer französischen...
25/10/2024

Erasmus+-Praktikum, Sommer 2023
Durch Zufall war ich Anfang März 2023 über die Stellenausschreibung einer französischen NGO für ein Übersetzungspraktikum gestolpert – ahnungslos, was mich erwarten würde, schickte ich meine Bewerbung ab. Zwei Tage später wurde ich zu einer Schulung nach Mandres-les-Roses, eine Stunde außerhalb von Paris, eingeladen. Dort lernte ich Mitte März die NGO, die naturwissenschaftliche Camps in verschiedenen Ländern organisiert, und das Team kennen.
Vier Monate später saß ich, bereit für das zweimonatige Erasmus+-Praktikum, mit meinem vollen 40-Liter-Rucksack im Zug. Mein Praktikum führte mich in zwei wissenschaftliche Feriencamps der NGO: Drei Wochen verbrachte ich in Chandolin im Val d’Anniviers in der Schweiz und weitere drei Wochen im Zentrum Musiflore in der Nähe von Bourdeaux im Departement Drôme. Dort konnte ich die Arbeit der NGO aus nächster Nähe erleben, selbst an den (wissenschaftlichen) Aktivitäten teilnehmen und inhaltliche Fragen zu den Wissenschaftscamps und der Arbeit der NGO klären.
Meine Hauptaufgaben während des Praktikums bestanden darin, Artikel aus dem Französischen ins Deutsche zu übersetzen und bereits übersetzte Artikel zu lektorieren. Der thematische Bogen spannte sich von Vulkanismus in Hawaii über die Untersuchung von Collembolen in den Bäumen der Provence bis zur Beobachtung von Exoplaneten in den Schweizer Alpen. Neben dem Übersetzen und Lektorieren legte ich zudem selbstständig ein Translation Memory und eine Terminologiedatenbank an. So konnte ich meine Fähigkeiten im Umgang mit CAT-Tools ausbauen und beobachten, wie sich nicht nur meine Effizienz, sondern auch die Qualität der Übersetzungen verbesserte. Auf der Suche nach bestmöglichen Übersetzungen brachten mich Kulturspezifika und technische Begriffe nicht selten an den Rand der Verzweiflung: Ein „éventail à empreintes“ ist eine Art Schablone, um Tierspuren im Erdboden zu identifizieren; „élan“ (in Europa) und „orignal“ (in Nordamerika) sind zwei Begriffe für „Elch“; „la boum“ ist eine Musik- und Tanzparty zum Abschluss eines Camps. Regelmäßig fand ich gravierende Übersetzungsfehler beim Lektorieren oder sogar inhaltliche Fehler in den Ausgangstexten („Le lac Léman est le plus grand lac d’Europe.“; aber: Der Genfersee ist in Wirklichkeit der größte Alpenrandsee und nach dem Plattensee in Ungarn nur der zweitgrößte See Mitteleuropas.). Das bestätigte für mich aufs Neue, dass die Arbeit von Übersetzer:innen viel mehr ist, als einen Ausgangstext in eine andere Sprache zu übertragen. Meine Praktikumsbetreuerin stand stets für Rückfragen zur Verfügung und somit konnte ich die Korrespondenz mit zukünftigen Auftraggeber:innen üben.
Da ich remote arbeitete, nutze ich die Gelegenheit, um mein Praktikum mit einer abwechslungsreichen Interrail-Reise zu verbinden. Diese führte mich von der unberührten Natur der Walliser Alpen, dem „Innsbruck-ähnlichen“ Grenoble, der brütenden Hitze im Departement Drôme (Höchsttemperatur: 48°C im Auto) und der kühlen Meeresluft in Boulogne-sur-Mer im Departement Pas-de-Calais über den Großstadtwahnsinn von Paris und dem Hostel-Lifestyle im charmanten Lille bis zu den Sandstränden von Dunkerque/Dünkirchen. Abschließend besuchte ich zwei Freundinnen in Mons (Belgien) und in Frankfurt am Main, bevor ich nach insgesamt zwei Monaten die finale Heimreise antrat. Dank der ERASMUS+-Förderung waren meine Kosten für Unterkünfte, Zugtickets, Verpflegung, Aktivitäten und Souvenirs während meines unbezahlten Praktikums – zu meiner Erleichterung – auf den Cent genau gedeckt.
Die Kombination aus beruflicher Entwicklung, interkultureller Erfahrung, Selbstständigkeit und der Möglichkeit, verschiedene Orte und Menschen kennenzulernen, machte mein Praktikum zu einer einzigartigen und bereichernden Reise. Zudem habe ich gelernt, wie herausfordernd eine 40-Stunden-Woche sein kann, wie planungsintensiv das Arbeiten von unterwegs ist und wie gerne ich selbstständig arbeite, wo KI noch immer an ihre Grenzen stößt, wie stark die Temperaturen im Sommer in Europa variieren können und dass „Walkie-Talkie“ (aus welchen Gründen auch immer) auf Französisch „Talkie-Walkie“ heißt.
📝+📸: Melanie Wachter

Translata V: „Schnittstellen der Translation“Von 19. bis 21. September 2024 fand am die Translata V – Schnittstellen in ...
24/10/2024

Translata V: „Schnittstellen der Translation“
Von 19. bis 21. September 2024 fand am die Translata V – Schnittstellen in der Translation, eine internationale Konferenz zur Translationswissenschaft, am Institut für Translationswissenschaft statt. Es wurde eine Vielzahl von Vorträgen und Workshops gehalten, bei denen vor allem die interdisziplinären Aspekte der Translation im Vordergrund standen.
Die Konferenz zur Translationswissenschaft Translata findet alle drei Jahre in Innsbruck statt und ist eine der weltweit größten Konferenzen zum Thema Translation. Sie beschäftigt sich mit translatologischer Grundlagenforschung und versucht, die translation proper, also das professionelle Übersetzen und Dolmetschen, wieder als zentralen Gegenstand der Translationswissenschaft darzustellen. Neben den Workshops und Vorträgen gibt es auch immer ein Rahmenprogramm, bei dem die Möglichkeit zum Networken und zum Austausch besteht.
Auf der diesjährigen Translata wurden fünf Workshops zu den Themen Translationsausbildung im digitalen Zeitalter, Interprofessionelle Lehre in der Dolmetschdidaktik, Schnittstellen in der Fachkommunikation und Translation und Mehrsprachigkeit angeboten. Außerdem gab es einen Workshop zum Thema Spielplätze der Translation – Texte, Bilder und Lieder für Kinder im interlingualen und interkulturellen Transfer. Die Workshops wurden von Expertinnen und Experten der Universität Innsbruck, der Universität Wien, der Universität Antwerpen und der Universität Córdoba vorbereitet und durch Vorträge der Mitwirkenden zu den einzelnen Themen ergänzt.
Nach einem ersten Get-Together im Stiftskeller am Mittwochabend, startete die Konferenz am Donnerstag, den 19. September mit einer Begrüßungsrunde und nach der Mittagspause mit zwei Workshopblöcken. Anschließend gab es beim Konferenzdinner die Möglichkeit zur Diskussion und Besprechung der Vorträge. Der Freitag startete mit einem Plenarvortrag von Prof. Pius ten Hacken und nach drei Workshopblöcken gab es die Möglichkeit für eine Stadtführung durch Innsbruck, was besonders für das internationale Publikum interessant war. Den Abschluss der Konferenz bildete ein köstliches Frühstück mit Diskussion am Samstag und danach ein gemütlicher Ausklang bei einer gemeinsamen Wanderung zur Arzler Alm.
Ein besonderer Dank gilt dem Organisationskomitee unter der Leitung von Assoz. Prof. Dr. Alena Petrova und allen Mitwirkenden, die mit ihren Vorträgen und Diskussionsfragen zu einer gelungenen Konferenz beigetragen haben.
📝: Anna Gruber, Paul Luigi Galli
📸: Paul Galli

01/10/2024

Letzten Freitag wurde im Rahmen des Podcasts "Wissenschaft im Einsatz" eine Folge mit Univ.-Prof. Mag. Mag. Dr. Cornelia Feyrer zum Thema Krisenkommunikation veröffentlicht. Seit letztem Freitag hört man sie überall, wo es Podcasts gibt.

𝐄𝐢𝐧 𝐩𝐞𝐫𝐟𝐞𝐤𝐭𝐞𝐫 𝐄𝐢𝐧𝐛𝐥𝐢𝐜𝐤 𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐭𝐞𝐜𝐡𝐧𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐑𝐞𝐝𝐚𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐚𝐦 𝐈𝐍𝐓𝐑𝐀𝐖𝐈Am vergangenen Donnerstag, dem 6. Juni 2024, fand am Instit...
13/06/2024

𝐄𝐢𝐧 𝐩𝐞𝐫𝐟𝐞𝐤𝐭𝐞𝐫 𝐄𝐢𝐧𝐛𝐥𝐢𝐜𝐤 𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐭𝐞𝐜𝐡𝐧𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐑𝐞𝐝𝐚𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐚𝐦 𝐈𝐍𝐓𝐑𝐀𝐖𝐈

Am vergangenen Donnerstag, dem 6. Juni 2024, fand am Institut für Translationswissenschaft (INTRAWI) ein sehr interessanter Vortrag von Claudia Hagendorfer zum Thema „TR trifft FÜ. Technische:r Redakteur:in trifft Fachübersetzer:in“ im Rahmen der von Martina Mayer organisierten Gastvortragsreihe „Perspektiven & Berufsbilder in Sprach- und Kulturmittlung“ statt.

06.06.2024 GV Hagendorfer Foto (c) Martina MayerClaudia Hagendorfer reiste für ihren spannenden Gastvortrag am INTRAWI aus Wien an und brachte den Anwesenden ihren Berufsalltag als Firmeninhaberin von „text-it Produktdokumentation GmbH“ näher.

Bevor sie im Detail auf die Themen ihres Vortrags einging, erläuterte Claudia Hagendorfer ihren beruflichen Werdegang. Sie studierte an der Universität Graz Russisch und Slowenisch. Es folgten erste Berufserfahrungen bei einzelnen Übersetzungsprojekten sowie Praktika. Eine Bewerbung als Technische Redakteurin bei der Technologiefirma Philips brachte sie schließlich zum Einstieg in den Bereich der Technischen Redaktion. Es folgten weitere Berufsstationen mit abwechslungsreichen Zuständigkeitsbereichen, bis Claudia Hagendorfer schließlich „text-it“ gründete.

In ihrem Gastvortrag sprach Claudia Hagendorfer über den wichtigen Aspekt der Konsistenz in technischen Fachtexten, sowohl in Hinblick auf die Auswahl der richtigen Terminologie und deren konsequenten Anwendung im Text als auch in Bezug auf formale Charakteristika technischer Fachtexte. Es folgte eine umfangreiche Erläuterung zu Richtlinien, Gesetzen und Normen – als fundamentale Aspekte, die auch für eine korrekte Übersetzung unerlässlich sind. Daraufhin bot Claudia Hagendorfer noch einen Einblick in den Inhalt sowie in die Gliederung von Anleitungen.

Abgerundet wurde der Gastvortrag durch zahlreiche Hinweise darauf, was ihr als Unternehmerin in der Zusammenarbeit mit freiberuflich tätigen Übersetzer:innen besonders wichtig ist und wie maßgeblich effizientes Handeln bei der Annahme von Übersetzungsaufträgen und deren Durchführung ist. Somit spannte Claudia Hagendorfer einen runden Bogen zu allen Bereichen der Technischen Redaktion.

Um Claudia Hagendorfer zu zitieren: „Als Übersetzer:in muss man beraten und kommunizieren können! Übersetzer:innen sagen der Kundschaft, wie ein Text übersetzt gehört, aber es geht letztlich immer um ein dialogisches Zusammenspiel zwischen Auftraggeber:in und Übersetzer:in!“

Text: Paul Luigi Galli, INTRAWI
Foto: Martina Mayer, INTRAWI

Links:

https://www.uibk.ac.at/translation/

https://www.text-it.at/

𝐃𝐚𝐬 𝐄𝐮𝐫𝐨𝐩𝐚 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐩𝐫𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧𝐯𝐢𝐞𝐥𝐟𝐚𝐥𝐭 𝐚𝐦 𝐈𝐍𝐓𝐑𝐀𝐖𝐈Künftige Translator:innen werden am INTRAWI aus historischer bzw. zeitgenössis...
11/06/2024

𝐃𝐚𝐬 𝐄𝐮𝐫𝐨𝐩𝐚 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐩𝐫𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧𝐯𝐢𝐞𝐥𝐟𝐚𝐥𝐭 𝐚𝐦 𝐈𝐍𝐓𝐑𝐀𝐖𝐈

Künftige Translator:innen werden am INTRAWI aus historischer bzw. zeitgenössischer Perspektive für Fragen der Mehrsprachigkeit sensibilisiert. Achim Braun, ehemals Mitglied der DG Translation der Europäischen Kommission, heute Teil von Team Europe Direct, hat daher in einem Vortrag einen Bogen von der Mehrsprachigkeit im Habsburgerreich zum heutigen Europa der Sprachenvielfalt gespannt.

Geboren in Aachen, der Stadt Karls des Großen, und aufgewachsen in der Euregio Rhein-Maas, war Achim Braun seit jeher in einem Kontext von Interkulturalität und Mehrsprachigkeit zu Hause. Nach einem Lehramtsstudium für Französisch und Geschichte, einer mehrjährigen Lehrtätigkeit in Frankreich und Stationen als Pädagogischer Mitarbeiter im Europa-Haus Bad Marienberg sowie als Klett-Schulbuchredakteur trat er in den Dienst der Europäischen Union und arbeitete für knapp 30 Jahre als Übersetzer in verschiedenen Fachgebieten, davon sechs Jahre als Sprach- und Kulturattaché in der Wiener Vertretung der Europäischen Kommission. Zuletzt hat Achim Braun hauptsächlich Präsidentin von der Leyens Reden und den Internet-Auftritt der EU-Kommission übersetzt.

Er, der nunmehr einen Lehrauftrag zum Texten, Übersetzen und Post-Editieren für die EU am Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien innehat und darüber hinaus Mitglied im Redner:innenpool von Team Europe Direct ist, konnte kürzlich für einen Gastvortrag am Institut für Translationswissenschaft (INTRAWI) gewonnen werden. In einer Lehrveranstaltung, die Studierenden nicht-deutscher Muttersprache Aspekte der österreichischen Kulturgeschichte näherbringt und im Sommersemester 2024 im Zeichen des 19. Jahrhunderts steht (LV-Leitung: Martina Mayer), hat er einen thematischen Bogen vom mehrsprachigen Habsburgerreich zur heutigen EU gespannt, die sich ihren Einwohner:innen gegenüber zu einer Sprachenvielfalt verpflichtet hat. Die Reise begann bei Napoleon, zog sich über die Neuordnung Europas beim Wiener Kongress und ging bis zum Funktionieren des österreichischen Reichsrats, dem ersten multinationalen Parlament der Welt, einem „Völkerbund im Kleinen“. Von diesem Punkt aus nahm der eloquente Redner Ähnlichkeiten und Unterschiede zur Sprachenpolitik der Europäischen Union von heute, Gelungenes und Problematisches, Anspruch und Wirklichkeit im Umgang mit Mehrsprachigkeit genau unter die Lupe.

Ernstes und Heiteres zum Thema aus diversen europäischen Sprachen – Griechisch, Schwedisch, Dänisch usw. – rundeten den Vortrag aufs Beste ab. Verraten sei zum Schluss, dass das interessierte Publikum jedoch vor allem mit konkreten Beispielen aus der mit Ladinisch, Deutsch und Italienisch dreisprachig gestalteten Südtiroler Lebenswelt zur interaktiven Teilnahme angeregt wurde. Das INTRAWI dankt Achim Braun für seinen zutiefst engagierten Vortrag, der das Geschehen am Institut um wertvolle Facetten bereichert hat.

Text & Foto: Martina Mayer, Institut für Translationswissenschaft

Links:

Institut für Translationswissenschaft: https://www.uibk.ac.at/translation/
Team Europe Direct: https://europainfo.at/

Bericht: https://www.uibk.ac.at/translation/aktuelles/veranstaltungsarchiv/veranstaltungen-2024/27.05.2024-gastvortrag-braun.html

11/06/2024

𝙰𝚞𝚜 𝚍𝚎𝚖 𝚅𝚎𝚛𝚊𝚗𝚜𝚝𝚊𝚕𝚝𝚞𝚗𝚐𝚜𝚊𝚛𝚌𝚑𝚒𝚟
𝙱𝚎𝚛𝚒𝚌𝚑𝚝 | 𝙹ä𝚗𝚗𝚎𝚛 𝟸𝟶𝟸𝟺
Tagung 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦/𝘯 𝘥𝘦𝘴 𝘞𝘰𝘩𝘯𝘦𝘯𝘴: 𝘒𝘶𝘭𝘵𝘶𝘳𝘦𝘯, 𝘒𝘳𝘪𝘴𝘦𝘯, 𝘜𝘵𝘰𝘱𝘪𝘦𝘯

Im Jänner dieses Jahres fand an unserer Universität die Tagung Geschichte/n des Wohnens: Kulturen, Krisen, Utopien statt, an der über die Geistes- Geschichts- und Sozialwissenschaften hinausgehend u.a. auch die Architektur beteiligt war.

Dorothee Birke (Anglistik), Alena Heinritz (Vergl. Literaturwiss.) und Christoph Singer (Anglistik) hatten mit Wohnen als kultureller Praxis ein sehr facettenreiches Rahmenthema gewählt, das aus der Perspektive der Translationswissenschaft auch durchaus polysem und damit noch spannender betrachtet werden kann. Unser Institut war durch Barbara Exenberger und Cornelia Feyrer im Rahmen der Kick-off-Veranstaltung für Studierende am 24. Jänner in der Claudiana vertreten.

Barbara Exenberger hatte zum Thema Wohnen und Zuhause in Literatur und Übersetzung eine Posterpräsentation zu Sandra Cisneros The House on Mango Street gestaltet, in der sie den sozialen Stellenwert von Wohnraum als Ort der persönlichen Entfaltung, aber auch der Einschränkung und der damit verbundenen gesellschaftlichen Strukturen sichtbar und auf den Stellenwert von Translation im Literatur- und Kulturschaffen aufmerksam machte.

Cornelia Feyrer eröffnete die Kick-off-Veranstaltung mit einem auf den Projektarbeiten der LV Ausgewählte Themen Spanisch vom SS 2023 basierenden Impulsvortrag zu Wohnen als (trans)kulturelles Phänomen – Inspirationen und Impulse für und aus der Lehre zur translationsrelevanten Kulturwissenschaft.

Die Studierenden hatten sich mit einer Vielfalt an Fragestellungen zu Wohnen und kultureller Identität, Wohnen und Sprache, Wohnen und Studieren wie auch Wohnen in der Krise und Wohnen im Wandel auseinandergesetzt.

In ihrer Gesamtheit veranschaulichten die Arbeiten eindrucksvoll den Brückenschlag vom Tagungsthema Wohnen als kulturelle Praxis zu Translation als kultureller Praxis und (transkulturellem) Phänomen. Die Vielfalt an Projektthemen der Studierenden zeigte der Fakultät aber auch eindrucksvoll, wie inspirierend so eine Tagung für die Lehre sein kann und welchen kreativen Input im Gegenzug unsere Studierenden auch über Institut und Fakultät hinausgehend für eine Tagung wie diese zur kulturellen Praxis des Wohnens einbringen können.

Text: Cornelia Feyrer

𝐀𝐮𝐬𝐬𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐮𝐧𝐠:𝐌𝐚𝐬𝐜𝐡𝐢𝐧𝐞𝐥𝐥𝐞 Ü𝐛𝐞𝐫𝐬𝐞𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠 𝐟ü𝐫 𝐋𝐚𝐝𝐢𝐧𝐢𝐬𝐜𝐡Interdisziplinäre AbschlussarbeitKontakt / Einreichung der Bewerbung:...
05/06/2024

𝐀𝐮𝐬𝐬𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐮𝐧𝐠:
𝐌𝐚𝐬𝐜𝐡𝐢𝐧𝐞𝐥𝐥𝐞 Ü𝐛𝐞𝐫𝐬𝐞𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠 𝐟ü𝐫 𝐋𝐚𝐝𝐢𝐧𝐢𝐬𝐜𝐡
Interdisziplinäre Abschlussarbeit

Kontakt / Einreichung der Bewerbung:
Peter Sandrini [email protected]
Samuel Frontull [email protected]

https://www.arte.tv/de/videos/113758-000-A/24-sprachen-ein-europa/
04/06/2024

https://www.arte.tv/de/videos/113758-000-A/24-sprachen-ein-europa/

Die Europäische Union steht immer wieder vor neuen Herausforderungen. Eine der ersten Hürden ist die Sprache: Wie lässt sich in 24 Sprachen mit einer Stimme sprechen und dabei die kulturelle Vielfalt wahren?Dolmetscher*innen halten den Dialog aufrecht. Die Doku begleitet sie und zeigt ihre zentra...

29/05/2024

📣 Join us as a proofreader - language editor!

The European Parliament’s translation service has launched a call for expression of interest for proofreaders - language editors, to establish a database of candidates for future vacancies.

We’re on the lookout for language professionals in the following languages: , , , , , , , , , , and .

Don’t miss out on the opportunity to work with us and contribute to multilingualism and European democracy.

For more info and to apply: https://loom.ly/LFKqZuI

Closing date for applications: 30 May 2025, 17:00 (Luxembourg time)

𝙱𝚎𝚛𝚒𝚌𝚑𝚝𝐃𝐢𝐞 𝐁𝐞𝐝𝐞𝐮𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐕𝐞𝐫𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐢𝐥𝐦ü𝐛𝐞𝐫𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐫-𝐁𝐫𝐚𝐧𝐜𝐡𝐞Am 07.05.2024 kam der Filmübersetzer David Drevs ans...
29/05/2024

𝙱𝚎𝚛𝚒𝚌𝚑𝚝
𝐃𝐢𝐞 𝐁𝐞𝐝𝐞𝐮𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐫 𝐕𝐞𝐫𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐢𝐥𝐦ü𝐛𝐞𝐫𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐫-𝐁𝐫𝐚𝐧𝐜𝐡𝐞
Am 07.05.2024 kam der Filmübersetzer David Drevs ans Institut für Translationswissenschaft (INTRAWI) nach Innsbruck und gab den Studierenden einen interessanten Einblick in die Vereinsarbeit des Filmübersetzerverbandes AVÜ.

David Drevs arbeitet als freiberuflicher Übersetzer, Dolmetscher und Untertitler für die Sprachen Deutsch, Englisch und Russisch und ist seit einigen Jahren aktiv im Verband AVÜ tätig. Sein Spezialgebiet ist die Übersetzung von Kunstfilmen, das er während der Corona-Pandemie für sich entdeckt hat. Außerdem organisiert er auch Workshops und Seminare im Bereich der Audiovisuellen Translation an der Internationalen Hochschule SDI München und ist im Verband hauptsächlich für Süddeutschland und Österreich zuständig.

Der AVÜ ist vergleichbar mit dem österreichischen Berufsverband UNIVERSITAS und setzt sich besonders für eine angemessene Vergütung von hochwertigen Übersetzungen und für die Professionalisierung in der Filmübersetzerbranche ein. Der Aufgabenbereich des Verbandes reicht von der Untertitelung von Filmen und Serien, über barrierefreie Kommunikation im Medienbereich bis hin zur Untertitelung und Übersetzung von Videospielen und darüber hinaus und die Mitglieder sind stets bemüht, auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

In seinem Gastvortrag, der von Ass.-Prof. Dr. Marco Agnetta organisiert wurde, stellte David Drevs den Verband ausführlich vor und gab den Anwesenden einen eindrücklichen Einblick in die Vereinsarbeit und die Netzwerkaktivitäten. Nach einem spannenden Einstieg mit einem Beispiel aus seinem Alltag blieb auch das Thema Künstliche Intelligenz nicht unbesprochen und die Studierenden konnten ihre Sorgen und Meinungen hierzu äußern. Der Vortrag endete mit einer kurzen Fragerunde zum Verband und zum Alltag als Filmübersetzer:in. Es war eine einzigartige Möglichkeit für die Studierenden, ein relativ junges Berufsfeld und auch einen neuen Berufsverband kennenzulernen, den einige sicher für das spätere Berufsleben im Hinterkopf behalten werden.

Text und Bild: Anna Gruber
Bildbeschreibung: David Drevs und Marco Agnetta nach dem Vortrag “Die Bedeutung der Vereinsarbeit in der Filmübersetzerbranche”

https://www.uibk.ac.at/translation/aktuelles/veranstaltungsarchiv/veranstaltungen-2024/07.05.2024-gv-drevs.html

Adresse

Herzog-Siegmund-Ufer 15/4
Innsbruck
6020

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Intrawi - Institut für Translationswissenschaft erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen