Wiener akademische Burschenschaft Libertas

Wiener akademische Burschenschaft Libertas Unsere Libertas, gegründet im Mai 1860, ist die älteste noch bestehende Burschenschaft Österreichs. Sie wollen aktiv werden? [email protected]

Beschreibung des studentischen Verbindungswesen in Wien

Bei pflichtschlagenden Burschenschaften gilt es, stets für die scharf gefochtene Mensur vorbereitet zu sein - mehrmals d...
30/09/2020

Bei pflichtschlagenden Burschenschaften gilt es, stets für die scharf gefochtene Mensur vorbereitet zu sein - mehrmals die Woche wird hierzu beim sogenannten "Pauken" trainiert: man will das Gegenüber nicht durch unsaubere Technik gröber verletzen, steht man doch einem Gleichgesinnten gegenüber. Dem Pauken folgt meist ein gemütliches Beisammensein, das schnell zu akademischen Diskursen führt.

Der abgebildete Paradeschläger wurde von einem unserer Altherren als "Wanderpokal" für denjenigen Liberten gestiftet, der zuletzt mehr als vier Mensuren geschlagen hat.

Seit 1860 tragen wir unsere Ideale durch stürmische Zeiten, reichen sie von einer Generation zur nächsten und stehen ihn...
23/09/2020

Seit 1860 tragen wir unsere Ideale durch stürmische Zeiten, reichen sie von einer Generation zur nächsten und stehen ihnen treu noch Heute. Wir wissen, wer wir sind, wo wir hin gehören und wofür wir kämpfen: für Freiheit, Ehre und Vaterland - für Volk und Heimat!

02/09/2020

Ohne sachlichen und freien Diskurs funktioniert keine Demokratie - was absehbar war und ist, hält nun auf universitärer Ebene Einzug. Das Brechen der linken Koalition der ÖH - Österreichische Hochschüler_innenschaft lässt die Studentenschaft in Zeiten der Krise ohne handlungsfähige Vertretung stehen:

https://freilich-magazin.at/bundes-oeh-koaliton-geplatzt-gras-vsstoe-und-floe-lassen-die-studenten-im-stich/

Wer sich freiem Diskurs nicht sachlich stellt, sondern versucht, ihn "hypermoralisch" zu umschiffen, wird keine Lösung zu bestehenden Problemen anzubieten wissen: die linken Fraktionen treiben hinsichtlich lösungsorientierter Politik im Leeren, sie haben meist nur eine übersteigerte, fehlgeleitete Moral zur Antwort, die jedweden Realitätssinn entbehrt.

"Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen." -- Dies...
31/08/2020

"Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen." -- Diese, Voltaire zugerechneten Worte, teilen wir bedingungslos: Wo der freie Diskurs stirbt, kann es auch um die Demokratie nicht gut stehen.

"Von Veranstaltern ausgeladene Kabarettisten. Zensierte Karikaturisten. Pauschal verbotene Demonstrationen.
Schriftsteller, deren Bücher aus dem Sortiment genommen oder von Bestsellerlisten getilgt werden. Verfolgte und eingesperrte Whistleblower & Enthüller. Opernaufführungen, die abgesagt werden. Seminare oder Vorlesungen, die nicht stattfinden können, weil sie gestört werden. Verlage, die gedrängt werden, bestimmte Bücher nicht herauszubringen."

Man kann hier vieles ergänzen: von den Löschungen in den sozialen Netzwerken, von Facebook bis Youtube...

Diesen Appell sollten wir alle - unabhängig politischer Anschauungen - unterstützen und verbreiten:

Von Veranstaltern ausgeladene Kabarettisten. Zensierte Karikaturisten Pauschal verbotene Demonstrationen Schriftsteller, deren Bücher aus dem Sortiment genommen werden oder von Bestsellerlisten getilgt werden. Verfolgte und eingesperrte Whistleblower & Enthüller Opernaufführungen, die abgesagt we...

Aufgrund der Zusammenarbeit des Liberten Rudi Golubich in seiner Funktion als Obmann der Freunde des Neusiedlersees mit ...
19/08/2020

Aufgrund der Zusammenarbeit des Liberten Rudi Golubich in seiner Funktion als Obmann der Freunde des Neusiedlersees mit den Grünen im Burgenland, schießen sich die Kommunisten, KJÖ Eisenstadt, nun auf die Grünen ein [1].

Dazu sei gesagt, dass Rudi die "Freunde des Neusiedlersees" gründete, noch bevor er das Band der Libertas trug. Seine Zusammenarbeit mit den Grünen steht dezidiert nicht in Zusammenhang mit der Wiener akademische Burschenschaft Libertas, stößt bei uns aber nicht auf Kritik - wir begrüßen es, dort über politische Differenzen hinwegsehen zu können, wo größere, gemeinsame Ziele im Raum stehen: Natur-, Kultur- und Umweltschutz sollte in allen politischen Lagern eine Selbstverständlichkeit und nicht Basis schlechter Nachrede oder gar von Schimpftirade sein.

Wir "Burschis" setzen uns in Naturschutzorganisationen, als Milizsoldaten und in manch ehrenamtlich getragenem Amt für die Heimat ein. Was tun unsere politischen Opponenten, während sie über uns schimpfen, verunglimpfen und zensieren?

[1] https://www.facebook.com/kjoe.eisenstadt/photos/a.240434996146835/1348045575385766/

Der Paukkeller ist eines der schlagenden Herzen unseres Bundes: "Schweiß spart Blut", ist nicht nur ein guter Rat beim s...
03/08/2020

Der Paukkeller ist eines der schlagenden Herzen unseres Bundes: "Schweiß spart Blut", ist nicht nur ein guter Rat beim studentischen Fechten - und dort besonders wörtlich zu nehmen -, sondern auch eine der vielen Lektionen, die die Mensur mit scharfer Klinge zu lehren weiß. Das Fechten mag anachronistisch scheinen, doch ist es nicht nur eine einzigartige Erfahrung, sondern hält auch manch Opportunisten fern. Wir zwingen es niemandem auf, wer uns aber angehören will, hat sich dieser Herausforderung zu stellen, um daran Herz und Geist zu stählen.

04/07/2020

Vandalismus von Sachbeschädigung bis hin zu Körperverletzung wird Seitens unserer Opponenten gerne bagatellisiert, während sich konservative Kräfte mit Gedankenverbrechen konfrontiert sehen. Das Freilich-Magazin beleuchtet mit dem Projekt Linke-Gewalt.info (linke-gewalt.info) einen Teil des extremistischen Spektrums, welches sich auch in manch Organ der Universität Wien verkörpert findet. Anstatt vom Schänder eines, den im ersten Weltkrieg gefallenen Studenten errichteten Denkmals, den entstandenen Schaden zu regressieren, wird lieber der Steuerzahler über das Universitätsbudget belastet. Für solches Milieu arbeitet ihr.

10/06/2020

Das Bundesheer wurde zum schlecht bezahlten Diener einer nicht funktionierenden Politik: Jahrelang finanziell von ÖVP und SPÖ ausgehungert, wird es nun überall eingesetzt, wo ÖVP und Die Grünen versagen. Das Bundesheer mit der Miliz ist ein gutes Werkzeug, doch es droht ermangels Finanzierung zu verrosten. Es liegt an der kommenden Politik hier Abhilfe zu schaffen, denn die derzeitige scheint dazu unfähig. Ein reines Berufsheer wollten wir in Händen solcher Politik nicht sehen.

Aus dem Einsatztagebuch des Milizsoldaten und Liberten, Dipl.-Ing. Rudolf Golubich, Gfr.:

Nach dem Einrücken steht man die erste Woche täglich 14 Stunden, von 06:00 bis 22:00, in den Feldschuhen - Pausen durchziehen die Einsatzvorbereitung nur sporadisch. In den ersten zwei Wochen sind 130 Ausbildungsstunden zu absolvieren. Die Besoldung entspricht bei solcher Dienstzeit ungefähr 3 €/h, doch des Geldes wegen sind sowieso nur die wenigsten hier: für einen sinnvollen Einsatz stehen wir gerne parat, dazu haben wir uns mit Stolz verpflichtet. Miliz zahlt sich aus - für Vater Staat. Noch ist ein freies Wochenende Motivation, doch schon in zweiter Woche scheinen die Dienstpläne zur Wunschvorstellung geworden: ob und wann Dienstschluss ist, erfährt man teils erst Minuten zuvor - für manch zivile Verpflichtung ein Problem. Die Kommandanten tun ihr Möglichstes, Ordnung in das politisch und bürokratisch verursachte Chaos zu bringen, doch die Motivation aufrecht zu erhalten wird zusehends schwieriger - und das, obwohl der Einsatz noch nicht einmal angefangen hat. Man versucht, es mit Humor zu nehmen: Wenn schlechtes Essen das Zeichen einer guten Armee ist, gehören wir wohl zu den Besten. Nachdem alle schon vom Dienst abgetreten sind, warten die Besten noch immer auf Aufklärung unklarer Befehlslage die wir der nicht viel klararen Politik verdanken. Dessen zum Trotz gelingt es, so etwas wie Ordnung in den Einsatz zu bringen. Das erste Dienstrad beginnt mit einer 12 stündigen Nachtschicht an einem geschlossenen, also Seitens Slowakei verbarikartierten, Grenzübergang. Dort wird im Regen ein Mannschaftszelt an der March bezogen. Die Besten haben es nicht gerne warm und sie stehen gerne im Regen - hier kommen sie voll auf ihre Kosten. Die Herausgabe der verfügbaren Öfen wird vorerst verweigert: die Gemeinde sieht Brandgefahr. Das manche ermangels genug Betten auf dem harten Boden der Tatsachen schlafen, kuriert zumindest das eine oder andere Rückenproblem. In einer der folgenden Dienst-Schichten offenbart sich die Sinnhaftigkeit des Einsatzes: Aufgriff zweier Personen nach begangener Grenzübertretung mit einem jungen Welpen - Verdacht auf illegalen Tierverkauf. Beide werden nach Hinzuziehen der Polizei mitsamt Welpen wieder in die Slowakei geschickt. Wir stehen demnach zwar fast umsonst, aber zumindest nicht völlig unnötig an der Grenze. Als symbolischen Dank werden von der Ministerin Klaudia Tanner T-Shirts im Fernsehen übergeben - viele von uns gedenken, dies auszuschlagen: der geringe Sold, verlorene Urlaubswochen, für manche auch verlorenes Urlaubsgeld sowie Kündigungsgefahr oder ein verlorenes Studiensemester reichen vollkommen, das T-shirt wäre zu viel des Guten. Immerhin werden die zu den Manschaftszelten gehörenden Öfen nun installiert. Und das verdanken wir nicht der Politik, sondern den Kommandanten und Kameraden, die sich dafür erst einsetzen mussten. Mit Voranschreiten des Einsatzes kommt auch die Versorgung auf Touren: in der Früh erfreut man sich nun bei Weilen an Mohnstrudel, Topfengolatschen und Kuchen. Es scheint bergauf zu gehen. Eine Änderung der Einsatzlage erfahren wir als erste, so heißt es. Die Abbeorderung vom Einsatz tut sich uns dennoch erst aus der Zeitung Kund. Knappe 3 Wochen Ausbildung für 16 Tage Einsatz - da sag noch einer, wir seien unzureichend ausgebildet. Rechtzeitig zum Ende würde alles flüssig laufen. Diesen Einsatz hätten wir auch mit 4 tägiger Vorbereitung gemeistert. Da die Dauer bis Ende Juli anberaumt war, werden sich nun manche in vorläufiger Arbeitslosigkeit wiederfinden, andere können zumindest ihren zivilen Verpflichtungen gerecht werden. Wäre eine Firma geführt wie das Bundesheer, bzw. die Republik als Ganzes, würde sie in der freien Wirtschaft nicht überleben. Mit verlorenem Vertrauen in die Politik gehen wir aus dem Einsatz, doch daran wächst der Zusammenhalt in der Kompanie. Heil dem österreichischen Bundesheer (es hat dies bitter nötig)!

03/06/2020

Brechende Koalitionen gereichen selten dem Wähler zum Guten. In Zeiten der Krise sollten politische Zwiste zu Gunsten lösungsorientierter Zusammenarbeit in den Hintergrund treten. Covid-19 hat manches auf den Kopf gestellt:

Auch wir würden in solchen Zeiten lieber eine Koalition aus VSStÖ Wien, GRAS Wien und KSV-LiLi im Sinne der gesamten Studentenschaft wirkend sehen, als eine handlungsunfähige ÖH - Österreichische Hochschüler_innenschaft bedauern zu müssen.

Liegt es nun an den Oppositionsfraktionen wieder Ordnung ins Chaos zu bringen, um den Studenten der Universität Wien eine Vertretung zu erhalten?

Es ist zu hoffen, dass die Opposition aus JUNOS Studierende, RFS Universität Wien und AktionsGemeinschaft Uni Wien im Sinne der Studenten aufzutreten weiß.

Das Freilich-Magazin führte zu dieser Thematik ein Gespräch mit dem Bundesobmann des Ring Freiheitlicher Studenten RFS:

https://freilich-magazin.at/freilich-gespraech-die-linken-schaffen-es-nicht-echte-hilfe-auf-die-beine-zu-stellen/

Während die unseren sich für den kommenden Milizeinsatz des Bundesheer vorbereiten, um in der Krise für die Bürger da zu...
10/05/2020

Während die unseren sich für den kommenden Milizeinsatz des Bundesheer vorbereiten, um in der Krise für die Bürger da zu sein, sehen sich unsere Häuser der totalitären Zerstörungswut ausgesetzt: ein Angriff mit Farbbeuteln auf das ÖLM Haus.

04/05/2020

Als Milizsoldaten gaben wir unser Wort, Österreich mit der Waffe (oder dem Fieberthermometer 🤷‍♂️) zu verteidigen. Mit Einberufung zum Einsatz werden sämtliche Bandträger der Aktivitas das Bundesheer mit der Jägerkompanie Korneuburg, der Militärpolizei und weiteren Truppen unterstützen um ihr Möglichstes zu tun, den Staat zur ihm geraubten Normalität zurückfinden zu lassen.

Zwar müssen wir alle geselligen Veranstaltungen aussetzen, doch geht mit den am Hause beheimateten Aktiven der Betrieb u...
16/03/2020

Zwar müssen wir alle geselligen Veranstaltungen aussetzen, doch geht mit den am Hause beheimateten Aktiven der Betrieb unter Wahrung einer Klingenlänge Abstand weiter. Libertas bleibt der ungebrochene Fels in der Brandung und wird auch in stürmischer See niemals untergehen.

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