Höttinger Gschichtln

Höttinger Gschichtln Das Dorf Hötting war früher das größte Dorf Tirols. Im Jahr 1938 wurde es der Stadt Innsbruck eingemeindet, wie auch Wilten und Mühlau.

Es ist heute ein boomender Stadtteil, der aber noch über viele dörfliche Strukturen verfügt, mit vielen Geschic Geschicht'ln aus und um Hötting...

Staffettenübergabe in der SPÖ-HöttingNach 20 Jahren über nimmt Rosemarie Ruepp wieder die Höttinger SPÖ-Sektion. Irmi La...
08/02/2026

Staffettenübergabe in der SPÖ-Hötting

Nach 20 Jahren über nimmt Rosemarie Ruepp wieder die Höttinger SPÖ-Sektion. Irmi Lackner muss krankheitsbedingt leiser treten. Von Anfgang an dabei war auch Alexandra Lackner.
Alle drei erhielten für ihr ehrenamtliches Engagement das Goldene Ehrenzeichen der SPÖ Innsbruck aus den Händen des Stadtvoristzenden Benjamin Plach.

Neueröffnung in der Höttinger Gasse 26: Le Grenier - Kunsttherapie und Kreativität  https://www.instagram.com/legrenier....
02/11/2025

Neueröffnung in der Höttinger Gasse 26:
Le Grenier - Kunsttherapie und Kreativität
https://www.instagram.com/legrenier.art/

Viel Erfolg bei dieser schönen Aufgabe😍🍀🎨❣️❤️‍🔥

"Hallo, sind Sie nicht die Fotografin?"So hörte ich neulich in Hötting  hinter mir eine Stimme ruften. Es war Anni Tschu...
29/04/2025

"Hallo, sind Sie nicht die Fotografin?"

So hörte ich neulich in Hötting hinter mir eine Stimme ruften. Es war Anni Tschurtschenthaler, die mich da rief. Nach einem kleinen Dialog konnte ich mich wieder gut an den wunderschönen Nachmittag irgendwann vor 10 Jahren erinnern, als ich zum alten Sprengerkreuz hinaufpilgerte, wo ein Gedenkakt stattfinden sollte. Bei der Gedenkfeier der "Burgstadler" machte ich tatsächlich viele Fotosm die ich noch in einem Ordner auf meinem Computer habe.

Eines dieser Fotos ist nun in einer Broschüre zu finden, in der der Verein "D'Burgstadler" um Spenden für die Neuerrichtung des Sprengerkreuzes bittet, die aufgrund eines Windwurfes notwendig wurde.
Wer sie dabei mit einer Spende unterstützen möchte, wird auf einer Zaunlatte verewigt:

Kontoinhaber: D'Burgstadler
IBAN: AT19 3600 0000 0162 7868
BIC: RZTIAT22

Wichtig: Gib im Verwendungszweck unbedingt den Namen an, der auf der Zaunplakette graviert werden soll.

Hier ist ein Linkzu mein damaligen Artikel auf Mein Bezirk online: https://www.meinbezirk.at/innsbruck/c-lokales/lebendige-hoettinger-tradition_a1549498

Die Sicht von "außen"In ihrem Buch erzählt Leokadia Justmann ihre ersten Eindrücke von Hötting: "Jan erwartete mich nich...
14/04/2025

Die Sicht von "außen"
In ihrem Buch erzählt Leokadia Justmann ihre ersten Eindrücke von Hötting:
"Jan erwartete mich nicht am Bahnhof. Er hatte mir eine genaue Wegbeschreibung in einem Brief geschickt, und obwohl ich mich in einer unbekannten Stadt befand, bewegte ich mich mit Leichtigkeit fort und fand bald dern Weig in den Stadtteil, wo Jan seine Unterkunft hatte.
Hötting lag auf dem Hang und es gab dort ein Kino, eine Polizeistation und Geschäfte. Es bestand aus ein paar Straßen, die am Fuß des Berges begannen und sich langsam immer höher und höher schlängelten. Ich musste fast ganz hinaufgehen, um zur Schönen Aussicht, einem kleinen Gasthaus mit Pension zu kommen. Der Weg hinauf wurde immer steiler, und meine Füße taten mir weh, als ich auf der harten Straße ging. Aber dennoch war es schön durch die Stille des Waldes zu gehen, den Berg hinauf und um ihn herum und hinunter zu sehen auf sanfte Wiesen mit winzigen Scheunen und Hütten.
Endlich kam ich zu einem Zaun und einem großen Schild mit dem Namen des Gasthauses: Schöne Aussicht.
"Da ist es", sagte ich zu mir selbst, während mein Atem ruhiger wurde und öffnete eine kleine quietschende Türe. In der Mitte eines Hinterhofs sah ich einen Brunnen und daneben einen halbnackten, vornübergebeugten Mann, der vermutlich seine Kleidung in einem großen Kübel wusch. Er bemerkte mich nicht, weil er mit dem Rücken zum Eingang stand. Ich ging auf ihn zu und räusperte mich um auf mich aufmerksam zu machen, und fragte den Fremden auf Deutsch: Können Sie mir sagen, wo ich Jan Gralinski finde?"
Der Mann richtete sich auf. Er war klein, aber hatte breite Schultern und seine Haut war fast olivfarben. Sein dunkelschwarzes Haat fiel in Löckchen auf seine durchfurchte, braun gebrannte Stirn. Er blickte mich neugierig an. Ich wiederholte meine Frage höflich. Er machte eine hilflose Geste mit der Hand und sagte: "Ich nicht verstehen... ich italiano, signorina."
"Ich suche meinen Bruder, Jan. Er ist Pole.
"Ein Funken des Wiedererkennens blitzte in seinem Gesicht auf.
"Oh, capisco, Bruder polacco." Er führte mich zu einer Baracke.... "

"Brechen wir aus!", Leokadia Justmann, 2025, Tyrolia Verlag Berge und Kultur - Seiter 142/143

Alleine dieser kleiner Auszug zeigt, wie lebendig Leokadia ihre Fluchtgeschichte nach dem Krieg zu Papier brachte.
Ein wirklich empfehlensertes Buch, das einen Blick von außen, einen Blick der anderen auf das Innbruck während des Krieges zeigt.
Sehr empfehlenswert ist auch die Graphic Novel, die ich parallel immer wieder anschaue. Auch der Besuch der Ausstellung ist sehr lohnend. Er ist kostenlos währen der Amtszeites des Landhauses.

Eine ganz besondere Höttinger GeschichteRechtzeitig vor dem 80. Jubiläum des Kriegsendes und des Endes der Nationalsozia...
14/04/2025

Eine ganz besondere Höttinger Geschichte

Rechtzeitig vor dem 80. Jubiläum des Kriegsendes und des Endes der Nationalsozialistischen Diktatur in Österreich (8. Mai1945) sind zwei Bücher erschienen, die Innsbrucks dunkelstes Kapitel mit dem Licht menschlicher Wärme und Solidarität erhellen.
Es ist die Flucht-Geschichte einer Hand voll polnischer Juden vor dem Konzentrationslager nach Österreich, die Leokadia Justmann im Jahr 1946 in ihrem Büro am Adolf-Pichler 10 niedergeschrieben hatte, wo sie unmittelbar nach dem Krieg als Sekretärin des Jüdischen Komittees gearbeitet hatte. Somit hat sie der Nachwelt ein wunderbares literarisches Dokument hinterlassen, das im Jänner in Deutsch im Tyrolia Verlag Berge und Kultur erschien, und der SIMB-Verlag veröffentlichte eine Graphic Novel.

Was hat diese Geschichte mit Hötting zu tun?

Nun sie nahm hier in Hötting im Gasthof "Schöne Aussicht" ihren Anfang, zumindest für Leokadia Justmann, die damals im Mai 1943 mit einer falschen Identität als die polnische Katholikin Lotte Gralinska, hier angekommen war. Ihr Vater war ihr als ihr "Bruder" Jan Gralinska vorausgegangen. Die Wirtin, Frau Draxl nahm sie freundlich auf und die Eigentümerin, Frau Sarny, bot den beiden unter dem Dach einen Unterschlupf, bis ihr Mann von der Front in Norwegen zurückgekommen war. Später wohnten sie auch in Amras und im Saggen (Schlachthof), und sie arbeiteten in der Textilfabrik in der Reichenau. Die polnischen Flüchtlinge trafen sich häufig im Wirtshaus "Bierjoggl" in der Mariahilfstraße 40 und saßen gerne politisierend auf Bänken am damals noch unbefestigten Innufer.
Acht Menschen, darunter auch freundliche Polizisten, halfen den beiden und ihren Mitflüchtenden immer wieder, den NS-Verfolgern zu entkommen. Schließlich wurde sie aber doch von der Gestapo erwischt verhaftet. Der Vater kam ins KZ Reichenau, die Tochte ins Polizeigefängnis "Sonne", wo sie mit ihrer Freundin wieder vereint wurde. Die beiden arbeiteten in der Gefängnisküche.
Leokadia konnte von dort mit ihrer Schulfreundin aus Łódź einen Tag vor dem Abtransport nach Auschwitz über die Bombenruine flüchten und ihre Flucht über Hall nach Zell am See und Lofer fortsetzen. Sie erhielten wieder anderen Identitäten. Der Vater überlebte nicht. Er wurde im KZ in der Reichenau zu Tode gefoltert.
Nicht nur die zwei Bücher schildern diese Geschichte. Im Tiroler Landhaus gibt es noch bis zum Nationalfeiertag (26. 10. 2025) eine Ausstellung dazu:
https://www.tirol.gv.at/kunst-kultur/tirol-erinnert/sonderausstellung-leokadia-justman-brechen-wir-aus/

"Leokadia Justmann - Brechen wir aus! Als polnische Jüdin auf der Flucht in Tirol." Tyrolia Verlag.
Lodzia & Marysia, Graphic Novel von Alwin Hecher, SIMBverlag.

Und was hat das mit MIR zu tun???Das werden sich viele hier nun fragen, wenn ich ihnen meinen Vorschlag vorstelle, den i...
23/01/2025

Und was hat das mit MIR zu tun???

Das werden sich viele hier nun fragen, wenn ich ihnen meinen Vorschlag vorstelle, den ich bei der neuen Beteiligungs-Plattform eingereicht habe.
"Wir kümmern uns!" heißt dieser Vorschlag.
https://mitgestalten.innsbruck.gv.at/de-DE/ideas/wir-kummern-uns
Dabei geht es mir darum, dass die Stadt Innsbruck für Menschen wie mich, die sich manchmal um Dinge kümmern, um die sie sich eigentlich gar nicht kümmer müssen, vernetzungsmöglihchkeiten schaffen. Dass z.B. die Autos etwas langsamer und wirklich nur mit 30 km/h durch unsere Verkehrsberuhigten Straßen und Gassen fahren, damit die Kinder sicher in die Schule und wieder nach Hause gehen können.

Ihr werden jetzt vielleicht wirklich sagen: Ja, was hat das denn mit mir zu tun, meine Kinder sind längst erwachsen und ich bin ja froh, wenn sie schneller zu mir kommen. Oder: Is mir doch wurscht, ich hab ja gar keine Kinder ich will nur so schnell wie möglich ans Ziel kommen?

Eh in Ordnung. Jeder kann sagen und denken was er will.

ABER:
Wie geht man als Aktivist:in, der oder die sich für andere einsetzt, mit Kritik um?
Wie kann man sich ein besseres Gehör verschaffen?
Wie kann man Mitstreiter:innen finden?
Wie machen das die anderen "Kümmerer" in ihrer Umgebung?

Besteht überhaupt ein Interesse, an so einer Vernetzung?

Das soll nun anhand einer Abstimmung auf der Beteiligungsplattform herausgefunden werden. Dort sind auch schon viele andere Vorschläge, die auf die Abstimmung warten: unterstützen wir sie doch❣️ So können wir unsere Stadt mitgestalten❣️

https://mitgestalten.innsbruck.gv.at/de-DE/

Fotos vom Gasthaus Meinl und einer frühen BürgerinitiativeDerzeit läuft im Innsbrucker Stadtarchiv eine Ausstellung mit ...
05/12/2024

Fotos vom Gasthaus Meinl und einer frühen Bürgerinitiative

Derzeit läuft im Innsbrucker Stadtarchiv eine Ausstellung mit Fotos von Margit und Much Heiss.
https://www.ibkinfo.at/stadtarchiv-bitte-laecheln-aussstellung

Dabei sind unter anderem auch zwei Fotos vom Gastgarten vom ehemaligen "Gasthaus M e i n l" in der Höttinger Gasse 27 zu sehen.
Da hat es auch einmal eine Unterschriftenliste gegeben, um das Gasthaus aufrecht zu erhalten... Weiß da jemand mehr?
Der Text der Ausstellung im Bereich "Im Gasthaus" erzählt auch, dass ein eine frühere Ausstellung dokumentierender Fotograf in der blonden Frau in der Mitte der Tischrunde seine eigene Großmutter erkannt hatte...
Erkennt noch jemand Personen auf dem Foto?
Übrigens: Der "freche Bub" auf dem Ausstellungs-Plakat wohnt seit 40 Jahren in Hötting....

Wenn aus Negativem Positives wird... oder: Jedes Ding hat auch etwas gutes...
13/09/2024

Wenn aus Negativem Positives wird... oder: Jedes Ding hat auch etwas gutes...

„Ich bin ganz schockiert. Deine Blumen liegen auf der Straße!“, hörte ich mein Nachbarin ins Telefon flüstern. Wie jeden Morgen schaut sie nach dem Aufstehen auf unsere kleine Gasse und…

Wir haben den ersten Schritt gemacht!Und es war spannend.... aufregend und hat viele interessante Gespräche gebracht.
11/07/2024

Wir haben den ersten Schritt gemacht!
Und es war spannend.... aufregend und hat viele interessante Gespräche gebracht.

"Des wär fein, wenn des immer so wär!" Solche Kommentare waren von Passantinnen zu hören, die sich zu den Aktivistinnen der ersten Anrainer-Versammlung der neuen Initiative "Lebensraum Höttinger Gasse" gesellten.

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