19/10/2026
Was die Regierung als Stabilität verkauft, ist ein Rückbau mit Ansage‼️
Die Bundesregierung hat das Budget der Universitäten für 2028 bis 2030 mit 16 Milliarden Euro festgelegt. Real bedeutet das eine Kürzung von rund zehn Prozent. Angesichts steigender Kosten für Personal, Energie, Infrastruktur und Digitalisierung ist das keine Sparvorgabe mehr, die durch zusätzliche Effizienz ausgeglichen werden kann. Es ist ein Einschnitt, der zum Rückbau zwingt.
„Wer Universitätsbudgets massiv kürzt, verbaut Chancen für die nächste Generation. Er gefährdet Ausbildungsplätze, Forschung und Innovation – und schadet damit dem Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich.“ - Rektor Schütze
Die Bundesregierung fordert zu Recht Effizienz, Exzellenz und einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Universitäten stellen sich diesem Anspruch seit Jahren. Aber Effizienz kann strukturelle Kürzungen nicht dauerhaft kompensieren.
Was die Budgetkürzung für die Universität Wien bedeutet 🏛️
Für Mitarbeiter*innen und Wissenschafter*innen: An der Universität Wien werden, abhängig von der konkreten Budgetentwicklung und den Kostensteigerungen, allein in Forschung und Lehre bis zu 1.000 Personen betroffen sein. Besonders der wissenschaftliche Nachwuchs verliert Perspektiven, und es ist zu befürchten, dass Top-Wissenschafter*innen abgeworben werden.
Für Studierende: weniger Studienangebot, weniger Lehrveranstaltungen, weniger Labor- und Seminarplätze, schlechtere Betreuungsverhältnisse.
Für den Standort: Universitäten sind keine Kostenstelle, sondern eine Investition in Österreichs Zukunft. Gerade in MINT, Digitalisierung, Gesundheit, Bildung/Lehramt und Nachhaltigkeit wäre ein Rückbau besonders kurzsichtig.
„Jeder Euro, der heute an Universitäten gekürzt wird, fehlt morgen bei Fachkräften, Innovation und Wirtschaftswachstum.“ – Rektor Sebastian Schütze
Wir sind bereit, uns an klaren Qualitäts-, Leistungs- und Effizienzkriterien messen zu lassen. Aber wer Exzellenz fordert, muss die Voraussetzungen dafür schaffen.
Am Donnerstag, 22. Oktober, machen Studierende, Lehrende und Forschende erneut gemeinsam unter dem Motto „Alarmstufe Rot - Hashtag “ auf die Situation aufmerksam: 15 Uhr, TU Wien, Karlsplatz.
Alle Infos zur Demo finden Sie hier: ⤵️
https://www.univie.ac.at/aktuelles/unisretten
Für die Unis, für uns alle! ✊
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(c) 📸 Der Knopfdrücker