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diearchitektur Das Architekturstudium an der Kunstuniversität Linz – die architektur

Elke KrasnySituierte Sorge: Architektur zwischen Gewalt, Souveränität und Solidarität20.10., 19:00, Glashörsaal C, Haupt...
13/10/2026

Elke Krasny
Situierte Sorge: Architektur zwischen Gewalt, Souveränität und Solidarität
20.10., 19:00, Glashörsaal C, Hauptplatz 6

die architektur lädt ein!

Passend zum Jahresthema der Kunstuniversität, Concerning Care, freuen wir uns sehr auf den kommenden Vortrag von Elke Krasny zum Thema Situierte Sorge: Architektur zwischen Gewalt, Souveränität und Solidarität.

Archi­tek­tur situ­iert: sie bestimmt Anord­nun­gen, Ver­hält­nis­se und Bezie­hun­gen zwi­schen Kör­pern, Räu­men, Mate­ria­li­en, Tech­no­lo­gien, Infra­struk­tu­ren und Öko­lo­gien. Was bedeu­tet es, dies grund­le­gend durch die Per­spek­ti­ve von Care zu betrach­ten, um zu ver­ste­hen, wie Archi­tek­tur Sor­ge situ­iert. Den­noch wur­de Care his­to­risch weder in den poli­ti­schen und öko­no­mi­schen Ord­nun­gen, die Archi­tek­tur bestim­men, noch in der Archi­tek­tur­theo­rie und ‑pra­xis als zen­tra­le kri­ti­sche Per­spek­ti­ve entwickelt.

Die Begrif­fe Sor­ge­ge­walt, Sor­ges­ou­ve­rä­ni­tät und Sor­ge­so­li­da­ri­tät eröff­nen drei Ana­ly­se­per­spek­ti­ven auf Archi­tek­tur. Sie zei­gen, wie Archi­tek­tur Sor­ge instru­men­ta­li­sie­ren, Gewalt her­vor­brin­gen und Herr­schaft ver­fes­ti­gen kann – aber auch, wie sie Räu­me für Selbst­be­stim­mung schaf­fen, Sor­ge aus Unter­drü­ckung befrei­en und Soli­da­ri­tät ermög­li­chen kann. Care wird damit zum Aus­gangs­punkt für eine kri­ti­sche Neu­be­trach­tung des­sen, was Archi­tek­tur bewirkt, wen sie schützt, wen sie gefähr­det und wie sie die Bedin­gun­gen von gemein­sa­mem Leben gestaltet.

Photo: Cajetan Perwein, 2025

Wir Studierenden freuen uns, euch das Institut für Architektur der Kunstuniversität Linz zu zeigen! Gemeinsam erkunden w...
12/10/2026

Wir Studierenden freuen uns, euch das Institut für Architektur der Kunstuniversität Linz zu zeigen! Gemeinsam erkunden wir die Werkstätten, Ateliers und Hörsäle und geben euch einen Einblick in den Studienalltag und die Lehrveranstaltungen der Kunstuni Linz. Dabei könnt ihr bei ausgewählten Vorlesungen hineinschnuppern und selbst erleben, wie Architektur an der Kunstuni studiert und gelehrt wird.

Wir freuen uns auf dich! Gemeinsam schnuppern wir in die Vorlesungen und zeigen dir unsere Räumlichkeiten.

—> 20. Oktober: Anmeldestart für die Teilnehmer_innen
www.studierenprobieren.at

Mo, 30.11., 15:00 Uhr (Vertiefung Licht, Bauphysik, Urbanistik II)
Fr, 04.12., 09:30 Uhr (Architekturgeschichte + Tragwerk)

Bitte sei pünktlich beim Infopoint/Telefonzentrale, Hauptplatz 6, 4020 Linz.

20/08/2026

du willst beeinflussen, wie wir in Zukunft leben? Dann bewirb dich bei - nur noch bis 24.08.2026!

die archi­tek­tur steht für eine pro­jekt­ori­en­tier­te Archi­tek­tur­aus­bil­dung, die gestal­te­ri­sche Pra­xis mit gesell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung, kul­tu­rel­ler Refle­xi­on und ange­wand­ter For­schung ver­bin­det. Bewirb dich heute für den Bachelor- oder Masterstudiengang Architektur sowie den Masterstudiengang Architektur
BASEhabitat.

Die Anmeldung endet am 24. August, die Aufnahmeprüfung findet am 7. + 8. September statt.

Alle weiteren Infos findest du in unserer Bio und auf diearchitektur.at!

Aufnahmen: Melanie de Jong, Tanja Gruber, Natalie Thompson, Paul Daubek-Puza

da sucht verstärkung! Für das kommende Wintersemester 2026 sowie das Sommersemester 2027 suchen wir Verstärkung für Lehr...
06/07/2026

da sucht verstärkung! Für das kommende Wintersemester 2026 sowie das Sommersemester 2027 suchen wir Verstärkung für Lehrveranstaltungen in Bauökologie, Bauwende und Architekturethik. Werdet Teil von da und bewerbt euch jetzt!
Bewerbung bis 8. Juli! Weitere Infos zur Ausschreibung findet ihr hier: https://www.kunstuni-linz.at/aktuelles/jobs

Abschlusspräsentation am 25. Juni, 10 Uhrdie­ar­chi­tek­tur Hal­le,  HP6, OG 4Was pas­siert, wenn ein Ent­wurf nicht am ...
23/06/2026

Abschlusspräsentation am 25. Juni, 10 Uhr
die­ar­chi­tek­tur Hal­le, HP6, OG 4

Was pas­siert, wenn ein Ent­wurf nicht am Plan begann, son­dern im Mate­ri­al selbst? Wenn For­men nicht ent­wor­fen, son­dern erar­bei­tet, ver­formt, ver­wor­fen und neu zusam­men­ge­setzt wer­den? Im ver­gan­ge­nen Semes­ter wur­de der Außen­raum des FH OÖ Cam­pus Linz zum Expe­ri­men­tier­feld für einen Ent­wurfs­pro­zess, der vom Umfor­men aus­ging: von Mate­ri­al zu Struk­tur, von Detail zu Raum, von Idee zu gebau­ter Realität.

Der Ent­wurf ent­stand aus der direk­ten Aus­ein­an­der­set­zung mit Mate­ri­al und Werk­zeug. In Modell­bau, Mate­ri­al­ver­su­chen und inten­si­ver Werk­statt­ar­beit mit Lehm, Holz und Metall wur­de unter­sucht, wie sich Mate­ria­li­en schnei­den, bie­gen, fal­ten und fügen lie­ßen – und wie aus die­sen Pro­zes­sen räum­li­che Struk­tu­ren ent­stan­den. Her­stel­lungs­lo­gi­ken wur­den dabei selbst zu gestal­te­ri­schen Strategien.

Umfor­men bedeu­te­te mehr als phy­si­sche Ver­for­mung. Es beschrieb einen offe­nen, ite­ra­ti­ven Ent­wurfs­pro­zess, in dem Model­le gebaut, ver­än­dert, zer­stört und neu zusam­men­ge­setzt wur­den. Aus kon­zep­tio­nel­len Detail­mo­del­len ent­wi­ckel­te sich schritt­wei­se eine räum­li­che Spra­che, die Land­schaft, Dach­struk­tur und Nut­zung mit­ein­an­der verknüpfte.

Im Mit­tel­punkt stand das Ziel, Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten nicht nur tech­nisch zu nut­zen, son­dern sie kon­struk­tiv, räum­lich und atmo­sphä­risch sicht­bar zu machen. Auf die expe­ri­men­tel­le Pha­se folg­te die gemein­sa­me Rea­li­sie­rung eines aus­ge­wähl­ten Kon­zepts im Sin­ne eines Design-Build-Pro­jekts. Die im base lab Wil­he­ring vor­ge­fer­tig­ten Struk­tu­ren wur­den bis zum Semes­ter­en­de am Cam­pus mon­tiert – als gebau­te Resul­ta­te eines Pro­zes­ses des Umformens.

Bilder: Florian Fend, Marta Rota

Abschlusspräsentation am 25. Juni, 14 Uhrafo Archi­tek­tur­fo­rum Ober­ös­ter­reichHer­bert-Bay­er-Platz 1Linz Cen­tral ...
22/06/2026

Abschlusspräsentation am 25. Juni, 14 Uhr
afo Archi­tek­tur­fo­rum Ober­ös­ter­reich
Her­bert-Bay­er-Platz 1

Linz Cen­tral ist gleich­zei­tig zen­tral und peripher.
Wir bege­ben uns nach Linz Cen­tral auf der Suche nach neu­en Per­spek­ti­ven und Zusam­men­hän­gen, auf die Suche nach einer neu­en nach­hal­ti­gen Visi­on der Umbau­kul­tur für die­sen Stadt­teil. Linz Cen­tral ist in sei­ner Viel­schich­tig­keit zu 100% Linz und birgt die gro­ße Chan­ce, die Stadt poly­zen­tral gedacht für alle Bewohner*innen wei­ter zu brin­gen. So muss das gemein­sa­me Ziel ein Wei­ter­den­ken und Wei­ter­bau­en für eine Urba­ni­tät des 21. Jahr­hun­derts hei­ßen: Lasst uns Wie­der-Mischen, was ver­träg­lich ist, damit aus dem Neben­ein­an­der eine neue Art ver­dich­te­ter Syn­er­gien wird. Lasst uns Absi­chern und Ver­dich­ten, was geschützt wer­den muss, damit aus Trans­for­ma­ti­on kei­ne Ver­drän­gung wird. Lasst uns auf eine zukunfts­fä­hi­ge Ent­wick­lung ach­ten, die Aus­tausch, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Mischung ermög­licht und die den Stadt­teil Are­al in Archi­tek­tur, Frei­raum und Mobi­li­tät in die Zukunft hie­ven. Dabei lasst uns beson­ders auf Nach­hal­tig­keit und Kli­ma, eine ver­netz­te Nah­mo­bi­li­tät und ein sozia­les Mit­ein­an­der schau­en. Denn nur so ent­steht mehr als die Sum­me aller Einzelteile.

Linz Cen­tral wird Linz Central.

Abschlusspräsentation am 26. Juni, 10 Uhrdie­ar­chi­tek­tur Hal­le, OG 4, HP6Die zen­tra­le Lage in der Stadt ist sel­te...
22/06/2026

Abschlusspräsentation am 26. Juni, 10 Uhr
die­ar­chi­tek­tur Hal­le, OG 4, HP6

Die zen­tra­le Lage in der Stadt ist sel­ten eine Opti­on für jene, die über weni­ger Ein­kom­men ver­fü­gen. Doch kann die­se Res­sour­ce genau dann ein The­ma wer­den, wenn sie aus ​„Gefü­ge-Bedin­gun­gen“ ent­steht, die übli­che Logi­ken un­ter­wandern. Das City-Park­haus im Zen­trum von Linz (1979) ist für die Grö­ßen heu­ti­ger Autos nicht mehr geeig­net. Wir neh­men das zum Anlass für ein nächs­tes Entwer­fen im Bestand. Das Ent­wer­fen kann als eine Mach­bar­keits­stu­die für Wohn-Typo­lo­gien im Park­deck ver­stan­den wer­den. Neben einem ​„gewohn­ten Woh­nen“ wur­den Wohn­formen ent­wickelt, die sozia­le wie öko­no­mi­sche Alter­nativen bie­ten und unter­schiedliches Publi­kum adres­sie­ren: wir sehen hier Hotel, Boar­ding­haus, Woh­nen und Arbei­ten, Stu­die­ren­den-Woh­nen, Alten-Woh­nen, Wohngemeinschaften.

Bild: Michael Zinner

Abschlusspräsentation am 23. Juni, 11 Uhrdie­ar­chi­tek­tur Hal­le, OG 4, HP6Gott­fried Sem­per schreibt in sei­nen ​„Vi...
22/06/2026

Abschlusspräsentation am 23. Juni, 11 Uhr
die­ar­chi­tek­tur Hal­le, OG 4, HP6

Gott­fried Sem­per schreibt in sei­nen ​„Vier Ele­men­ten der Bau­kunst“, das ers­te Zei­chen mensch­li­cher Nie­der­las­sung sei die Ein­rich­tung der Feu­er­stät­te und ihre bele­ben­de, erwär­men­de und spei­se­be­rei­ten­de Flam­me. Um die­se Flam­me grup­pie­ren sich zu deren Schutz nicht nur die wei­te­ren Ele­men­te wie das Dach, die Umfrie­dung und der Erd­wall, son­dern auch ver­schie­de­ne Geschick­lich­kei­ten der Mensch­heit wie kera­mi­sche und metall­ur­gi­sche Arbei­ten und Künste.

Das neue werk­statt (stadt)haus wird die­se Tätig­kei­ten um sei­nen Herd, sei­ne Küche, unter einem Dach ver­ei­nen. Es sol­len Werk­stät­ten für ver­schie­dens­te hand­werk­li­che Tätig­kei­ten – sei­en es Arbei­ten mit Ton, Metall, Holz oder Papier – sowie für künst­le­ri­sche Arbei­ten um eine gemein­sa­me Küche mit Gast­raum ent­ste­hen. So soll eine neue Gebäu­de­ty­po­lo­gie ent­ste­hen, die auch zur Wie­der­be­le­bung städ­ti­scher Zonen bei­trägt. Kann das Hand­werk wie­der ver­stärkt Teil des Stadt­raums wer­den und somit mehr Leben­dig­keit in rein kom­mer­zi­el­le Flä­chen bringen?

Der Ent­wurf soll mehr sein als eine rein funk­tio­na­le Ant­wort: Er soll ein räum­li­ches Nar­ra­tiv im Stadt­raum erzeu­gen und dabei der gesell­schaft­li­chen Posi­tio­nie­rung des Hand­werks mehr Auf­merk­sam­keit wid­men. Die Anord­nung der Räu­me spielt dabei eine wesent­li­che Rol­le. Wo öff­nen sie sich der Öffent­lich­keit und wo blei­ben sie eher ver­schlos­sen, um einen kon­zen­trier­ten Arbeits­ab­lauf zu ermög­li­chen? Die Stu­die­ren­den sind ein­ge­la­den, auf gesell­schaft­li­che und kli­ma­ti­sche Fra­ge­stel­lun­gen im Stadt­raum zu reagie­ren. Dar­über hin­aus sol­len archi­tek­to­ni­sche Stra­te­gien ent­wi­ckelt wer­den, die den Herd als ​„Kli­ma­regler” inner­halb der neu­en Gebäu­de­ty­po­lo­gie berück­sich­ti­gen. Die Anord­nung der Räu­me spielt dabei eine wesent­li­che Rol­le. Klas­si­sche Grund­ris­se sol­len infra­ge gestellt und durch unkon­ven­tio­nel­le Struk­tu­ren ersetzt wer­den.

Bild: Hans Hollein

Adresse

Hauptplatz 6
Linz
4020

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