Botanischer Garten Universität Innsbruck

Botanischer Garten Universität Innsbruck Botanischer Garten Universität Innsbruck Botanical Garden University Innsbruck In unserem Duft- und Tastgarten kann man Pflanzen mit allen Sinnen erfahren.

Seit über 100 Jahren befindet sich der Botanische Garten nunmehr in Hötting und ist nicht nur unverzichtbar als Lehr- und Forschungsstätte des Institutes für Botanik der Universität Innsbruck, sondern auch Bildungs- und Erholungsort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Über 7000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Lebensräumen der Erde werden hier kultiviert. In dem etwa 2 ha großen Areal kön

nen Sie im Alpinum Gebirgspflanzen bewundern, Ihr Wissen um Heil-, Gift und Gewürzpflanzen erweitern oder im Park spazieren gehen. In den Schauhäusern erfahren sie mehr über tropische Regenwälder und subtropische Trockengebiete. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Seit einigen Jahren wird am Inn der Zwerg-Rohrkolben (Typha minima) wieder angesiedelt. Renaturierungen machen es möglic...
28/05/2026

Seit einigen Jahren wird am Inn der Zwerg-Rohrkolben (Typha minima) wieder angesiedelt. Renaturierungen machen es möglich. Die Pflanzen werden im Botanischen Garten vorgezogen. Die ersten Erfolge sind bereits sichtbar: die im letzten Jahr ausgebrachten Pflanzen blühen bereits.

Noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts war die Pflanze an allen großen Alpenflüssen weit verbreitet. Sie ist auf die Naturnähe und die damit verbundene Auendynamik von Flussläufen angewiesen. Baumaßnahmen, Flussregulierungen, Grundwasser- und Flussbettabsenkungen haben fast zum Aussterben der Pflanze geführt. Vom Inn ist der Zwerg-Rohrkolben in den 1990er Jahren verschwunden.

Mit der Gelben Strauchpfingstrose wünschen euch schöne Pfingsten!
22/05/2026

Mit der Gelben Strauchpfingstrose wünschen euch schöne Pfingsten!

Lernt unsere heimischen Wildbienen kennen 🌸🐝 Heute – die Frühlingspelzbiene 👋💨 Ab März flitze ich in erstaunlich schnell...
19/05/2026

Lernt unsere heimischen Wildbienen kennen 🌸

🐝 Heute – die Frühlingspelzbiene 👋
💨 Ab März flitze ich in erstaunlich schnellem Flug von Blüte zu Blüte. Unsere Männchen patrouillieren fleißig zwischen unseren Lieblingspflanzen und Nistplätzen. 🫡

🌸 Besonders gern besuche ich Frühblüher wie Lungenkraut, Lerchensporn oder Gundermann. Deshalb könnt ihr mich schon sehr früh im Jahr entdecken. 🌿

🏡 In naturnahen Gärten bin ich regelmäßig unterwegs – vorausgesetzt, es gibt genug Blüten und passende Nistmöglichkeiten.

Entdeckt weitere Arten bei unserer Ausstellung „Von Einzelgängern und Geselligen – Vielfalt der Wildbienen“ ☀️
📍 Freiland des Botanischen Gartens (Bereich Park). 🌳


(C) Foto 1-3: Otto Leiner

Die Farbenvielfalt von Kakteenblüten ist bewundernswert!
13/05/2026

Die Farbenvielfalt von Kakteenblüten ist bewundernswert!

Diese drei Pflanzenarten sind offensichtlich miteinander verwandt – alle drei sind Lippenblütler. Aus dem Süden Österrei...
11/05/2026

Diese drei Pflanzenarten sind offensichtlich miteinander verwandt – alle drei sind Lippenblütler. Aus dem Süden Österreichs kommt die rosa blühende Riesen-Taubnessel (Lamium orvala). Die Weiße Taubnessel (Lamium album) hingegen ist weit verbreitet. Die gelb blühende Berg-Goldnessel (Galeobdolon montanum) gibt es in ganz Österreich, in Südtirol fehlt die Pflanze.

In Garten gibt es immer was zu tun. Der Duft- und Tastgarten braucht eine Renovierung und ist deswegen derzeit geschloss...
08/05/2026

In Garten gibt es immer was zu tun. Der Duft- und Tastgarten braucht eine Renovierung und ist deswegen derzeit geschlossen.

🐝 Wer summt denn da?In den nächsten Wochen stellen wir euch einige unserer heimischen Wildbienen vor – von Einzelgängeri...
06/05/2026

🐝 Wer summt denn da?
In den nächsten Wochen stellen wir euch einige unserer heimischen Wildbienen vor – von Einzelgängerinnen zu Geselligen. 🌸

👋 Heute – die Ackerhummel 🐝
🔍 Wie alle Wildbienen habe ich zwei große Facettenaugen. Für den Rundumblick sitzen auf meiner Stirn noch drei kleine Punktaugen – die sogenannten Ocellen. 👀
Unsere Männchen erkennt ihr übrigens an ihrem hellen „Lippenbart“. 👨

🏠 Meine Nester lege ich gern oberirdisch an – z. B. unter Moos, in alten Grasbüscheln, Baumhöhlen oder sogar in Vogelnistkästen. Dort leben wir mit bis zu 150 Arbeiterinnen zusammen. 🤝

🌿 Ich bin ziemlich unkompliziert und ziehe auch gern in eure Gärten ein – wenn es genug Nahrung und passende Nistplätze gibt. 🪵

Neugierig geworden?
Dann besucht unsere Ausstellung „Von Einzelgängern und Geselligen – Vielfalt der Wildbienen“ ☀
📍 Freiland des Botanischen Gartens (Bereich Park). 🌳


(C) Foto 5: Otto Leiner

  Fieberklee, Menyanthes trifoliata – Fieberkleegewächse (Menyanthaceae)Der Fieberklee ist eine Pflanze, die im Flachwas...
04/05/2026


Fieberklee, Menyanthes trifoliata – Fieberkleegewächse (Menyanthaceae)
Der Fieberklee ist eine Pflanze, die im Flachwasser an Seeufern und im Sumpf vorkommt. Durch lockeres, mit Luft gefülltes Gewebe in den Stängeln und Blattstielen bekommt er Auftrieb und ist gut an die sauerstoffarmen Bedingungen angepasst. Mit einem Klee hat die Pflanzen außer den dreizähligen Blättern nichts zu tun.
Besonders auffallend sind die Blüten. Sie sind anfangs rosa und verblassen allmählich. Die nach hinten umgerollten Kronblätter sind mit Fransenhaaren bedeckt. Es wird vermutet, dass diese Haare kleine Insekten, die als Nektarräuber auftreten könnten ohne die Blüten zu bestäuben, weghalten sollen. Große Insekten wie Hummeln können hingegen einfach durchdringen.
Der Fieberklee ist auch unter dem Namen Bitterklee bekannt. Besonders das Rhizom ist reich an Bitterstoffen. Volksheilkundlich wurde der getrocknete Wurzelstock u.a. bei Magenverstimmungen und gegen Fieber verwendet.
Der Fieberklee ist der einzige Vertreter der Gattung, eine nahe Verwandte ist die Seekanne (Nymphoides peltata). Auch ihre Kronblätter sind am Rand deutlich fransig bewimpert.
Im Botanischen Garten ist der der Fieberklee im Großen Teich zu finden.

Diese besondere Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse wächst natürlicherweise vom Balkan bis in die Ukraine.  Die...
30/04/2026

Diese besondere Pflanze aus der Familie der Raublattgewächse wächst natürlicherweise vom Balkan bis in die Ukraine. Die Doldige Rindera (Rindera umbellata) wurde nach einem in Deutschland geborenen russischen Arzt benannt. Er hatte sie im 18. Jh. im Ural entdeckt.

Dauerausstellung im Botanischen Garten: „Von  Einzelgängern und Geselligen – Vielfalt der Wildbienen“ 🐝Was euch erwartet...
28/04/2026

Dauerausstellung im Botanischen Garten: „Von Einzelgängern und Geselligen – Vielfalt der Wildbienen“ 🐝

Was euch erwartet:
📸 Entdeckt die Schönheit heimischer Wildbienen durch eindrucksvolle Nahaufnahmen.
🌿 Einblicke in Lebensweisen, Nistplätze, Flugzeiten und Lieblingspflanzen.
🔍 Praktische Tipps zur sicheren Bestimmung & zum Schutz der Tiere im eigenen Garten oder am Balkon.

Für Neugierige, Naturfans und alle, die die bunte Welt der Wildbienen entdecken möchten!

📍 Die Ausstellung findet ihr im Freiland des Botanischen Gartens (Bereich Park). 🌳 Dort könnt ihr sie zu den regulären Öffnungszeiten des Gartens selbstständig erkunden.

Adresse

Sternwartestrasse 15
Innsbruck
A-6020

Öffnungszeiten

Montag 07:30 - 19:00
Dienstag 07:30 - 19:00
Mittwoch 07:30 - 19:00
Donnerstag 07:30 - 19:00
Freitag 07:30 - 19:00
Samstag 08:00 - 19:00
Sonntag 08:00 - 19:00

Telefon

43051250751001

Webseite

https://www.instagram.com/botanischer.garten.innsbruck/

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