Institut für jüdische Geschichte Österreichs/Jewish History in Austria

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Institut für jüdische Geschichte Österreichs/Jewish History in Austria Das Institut für jüdische Geschichte Österreichs besteht seit 1988 und ist in der Ehemaligen Synagoge von St. Pölten untergebracht. Pölten.

Das Institut für jüdische Geschichte Österreichs besteht seit 1988 in Wien und St. Seine Büroräumlichkeiten sind in der Ehemaligen Synagoge von St. Pölten, der Landeshauptstadt Niederösterreichs, untergebracht. Seine Aufgabe ist die umfassende Erforschung der Geschichte und Kultur der Juden in Österreich vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Unsere Arbeit umfasst wissenschaftliche Forschung, Publikations- und Vortragstätigkeit, universitäre Lehre sowie Mitwirkung in der Erwachsenenbildung und an Schulprojekten. Durch die Unterbringung in der Ehemaligen Synagoge St. Pölten fand das verwaiste Haus eine neue, sinnvolle Nutzung als Gedenkstätte.

Unter dem Titel "Gedenken braucht Forschung" wollen wir auch heuer wieder an die Ausgrenzung, Verfolgung, Vertreibung un...
20/10/2026

Unter dem Titel "Gedenken braucht Forschung" wollen wir auch heuer wieder an die Ausgrenzung, Verfolgung, Vertreibung und Ermordung von Jüdinnen und Juden und anderer Bevölkerungsgruppen im Nationalsozialismus, verdeutlicht durch die Pogrome im November 1938, erinnern.

11. November, 18:00 Uhr | Gedenken an die Novemberpogrome 1938
Wie jedes Jahr verbindet das Gedenken an die Novemberpogrome 1938 Forschung mit Musik.

Im ersten Teil spricht Injoest-Mitarbeiter Peter Hinterndorfer über das österreichweite Projekt „Digitale Erinnerungslandschaft“ (DERLA).

Im zweiten Teil finden Erinnerungen von Zeitzeugen eine musikalische Umsetzung: der 1955 geborene Komponist Rudolf Jungwirth verwob in seinem Stück „Stele“ für Sprecher und Streichsextett die Erinnerungen von Zeitzeugen der Novemberpogrome in Linz. Das Ensemble Castor bringt dafür seine ganz besonderen Klangfarben ein.

Anschließend laden wir Sie an ein, an Steinen der Erinnerung in der Stadt weiße Rosen zu legen und Gedenkkerzen zu entzünden.

Einlass: 17:30 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr
Freier Eintritt

Alle Details auf unserer Website: https://www.ehemalige-synagoge.at/de/programm/gedenken-an-die-novemberpogrome-1938/66916

In Kooperation mit dem Institut für jüdische Geschichte Österreichs/Jewish History in Austria​

Foto (Ausschnitt): Zerstörter Innenraum mit Toraschrein als Zielscheibe, 1942 © Stadtarchiv St. Pölten

REMINDERDas Jüdische im Archiv. Historische und aktuelle Perspektiven22.-23. Oktober 2026, Monacensia im Hildebrandhaus ...
19/10/2026

REMINDER
Das Jüdische im Archiv. Historische und aktuelle Perspektiven
22.-23. Oktober 2026, Monacensia im Hildebrandhaus
Maria-Theresia-Str. 23, 81675 München

Anlässlich der Sonderausstellung »Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv« veranstalten das Literaturarchiv der Monacensia, der Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilians-Universität München und das Institut
für jüdische Geschichte Österreichs diese interdisziplinäre Tagung.

Die Beiträge untersuchen, wie jüdische Geschichte und Kultur im Archiv hervorgebracht wird: durch konkrete Sammlungspraktiken, institutionelle Rahmungen und historisch situierte Deutungsangebote. Archivalität wird dabei als dynamischer Prozess verstanden, der jüdische Geschichte nicht lediglich bewahrt, sondern aktiv formt. Wie vermitteln Archive jüdische Erfahrung über historische Zäsuren und räumliche Kontexte hinweg und welche Rolle spielen sie heute in der Aushandlung jüdischer Geschichte und Erinnerung?

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos vor Ort möglich.

17/10/2026

Tolles Konzert Ehemalige Synagoge St. Pölten

Nächste Chance: Klezmore Festival Vienna

Vernissage with Éva Kovács (Vienna Wiesenthal Institute) in conversaion with Ildikó TevanFriday, 23 Oktober 2026 YUNG Yi...
15/10/2026

Vernissage with Éva Kovács (Vienna Wiesenthal Institute) in conversaion with Ildikó Tevan
Friday, 23 Oktober 2026
YUNG YiDiSH WIEN, Street entrance, Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien, Austria

Éva Kovács (VWi) in conversation with Ildikó Tevan (Tevan Foundation) on the occasion of the opening of the exhibition "A Historical Cross-Section of the 20th Century Through the History of the Tevan Printing House and the Tevan Family."

The event is part of the Vienna Jewish Studies Colloquium, jointly organized by the Central European University the Institute for Jewish History in Austria (INJOEST), the University of Vienna’s Institute of Austrian Historical Research, the Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust Studien - VWI and
The Vienna Jewish Studies Colloquium is an informal forum for Jewish Studies scholars in Vienna and its environs to come together, share their research and exchange ideas.

Von 5.-8. Oktober 2026 fand auf Einladung des Staatlichen Museums für Archäologie das alljährliche Treffen der Arbeitsge...
14/10/2026

Von 5.-8. Oktober 2026 fand auf Einladung des Staatlichen Museums für Archäologie das alljährliche Treffen der Arbeitsgemeinschaft Jüdische Sammlungen in Chemnitz (Sachsen) statt. Für das Injoest nahmen Christoph Lind und Merle Bieber teil, die neben den allgemeinen Aktivitäten des Instituts auch ihre eigenen Projekte Smart Map of Jewish History (Christoph Lind) bzw. unser aktuelles Sparkling Science Projekt "Bedrohung und Selbstbehauptung. Jugendliche mit Fluchterfahrung in der NS-Zeit und heute" (Merle Bieber) vorstellten.

Die Tagung, die heuer ihr 50jähriges Jubiläum feiern konnte, war wieder ein Ort regen Austausches, interessanter Begegnungen und ein Kennenlernen neuer Orte. Vielen Dank an die Organisatori:nnen!

Nähere Informationen zu den Projekten: http://www.injoest.ac.at/de/projekte

Fotos © Injoest

The Digital Life of Egodocuments. Rudolf Tintner's Theresienstadt Diary in the Context of Historical InfrastructuresMit ...
13/10/2026

The Digital Life of Egodocuments. Rudolf Tintner's Theresienstadt Diary in the Context of Historical Infrastructures

Mit diesem Beitrag nahm unser Kollege Benjamin Grilj am EHRI-Workshop "Holocaust Egodocuments: Research and Challenges" an der Universität Łódź/Polen (11.-13.10.2026) teil, veranstaltet vom Centrum Badań Żydowskich / Center for Jewish Studies.

Benjamin Grilj hat vor kurzem das Tagebuch des St. Pöltner Stadtbaumeisters Rudolf Tintner, das er in Theresienstadt bis einen Tag vor seinem Tod verfasst hat, herausgegeben. Die Edition ist im Studienverlag erschienen, begleitet wird sie von einer Online-Plattform https://www.juden-in-st-poelten.at/de/theresienstadt-tagebuch

Salomon Maimon in Poznań - A Jewish Scholar writing Philosophical Commentaries Speaker: Luis GruhlerTuesday, October 20,...
12/10/2026

Salomon Maimon in Poznań - A Jewish Scholar writing Philosophical Commentaries Speaker: Luis Gruhler
Tuesday, October 20, 2026, 18:00 – 19:30
YUNG YiDiSH WIEN, Street entrance, Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien, Austria

The wanderings of the Jewish philosopher Shlomo Ben Yoshua from east to west – from eighteenth-century Poland-Lithuania, with its variety of religious groups and movements, to The Hague, where Spinoza died – include a significant stop in Poznań. Here, Ben Yoshua lived and worked successfully for a short while as a Jewish scholar before eventually moving to Berlin and entering a predominantly non-Jewish philosophical world under his new name, “Salomon Maimon.” His stay in Poznań marks a notable point in his intellectual life, during which he wrote his compilation of commentaries and philosophical and kabbalistic essays entitled Heseq Shelomo. How does this unpublished manuscript reveal Salomon Maimon’s early philosophical thinking in the context of biblical supercommentaries? And how can it help us understand the later works of this itinerant thinker? This presentation seeks to provide some initial answers.

Luis Gruhler is a composer, journalist and holds an MA in Philosophy and Literature from the University of Munich. As a Leo Baeck Fellow, he is currently writing his PhD thesis about Salomon Maimon's commentaries.

The event is part of the Vienna Jewish Studies Colloquium, jointly organized by the CEU Jewish Studies , the Institute for Jewish History in Austria (INJOEST), the University of Vienna’s Institute of Austrian Historical Research, the Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust Studien - VWI , and YUNG Yidish WIEN

Foto: Maimons "Cheshek Shlomo"; Luis Gruhler

Heute vor 40 Jahren starb Irene Frischmann in Wien. Die 1899 geborene Verkäuferin lebte am Rathauplatz 13 in St. Pölten....
11/10/2026

Heute vor 40 Jahren starb Irene Frischmann in Wien. Die 1899 geborene Verkäuferin lebte am Rathauplatz 13 in St. Pölten. Am 31. Oktober 1939 musste Irene zwangsweise in die Dorotheergasse 6, Wien 1 übersiedeln, am 26. Jänner 1942 wurde sie nach Riga deportiert und von dort am 9. August 1944 nach Stutthof überstellt. Sie überlebte den Todesmarsch nach Bromberg im Jänner 1945 und kehrte nach Wien zurück.

Foto: Irene Frischmann/Injoest

Am Samstag (3.10.2026) bei der Langen Nacht der Museen war das Injoest in Zusammenarbeit mit Ehemalige Synagoge St. Pölt...
09/10/2026

Am Samstag (3.10.2026) bei der Langen Nacht der Museen war das Injoest in Zusammenarbeit mit Ehemalige Synagoge St. Pölten mit zwei Forschungsstationen vertreten. Die virtuelle Begehung der alten und neuen St. Pöltner Synagoge, Informationen über die Gebäude und eine Station zur Recherche über ehemalige jüdische Nachbar:innen stießen auf reges Interesse.
Dank an die Stadtarchäologie St. Pölten, die Akademie der bildenden Künste als Forschungspartner im Projekt , das Team der Ehemaligen Synagoge und unsere eigenen Mitarbeiter:innen für ihr Engagement!

Fotos: Besuch von Vizebürgermeister Michael Kögl ; die VR-Brille im Einsatz; Informationen von Ronald Risy; ... und auch der Kaiser war mit dabei... © Injoest

Am 6. Oktober 2026 moderierte unsere Mitarbeiterin Janina Böck-Koroschitz ein Zeitzeugengespräch mit Siegfried Loewe für...
08/10/2026

Am 6. Oktober 2026 moderierte unsere Mitarbeiterin Janina Böck-Koroschitz ein Zeitzeugengespräch mit Siegfried Loewe für rund 100 Schüler:innen in der .

Siegfried Löwe, geboren 1939 in Brüssel als Staatenloser, wurde im Alter von drei Jahren zusammen mit seiner Schwester von den Eltern getrennt und von belgischen Widerstandskämpfern versteckt. Nach dem Krieg lebten die beiden Geschwister kurz in einem Kinderheim, bevor sie 1946 von einem in Belgien ansässigen österreichischen Ehepaar als Pflegekinder aufgenommen wurden. Loewes leibliche Eltern stammten aus Polen, waren vor der Verfolgung nach Belgien geflohen und wurden von den Nationalsozialisten ermordet.

Fotos: Siegfried Loewe © OeADAPA Fotoservice, Arman Rastegar; Zeitzeugengespräch © Injoest & Ehemalige Synagoge St. Pölten; Janina Böck-Koroschitz © Injoest/Peter Rauchecker

Adresse

Lederergasse 12
Sankt Pölten
3100

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Montag 09:30 - 13:00
Dienstag 09:30 - 13:00
Mittwoch 09:30 - 13:00
Donnerstag 09:30 - 13:00
Freitag 09:30 - 13:00

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