Baugeschichte und Bauforschung TU Wien

Baugeschichte und Bauforschung TU Wien Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege
e251-1 Fachgebiet Baugeschichte und Ba

Neben der Vermittlung der theoretischen Aspekte der Baugeschichte steht auch ihre Bedeutung als architektonische und städtebauliche Ideengeschichte im Fokus von Lehre und Forschung. Einen unmittelbaren Zugang zu den Problemen und Möglichkeiten im Umgang mit historischen Bauten und gewachsenen architektonischen Strukturen bietet den Studierenden die historische Bauforschung und mit ihr die Bauaufna

hme. Durch sie wird die direkte Erfahrung von „Architektur“ am Objekt selbst gefördert und damit auch die „umgesetzte Ideengeschichte“ konkret veranschaulicht – „Begreifen“ im wörtlichen Sinn.

𝗩𝗼𝗿𝗹𝗲𝘀𝘂𝗻𝗴𝘀𝘂̈𝗯𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 | Kollaboratives Arbeiten 251.915 Kollaboratives Arbeiten | Historische BautechnikenDie Lehrveranstal...
24/02/2025

𝗩𝗼𝗿𝗹𝗲𝘀𝘂𝗻𝗴𝘀𝘂̈𝗯𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 | Kollaboratives Arbeiten

251.915 Kollaboratives Arbeiten | Historische Bautechniken
Die Lehrveranstaltung spannt den weiten Bogen vom praktischen Arbeiten mit einem echten Schwarzhaarzelt, Handwerkserfahrung für die Herstellung von Textilien bis hin zum Kennenlernen computerunterstützter Entwicklungs- und Untersuchungsmethoden.

251.845 Lehmbaukulturen im weltweiten Vergleich
In Vorträgen werden verschiedene Lehmbaukulturen weltweit vorgestellt und die unterschiedlichen Lehmbautechniken erläutert. Die Studierenden sammeln Lehmproben und analysieren sie (Kugelfallprobe, Riechprobe, Absetzprobe etc.). Danach werden diverse Lehmbautechniken bestimmten Kultur untersucht und in Lehm-Modellen physisch umgesetzt.

251.202 Kollaboratives Arbeiten | Historische Bautechniken. Archäoseismologie
Ziel des Seminars ist es, die Bedeutung von sozialer und urbaner Resilienz zu verstehen, die auch heute noch in den Bautechniken unserer Städte erkennbar ist. Am Ende des Kurses haben die Teilnehmer auch ein Verständnis für aktuelle Fragen des Katastrophenmanagements.

251.914 Kollaboratives Arbeiten | Projektlabor Schloss Heiligenkreuz – Bauhistorische Untersuchungen
In enger Zusammenarbeit mit den Restaurierungswerkstätten erhalten die Studierenden praxisnahe Einblicke in die Untersuchung historischer Baumaterialien. Die Lehrveranstaltung findet hauptsächlich geblockt vom 30.06.- 09.07 2025 in Schloss Heiligenkreuz-Gutenbrunn statt.

𝗠𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝗮𝗹𝘁𝗲𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝘄𝗲𝗹𝘁𝗲𝗻 | Handwerkliche PraxisIm Schatten des Schloss Kaltenbergs werden seit vielen Jahren baulic...
14/02/2025

𝗠𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹𝗮𝗹𝘁𝗲𝗿𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝘄𝗲𝗹𝘁𝗲𝗻 | Handwerkliche Praxis

Im Schatten des Schloss Kaltenbergs werden seit vielen Jahren bauliche Zeugnisse einer vernakulären Vergangenheit rekonstruiert. Auf Basis von Primär- und Sekundärquellen testen Holger Lauerer und seine Familie vor Ort im Maßstab 1:1 handwerkliche Konstruktionsweisen mit lokalem Baumaterial, das sie zeitgenössisch ganz wie im 13. Jahrhundert aufbereiten und verarbeiten.

Seit Sommer 2024 wird an einem sog. Firststelzenhaus gearbeitet. Während das Holzskelett und das Dach bereits errichtet sind, haben die Studierenden die Gelegenheit in einem dreitägigen Workshop bei der Ausfachung der Außenwände aktiv auf der Baustelle mitzuarbeiten und so einen Einblick nicht nur in die handwerkliche Praxis sondern auch ins Jahr 1250 zu erhalten.
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251.449 Exkursion zur Baukunst I - Lehm, Holz & Lagerfeuer
251.200 Kollaboratives Arbeiten | Mittelalterliche Lebenswelten

𝗠𝗢𝗗𝗨𝗟 𝗖𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿𝗮𝗹 𝗦𝗽𝗮𝗰𝗲𝘀 | UNESCO WelterberegionIn diesem Semester wird die UNESCO Welterberegion Hallstatt-Dachstein / Sal...
14/02/2025

𝗠𝗢𝗗𝗨𝗟 𝗖𝘂𝗹𝘁𝘂𝗿𝗮𝗹 𝗦𝗽𝗮𝗰𝗲𝘀 | UNESCO Welterberegion

In diesem Semester wird die UNESCO Welterberegion Hallstatt-Dachstein / Salzkammergut als Untersuchungsregion herangezogen. Diese Welterberegion wurde 1997 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen, weil sie seit prähistorischer Zeit besiedelt ist und seitdem kontinuierlich als Siedlungsraum genutzt wurde.

So entsteht bis heute eine Einheit von Landschaft, Wirtschaft, Architektur und Siedlungsform. Diese zu erforschen und Ideen zu entwickeln, wie sie erhalten werden kann bzw. wie eine Bebauung im Sinne der Welterbeattribute aussehen könnte, ist Ziel des Moduls.

Das Projekt wird als Forschung in der Lehre im Rahmen des Projektes Kulturlandschaftsinventar Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut in Zusammenarbeit mit dem Welterbemanagement und relevanten Stakeholdern vor Ort durchgeführt.
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𝘉𝘦𝘨𝘭𝘦𝘪𝘵𝘦𝘯𝘥𝘦 𝘓𝘦𝘩𝘳𝘷𝘦𝘳𝘢𝘯𝘴𝘵𝘢𝘭𝘵𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯
251.813 EX Exkursion zu Sonderthemen der Baukunst II

𝘝𝘦𝘳𝘵𝘪𝘦𝘧𝘦𝘯𝘥𝘦 𝘓𝘦𝘩𝘳𝘷𝘦𝘳𝘢𝘯𝘴𝘵𝘢𝘭𝘵𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯
251.906 VO Anwendungsorientierte Methoden der Architekturforschung
251.907 VU Einführung in interdisziplinäre Forschungsmethoden in der Architektur
251.908 SE Vergleichende Architekturforschung: Kulturraum - Identität - Architektur
251.909 VO Rahmenbedingungen für die Architekturforschung

𝗘𝗡𝗧𝗪𝗘𝗥𝗙𝗘𝗡 | Sommersemester 2025251.236 Entwerfen Großes Entwerfen Neue Konzepte für das kulturelle Erbe in Österreich: S...
13/02/2025

𝗘𝗡𝗧𝗪𝗘𝗥𝗙𝗘𝗡 | Sommersemester 2025

251.236 Entwerfen Großes Entwerfen Neue Konzepte für das kulturelle Erbe in Österreich: Sch251.236 Entwerfen Großes Entwerfen Neue Konzepte für das kulturelle Erbe in Österreich: Sch Heiligenkreuz
𝘔𝘪𝘵 𝘋𝘰̈𝘳𝘵𝘦 𝘒𝘶𝘩𝘭𝘮𝘢𝘯𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘏𝘦𝘪𝘮𝘰 𝘚𝘤𝘩𝘪𝘮𝘦𝘬
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Das vorhandene bauliche Ensemble soll durch Ergänzungen nutzbar gemacht werden und dem Ensemble als Bildungsinstitution/ Veranstaltungsort einen positiven Impuls geben. Es wird eine Exkursion zum Lokalaugenschein geben.

251.243 Entwerfen | RESEARCH BUILT: „Waschbeton Minimalismus“ –
Neukonzeption eines Studierendenheims in Graz aus den 1970ern
𝘔𝘪𝘵 𝘔𝘢𝘳𝘪𝘯𝘢 𝘋𝘰̈𝘳𝘪𝘯𝘨-𝘞𝘪𝘭𝘭𝘪𝘢𝘮𝘴, 𝘌𝘭𝘪𝘴𝘢𝘣𝘦𝘵𝘩 𝘞𝘦𝘳𝘯𝘪𝘨 𝘶𝘯𝘥 𝘌𝘤𝘬𝘦𝘩𝘢𝘳𝘵 𝘓𝘰𝘪𝘥𝘰𝘭𝘵

Als „Praxisbeispiel“ dient uns diesmal das Schönbrunnheim in Graz, wo eine Generalsanierung knapp vor der Tür steht. In Raumstrukturen im Studierendenheim der 70iger Jahre haben wir den Gegensatz des individuellen Wohnens á la Wohnen en miniature zu überdimensionierten, weitläufigen Gemeinschaftsflächen. Beides gilt es zeitgemäß zu optimieren.

251.672 Entwerfen Im Bestand Österreich:
Ehemaliger Gutshof der Retzer Dominikaner
𝘔𝘪𝘵 𝘊𝘢𝘳𝘰𝘭𝘪𝘯𝘦 𝘑𝘢̈𝘨𝘦𝘳-𝘒𝘭𝘦𝘪𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘏𝘢𝘯𝘯𝘦𝘴 𝘛𝘰𝘪𝘧𝘦𝘭
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Die historischen Bestandsgebäude wurde bereits im 16. Jahrhundert erwähnt und stehen unter Denkmalschutz. Bauen im Bestand | Nutzungskonzepte und moderne Architektursprache für historische Ensembles.

NEUES SEMESTER | Lehre online!Juhu! Es geht wieder los - die LVA´s des FoB Baugeschichte Bauforschung fürs Sommersemeste...
11/02/2025

NEUES SEMESTER | Lehre online!

Juhu! Es geht wieder los - die LVA´s des FoB Baugeschichte Bauforschung fürs Sommersemester 2025 sind online! Have fun und klickt euch durch! Es gibt wieder so einige Gusto-Stückerl im Programm.

Wir starten mit der Vorstellung zweier Klassiker:

𝟮𝟱𝟭.𝟴𝟲𝟵 𝗕𝗮𝘂𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲 𝟮
Univ.Prof.in Marina Döring-Williams spricht über die Baugeschichte des Wohnens, die Entwicklung des Theaters oder Sportbauten als Architekturen der betrachtenden Bewegung.

𝟮𝟱𝟭.𝟭𝟭𝟯 𝗕𝗮𝘂𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲 𝟯 : 𝗔𝗿𝗰𝗵𝗶𝘁𝗲𝗸𝘁𝘂𝗿 𝗶𝗻 𝗡𝗼𝗿𝗱𝗮𝗺𝗲𝗿𝗶𝗸𝗮
Mariela Dittrich schwärmt für Nordamerika und alle die ihre VO schon besucht haben wissen, dass sie umfangreiches fachliches Wissen mit viel Charme und persönlichen Anekdoten kombiniert! Prädikat sehr empfehlenswert.

𝗔𝘂𝘀𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝘂𝗻𝗴 | Architektur als Ausdruck politischer TendenzenWer sich ab und an auf der Stiege 3/ 3. Stock im Gang zu uns...
10/02/2025

𝗔𝘂𝘀𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝘂𝗻𝗴 | Architektur als Ausdruck politischer Tendenzen

Wer sich ab und an auf der Stiege 3/ 3. Stock im Gang zu unserem Seminarraum 251 herumtreibt, hat es vielleicht schon gesehen - die Ausstellung der Ergebnisse des Wahlseminars "Architektur als Ausdruck politischer Tendenzen".

Unter der Leitung von Dr. Negar Hakim gingen die Studierenden der Frage nach, wie sich Sakralbauten heute im Stadtbild und im Verhältnis zu anderen Bauten positionieren und wie sichtbar sie in Erscheinung treten.

𝘈𝘯𝘴𝘦𝘩𝘦𝘯 𝘸𝘢̈𝘳𝘮𝘴𝘵𝘦𝘯𝘴 𝘦𝘮𝘱𝘧𝘰𝘩𝘭𝘦𝘯!

𝗘𝗻𝗱𝗽𝗿𝗮̈𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗠𝗢𝗗𝗨𝗟 | Baugeschichte Bauforschung Rückblick zur Präsentation der Forschungsergebnisse der Studierenden...
07/02/2025

𝗘𝗻𝗱𝗽𝗿𝗮̈𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗠𝗢𝗗𝗨𝗟 | Baugeschichte Bauforschung

Rückblick zur Präsentation der Forschungsergebnisse der Studierenden, die im Wintersemester 2024 am Modul Baugeschichte Bauforschung teilgenommen haben.
Diesmal ging es für die Studierenden nach Rom, wo vor Ort das sogenannte Colombario Costantiniano im Parco della Caffarella mit seinem außergewöhnlich gut erhaltenen konstruktiven und dekorativen Details, sowie relevante Vergleichsbauten untersucht wurde.

Um die Studierenden nicht nur an die Bau- und Bautechnikgeschichte der römischen Antike, sondern auch an sehr aktuelle Themen wie „Planen und Bauen im historischen Bestand“, „REUSO“, „Archäologische Parks im 21. Jahrhundert“, „Overtourism“ etc. heranzuführen, wurde im Rahmen des Aufenthalts in Rom auch Bauten und Orte im weiteren Kontext besichtigt: z.B. Bauten an der Via Appia Antica, Via Latina, Ostia antica und im Zentrum Roms.



Fotos:
Slide 1-2: Birgit Glocker
Slide 3-7: zVG von Eva Kodzoman

𝗙𝗶𝗹𝗺𝘃𝗼𝗿𝗳𝘂̈𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 | CHNT Architektur Dokumentation_Präsentation Am 27.01.2025 präsentierten Studierende ihre Kurzfilme, di...
06/02/2025

𝗙𝗶𝗹𝗺𝘃𝗼𝗿𝗳𝘂̈𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 | CHNT Architektur Dokumentation_Präsentation

Am 27.01.2025 präsentierten Studierende ihre Kurzfilme, die unter der Leitung von Ulrike Herbig, Sebastian Schmidl und Michael Horschelt zu den Themen der CHNT 28 und CHNT 29 "Conference on Cultural Heritage and New Technologies" entstanden sind. Eine kleine Auswahl möchten wir hier vorstellen:
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"Pause to Adjust" CHNT 29 (Slide 2-4)
Eine filmische Gegenüberstellung der Qualitäten digitaler und analoger (Gemälde-)Restaurierung. Teil der Dokumentation war ein Besuch am Institut für Konservierung, Angewandte Kunst Wien .conservation

𝘐𝘯𝘵𝘦𝘳𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘮𝘪𝘵: Irina Ciortan, NTNU, Norway
Katharina Fuchs (Institut für Konservierung, Angewandte Wien)
𝘍𝘪𝘭𝘮 𝘷𝘰𝘯: Sophie Eresmann, Nour Hamila, Samuel Kaiser, Berit Michaelis, Juliane Spatz
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"Digital Dream" CHNT 29 (Slide 5-7)
Der Kurzfilm beleuchtet die negativen Auswirkungen digitaler Technologien, allen voran Social Media und möglicher Lösungsansätze um dem Verlust menschlicher, emotionaler Qualitäten oder auch handwerklicher Fähigkeiten entgegenzuwirken.

𝘐𝘯𝘵𝘦𝘳𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘮𝘪𝘵: Caroline Maximoff, Panteleimon Marakos , Günter Siebenhaar
Sindre Wimberger
𝘍𝘪𝘭𝘮 𝘷𝘰𝘯: Sonja Luise Strecker, Amelia Campbell, Meleksude Arslan, Izabel Caggiula, Mariam Ahmed, Doris Konkwo
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"Cultural Heritage under Climate Change threat" CHNT 28 (Slide 8-9)
Ein Film über die Gefahr der Klimaveränderungen und der damit einhergehenden verstärkt auftretenden Naturkatastrophen auf Kulturerbestätten. zB: Überschwemmungen und die damit einhergehende Versumpfung archäologischer Ausgrabungsstätten.

𝘐𝘯𝘵𝘦𝘳𝘷𝘪𝘦𝘸 𝘮𝘪𝘵: Prof. Apostolos Sarris
𝘍𝘪𝘭𝘮 𝘷𝘰𝘯: Patrick Bleijenberg, Max Ehrenreich, Adrian Hänsel, Mór Zsombor Kókai, Wenzel Otepka

𝗗𝗶𝗽𝗹𝗼𝗺𝗯𝗼̈𝗿𝘀𝗲𝗻-𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮 | Leben und Werk des 1. Otto Wagner SchülersFriedrich Dietz von Weidenberg (1871-1941) studiert in d...
30/01/2025

𝗗𝗶𝗽𝗹𝗼𝗺𝗯𝗼̈𝗿𝘀𝗲𝗻-𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮 | Leben und Werk des 1. Otto Wagner Schülers

Friedrich Dietz von Weidenberg (1871-1941) studiert in der frühesten Architekturklasse Otto Wagners von 1895-98 an der Wiener Akademie der Bildenden Künste. Er legt bereits 1900 die Baumeisterprüfung ab, und verbleibt in seinem beruflichen wie privaten Leben seinem Heimatort Floridsdorf treu. Sein Atelierhaus (aktuelle Bilder von Judith Eiblmayr) befindet sich nach wie vor völlig intakt und ohne Denkmalschutz dort. Die angesehene Kunsthistorikerin Inge Scheidl beschreibt ihn zusammenfassend für seine ersten Werke nach der Wagner-Schule als „modernen Historisten“.

In der Anfangszeit seiner Karriere beschäftigt sich Dietz von Weidenfeld in einigen Publikationen, ua. in einigen Artikeln in der Zeitschrift „Der Architekt,“ intensiv mit dem Arbeiterwohnhaus bzw. Klein- und Kleinstwohnhäusern. Er baut zu dieser Zeit kurz nach 1900 jedoch auch ein prächtiges Wohn- und Geschäftshaus am Floridsdorfer Spitz (Sildhaus, 1905, erhalten), den Gisela-Hof mit den Gisela-Sälen, ein Varieté Theater, das später als Kino diente (1901, nicht mehr erhalten), sowie1907 das Weisselbad, ein typischer Wiener „Tröpferlbad“ (tw. noch erhalten, in einen modernen Wohnbau integriert). Das Wirken seiner späteren Jahre ist eng mit der Industriellen-Familie Mautner-Markhof verbunden, für deren Stammareal in Floridsdorf er das vom Volksmund „Mautner-Markhof-Schlössl“ genannte, heutige Bezirksmuseum entwarf.

Dennoch ist über ihn viel zu wenig bekannt. Seine Publikationen harren der erforschenden Aufarbeitung und seine noch existierenden Bauten der Frühzeit sollten unbedingt systematisch dokumentiert werden. Dies zu bewerkstelligen ist das Anliegen der zur Bearbeitung ausgeschriebenen Diplomarbeit.

𝗔𝗯𝘀𝗰𝗵𝗹𝘂𝘀𝘀𝗽𝗿𝗮̈𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 | "Architektur als kulturelle Produktion": Pfarrhof ÖdLetzte Woche war die Abschlusspräsentation ...
29/01/2025

𝗔𝗯𝘀𝗰𝗵𝗹𝘂𝘀𝘀𝗽𝗿𝗮̈𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 | "Architektur als kulturelle Produktion": Pfarrhof Öd

Letzte Woche war die Abschlusspräsentation des Entwerfens "Architektur als kulturelle Produktion": Pfarrhof Öd unter der Leitung von Dörte Kuhlmann und Hannes Toifel.

Das Semester-Thema war der historische Pfarrhof in Öd, der eine neue Funktion erhalten sollte, insbesondere einer zukünftigen Wohnnutzung. Neben der Adaptierung des Altbaus war ein neuer Gebäudeflügel inklusive Cafetria zu entwerfen. Darüber hinaus sollten die bestehenden Räumlichkeiten und Innenhöfe, sowie die Erschließung und eine Parkgarage in dem historischen Gebäude neu konzipiert werden. Der FoB Baugechichte Bauforschung gratuliert allen Teilnehmenden zu den gelungenen Projekten.

𝗪𝗲𝗿𝗸𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁 𝗔𝗿𝗰𝗵𝗶𝘁𝗲𝗸𝘁𝘂𝗿𝗳𝗼𝗿𝘀𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴 | 3. Vortrag WS 2024/25𝗠𝗔𝗫 𝗙𝗜𝗘𝗗𝗘𝗥𝗟𝗜𝗡𝗚 (Universität Trier)𝘏𝘪𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘞𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘡𝘶𝘳𝘶̈𝘤𝘬 – 𝘋𝘢𝘴 𝘞𝘳𝘢...
28/01/2025

𝗪𝗲𝗿𝗸𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁 𝗔𝗿𝗰𝗵𝗶𝘁𝗲𝗸𝘁𝘂𝗿𝗳𝗼𝗿𝘀𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴 | 3. Vortrag WS 2024/25

𝗠𝗔𝗫 𝗙𝗜𝗘𝗗𝗘𝗥𝗟𝗜𝗡𝗚 (Universität Trier)
𝘏𝘪𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘞𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘡𝘶𝘳𝘶̈𝘤𝘬 – 𝘋𝘢𝘴 𝘞𝘳𝘢𝘤𝘬 𝘗𝘰𝘳𝘵𝘪𝘵𝘦𝘪 𝘈.
𝘌𝘪𝘯 𝘬𝘢𝘪𝘴𝘦𝘳𝘻𝘦𝘪𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦𝘳 𝘓𝘦𝘦𝘳𝘨𝘶𝘵𝘵𝘳𝘢𝘯𝘴𝘱𝘰𝘳𝘵𝘦𝘳 𝘪𝘮 𝘚𝘤𝘩𝘸𝘢𝘳𝘻𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘦𝘳
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2016 gelang es einem Kooperationsteam des Instituts für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und Provinzialrömische Archäologie der LMU München sowie der BGfU (Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie) und dem ICEM Tulcea (Institutul Cercetări Eco-Muzeale) ein römisches Schiff swrack vor der rumänischen Schwarzmeerküste zu entdecken. Bis 2018 konnte die Fundstelle mit Förderung der Fritz Thyssen Stift ung prospektiert und ergraben werden.

Das ca. 17 x 5 m große römische Handelsschiff, welches in der ersten Hälft e des 2. Jh. n. Chr. havarierte, ist exzeptionell gut erhalten. Neben der Hauptladung von mehreren tausend Amphoren konnte eine große Menge an botanischen Überresten, wie pflanzliches Packmaterial zum Schutz der Amphoren, geborgen und analysiert werden. Bei der Hauptladung handelte es sich überraschender weise um Leergut. Nicht der ursprünglich darin enthaltene Wein, sondern die Behälter selbst stellten offenbar das Handelsgut dar. Ein solcher Befund ist bisher einzigartig.



𝗙𝗶𝗹𝗺𝗽𝗿𝗮̈𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 | Heute, 18h!Wir laden herzlich zur Präsentation von Kurzfilmen ein, die von Studierenden im Rahmen de...
27/01/2025

𝗙𝗶𝗹𝗺𝗽𝗿𝗮̈𝘀𝗲𝗻𝘁𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 | Heute, 18h!

Wir laden herzlich zur Präsentation von Kurzfilmen ein, die von Studierenden im Rahmen der LVA " Architekturdokumentation und Präsentation _filmische Dokumentation" unter der Leitung von Ulrike Herbig zu den Themen der CHNT 28 und CHNT 29 "Conference on Cultural Heritage and New Technologies" erstellt wurden.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung wurden die Studierenden in Aspekte der Umsetzung der Konferenz eingebunden und konnten dabei mit namhaften Forschenden auf dem Gebiet der Bauforschung, Archäologie und Kulturelles Erbe in Kontakt treten. Unter der Anleitung von Sebastian Schmidl, der mit seinem Team 2020 mit dem Film "Freigang" den österreichischen Kurzfilmpreis erhalten hat, wurde der Prozess des filmischen Gestaltens erarbeitet. Ziel der LVA war, Kurzfilme für die Konferenz als Vorstellung des Welterbes "Historisches Zentrum Wien" zu erstellen, bzw. alternativ die Konferenz filmisch zu dokumentieren. Die Filme geben Einblicke in innovative Herangehensweisen wie Kulturerbe und neue Technologien zusammenfinden können.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



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