Zukunft Skisport

Zukunft Skisport Günther Aigner ("ZUKUNFT SKISPORT") ist ein Strategieberater, Forscher und Keynote Speaker im Bereich Skifahren sowie alpiner Skitourismus.
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Seine Website: www.zukunft-skisport.at Auf "Zukunft Skisport" finden Sie aktuelle Informationen zu allen relevanten Themen rund um die „Zukunft des alpinen Skisports“. Die Plattform soll das Massenphänomen Skisport in seiner Gesamtheit erfassen und differenziert beleuchten. Somit halten auch umfangreiche Teilaspekte aus den Disziplinen Volkswirtschaft, Soziologie, Demographie, Sportwissenschaft, K

limaforschung, Natur- und Umweltschutz, Politik oder Anthropologie Einzug in die Website. "Zukunft Skisport" soll für jedermann verständlich sein, ohne dabei auf eine wissenschaftliche Basis verzichten zu wollen. Denkverbote und Dogmatiken aller Art finden hier keinen Platz. Stattdessen sollen im Sinne der Aufklärung auch kontroversielle Themen behandelt werden. Für Fragen und Anregungen zur Website und zum Thema stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung. Wenn Sie an einem Vortrag oder an weiterführunden Informationen interessiert sind, senden Sie mir bitte ein E-Mail. Viel Vergnügen beim Lesen wünscht

Ihr Günther Aigner
Skitourismus-Forscher

+43 676 5707136
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WENIG GLETSCHERSCHNEE!Für die Gletscher steht eine neuerliche Katastrophe ante portas. Es liegt verdammt wenig Wintersch...
25/05/2026

WENIG GLETSCHERSCHNEE!
Für die Gletscher steht eine neuerliche Katastrophe ante portas. Es liegt verdammt wenig Winterschnee in den Hochlagen, und aktuell erleben wir eine sehr frühe erste Hitzewelle und somit bereits eine schmerzhafte Schneeschmelze bis in die höchsten Regionen der Ostalpen.
Grafik 1 zeigt die Niederschlagssummen von Oktober bis Mai in Kufstein, also stellvertretend für die Alpennordseite. In diesen 8 Monaten fällt auf den Gletschern der Niederschlag ausschließlich als Schnee. Obwohl der langfristige Trend unauffällig ist, sehen wir den zweiten niederschlagsarmen Winter en suite.
Noch schlimmer ist die Lage in den Zentralalpen und südlich davon. Auch hier sehen wir den zweiten niederschlagsarmen in Serie. Der heurige Winter (Nov-Mai) war sogar extrem trocken, mit lediglich 259 mm Niederschlag ist es der Platz 3 in den vergangenen 172 Jahren.
Die Abbildung 3 zeigt den Verlauf der Sommertemperaturen am Hohen Sonnblick (3.106 m) in den Hohen Tauern. Wir sehen einen T-Anstieg von mehr als 3 Grad Celsius seit den 1960er- und 1970er-Jahren. Gleichzeitig sind die Sommer um knapp 25% sonniger geworden. Das bedeutet einen Anstieg der Schneegrenze am Ende des Sommers um gut 500 Höhenmeter.
Mit anderen Worten: Sogar bei normalen Winterniederschlägen haben die Gletscher im aktuellen Klima mit viel zu sonnigen und heißen Sommern keine Chance. Wenn dann noch zwei Jahre in Folge mit sehr wenig Winterschnee hinzukommen, wird das Eis förmlich hinweggefegt. Wenn kein Wunder passiert, werden wir heuer bereits ab Juni eine heftige Eisschmelze sehen. Gletscher, die sich bereits im Zerfall befinden, wie das Stubacher Sonnblickkees nahe der Rudolfshütte, werden sich in diesem Sommer förmlich auflösen.

KAUNERTALER GLETSCHER: 17. Mai 2026. Anbei seht ihr Fotos vom 17. Mai 2026 am Kaunertaler Gletscher, am letzten Skitag d...
18/05/2026

KAUNERTALER GLETSCHER: 17. Mai 2026.
Anbei seht ihr Fotos vom 17. Mai 2026 am Kaunertaler Gletscher, am letzten Skitag der Saison 2025/26. Nach dem jüngsten Wintereinbruch ist alles frisch verschneit, und kurioserweise war der Tag des Saisonschlusses auch jener mit den größten Gesamtschneehöhen am Gletscher.
Der Kaunertaler Gletscher ist allerdings nicht nur ein Skigebiet, sondern ein Ausflugsziel für 365 Tage im Jahr. Das Foto Nr. 4 zeigt die berühmte Gletscherstraße, ein Leckerbissen für Auto- und Motorradfahrer. Und noch mehr für Rennradfahrer wie mich! :-)
Fotos: Kaunertaler Gletscher / Michaela Burger

Eckdaten zum Skigebiet:
:: Höchste Seehöhe: 3.113 m
:: Tiefste Seehöhe: 2.150 m
:: 55 km Pisten
:: 8 Seilbahnen und Lifte
:: Name des Gletschers: Weißseeferner
:: Skisaison 2025/26: 03. Oktober bis 17. Mai, täglicher Skibetrieb
:: Gebirgsgruppe: Südliche Ötztaler Alpen

Der dominante Blickfang am Kaunertaler Gletscher ist die berühmte Weißseespitze (3.498 m) direkt an der Grenze zwischen Österreich und Italien (Südtirol). Dort oben auf seinem Gipfelplateau befindet sich übrigens eines der wichtigsten Klimaarchive der Ostalpen, das derzeit intensiv beforscht wird. Österreich hat in diesem Wissenschaftsfeld eine weltweit anerkannte Forschergruppe rund um Andrea Fischer: https://science.orf.at/stories/3234616/ #:~:text=Kaltes%20Eis%20als%20Klimaarchiv,sogenanntes%20%E2%80%9Ekaltes%20Eis%E2%80%9C%20gibt.

SKIER VISITS: ÖSTERREICH ÜBERHOLT USA!Eine Sensation am Skitourismusmarkt: Österreich hat in der Saison 2025/26 die USA ...
09/05/2026

SKIER VISITS: ÖSTERREICH ÜBERHOLT USA!
Eine Sensation am Skitourismusmarkt: Österreich hat in der Saison 2025/26 die USA überholt, mit 54,0 (AUT) vs. 52,6 (USA) Millionen Skier Visits. In den letzten Jahren und Jahrzehnten waren die USA meist weit vor Österreich. Wie war das möglich? Sowohl in den USA als auch in Österreich fiel in der vergangenen Skisaison sehr wenig Schnee. Österreich aber ist nicht nur Skitourismusweltmeister, sondern auch ‒ ex aequo mit Südtirol bzw. Italien ‒ Weltmeister in der Erzeugung von Maschinenschnee. Genau das machte den Unterschied. In Österreich können laut neuesten wissenschaftlichen Befragungen rund 80 Prozent der Pistenlängen (in km) und rund 80 Prozent der Pistenflächen (in ha) beschneit werden. Bis auf einige Regionen in Italien ist das weltweit unerreicht. Ich verlinke am Ende des Textes einen guten Bericht von Julia Schneemann, dessen wichtigste Zahlen ich überprüft habe. Julia erwähnt völlig richtig, dass Österreich es geschafft hat, eine Infrastruktur aufzubauen, bei der sehr viel Maschinenschnee in kürzester Zeit produziert werden kann, mit Energie aus erneuerbaren Quellen und deshalb einem sehr geringem CO2-Footprint. https://snowbrains.com/austria-beats-usa-skier-visits-2025-26/

JAHRTAUSEND-SCHNEEFALL 1817: Neuer Artikel im Schöpf Blog. https://schoepfblog.at/gunther-aigner-der-jahrtausendschneefa...
07/05/2026

JAHRTAUSEND-SCHNEEFALL 1817:
Neuer Artikel im Schöpf Blog.
https://schoepfblog.at/gunther-aigner-der-jahrtausendschneefall/
Im März und April 1817 schneite es in weiten Teilen Tirols und Salzburgs fast acht Wochen lang. Das Ergebnis dieses extremen Wetterereignisses waren Schneehöhen, wie sie niemals zuvor oder danach beobachtet bzw. überliefert wurden. Es war ein Jahrtausendschneefall.
Lest bei Interesse gerne rein! :-)

Im März und April 1817 schneite es in weiten Teilen Tirols und Salzburgs fast acht Wochen lang. Das Ergebnis waren Schneehöhen, wie sie niemals zuvor oder danach beobachtet wurden.

SENSATION am KITZSTEINHORN: MASCHINENSCHNEE REVITALISIERT DEN GLETSCHER!Am Kitzsteinhorn findet derzeit auf einer Seehöh...
04/05/2026

SENSATION am KITZSTEINHORN: MASCHINENSCHNEE REVITALISIERT DEN GLETSCHER!
Am Kitzsteinhorn findet derzeit auf einer Seehöhe von rund 2.920 Meter ein weltweit einzigartiges Experiment statt. Im obersten Bereich des Nährgebietes wurde eine Beschneiungsanlage installiert, mit der bereits in den ersten beiden Wintern spektakuläre Erfolge erzielt werden konnten:
1) Der Schneespielplatz, links im Bild, der von den internationalen Gästen am Kitz sehr geschätzt wird, beispielsweise von arabischen und indischen Gästen, welche in ihrer Heimat wenig Berührungspunkte mit Schnee haben. Er wurde in den vergangenen beiden Jahren um dutzende Meter angehoben. Ich könnte mir vorstellen, dass das Eis an dieser Stelle wieder fast so dick ist wie in den 1970er- und 1980er-Jahren.
2) Das längliche Schnee-Plateau im Hintergrund, neben den Schneekanonen, ist ca. 20 Meter hoch, 20 Meter breit und 400 Meter lang. Es ist im vergangenen Winter entstanden, dafür wurden rund 200.000 m³ Maschinenschnee eingesetzt.
Ganz egal, ob man dieses Experiment gut findet oder nicht, ethisch falsch oder spannend und interessant: Die Dimension, mit der die Beschneiung auf das Nährgebiet des Schmiedinger Keeses einwirkt, ist beeindruckend.
Man kann heute sagen: Das Schmiedinger Kees auf dem Kitzsteinhorn ist aktuell hinter dem "oberen Keesboden" am Großvenediger auf Platz 2 der klimawandelresilientesten Gletscher Österreichs.
Forscher aus der ganzen Welt werden nach Kaprun reisen und dieses Experiment verfolgen.
Vielen Dank an Betriebsleiter Günther Brennsteiner für die interessante Führung und die Informationen.
P.S.: Habe dazu auch ein informatives Video auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=L1xCcELisdQ

WINTERHALBJAHR 2025/26: TROCKENE BAUSTELLE!Trocken wie selten zuvor war das Winterhalbjahr 2025/26 in den Ostalpen. Und ...
03/05/2026

WINTERHALBJAHR 2025/26: TROCKENE BAUSTELLE!
Trocken wie selten zuvor war das Winterhalbjahr 2025/26 in den Ostalpen. Und das sowohl in klassischen Nordstaulagen (Kufstein), als auch in den typischen Südstaulagen (Lienz) und im Nord- und Weststau im Arlberg-Gebiet (Langen).
Das bedeutet: Es gab wenig Powder für Freerider und schlechte Schneeverhältnisse für Skitourengeher. Die Skisaison wäre ohne Beschneiung ein Desaster gewesen.
Die Böden sind vielerorts staubtrocken, was die Landwirte besorgt. Auch die Schüttung der Quellen könnte ein Thema werden.
Für die Gletscher ist die Ausgangslage in den Gletschersommer 2026 ein absolutes Desaster: Ähnlich gering wie letztes Jahr sind die Schneerücklagen auf dem Eis. Eine erste kurze Hitzeperiode im Juni könnte schon viel Eis blanklegen. Die ostalpinen Gletscher kann nur noch ein Wunder retten.

Wenn man die Charts betrachtet, fällt auf:
1) Wir haben das zweite niederschlagsarme Winterhalbjahr in Folge.
2) Betrachtet man die letzten 20 Jahre, haben wir in Langen ein Niederschlagsdefizit im Winterhalbjahr, in Kufstein und Lienz allerdings nicht.
3) Auf lange Sicht ist nichts passiert. Die Charts zeigen keinen Trend beim Winterniederschlag.

DER JAHRTAUSENDSCHNEEFALL im Jahr 1817!Heute vor 209 Jahren lagen in den Tälern Tirols und Teilen Salzburgs (Pinzau, Pon...
01/05/2026

DER JAHRTAUSENDSCHNEEFALL im Jahr 1817!
Heute vor 209 Jahren lagen in den Tälern Tirols und Teilen Salzburgs (Pinzau, Pongau) zwischen 2 und 4 Meter Schnee. Zuvor, im März und April, hatte es fast 8 Wochen lang geschneit. Es war ein Jahrtausendereignis. Vielleicht interessiert euch dieses PDF, das ich für Facebook als Einzelbilder uploade, mit ein paar Einblicken. Klickt gerne durch. Ihr könnt die Infos frei verwenden und versenden.
Wünsche allseits einen schönen 1. Mai!
lg Günther

JAHRTAUSENDSCHNEEFALL 1817!Vor 209 Jahren, im März und April 1817, kam es zu einem Jahrtausendschneefall in den Nordstau...
28/04/2026

JAHRTAUSENDSCHNEEFALL 1817!
Vor 209 Jahren, im März und April 1817, kam es zu einem Jahrtausendschneefall in den Nordstaulagen von Tirol und Salzburg. Zwar gibt es aus dieser Zeit keine amtlichen Wetter- und Schneedaten, aber es gibt eine Fülle von wertvollen und faszinierenden Indizien:
:: In Waidring (Tirol, 778 m Seehöhe) gibt es ein Wegkreuz ("Marterl"), das für den 24. April 1817 auf eine Schneehöhe von 272 cm hinweist. Siehe das Foto.
:: Chronikberichte im benachbarten Fieberbrunn sprechen von etwa 275 cm Schneehöhe am 01. Mai 1817. Wörtlich steht geschrieben: „Am 6. März 1817 entwickelte sich über dem Pillerseetal ein furchterregendes Hochgewitter und es fing an zu schneien und hörte bis zum 30. April nicht mehr auf. Es schneite somit durch volle acht Wochen fast ununterbrochen. Am 1. Mai 1817 war der erste schöne Tag, der Schnee lag aber neun Schuh tief!“
:: Anbei auch Fotos von der Auracher Kirche mit einem Strich auf der Fassade und der Inschrift "Schneehöhe des 24. April 1817" sowie eine Fassadenmarkierung an der Pfarrkirche Hinterthal mit der Inschrift "Schneehöhe am 01. Mai 1817".

Berechnungen zum 200-Jahr-Jubiläum dieses Ereignisses haben eine Wiederkehrwahrscheinlichkeit anhand der Schneestatistik von Waidring (siehe dazu die Abb. 1) von etwa 3.000 Jahren ergeben.

FAZIT: Es war ein wahrer Jahrtausendschneefall, der für uns heute unvorstellbar ist. Die extrem kalten und feuchten Sommer der 1810er-Jahre (siehe auch 1816, das "Jahr ohne Sommer") führten hochalpin zu extremer Schneeakkumulation mit stark positiven Massenbilanzen und dem intensivsten je von Menschen dokumentierten Vorstoß der Alpengletscher.

P.S.: Falls du an meinem Recherche-Foliensatz zum Jahrtausendschneefall 1817 interessiert bist, schreibe mir gerne ein Mail an: [email protected]

P.P.S.: Am 28. April 2026 haben wir selbst in allergrößten Höhen kaum Schnee. Die Hitliste der größten Schneehöhen: Pitztaler Gletscher: 203 cm, Zugspitzplatt: 202 cm, Ulmer Hütte: 159 cm, Rettenbachferner: 137 cm.

P.P.P.S.: Kennst du weitere Quellen zum Jahrtausendschneefall 1817? Beispielsweise Chronikeinträge oder Markierungen an historischen Gebäuden? Schreib mir bitte ein E-Mail: [email protected]

STUBAI: PERFEKTES TOURENWETTER!Am 25. April 2026 machten wir eine Skitour vom Stubaier Gletscher auf den Hinteren Daunko...
27/04/2026

STUBAI: PERFEKTES TOURENWETTER!
Am 25. April 2026 machten wir eine Skitour vom Stubaier Gletscher auf den Hinteren Daunkopf (3.225 m). Das Panorama dort oben war sensationell, die Fernsicht dank trockener Luft so perfekt, wie sie nur sein kann. Die prominentesten Berge, die wir sahen, waren: Wildspitze (3.774 m) und Hinterer Brunnenkogel (3.440 m) in den Ötztaler Alpen, sowie die "Top 3" der Stubaier Alpen, zum Greifen nah: Zuckerhütl (3.507 m), Schrankogel (3.497 m) und Ruderhofspitze (3.474 m). Ebenfalls immer im Blick: Der zweitgrößte Gletscher der Stubaier Alpen, der Sulztalferner.
Bewegtbilder zum sensationellen Bergpanorama findet ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=fI_OK4EfwgU

Tief unten sahen wir das Skigebiet "Stubaier Gletscher" mit folgenden Eckdaten:
:: Höchste Seehöhe: 3.210 m
:: Tiefste Seehöhe: 1.695 m
:: 65 km Pisten
:: 26 Seilbahnen und Lifte
:: Größtes Gletscherskigebiet Österreichs
:: Skifahren auf 5 Gletschern: Schaufelferner, Daunferner, Fernau, Gaiskar, Windach.
:: Skisaison: 03. Oktober bis 17. Mai, täglicher Skigebetrieb
:: Gebirgsgruppe: Stubaier Alpen

(c) Günther Aigner, ZUKUNFT SKISPORT

Adresse

Gasteiger Str. 9/Top 11
Kirchdorf In Tirol
6382

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