25/08/2026
Die wettbewerbsfähige und emissionsarme Energieversorgung zählt aktuell zu den größten Herausforderungen der energieintensiven Industrie.
Eine vielversprechende Lösung sind industrielle Microgrids (Arealnetze): Werden Unternehmen direkt mit lokal erzeugter erneuerbarer Energie versorgt, lassen sich Netzentgelte und andere regulierte Kosten deutlich reduzieren. Das eröffnet erhebliche wirtschaftliche Einsparpotenziale.
Genau hier setzt die Masterarbeit von DI(FH) Andreas Kiedl, MSc, MBA an. Unter dem Titel 𝗗𝗶𝗿𝗲𝗸𝘁𝗯𝗲𝗹𝗶𝗲𝗳𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗮𝗹𝘀 𝗛𝗲𝗯𝗲𝗹 𝘇𝘂𝗿 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻𝗼𝗽𝘁𝗶𝗺𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 – Ö𝗸𝗼𝗻𝗼𝗺𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗔𝗻𝗮𝗹𝘆𝘀𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗲𝘀 𝗶𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗨𝘀𝗲-𝗖𝗮𝘀𝗲𝘀 untersucht er nicht nur, wie groß diese Einsparungen tatsächlich sind, sondern auch eine entscheidende Frage:
🔍 𝗪𝗶𝗲 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗩𝗼𝗿𝘁𝗲𝗶𝗹𝗲 𝘇𝘄𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗲𝗿𝘇𝗲𝘂𝗴𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗜𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 𝗳𝗮𝗶𝗿 𝗮𝘂𝗳𝘁𝗲𝗶𝗹𝗲𝗻?
Die Arbeit zeigt, dass starre Verteilungsschlüssel langfristig an ihre Grenzen stoßen. Erst ein transparentes und dynamisch anpassbares Fair-Benefit-Distribution-Modell schafft die Grundlage für stabile Kooperationen – und damit dafür, dass industrielle Microgrids ihr Potenzial in der Praxis tatsächlich entfalten können. 💡
Ein gelungenes Beispiel dafür, wie wissenschaftliche Arbeiten nicht nur theoretische Fragen beantworten, sondern konkrete Lösungen für aktuelle wirtschaftliche und energiepolitische Herausforderungen entwickeln.
👏 Herzlichen Glückwunsch an DI(FH) Andreas Kiedl, MSc, MBA zur hervorragenden Masterarbeit!
(c) Andreas Kiedl