30/10/2025
Kopf der Woche mit Riccardo Imperiale
Riccardo Imperiale ist seit einem Jahr Universitätsassistent am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck 🏫🇮🇹 – ein Weg, der sich eher zufällig ergeben hat. Nach dem Studium arbeitete Riccardo Imperiale zunächst an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, bevor er 2023 nach Innsbruck wechselte. Die herausfordernde Situation der Romanistik in Düsseldorf und die Tatsache, dass seine Frau bereits in Tirol lebte, machten den Wechsel in die Alpenstadt naheliegend. 🏔️ Heute schätzt er besonders die Nähe zu Italien und die sprachliche Vielfalt der Region. 🇮🇹🌄
Sein Interesse für die Sprachwissenschaft entwickelte sich erst relativ spät im Studium 📚: „Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich nie bewusst für die Sprachwissenschaft entschieden“. Ursprünglich lag sein Interesse nämlich stärker in der Literaturwissenschaft 📖, doch im Masterstudium verlagerte sich sein Fokus auf die Sprachwissenschaft, die ihm neue und andere Perspektiven eröffnete. 💬
Aktuell konzentriert sich Riccardo Imperiale ganz auf seine Forschung. Seine beiden Schwerpunkte – die Phraseologie und die Diskurs- und Modalpartikeln im Italienischen – begleiten ihn schon seit vielen Jahren. Gemeinsam mit Kolleg:innen hat er das kürzlich erschienene Manuale di fraseologia italiana herausgegeben und z. T. selbst verfasst, ein umfangreiches Handbuch zur italienischen Phraseologie. In seiner Dissertation untersucht er, wie kleine Gesprächswörter wie dt. ‚ja‘ oder it. ‚pure‘ Wirkung im Gespräch entfalten und kommunikative Beziehungen strukturieren. 🗣️🤝
Sein Tipp für Innsbruck ist der Planötzenhof, der sowohl einen herrlichen Blick über die Stadt bietet 🌇 als auch ein idealer Ort zum Abschalten, Spazierengehen und Verweilen ist. ☕🚶♂️
🔗 https://www.uibk.ac.at/de/romanistik/wir-uber-uns/team/univ-ass-riccardo-imperiale-ma/