14/10/2026
Welche Chancen bieten gemeinsame europäische Studienprogramme und welche Herausforderungen bringt ihre Umsetzung mit sich? 🌍️🎓️
Darüber sprachen Evamaria Schlattau (Stv. Geschäftsführerin und Leiterin Qualitätsmanagement) und Rektor Andreas Breinbauer bei der Tagung „Internationale Kooperationen und hochschulische Qualität“ der AQ Austria an der USTP - University of Applied Sciences St. Pölten. 🎤
Als international ausgerichtete Hochschule verfügt die HWG Wien bereits über wertvolle Erfahrungen in diesem Bereich: 2023 ließ sie als erste österreichische Fachhochschule mit der HTW Berlin 🇩🇪 das Joint-Master-Programm „Europäische Wirtschaftspolitik“ nach dem European Approach 🇪🇺 akkreditieren. Dieser ermöglicht ein einziges Akkreditierungsverfahren für den gesamten Studiengang, erfordert jedoch weiterhin intensive Abstimmungen zwischen den beteiligten Institutionen.
Noch komplexer wird die Zusammenarbeit, wenn mehrere Partner beteiligt sind – wie etwa beim geplanten Masterprogramm in Kooperation mit der Metropolia Ammattikorkeakoulu 🇫🇮, Universidade Politécnica de Lisboa 🇵🇹, VŠB - Technická univerzita Ostrava 🇨🇿 und Odessa National Economic University 🇺🇦 im Rahmen des Europäischen Hochschulnetzwerkes U!REKA European University.
Unterschiedliche Zulassungsvoraussetzungen, akademische Grade und Finanzierungsmodelle verdeutlichen die organisatorischen und rechtlichen Anforderungen, die mit solchen Studienangeboten verbunden sind.
Schlattau und Breinbauer präsentierten mögliche Lösungsansätze und lobten den pragmatischen und lösungsorientierten Zugang der AQ Austria sowie des Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung . Gleichzeitig betonten sie, dass es langfristig mehr Commitment auf EU-Ebene 🤝und entsprechende Anpassungen im nationalen Studienrecht ⚖️ braucht, um länderübergreifende Hochschulkooperationen zu erleichtern.