Zukunft Skisport

Zukunft Skisport Günther Aigner ("ZUKUNFT SKISPORT") ist ein Strategieberater, Forscher und Keynote Speaker im Bereich Skifahren sowie alpiner Skitourismus.
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Seine Website: www.zukunft-skisport.at Auf "Zukunft Skisport" finden Sie aktuelle Informationen zu allen relevanten Themen rund um die „Zukunft des alpinen Skisports“. Die Plattform soll das Massenphänomen Skisport in seiner Gesamtheit erfassen und differenziert beleuchten. Somit halten auch umfangreiche Teilaspekte aus den Disziplinen Volkswirtschaft, Soziologie, Demographie, Sportwissenschaft, K

limaforschung, Natur- und Umweltschutz, Politik oder Anthropologie Einzug in die Website. "Zukunft Skisport" soll für jedermann verständlich sein, ohne dabei auf eine wissenschaftliche Basis verzichten zu wollen. Denkverbote und Dogmatiken aller Art finden hier keinen Platz. Stattdessen sollen im Sinne der Aufklärung auch kontroversielle Themen behandelt werden. Für Fragen und Anregungen zur Website und zum Thema stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung. Wenn Sie an einem Vortrag oder an weiterführunden Informationen interessiert sind, senden Sie mir bitte ein E-Mail. Viel Vergnügen beim Lesen wünscht

Ihr Günther Aigner
Skitourismus-Forscher

+43 676 5707136
[email protected]

EXTREME HITZE: Heißester Sommer?https://www.youtube.com/watch?v=0161QObk07UIn der aktuellen extremen Hitze in ganz Europ...
23/06/2026

EXTREME HITZE: Heißester Sommer?
https://www.youtube.com/watch?v=0161QObk07U
In der aktuellen extremen Hitze in ganz Europa stellt sich die Frage: Wie heiß kann es am Kontinent werden? Wann war der heißeste Sommer, der jemals aufgezeichnet oder überliefert wurde?
Es war der Jahrtausendsommer 1540. Klickt gerne in dieses Info-Video, das über ein unglaubliches Wetterphänomen berichtet.
Wenn ihr an meinem Recherche-Foliensatz mitsamt allen Datenquellen interessiert seid, dann schreibt mir gerne unter: [email protected]

EPOCHALE JUNI-ERWÄRMUNG!Der Juni 2026, der relativ moderat begonnen hat, ist mittlerweile im Hitzemodus. Wenn wir ihn im...
21/06/2026

EPOCHALE JUNI-ERWÄRMUNG!
Der Juni 2026, der relativ moderat begonnen hat, ist mittlerweile im Hitzemodus. Wenn wir ihn im Chart (Abb. 1) vorsichtig und vorläufig als Top-5-Sommer eintragen, können wir das Gesamtbild des Junis am Hohen Sonnblick (3.106 m) und seinem weltberühmten Observatoriums besser einordnen.
Im 10-jährigen Mittel ist der Juni aktuell um etwa 4 Grad Celsius wärmer als in den feucht-kühlen 1960er- und 1970er-Sommern, als die Gletscher letztmals positiv bilanzierten und Rudi Carrell sang: "Wann wird's mal wieder richtig Sommer?". Zu den feucht-kühlen Sommern der 1910er- und 1920er-Jahre sind fast 5 Grad Celsius Unterschied. Gleichzeitig hat die Sonnenscheindauer um 20 bis 25 Prozent zugenommen. Was für eine epochale Veränderung.
In Bezug auf die Alpengletscher ist es angesichts dieser Entwicklung müßig, über Gletscherrückgänge und -schmelze zu sprechen. Vielmehr kollabieren die Gletscher, sie lösen sich auf. Im aktuellen Klima können in den Ostalpen nur ein paar der höchsten Nährgebiete als Gletscherreste bestehen bleiben.
Nach zwei extrem schneearmen Winterhalbjahren in Folge setzt heuer bereits Ende Juni die Eisschmelze mit voller Wucht ein. Zu einem Zeitpunkt, an dem noch vor 40 Jahren die hochalpine Schneebedeckung ihren saisonalen Peak erreicht hat. Abb. 2 zeigt die beginnende Eisschmelze am heutigen Tag am Kleinfleißkees. Die Schneebedeckung am Gletscher darf nicht täuschen, sie ist hauchdünn, und schon in wenigen Tagen wird sie großflächig verschwunden sein. Abb. 3 zeigt das Kleinfleißkees am 21.06.2016 in einem besseren Zustand.
4 Grad Celsius Erwärmung und die starke Zunahme der Sonnenscheindauer entsprechen einem Anstieg der sommerlichen Schneegrenze um etwa 700 Höhenmeter. Mit anderen Worten: Ein Berg mitsamt seinen Gletschern müsste heute um gut 700 Meter höher sein als zu Rudi Carrell's Zeiten, damit die Gletscher die selben Ausmaße wie damals erreichen. 4.000er sind also – bezogen auf die Gletscher – die neuen 3.000er.

ZUKUNFT SKITOURISMUS: Vortrag in Bozen!Gestern (09. Juni) durfte ich in Bozen bei der Vollversammlung des Verbandes der ...
10/06/2026

ZUKUNFT SKITOURISMUS: Vortrag in Bozen!
Gestern (09. Juni) durfte ich in Bozen bei der Vollversammlung des Verbandes der Seilbahnunternehmer Südtirols die Keynote sprechen. Das war eine große Ehre für mich und hat mich sehr gefreut. Anbei zwei Schnappschüsse davon.
Kern des Vortrages waren die vier großen Fragen: 1) Stimmt es, dass immer weniger Menschen Ski fahren? 2) Wer kann sich das Skifahren in Zukunft noch leisten? 3) Werden wir in Zukunft noch Schnee und Kälte erleben? 4) Muss man sich für das Skifahren schämen?
Im Publikum waren viele Freunde und Bekannte, das Wiedersehen hat mich sehr gefreut.

WENIG GLETSCHERSCHNEE!Für die Gletscher steht eine neuerliche Katastrophe ante portas. Es liegt verdammt wenig Wintersch...
25/05/2026

WENIG GLETSCHERSCHNEE!
Für die Gletscher steht eine neuerliche Katastrophe ante portas. Es liegt verdammt wenig Winterschnee in den Hochlagen, und aktuell erleben wir eine sehr frühe erste Hitzewelle und somit bereits eine schmerzhafte Schneeschmelze bis in die höchsten Regionen der Ostalpen.
Grafik 1 zeigt die Niederschlagssummen von Oktober bis Mai in Kufstein, also stellvertretend für die Alpennordseite. In diesen 8 Monaten fällt auf den Gletschern der Niederschlag ausschließlich als Schnee. Obwohl der langfristige Trend unauffällig ist, sehen wir den zweiten niederschlagsarmen Winter en suite.
Noch schlimmer ist die Lage in den Zentralalpen und südlich davon. Auch hier sehen wir den zweiten niederschlagsarmen in Serie. Der heurige Winter (Nov-Mai) war sogar extrem trocken, mit lediglich 259 mm Niederschlag ist es der Platz 3 in den vergangenen 172 Jahren.
Die Abbildung 3 zeigt den Verlauf der Sommertemperaturen am Hohen Sonnblick (3.106 m) in den Hohen Tauern. Wir sehen einen T-Anstieg von mehr als 3 Grad Celsius seit den 1960er- und 1970er-Jahren. Gleichzeitig sind die Sommer um knapp 25% sonniger geworden. Das bedeutet einen Anstieg der Schneegrenze am Ende des Sommers um gut 500 Höhenmeter.
Mit anderen Worten: Sogar bei normalen Winterniederschlägen haben die Gletscher im aktuellen Klima mit viel zu sonnigen und heißen Sommern keine Chance. Wenn dann noch zwei Jahre in Folge mit sehr wenig Winterschnee hinzukommen, wird das Eis förmlich hinweggefegt. Wenn kein Wunder passiert, werden wir heuer bereits ab Juni eine heftige Eisschmelze sehen. Gletscher, die sich bereits im Zerfall befinden, wie das Stubacher Sonnblickkees nahe der Rudolfshütte, werden sich in diesem Sommer förmlich auflösen.

KAUNERTALER GLETSCHER: 17. Mai 2026. Anbei seht ihr Fotos vom 17. Mai 2026 am Kaunertaler Gletscher, am letzten Skitag d...
18/05/2026

KAUNERTALER GLETSCHER: 17. Mai 2026.
Anbei seht ihr Fotos vom 17. Mai 2026 am Kaunertaler Gletscher, am letzten Skitag der Saison 2025/26. Nach dem jüngsten Wintereinbruch ist alles frisch verschneit, und kurioserweise war der Tag des Saisonschlusses auch jener mit den größten Gesamtschneehöhen am Gletscher.
Der Kaunertaler Gletscher ist allerdings nicht nur ein Skigebiet, sondern ein Ausflugsziel für 365 Tage im Jahr. Das Foto Nr. 4 zeigt die berühmte Gletscherstraße, ein Leckerbissen für Auto- und Motorradfahrer. Und noch mehr für Rennradfahrer wie mich! :-)
Fotos: Kaunertaler Gletscher / Michaela Burger

Eckdaten zum Skigebiet:
:: Höchste Seehöhe: 3.113 m
:: Tiefste Seehöhe: 2.150 m
:: 55 km Pisten
:: 8 Seilbahnen und Lifte
:: Name des Gletschers: Weißseeferner
:: Skisaison 2025/26: 03. Oktober bis 17. Mai, täglicher Skibetrieb
:: Gebirgsgruppe: Südliche Ötztaler Alpen

Der dominante Blickfang am Kaunertaler Gletscher ist die berühmte Weißseespitze (3.498 m) direkt an der Grenze zwischen Österreich und Italien (Südtirol). Dort oben auf seinem Gipfelplateau befindet sich übrigens eines der wichtigsten Klimaarchive der Ostalpen, das derzeit intensiv beforscht wird. Österreich hat in diesem Wissenschaftsfeld eine weltweit anerkannte Forschergruppe rund um Andrea Fischer: https://science.orf.at/stories/3234616/ #:~:text=Kaltes%20Eis%20als%20Klimaarchiv,sogenanntes%20%E2%80%9Ekaltes%20Eis%E2%80%9C%20gibt.

SKIER VISITS: ÖSTERREICH ÜBERHOLT USA!Eine Sensation am Skitourismusmarkt: Österreich hat in der Saison 2025/26 die USA ...
09/05/2026

SKIER VISITS: ÖSTERREICH ÜBERHOLT USA!
Eine Sensation am Skitourismusmarkt: Österreich hat in der Saison 2025/26 die USA überholt, mit 54,0 (AUT) vs. 52,6 (USA) Millionen Skier Visits. In den letzten Jahren und Jahrzehnten waren die USA meist weit vor Österreich. Wie war das möglich? Sowohl in den USA als auch in Österreich fiel in der vergangenen Skisaison sehr wenig Schnee. Österreich aber ist nicht nur Skitourismusweltmeister, sondern auch ‒ ex aequo mit Südtirol bzw. Italien ‒ Weltmeister in der Erzeugung von Maschinenschnee. Genau das machte den Unterschied. In Österreich können laut neuesten wissenschaftlichen Befragungen rund 80 Prozent der Pistenlängen (in km) und rund 80 Prozent der Pistenflächen (in ha) beschneit werden. Bis auf einige Regionen in Italien ist das weltweit unerreicht. Ich verlinke am Ende des Textes einen guten Bericht von Julia Schneemann, dessen wichtigste Zahlen ich überprüft habe. Julia erwähnt völlig richtig, dass Österreich es geschafft hat, eine Infrastruktur aufzubauen, bei der sehr viel Maschinenschnee in kürzester Zeit produziert werden kann, mit Energie aus erneuerbaren Quellen und deshalb einem sehr geringem CO2-Footprint. https://snowbrains.com/austria-beats-usa-skier-visits-2025-26/

JAHRTAUSEND-SCHNEEFALL 1817: Neuer Artikel im Schöpf Blog. https://schoepfblog.at/gunther-aigner-der-jahrtausendschneefa...
07/05/2026

JAHRTAUSEND-SCHNEEFALL 1817:
Neuer Artikel im Schöpf Blog.
https://schoepfblog.at/gunther-aigner-der-jahrtausendschneefall/
Im März und April 1817 schneite es in weiten Teilen Tirols und Salzburgs fast acht Wochen lang. Das Ergebnis dieses extremen Wetterereignisses waren Schneehöhen, wie sie niemals zuvor oder danach beobachtet bzw. überliefert wurden. Es war ein Jahrtausendschneefall.
Lest bei Interesse gerne rein! :-)

Im März und April 1817 schneite es in weiten Teilen Tirols und Salzburgs fast acht Wochen lang. Das Ergebnis waren Schneehöhen, wie sie niemals zuvor oder danach beobachtet wurden.

SENSATION am KITZSTEINHORN: MASCHINENSCHNEE REVITALISIERT DEN GLETSCHER!Am Kitzsteinhorn findet derzeit auf einer Seehöh...
04/05/2026

SENSATION am KITZSTEINHORN: MASCHINENSCHNEE REVITALISIERT DEN GLETSCHER!
Am Kitzsteinhorn findet derzeit auf einer Seehöhe von rund 2.920 Meter ein weltweit einzigartiges Experiment statt. Im obersten Bereich des Nährgebietes wurde eine Beschneiungsanlage installiert, mit der bereits in den ersten beiden Wintern spektakuläre Erfolge erzielt werden konnten:
1) Der Schneespielplatz, links im Bild, der von den internationalen Gästen am Kitz sehr geschätzt wird, beispielsweise von arabischen und indischen Gästen, welche in ihrer Heimat wenig Berührungspunkte mit Schnee haben. Er wurde in den vergangenen beiden Jahren um dutzende Meter angehoben. Ich könnte mir vorstellen, dass das Eis an dieser Stelle wieder fast so dick ist wie in den 1970er- und 1980er-Jahren.
2) Das längliche Schnee-Plateau im Hintergrund, neben den Schneekanonen, ist ca. 20 Meter hoch, 20 Meter breit und 400 Meter lang. Es ist im vergangenen Winter entstanden, dafür wurden rund 200.000 m³ Maschinenschnee eingesetzt.
Ganz egal, ob man dieses Experiment gut findet oder nicht, ethisch falsch oder spannend und interessant: Die Dimension, mit der die Beschneiung auf das Nährgebiet des Schmiedinger Keeses einwirkt, ist beeindruckend.
Man kann heute sagen: Das Schmiedinger Kees auf dem Kitzsteinhorn ist aktuell hinter dem "oberen Keesboden" am Großvenediger auf Platz 2 der klimawandelresilientesten Gletscher Österreichs.
Forscher aus der ganzen Welt werden nach Kaprun reisen und dieses Experiment verfolgen.
Vielen Dank an Betriebsleiter Günther Brennsteiner für die interessante Führung und die Informationen.
P.S.: Habe dazu auch ein informatives Video auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=L1xCcELisdQ

Adresse

Gasteiger Str. 9/Top 11
Kirchdorf In Tirol
6382

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