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The University of Applied Arts Vienna is home to more than 2.000 students, many of whom come from other countries, both within Europe and abroad. The broad spectrum of artistic disciplines, complemented by a large number of scientific subjects, certainly enriches the special atmosphere that prevails at the »Angewandte«.

18/10/2026

Marie Pircher: Die Form der Enge

Brösel. Überall Brösel. Spucke. Meine Haare kleben, ich klebe. Milch rinnt und rinnt, rinnt aus, Milch kippt um, Milch wird klumpig schlecht. Was gibt es morgen zu essen, übermorgen. Überübermorgen? Was ist das dann für ein Tag? Zur Apotheke, das wäre gut, dringend. Endlich warm, endlich nicht mehr sieben Schichten. Sieben Schichten. Sieben Schichten mal drei = einundzwanzig Schichten. Jause nicht vergessen, duschen auch nicht. Unser Alltag ist ihre Kindheit. F**k! Ich schäle, spalte, entkerne den Apfel, die Mandarine. Auch die Weintraube.



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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()

12/10/2026

Mariia Soloviova: Dendrotelmata

“To ground yourself, you need to drop into the black soil of your grandmother’s garden sometime in the summer, in late June. It doesn’t matter if you don’t have a grandmother with such a garden. It could be your friend’s grandmother. Or your friend’s friend’s grandmother. It’s easy to find such a grandmother if you want to, because there are countless grandmothers in our country who need help with their gardens and planting strawberries, potatoes, or whatever else. After a full day’s work, you need to flop down barefoot in old work jeans and shorts onto your back, star-shaped, as if into snow, but into the freshly tilled garden. Lie there like that for thirty minutes or longer …” A.N.; relocated to Düsseldorf
sol.ma._

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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()

07/10/2026

Selina Stern: Wenn Engel die Fassung verlieren

Im Zentrum von Selina Sterns Abschlussarbeit steht die Frage, wie Objektgeschichte und Erhaltungszustand restauratorische Entscheidungen beeinflussen und wie mit einem gewachsenen Zustand umgegangen werden kann.

Veranschaulicht wird das anhand zweier Engelsskulpturen unbekannter Provenienz aus dem Bestand des Oberösterreichischen Landesmuseums. Die in das 19. Jahrhundert datierten Objekte weisen vielschichtige Überarbeitungen und ein durch Fassungsabhebungen stark beeinträchtigtes Erscheinungsbild mit einer komplexen konservatorischen Problemstellung auf. Das Konzept sieht die Erhaltung des gesamten Fassungspakets vor. Die konservatorische Befunderhebung bildet die Grundlage für ein museales, didaktisches Präsentationskonzept mit der digitalen Rekonstruktion vormaliger Sichtfassungen.
s.tern .conservation

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30/09/2026

Meret Caderas: Fest der Referenzen

Das Mittelalter wurde lange überwiegend als rückständig, dunkel oder frauenfeindlich abgewertet. Im Unterschied dazu rezipiert das Phänomen des emanzipatorischen Mediävalismus die Zeit positiv als voraufklärerisch, vorkapitalistisch sowie im Gegensatz zu heute solidarischer. In der zeitgenössischen Kunst zeigt sich dies in vielfältigen Mittelalterreferenzen.

Die wissenschaftliche Abschlussarbeit von Meret Caderas untersucht Monster Chetwynds Ausstellung „The Trompe l’oeil Cleavage“ im Kunsthaus Zürich vor diesem Hintergrund und kontextualisiert sie im Referenzialismus. Die Zusammenführung des emanzipatorischen Mediävalismus mit der Künstlerin verdeutlicht, dass im Zentrum des Phänomens nicht das Mittelalter steht, sondern eine Gegenwartskritik, und trägt damit zu einem Geschichtsverständnis bei, das die Vergangenheit nicht als abgeschlossen ansieht, sondern als Ausdruck der Zeit und Perspektive, aus der auf sie geblickt wird.



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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()
Interview: Jonathan Hörnig

Ausstellungsansichten: Kunsthaus Zürich, 2025 © Monster Chetwynd, Foto: © Franca Candrian, Kunsthaus Zürich

27/09/2026

Suzuka Hisamatsu: the score of dreams falls into days that will never return もう二度と戻らない日々にこぼれ落ちていく夢の楽譜

I look out of the window.
I wonder if I should go to the opening tonight.
What exactly is opening?
I remember a butterfly suspended in an aquarium in my dream.
The moon pulls me back into the layers.
I close the curtain and go back to sleep.
I look out of the window.
Standing in between mirrors, my gaze returns to me – indefinite.
Sun rays erase our dreams every morning.



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22/09/2026

Felix Schmidt: A Day

“We are better able to enjoy a fantasy as fantasy when it is not our own” Susan Sontag 
9 am fantasy: 9 am fantasy is a mind body exercise. Breath in, breath loud. This morning, she’s dissolving into a single leg stretch on thick, supportive foam. Faux Fur, Pilates pants. (…)

Felix Schmidt’s collection “A Day” is about examining the question what the fantasy of fashion is or could be. In a playful approach to this question, he mapped out the collection in stations of what a day could be.
smidt

Cast:
Lena Weinberger 
Sophie Gogl 
Karolin Braegger 
Miruh Frutiger 
Otis Vogl-Fernheim 
Verena Wehofer .wiwien
Antonia Orsi 
Amy Ndiaye 
Ricarda Moser .damo

Jewelry by Uma Vogl-Fernheim

Bags by Karolin Braegger +
Hair and Make Up: 

Photographer on set: Julian Lee Harather , Aaron Gaab

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18/09/2026

Lilian Marie Furrer: What we felt

“What we felt“ investigates the potential of locally sourced Austrian sheep’s wool and examines how digital fabrication can contribute to the enhancement of regional material resources. The focus is on wool as a raw material that is produced locally in large quantities but is often processed only to a limited extent or discarded. Using CNC and robot-assisted needle-felting processes, computational design is integrated with traditional textile manufacturing methods. Across three case studies with local designers, the project explores how these manufacturing processes can be applied to different functions, at varying scales and within diverse aesthetic contexts.
marie.furrer .robotics.lab

Diploma project by Lilian Marie Furrer with case study objects by Anni Chen (), Agnes Valerie Schlager (._.__) and Markus Töll (.sedia) produced with the support of the Angewandte Robotics Lab and made from 100 per cent Austrian sheep wool from Montafon (Vorarlberg), Texingtal (Lower Austria) and Villgratental (Tyrol).

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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()
Interview: Jonathan Hörnig

Vibrierende Vogelflüge, tanzende Körper und rotierende Maschinen: Erika Giovanna Klien (1900–1957) erlangte als herausra...
14/09/2026

Vibrierende Vogelflüge, tanzende Körper und rotierende Maschinen: Erika Giovanna Klien (1900–1957) erlangte als herausragende Vertreterin des Wiener Kinetismus früh internationale Bekanntheit. Ihre Kompositionen basieren auf der Beobachtung und Analyse komplexer Bewegungen – ob natürlichen oder technischen Ursprungs.

Nach ihrem Studium an der Kunstgewerbeschule Wien bei Franz Čižek und einer Schauspielausbildung übersiedelte Klien 1929 nach New York, wo sie zur präzisen Beobachterin des technischen Fortschritts und des beschleunigten Großstadtlebens wurde.

Die Ausstellung des Belvedere, in Zusammenarbeit mit der Universität für angewandte Kunst Wien – Kunstsammlung und Archiv sowie dem Istituto Italiano di Studi Germanici (Rom), beleuchtet alle Facetten ihres Œuvres.

18. September 2026 – 31. Januar 2027, Unteres Belvedere


Quivering birds in flight, dancing bodies, and rotating machines: Erika Giovanna Klien (1900–1957) was the foremost exponent of Viennese Kineticism. Her compositions were based on the observation and analysis of complex movements, whether natural or technical in origin.

After studying in the class of Franz Čižek at the School of Applied Arts in Vienna and training as an actor, Klien moved to New York in 1929, where she became a precise observer of technical progress and the accelerated pace of urban life.

The exhibition at Belvedere, in collaboration with the University of Applied Arts Vienna – Collection and Archive, and the Istituto Italiano di Studi Germanici, Rome, sheds light on all aspects of her oeuvre.
18 September 2026 – 31 January 2027, Lower Belvedere
Opening: 17 September

18 September 2026 – 31 January 2027, Lower Belvedere
Opening: 17 September

Belvedere Museum die Angewandte Istituto Italiano di Studi Germanici

10/09/2026

Marlis Nekula: Die Stabilisierung eines zerbrochenen Berges. Klebung und Entwicklung einer Stützkonstruktion für ein beidseitig bemaltes Glasgemälde von Herbert Brandl (um 1986)

Ausgangspunkt der Diplomarbeit von Marlis Nekula ist die Konservierung und Restaurierung eines gebrochenen, beidseitig bemalten und gerahmten Glasgemäldes des österreichischen Künstlers Herbert Brandl um 1986. Durch einen Transportschaden kam es zum Bruch der rund 75 cm langen Glasplatte. Neben der Bestands- und Zustandserfassung des Werkes erfolgt eine intensive Auseinandersetzung mit Klebemitteln, Klebemethoden und Stützkonstruktionen für Flachglas für in-situ-Klebungen.
marlis.nekula .conservation

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Video: Kilian Immervoll () & Anna Sophia Rußmann ()

06/09/2026

Jonathan Dellago: Vom Verlorengehen

„Ich gehe los, wissend, dass für die kommende Zeit mein Körper beschäftigt sein wird und ich nicht in meinen Gedanken hängen bleiben kann. Ich mag nicht jede Landschaft, Felsen sind für mich wichtig. Sie sind griffig, meine Augen, meine Füße und meine Hände können sich an ihnen festhalten. Zeit vergeht, aber sie bleiben als feste Orientierung.“ Jonathan Dellago



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Adresse

Oskar-Kokoschka-Platz 2
Wien
1010

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