FH OÖ Lebensmitteltechnologie und Ernährung

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FH OÖ Lebensmitteltechnologie und Ernährung Unsere Arbeit fokussiert sich auf die Identifikation und Charakterisierung von pflanzlichen Wirkstoffen

🍀 Unsere Kollegin Dr. Mara Heckmann (Center of Excellence Lebensmitteltechnologie und Ernährung) wurde für ihre Disserta...
19/10/2026

🍀 Unsere Kollegin Dr. Mara Heckmann (Center of Excellence Lebensmitteltechnologie und Ernährung) wurde für ihre Dissertation „Model systems for evaluating cellular responses to plant-derived bioactive compounds under conditions of oxidative and inflammatory stress“ mit einem Förderpreis der Dr. Maria Schaumayer Stiftung ausgezeichnet. Die Arbeit entstand unter der Betreuung von FH-Prof. Julian Weghuber (FH OÖ) und Assoc. Univ.-Prof. Irene Tiemann-Boege (JKU).

🏆 Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 500 Euro dotiert und würdigt die wissenschaftliche Qualität der eingereichten Arbeit. Die feierliche Preisverleihung fand am 1. Oktober 2026 im Festsaal der Österreichischen Nationalbank statt, wo Mara Heckmann die Auszeichnung und die zugehörige Urkunde entgegennahm.

🔬 Die Ehrung unterstreicht die hohe Qualität der Forschungsleistungen am Center of Excellence Lebensmitteltechnologie und Ernährung (FH OÖ, Campus Wels) und stellt eine wertvolle Anerkennung der wissenschaftlichen Arbeit von Mara dar.

🤩Wir gratulieren Mara Heckmann herzlich zu dieser Auszeichnung!

🌍 Internationale Erfahrungen, neue Perspektiven und frische Ideen bereichern unsere Forschung am Center of Excellence Le...
13/10/2026

🌍 Internationale Erfahrungen, neue Perspektiven und frische Ideen bereichern unsere Forschung am Center of Excellence Lebensmitteltechnologie und Ernährung (FH OÖ, Campus Wels). Seit August unterstützt Oscar Schmidt unser Team im Fly Lab im Rahmen eines Erasmus-Praktikums und bringt dabei seine internationale Ausbildung und Expertise in unsere Forschungsarbeiten ein.

🧑‍🎓 Oscar ist 22 Jahre alt und absolvierte sein Bachelorstudium der Agro- und Biotechnologie an der PXL University of Applied Sciences in Diepenbeek (Belgien). Im Rahmen seines Studiums spezialisierte er sich auf Zell- und Gentechnik. Nach seinem Studienabschluss kam er über das Programm „Erasmus after Graduation“ nach Wels, um praktische Forschungserfahrung zu sammeln.

🪰 Im Fly Lab unterstützt Oscar aktuelle Forschungsarbeiten zur Stressresistenz von Tieren. Darüber hinaus hilft er mit der Etablierung einer KI-gestützten Softwarelösung, die dabei helfen soll, wiederkehrende Laboraufgaben effizienter zu gestalten und teilweise zu automatisieren. Damit trägt er sowohl zur Forschung als auch zur Weiterentwicklung digitaler Methoden im Laboralltag bei.

🔬 Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit und wünschen Oscar ein erfolgreiches und spannendes Jahr in unserem Team!

🍀 Neu veröffentlichte Forschungsergebnisse des Center of Excellence Lebensmitteltechnologie und Ernährung (FH OÖ, Campus...
12/10/2026

🍀 Neu veröffentlichte Forschungsergebnisse des Center of Excellence Lebensmitteltechnologie und Ernährung (FH OÖ, Campus Wels) und FFoQSI zeigen, welches Potenzial pflanzliche Inhaltsstoffe für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Nutztieren haben können. In der aktuellen peer-reviewten Publikation „Wood-derived lignans magnolol and honokiol improve nutrient utilization in broilers and regulate inflammation and epithelial repair in vitro“ untersuchte das Forschungsteam die Wirkung zweier natürlicher Pflanzenstoffe, Magnolol und Honokiol, die aus Holzpflanzen gewonnen werden.

🐔 Die Ergebnisse zeigen, dass die Supplementierung des Futters mit diesen Lignanen die Nährstoffverwertung bei Mastgeflügel verbessern kann. Gleichzeitig lieferten die Untersuchungen Hinweise darauf, dass die pflanzlichen Verbindungen entzündliche Prozesse regulieren und die Regeneration der Darmbarriere unterstützen können. Ein gesunder Darm spielt eine zentrale Rolle für die Aufnahme von Nährstoffen und damit für Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tiere.

🌱 Natürliche Pflanzenstoffe gewinnen zunehmend an Bedeutung als nachhaltige Futtermittelzusätze. Die Studie verdeutlicht, dass ausgewählte pflanzliche Inhaltsstoffe einen wertvollen Beitrag zu einer effizienten und tiergerechten Geflügelproduktion leisten können und eröffnet neue Perspektiven für den Einsatz funktioneller Pflanzenextrakte in der Tierernährung.

🤝 Die Publikation ist das Ergebnis einer erfolgreichen Forschungskooperation mit dem Projektpartner Agromed und unterstreicht die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit für die Entwicklung innovativer und praxisnaher Lösungen in der Nutztierhaltung.

🔬 Mehr dazu: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0032579126012599

🍀 Beim diesjährigen FEBS3+ Meeting war das Center of Excellence Lebensmitteltechnologie und Ernährung (FH OÖ, Campus Wel...
09/10/2026

🍀 Beim diesjährigen FEBS3+ Meeting war das Center of Excellence Lebensmitteltechnologie und Ernährung (FH OÖ, Campus Wels) und FFoQSI mit mehreren spannenden Forschungsergebnissen vertreten. Im Rahmen des Formats "Science Flash" präsentierte Dr. Gerald Klanert in einer zweiminütigen Kurzpräsentation sein Poster „Pomegranate and its main active ingredient ellagic acid unroll anti-pathogenic and cytoprotective effects“, das im Rahmen von FFoQSI in Kooperation mit TriPlant entstand.

🧫 Im Anschluss an den Science Flash bot die Poster-Session die Gelegenheit, die Projektergebnisse im Detail zu diskutieren. Dabei konnte gezeigt werden, dass ein krankmachender Stamm von enterotoxischen Escherichia coli durch Granatapfelextrakt sowie dessen Hauptwirkstoff Ellagsäure wirksam gehemmt wird. Besonders bemerkenswert ist, dass dieser Effekt bereits bei sehr niedrigen Konzentrationen beobachtet wurde.

🍎 Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Granatapfelextrakt oder Ellagsäure gezielt in Futtermitteln eingesetzt werden könnten, um die Verbreitung dieser Bakterien zu verhindern. Pflanzliche Inhaltsstoffe eröffnen damit interessante Perspektiven für innovative Ansätze zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit.

🌍29. September: Internationaler Tag gegen LebensmittelverschwendungJährlich werden weltweit große Mengen genießbarer Leb...
29/09/2026

🌍29. September: Internationaler Tag gegen Lebensmittelverschwendung

Jährlich werden weltweit große Mengen genießbarer Lebensmittel weggeworfen. Das belastet Klima, Umwelt und wertvolle Ressourcen.
🔬 Mit unserem neuen Forschungsprojekt FOODSaver Kids gehen wir dem Problem auf den Grund: Kinder werden zu jungen Forscher:innen und entdecken, wie Lebensmittelverschwendung entsteht und wie sie vermieden werden kann.
💚 Forschung trifft Klassenzimmer. Lernen trifft Nachhaltigkeit.
👉 Was ist dein bester Tipp gegen Lebensmittelverschwendung? Schreib ihn in die Kommentare!

Vom 15. bis 17. September fand in Wien die FEBS3+ Konferenz (Federation of European Biochemical Societies, ein europäisc...
24/09/2026

Vom 15. bis 17. September fand in Wien die FEBS3+ Konferenz (Federation of European Biochemical Societies, ein europäischer Dachverband für biochemische und molekularbiologische Fachgesellschaften) und die Jahrestagung der ÖGMBT statt. Unsere Doktorandin Sigrid Ihninger vom Josef Ressel Zentrum für Innovative Bioverfügbarkeitsforschung (University of Applied Sciences Upper Austria, Campus Wels) präsentierte dort ihre aktuellen Forschungsergebnisse.

In ihrem Poster mit dem Titel „Characterization and comparison of Caco-2, HT29-MTX-E12 monocultures and co-culture with a particular focus on two different differentiation protocols“ untersuchte sie, wie sich verschiedene Zellkulturmodelle und Differenzierungsprotokolle auf die Simulation der Darmbarriere auswirken. Aktuelle In-vitro-Modelle berücksichtigen oft nicht die komplexen Wechselwirkungen unterschiedlicher Zelltypen, die für die Nährstoffaufnahme entscheidend sind. Sigrid Ihninger verglich dabei eine kurze (3-tägige) und eine lange (21-tägige) Differenzierung von Caco-2- und HT29-MTX-E12-Zellen – sowohl in Monokultur als auch in Co-Kultur.

Die Ergebnisse zeigten, dass eine kurze Differenzierung bei HT29-MTX-E12-Zellen zu einer unvollständigen Entwicklung führt, insbesondere bei der Schleimproduktion und der Barrierefunktion. Während Caco-2-Zellen in beiden Protokollen ähnliche Ergebnisse lieferten, erwies sich die Co-Kultur mit langer Differenzierung als besonders vielversprechend: Sie bildete eine realistischere Schleimschicht aus und wies eine stabilere Barrierefunktion auf. Diese Erkenntnisse sind von großer Bedeutung, da sie die Grundlage für präzisere In-vitro-Modelle zur Untersuchung von Nährstoffaufnahme und Arzneimitteltransport verbessern können.

Das Center of Excellence Lebensmitteltechnologie und Ernährung (FH OÖ, Campus Wels) wurde in der Sektion "Molecular Nutr...
22/09/2026

Das Center of Excellence Lebensmitteltechnologie und Ernährung (FH OÖ, Campus Wels) wurde in der Sektion "Molecular Nutrition" der FEBS3+-Tagung in Wien vorgestellt. Dr. Nadiia Sadova präsentierte dort die neuesten Ergebnisse aus dem FlyLab im Rahmen des Josef Ressel Zentrums für Innovative Bioverfügbarkeitsforschung und beleuchtete in ihrem Vortrag die Bioverfügbarkeit von B-Vitaminen, insbesondere Thiamin, Riboflavin, Pantothensäure, Pyridoxin und Biotin, in Drosophila melanogaster (Fruchtfliege).

In der Studie untersuchten die Wissenschaftler des JRZ für Innovative Bioverfügbarkeitsforschung die Pharmakokinetik einzelner Vitamine sowie deren Mischungen in moderaten und hohen Konzentrationen mithilfe des CORE-Assays. Zudem wurde geprüft, ob pflanzliche Bioenhancer die Bioverfügbarkeit der Vitamine verbessern können. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen geschlechtsspezifische Unterschiede in der Bioverfügbarkeit bestimmter Vitamine, wie Riboflavin (B2), Pantothensäure (B5) und Biotin (B7), während Thiamin (B1) und Pyridoxin (B6) keine Unterschiede aufwiesen. In Vitaminmischungen, ähnlich kommerziellen Supplementen, glichen sich diese Unterschiede jedoch aus.

Das Projekt zur Bioverfügbarkeit von B-Vitaminen in Kooperation mit PM International bot auch Nachwuchswissenschaftlern eine wertvolle Forschungsmöglichkeit. Ein wesentlicher Beitrag zu den präsentierten Daten stammt von Michael Berthold (Studiengang Lebensmitteltechnologie und Ernährung) im Rahmen seiner Masterarbeit.

🌱Auf der Suche nach pflanzlichen Antibiotika🌱🔬Der Anstieg der antimikrobiellen Resistenzen stellt ein weltweites Problem...
11/09/2026

🌱Auf der Suche nach pflanzlichen Antibiotika🌱

🔬Der Anstieg der antimikrobiellen Resistenzen stellt ein weltweites Problem dar. In neuer Publikation unserer Forschungsgruppe „Phenotypic high-content screening identifies plant-derived extracts targeting microbial growth, biofilms and swarming activity” haben wir uns auf die Suche nach natürlichen begeben. Dazu wurden 200 wässrige , die aus unserer hauseigenen Extraktdatenbank stammen, auf ihre Wirkung gegen sechs klinisch relevante untersucht. Die Aktivität wurde zunächst mit der Agar-Diffusionsmethode bewertet, um anschließend die minimalen Hemm- und bakteriziden Konzentrationen zu ermitteln. Außerdem wurden die Auswirkungen auf die Biofilmbildung und die Schwarmbeweglichkeit der Bakterien untersucht.

🥬Neben den bekannten antibakteriellen Pflanzen Allium sativum und Allium ursinum ( und ) zeigten auch Blattextrakte von Castanea sativa, Ribes x nidigrolaria und Rubus laciniatus ( , und schlitzblättrige ) eine vielversprechende Wirkung gegen krankheitserregende Bakterien, die bisher noch nicht in der Literatur beschrieben wurde. Diese Extrakte hemmen nicht nur das Bakterienwachstum, sondern verringern auch die Bildung von Biofilmen sowie die Fähigkeit der Bakterien auszuschwärmen.

📑Diese Arbeit entstand im Rahmen des Forschungsprojekts „MikroAktiv“ in Kooperation von FFoQSI und der FH OÖ – Lebensmitteltechnologie und Ernährung. Auf dem Titelbild ist das -Team (von links nach rechts): Gerald Klanert, Verena Preinfalk, Alice König, Bettina Schwarzinger, Elisabeth Kohberger und Julia Kirchsteiger.

Weitere Infos zu der Publikation „Phenotypic high-content screening identifies plant-derived extracts targeting microbial growth, biofilms and swarming activity” unter DOI: 10.3389/fmicb.2026.1898345

🧬Am 17. August fand am Campus Wels der Fachhochschule Oberösterreich das Kick-off-Meeting des PTM-Forschungsprojekts MOS...
09/09/2026

🧬Am 17. August fand am Campus Wels der Fachhochschule Oberösterreich das Kick-off-Meeting des PTM-Forschungsprojekts MOSAIC statt. Der Name steht für "Mosaicism Sequencing and Sensor-based Assessment of Inflammation of Cutaneous Lesions" und beschreibt ein Kooperationsprojekt dreier Forschungseinrichtungen: der Fachhochschule Oberösterreich in Wels (Julian Weghuber, Nadiia Sadova), des Instituts für Biophysik an der Johannes Kepler Universität Linz (Irene Tiemann-Boege, Anna Stoib) sowie der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie der Johannes Kepler Universität Linz (Susanne Kimeswenger, Monika Ettinger-Krautgartner).

🔬Seltene Dermatosen stellen nach wie vor eine große diagnostische und therapeutische Herausforderung dar, da bisher nur begrenzte Optionen zur Verfügung stehen. Genau hier setzt MOSAIC an: Gemeinsam arbeiten die Projektpartner an der Entwicklung einer hochsensitiven genetisch-immunologischen Plattform, die lokale und systemische, krankheitsrelevante Veränderungen erfassen soll. Langfristig soll daraus ein Biosensor entstehen, der schnellere und präzisere Diagnosen ermöglicht, Fehldiagnosen reduziert und gezieltere Therapieentscheidungen unterstützt.

👩‍🔬Die FH OÖ übernimmt in diesem Rahmen ein umfassendes Screening proinflammatorischer Biomarker – sowohl in läsionaler Haut als auch in Blut und Speichel. Dabei geht es zum einen darum, diagnostische und therapeutische Zielstrukturen einzugrenzen, und zum anderen darum, die Eignung weniger invasiver Probenarten wie Speichel für die Charakterisierung seltener Hauterkrankungen zu validieren. Auf dieser Grundlage soll eine Biomarker-Shortlist mit definierten Konzentrationsbereichen entstehen, die als Ausgangspunkt für zukünftige Sensorspezifikationen dient.

🍀Vom 30. August bis 2. September 2026 fand der 74th International Congress and Annual Meeting of the Society for Medicin...
08/09/2026

🍀Vom 30. August bis 2. September 2026 fand der 74th International Congress and Annual Meeting of the Society for Medicinal Plant and Natural Product Research (GA) in Reims (Frankreich) statt. Auch das Center of Excellence Lebensmitteltechnologie und Ernährung (FH OÖ, Campus Wels) war dort fachlich vertreten. Verena Stadlbauer präsentierte ein Poster zum Interreg Bayern-Österreich Projekt Regio-Plants.

🥬Vorgestellt wurden Ergebnisse eines Screenings der projektinternen Extraktdatenbank hinsichtlich einer möglichen LDL-senkenden Wirkung pflanzlicher Extrakte. Die Untersuchungen identifizierten Pflanzen aus der Familie der Boraginaceae als vielversprechende Kandidaten. In Leberzellen konnte eine Erhöhung des LDL-Rezeptor-Levels nachgewiesen werden. Zudem zeigte sich anhand von fluoreszenzmarkiertem LDL eine gesteigerte LDL-Aufnahme in die Zellen.

🧪LDL (Low Density Lipoprotein) ist für den Transport von Cholesterin im Blut verantwortlich. Erhöhte LDL-Konzentrationen gelten als wichtiger Risikofaktor für die Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen. Ansätze zur Förderung der LDL-Aufnahme durch Leberzellen könnten daher einen Beitrag zur Unterstützung eines gesunden Cholesterinstoffwechsels leisten.

Adresse

Stelzhamerstraße 23
Wels
4600

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