Medizinische Universität Innsbruck

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Die Medizin Uni Innsbruck ist trotz ihrer rund 300-jährigen Geschichte eine der jüngsten Universitäten Osterreichs. Gegründet 1674 als Medizinische Fakultät der Universität Innsbruck wurde sie im Jahr 2004 selbstständig. Im Zentrum Tirols und damit inmitten der Alpen gelegen, bietet die Medizinische Universität Innsbruck beste Bedingungen an einem attraktiven Standort. Unsere Mission ist es, herau

sragende Leistungen in Lehre, Forschung und Krankenversorgung zu erbringen. Mit etwa 2.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Medizin Uni Innsbruck einer der wichtigsten Arbeitgeber in Westösterreich. Rund 3.400 Studierende werden im
- Diplomstudium Humanmedizin
- Diplomstudium Zahnmedizin
- Bachelorstudium Molekulare Medizin
- Doktoratsstudium Phd, sowie im
- Doktoratsstudium Clinical Phd
praxisnah und wissenschaftsgeleitet auf ihre verantwortungsvollen Aufgaben in der PatientInnenversorgung und der Forschung vorbereitet und ausgebildet. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der hochqualitativen Krankenversorgung an den Universitätskliniken steht der Mensch im Mittelpunkt. Mit der Entwicklung von Therapien und ihren Forschungserkenntnissen finden unsere MedizinerInnen und WissenschafterInnen international Beachtung. PatientInnen aus aller Welt kommen nach Innsbruck, um sich bei uns behandeln zu lassen. Unsere Forschungsschwerpunkte liegen aktuell in den Bereichen Onkologie, Neurowissenschaften, Genetik, Epigenetik und Genomik sowie Infektiologie, Immunologie sowie Organ- und Gewebersatz.

👏 Der junge Krebsforscher Stefan Salcher wurde von der Prof. Ernst Brandl-Stiftung mit dem Wissenschaftspreis 2025 ausge...
03/06/2026

👏 Der junge Krebsforscher Stefan Salcher wurde von der Prof. Ernst Brandl-Stiftung mit dem Wissenschaftspreis 2025 ausgezeichnet.

In seiner prämierten Forschungsarbeit analysierte Salcher in einem interdisziplinären Forschungsteam mittels modernster Methoden bestimmte langlebige Immunzellen. Er stellte fest, dass diese sogenannten Tumor-assoziierten Granulozyten das Krebswachstum fördern und mit einer schlechteren Prognose bei Darmkrebs verbunden sind.

Möglich wurde diese Analyse durch die Normotherme Maschinenperfusion (NMP), mit der ein Organ außerhalb des Körpers am Leben erhalten werden kann - ideale Voraussetzungen, um Zellpopulationen zu beobachten und das Verständnis über die Umgebungsbedingungen eines Tumors und die Mechanismen der Metastasierung (Bildung von Tochtergeschwülsten) zu erweitern.

Mehr Infos zu diesem spannenden Thema gibt's hier: https://www.i-med.ac.at/de/news/prof-ernst-brandl-preis-2025-geht-an-krebsforscher-stefan-salcher/

Foto: W. Goldstein

🦠 Das Chikungunya-Virus – der Name stammt aus einer ostafrikanischen Stammessprache und bedeutet so viel wie „gebückt ge...
02/06/2026

🦠 Das Chikungunya-Virus – der Name stammt aus einer ostafrikanischen Stammessprache und bedeutet so viel wie „gebückt gehen und sich krümmen" – und verursacht starke Gelenk- und Muskelschmerzen, die Monate oder sogar jahrelang anhalten können.

🦟 Das klassische zoonotische Virus kommt in Afrika in Affen vor und wird durch Mücken von den Affen auf den Menschen und meist durch die Asiatische Tigermücke von Mensch zu Mensch übertragen. Eine direkte Ansteckung des Chikungunya-Fiebers von Mensch zu Mensch ist jedoch nicht möglich. Doch die klimabedingte Erwärmung sorgt auch in unseren Breiten für eine Zunahme der Asiatischen Tigermücke und erhöht damit das Risiko lokaler Ausbrüche und steigender Infektionszahlen

💉 Seit einem Monat leitet die Virologin Gisa Gerold das von der EU mit knapp 14 Millionen Euro geförderte Forschungsprojekt „European-African Vaccine Initiative“, kurz EAVI. Darin werden in den kommenden fünf Jahren europäische und afrikanische Partner zusammenarbeiten, um Sicherheit und Wirksamkeit eines in Europa bereits zugelassenen Impfstoffs in Subsahara-Afrika zu testen. Die Studienergebnisse werden auch für Personen in Europa von Bedeutung sein.
In einer klinischen Studie wird ein Impfstoff damit erstmals in jenen Ländern getestet, in denen das Chikungunya-Virus bereits seit langem vorkommt. Gerade dort, wo das Virus zirkuliert und wiederholt zu Ausbrüchen führt, ist der Impfstoff paradoxerweise noch nicht lizensiert. Gisa Gerold will erreichen, dass im Falle eines großen Ausbruchs in Afrika so schnell wie möglich eine Impfkampagne erfolgen kann.

Mehr Infos gibt's hier: https://www.i-med.ac.at/de/news/innsbrucker-virologin-gisa-gerold-leitet-millionenschweres-eu-projekt-zu-chikungunya-impfstoff/
.. und in unserem neuen Podcast "Frag die Medizin" mit Gisa Gerold: https://www.i-med.ac.at/de/frag-die-medizin/

🌈 Respekt, Offenheit und ein wertschätzendes Miteinander prägen unser tägliches Zusammenleben. Diesen Monat nutzen wir d...
01/06/2026

🌈 Respekt, Offenheit und ein wertschätzendes Miteinander prägen unser tägliches Zusammenleben. Diesen Monat nutzen wir die Gelegenheit, diese Werte besonders hervorzuheben und gemeinsam weiter zu fördern.

Die Med Uni Innsbruck ist für Personen aus der LGBTQ+-Community eine offene, tolerante und wertschätzende Arbeitgeberin.

Love is our Medicine - für ein Umfeld, in dem Vielfalt selbstverständlich ist.

Happy Pride Month! 🏳️‍🌈

👏 Der mit 20.000 Euro dotierte Lohfert-Preis der Christoph Lohfert Stiftung​ geht in diesem Jahr  die App „ePROtect: Kon...
29/05/2026

👏 Der mit 20.000 Euro dotierte Lohfert-Preis der Christoph Lohfert Stiftung​ geht in diesem Jahr die App „ePROtect: Kontinuierliche Begleitung krebskranker Kinder". Das Projekt der Medizin Uni Innsbruck wird von Roman Crazzolara geleitet.

Das digitale Patient:innenmanagementsystem ermöglicht eine engmaschige Betreuung und vernetzt Familien, kinderonkologische Zentren und niedergelassene Kinderärzt:innen in einem gemeinsamen Versorgungskonzept.
Im Mittelpunkt von „ePROtect" steht die tägliche Erfassung des Gesundheitszustands und der Lebensqualität aus Patient:innensicht. Die App wertet die Angaben aus und leitet bei definierten Schwellenwerten Behandlungspfade ein.

„Wir erleben jeden Tag, wie sehr Familien von der engen digitalen Begleitung profitieren. Symptome werden früher erkannt, unnötige Fahrten vermieden und Eltern fühlen sich sicherer“, sagt der Kinderonkologe Roman Crazzolara.

Maßgeblich unterstützt wird das Projekt von der Kinderkrebshilfe Tirol und Vorarlberg, die die Kinderonkologie in Innsbruck seit Jahren als zentrale Förderpartnerin begleitet.

Hier gehts zum Beitrag: https://www.i-med.ac.at/de/news/wie-geht-es-dir-heute-app-fuer-krebskranke-kinder-gewinnt-lohfert-preis-2026/

Foto: MUI/F. Lechner

👏 Mehr als 20.000 Menschen demonstrierten in Wien gegen die ab 2028 geplanten Kürzungen der Universitätsfinanzierung. 🎓 ...
28/05/2026

👏 Mehr als 20.000 Menschen demonstrierten in Wien gegen die ab 2028 geplanten Kürzungen der Universitätsfinanzierung.

🎓 Das Rektoratsteam der Medizin Uni Innsbruck war gemeinsam mit der ÖH Medizin, den Betriebsrät:innen sowie zahlreichen Mitarbeiter:innen, Studierenden und Alumni dabei – und hat damit ein starkes Zeichen gesetzt. 💪

Hier geht´s zum Homepage-Beitrag: https://www.i-med.ac.at/de/news/wir-nehmen-es-nicht-hin/

27/05/2026

Das ​ läuft seit 19.05.26 auf Hochtouren! 🧸

Im Kinder-Herz-Zentrum der Klinik Innsbruck haben sich in der letzten Woche Studierende aus Medizin, Zahnmedizin, Pflege und Ergotherapie - als sogenannte „Teddy-Docs" - liebevoll um kranke und verletzte Kuscheltiere gekümmert.

Auch die Studierenden der Medizinischen Universität Innsbruck sind mit vollem Einsatz dabei: Das Verarzten, Pflegen und Röntgen gehört zum Alltag eines „Teddy-Docs“.

Zum Abschluss des diesjährigen Teddybärkrankenhauses haben wir unsere Studierenden um ein persönliches Resümee gebeten.

➡️ Was macht das Teddybärkrankenhaus für unsere Studis so spannend?
➡️ Was waren die Highlights der Woche?
➡️ Und welche Kuscheltiere haben es unseren „Teddy-Docs" besonders angetan?

Fynn , Zoe , Jakob und Claudia – vier Studierende der Med Uni Innsbruck – teilen ihre Erfahrungen und geben Einblicke in ihren Einsatz als „Teddy-Docs". 🩺

🧑🏼‍🎓 Schon als Schüler wusste Wilfried Posch, dass er Wissenschafter werden will. Er studierte Molekularbiologie, fokuss...
26/05/2026

🧑🏼‍🎓 Schon als Schüler wusste Wilfried Posch, dass er Wissenschafter werden will. Er studierte Molekularbiologie, fokussierte auf Wirt-Pathogen-Interaktionen und entwickelte während der Pandemie ein vielbeachtetes humanes 3D-Zellkulturmodell der Lunge. Nun hat ihn Rektor Gert Mayer zum Professor für Emerging Infectious Diseases berufen.

Mehr über Wilfried Posch und seine Forschung könnt ihr im Portrait auf unserer Homepage lesen: https://www.i-med.ac.at/de/news/kuenftigen-infektionskrankheiten-schon-einen-schritt-voraus/

🔥 Flammt Morbus Crohn nach der operativen Entfernung des entzündeten Darmabschnitts neu auf, oder ist die Entzündung geb...
21/05/2026

🔥 Flammt Morbus Crohn nach der operativen Entfernung des entzündeten Darmabschnitts neu auf, oder ist die Entzündung gebannt? Mediziner:innen an der Univ.-Klinik für Innere Medizin I sind auf der Suche nach Biomarkern, die das Risiko einer wiederaufflammenden Darmentzündung bei Morbus Crohn voraussagen können.

🔎Mit Glutathion Perioidase 4 (GPX4) haben sie einen molekularen Biomarker-Kandidaten gefunden und diesen gemeinsam mit Kolleg:innen in Leuven und in Paris getestet. Am Campus der Med Uni Innsbruck hat der Epidemiologe Peter Willeit die Forscher:innen mit seinen Berechnungen unterstützt: „Dabei hat sich wie erwartet ein inverser Zusammenhang ergeben. Je niedriger die epitheliale GPX4 Expression ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Wiederauftretens der Entzündung im Darm. Pro Standardabweichung niedrigerem GPX4 ist das Risiko um das 1,78-fache erhöht“, sagt Willeit.

📍Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachjournal Gastroenterology​ veröffentlicht. Wenn ihr mehr über die Forschung zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, die Rolle der westlichen Ernährung und GPX4 erfahren wollt, dann lest den Artikel auf unserer Website: https://www.i-med.ac.at/de/news/neuer-prognostischer-biomarker-fuer-morbus-crohn/

Slide 1: Die Immunfluoreszenz-Aufnahme zeigt das antioxidative Enzym Gluthation Peroxidase 4 (türkis) in Darmepithelzellen (gelb) von Menschen mit Morbus Crohn. (Bild: MUI/J. Schwärzler)

Slide 2: Die Teams um Timon Adolph, Julian Schwärzler und Peter Willeit (v.l.) arbeiteten erfolgreich interdisziplinär an der Med Uni Innsbruck zusammen. (Foto: MUI/T. Mair)

Wie geht es Tirols Kindern und Jugendlichen?Ende 2025 ist eine der größten Studien zur Belastung von Tiroler Kindern und...
13/05/2026

Wie geht es Tirols Kindern und Jugendlichen?

Ende 2025 ist eine der größten Studien zur Belastung von Tiroler Kindern und Jugendlichen abgeschlossen worden: Im Rahmen der Post-Covid-Kinderstudie haben 1.562 Eltern Fragen zur psychischen Gesundheit ihrer Kinder im Alter von drei bis 14 Jahren beantwortet. Zusätzlich wurden 846 Kinder ab dem achten Lebensjahr direkt befragt.

Es zeichnet sich ein deutliches Bild: Zehn Prozent der 7- bis 13-Jährigen in Tirol fühlen sich stark belastet.

Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung lag auf dem Thema Resilienz, also der Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und gestärkt aus schwierigen Situationen hervorzugehen. Dabei wurde evaluiert, wie Eltern, Pädagog:innen und Pädagogen sowie andere erwachsene Bezugspersonen Kinder und Jugendliche in ihrer Widerstandsfähigkeit stärken können.

Dafür wurde das Angebot eines Resilienztrainings an alle Schulen und Kindergärten in Tirol ausgeschickt, an dem Eltern sowie die Pädagog:innen selbst teilnehmen konnten. Über 800 Teilnehmende haben dieses Angebot angenommen.

Die Studie wurde von der Klinischen und Gesundheitspsychologin Silvia Exenberger geleitet und an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie unter der Leitung von Direktorin Kathrin Sevecke durchgeführt. Die Finanzierung erfolgte durch das Land Tirol​.

Die Post-Covid-Kinderstudie ist die umfangreichste Forschungsarbeit zur Belastung von Kindern und Jugendlichen in Tirol seit 2020.

➡️ Konkrete Tipps und Hilfestellungen was Eltern für ihre Kinder tun können, werden auch im Rahmen des Podcasts „Frag die Medizin“ in der Folge "Resilienz bei Kindern – Was macht Kinder stark?" der Medizinischen Universität Innsbruck vermittelt.

Alle Infos zur Post-Covid-Kinderstudie gibt es hier: https://www.i-med.ac.at/de/news/wie-geht-es-tirols-kindern-und-jugendlichen/

Die Infos zum Podcast mit allen Folgen gibt es hier: https://www.i-med.ac.at/de/frag-die-medizin/

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