Zentrum für Kulturen und Technologien des Sammelns

Zentrum für Kulturen und Technologien des Sammelns Interdisziplinäre Lehre und Forschung zu Sammlungsinstitutionen

Das Zentrum für Kulturen und Technologien des Sammelns des Departments für Kunst- und Kulturwissenschaften der Universität für Weiterbildung Krems (UWK) informiert über aktuelle Forschung, Projekte und Veranstaltungen im Bereich Sammlungswissenschaften, Museologie und Digitale Kultur.

📢 Call for Contributions: Die Industrie im postfordistischen Dorf (JGLR 2028) 🏭🌾Seit den Krisen der 1970er-Jahre hat der...
03/09/2026

📢 Call for Contributions: Die Industrie im postfordistischen Dorf (JGLR 2028) 🏭🌾

Seit den Krisen der 1970er-Jahre hat der Strukturwandel den ländlichen Raum tiefgreifend verändert. Wo einst rauchende Schlote das Dorfbild und die lokale Identität prägten, finden wir heute Deindustrialisierung, Musealisierung oder neue Formen der Wirtschaftspolitik.

Das Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raumes (JGLR) widmet seine Ausgabe 2028 diesem spannenden Transformationsprozess und lädt zur Einreichung von Beiträgen ein.

Die Herausgeber:innen Anja Grebe (Zentrum für Kulturen und Technologien des Sammelns, UWK), Oliver Kühschelm und Brigitte Semanek (Institut für Geschichte des ländlichen Raumes, St. Pölten) freuen sich über Beitragsvorschläge aus den historischen Sozial- und Kulturwissenschaften ebenso wie zu neuen methodischen Ansätzen zur Reflexion von Erinnerungspolitik, Musealisierung und Umnutzungen sowie zu deren partizipativer Erforschung.

Eckdaten zur Einreichung:
📅 Deadline für Abstracts (ca. 1/2 Seite): 6. September 2026
📧 Kontakt: [email protected]
🛠️ Workshop: Im Frühjahr 2027 ist ein Workshop zur Diskussion der Beiträge geplant.
Das Jahrbuch ist open access und peer-reviewed.

👇 Den vollständigen Call und alle Details zum Einreichungsprozess finden Sie hier:
www.ruralhistory.at

📸 Institut für Geschichte des ländlichen Raumes

Auf der CISH-Tagung in Leipzig wurde das Zentrum für Kulturen und Technologien des Sammelns durch Andrea Brait vertreten...
03/09/2026

Auf der CISH-Tagung in Leipzig wurde das Zentrum für Kulturen und Technologien des Sammelns durch Andrea Brait vertreten.

Die Konferenz markierte das 100-jährige Bestehen des internationalen Dachverbands der Geschichtswissenschaften (Comité International des Sciences Historiques) und gilt als eine der weltweit wichtigsten Plattformen für den fachlichen Austausch.

In ihrem Vortrag „Chambers of Wonders and the Presentation of Colonial Worldviews“ im Panel „Europe and ‘the Others’“ stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich Rekonstruktionen frühneuzeitlicher Wunderkammern dekolonialisieren lassen.

Ein wichtiger dekolonialer Impuls auf internationaler Bühne! 👏

👇 Alle Details zur Konferenz und zum Programm finden Sie hier:
https://cish2026.recentglobe.org/

Ein spannender Online-Artikel über die Arbeit von Stephanie Zima ist erschienen. Im Rahmen ihres FTI-Dissertationsstipen...
25/08/2026

Ein spannender Online-Artikel über die Arbeit von Stephanie Zima ist erschienen. Im Rahmen ihres FTI-Dissertationsstipendiums des Landes Niederösterreich widmet sie sich der Erforschung niederösterreichischer Privatbibliotheken des 19. Jahrhunderts. Ein Schwerpunkt ihrer Forschung liegt auf der Rekonstruktion der rund 11.000 Bände umfassenden Privatbibliothek des Chorherrn Vincenz Seebach. Mehr dazu erfahrt ihr im verlinkten Beitrag.

🔗https://www.ordensgemeinschaften.at/kultur/aktuelles/news/article/10383.html

Großer Erfolg für das Gesunde Museum🧠🎨Wir freuen uns riesig über die mediale Resonanz zu unserem Pilotprojekt  ! Nach un...
06/07/2026

Großer Erfolg für das Gesunde Museum🧠🎨

Wir freuen uns riesig über die mediale Resonanz zu unserem Pilotprojekt !
Nach unserer erfolgreichen Abschlusspräsentation im Kunsthistorischen Museum (KHM) zeigt sich, wie relevant das Thema Demenzprävention durch Kunst im öffentlichen Diskurs ist. Das interdisziplinäre Projekt das gemeinsam mit dem Department für Demenzforschung der Universität für Weiterbildung Krems durchgeführt wurde, belegt wissenschaftlich: Geistige und soziale Aktivität im Museum steigern das Wohlbefinden älterer Menschen nachhaltig und senken Einsamkeitsgefühle.

Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Team, die Projektleitung rund um Stefanie Auer und Anja Grebe, alle beteiligten Museen - Kunsthistorisches Museum , TMW , Wien Museum , ALBERTINA Museum , den Wiener Berzirksmuseen sowie unsere Fördergeber!

📺 Medien-Tipp für heute Abend: Der ORF berichtet in der heutigen Ausgabe des Magazins über unsere Forschungsarbeit.
Wann: Heute Abend, 06. Juli um 22:55 Uhr
Wo: ORF 2 (danach in der ORF ON Mediathek)

Weitere Berichte sind auch zum nachlesen:
DER STANDARD : https://www.derstandard.at/story/3000000329195/kann-ein-museumsbesuch-das-gehirn-schuetzen
ORF Niederösterreich : https://noe.orf.at/stories/3360629/

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Inklusion und Barrierefreiheit in Museen und Sammlungsinstitutionen“ waren Studierende ...
12/06/2026

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Inklusion und Barrierefreiheit in Museen und Sammlungsinstitutionen“ waren Studierende auch vor Ort im Wien Museum und im Belvedere unterwegs.
Die Exkursion ermöglichte Einblicke in inklusive Vermittlung – und lieferten wertvolle Impulse für mehr Zugänglichkeit im Kulturbereich. 💬

📣 Ankündigung: Ab dem Wintersemester startet unser Academic Expert Programm „Museum and Collection Studies Essentials“

👉 Infos: https://www.donau-uni.ac.at/de/studium/museum-und-collection-studies-essentials.html #%C3%9Cberblick

🔬 SAVE THE DATE | Lange Nacht der Forschung 2026Am 24. April 2026 ist das Forschungsprojekt „Industriekultur im Dialog“,...
14/04/2026

🔬 SAVE THE DATE | Lange Nacht der Forschung 2026

Am 24. April 2026 ist das Forschungsprojekt „Industriekultur im Dialog“, auf die Einladung der GFF NÖ im Rahmen der Langen Nacht der Forschung in St. Pölten mit der Ausstellung „Lernen auf der Werft: Wie lässt sich Industriekultur erforschen?“ durch unser Zentrum und , vertreten.

📍 Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich
Campus St. Pölten | Raum STP 03‑03

👥 Stündliche Führungen geben Einblicke in Forschung, Methoden und Ergebnisse
🎨 Kinderatelier mit Bastelmöglichkeiten für junge Besucher:innen.
Führungen für Schulklassen (Schüler:innen ab 10 Jahren) sowie für Gruppen sind ebenfalls möglich.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter: [email protected]

Wir freuen uns auf Austausch, Dialog und viele interessierte Gäste!


Mehr Demokratie wagen!Am 16. und 17. April 2026 findet die Tagung des Arbeitskreises Außerschulische Lernorte sowie die ...
10/04/2026

Mehr Demokratie wagen!

Am 16. und 17. April 2026 findet die Tagung des Arbeitskreises Außerschulische Lernorte sowie die Konferenz für Geschichtsdidaktik im Museumsquartier Osnabrück statt.

Die Tagung wurde unter anderem von unserer Studienleiterin am Zentrum für Kulturen und Technologien des Sammelns, Andrea Brait, mitorganisiert. Am ersten Tag wird sie zudem einen Vortrag mit dem Titel
„Betroffenheit und historisch-politisches Lernen – Erwartungen österreichischer Lehrkräfte an Gedenkstättenbesuche“ halten.

Museen sind nicht nur Orte des Sammelns – sie sind soziale Räume, die zum Wohlbefinden beitragen können.Im Rahmen der We...
27/03/2026

Museen sind nicht nur Orte des Sammelns – sie sind soziale Räume, die zum Wohlbefinden beitragen können.
Im Rahmen der Weiterbildung „Im Museum angekommen: Wellbeing & Soziale Nachhaltigkeit“, organisiert vom Museumsbund, wurde am 25. März im Belvedere 21 das Projekt „Gesundes Museum – Wie Museen einen Beitrag zur Gesundheitsförderung im Alter leisten können“ von Hanna Brinkmann vom Zentrum für Kulturen und Technologien des Sammelns vorgestellt.

Die Studien im Rahmen des Projekts wurden im Kunsthistorischen Museum Wien, im Technischen Museum Wien, im Wien Museum sowie in der Albertina durchgeführt. Das Projektteam freut sich darauf, die Ergebnisse bald präsentieren zu können.

📍Eine weitere Möglichkeit zur Weiterbildung bietet die Universität für Weiterbildung Krems. Noch bis zum 12. April 2026 können Sie sich für das Certificate Program „Kritische Kulturvermittlung“ bewerben, um Ihr Wissen in der Programmentwicklung für diverse Publika, Inklusion und Barrierefreiheit in Museen und Sammlungsinstitutionen sowie über die Rolle der Kulturvermittlung in der Demokratiebildung zu erwerben oder zu vertiefen.

👉 Mehr Informationen dazu, wie Sie diese Kompetenzen erwerben können, finden Sie hier:
https://www.donau-uni.ac.at/de/studium/kritische-kulturvermittlung

Am 15. März fand im Schloss Katzelsdorf der 29. Niederösterreichische Museumstag statt. Unter dem Leitthema „KI trifft M...
25/03/2026

Am 15. März fand im Schloss Katzelsdorf der 29. Niederösterreichische Museumstag statt. Unter dem Leitthema „KI trifft Museumsalltag – Strategien für die Praxis“ wurden Chancen, Risiken und konkrete Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in der Museumsarbeit diskutiert. Die Fachtagung bot Mitarbeitenden aus Museen, Kulturinstitutionen, Wissenschaft und allen Interessierten eine wertvolle Plattform für Austausch und Vernetzung.

Im Rahmen des Museumstags wurde erstmals das Forum Bürger*innenforschung Niederösterreich veranstaltet. Auch das Projekt „Industrie im Dorf“, vertreten durch Zentrumsleiterin Anja Grebe, war dort präsent.

📸: Museumsmanagement NÖ

Vergangene Woche wurde im Rathaus Korneuburg die Publikation „Industriekultur im Dialog. Partizipative Forschung zur Sam...
30/01/2026

Vergangene Woche wurde im Rathaus Korneuburg die Publikation „Industriekultur im Dialog. Partizipative Forschung zur Sammlung Lehrwerkstätte der alten Werft“ vorgestellt. Das Buch präsentiert die Ergebnisse eines zweijährigen Forschungsprojekts der Universität für Weiterbildung Krems in Kooperation mit dem .

Im Projekt wurden historische Objekte der ehemaligen Werft sammlungswissenschaftlich aufgearbeitet und durch Interviews mit Zeitzeug*innen sowie Workshops mit Jugendlichen ergänzt. Dieser dialogorientierte Ansatz ermöglichte neue Einblicke in die industrielle Arbeits- und Lebenswelt und unterstreicht die identitätsstiftende Bedeutung der Lehrwerkstätte für die Region.
Die Buchpräsentation am 23. Jänner 2026 war gut besucht, und viele Gäste nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit den AutorInnen. Neben der gedruckten Ausgabe, ist die Publikation auch Open Access online verfügbar und somit frei zugänglich für Forschung und interessierte Öffentlichkeit.

https://door.donau-uni.ac.at/detail/o:5964

Adresse

Dr./Karl-Dorrek-Straße 30
Krems An Der Donau
3500

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