Institut für Geschichte

Institut für Geschichte Das Institut für Geschichte vereint Fachleute vieler verschiedener Teilgebiete der Geschichtswissen

29/05/2026
Interview mit Dorothea Nolde vom Institut für Geschichte Im Blog der Fakultätsgruppe Öffentlichkeitsarbeit der Historisc...
29/05/2026

Interview mit Dorothea Nolde vom Institut für Geschichte

Im Blog der Fakultätsgruppe Öffentlichkeitsarbeit der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien „Talking Heads: Kulturgeschichte im Gespräch" ist ein neuer Beitrag erschienen:

Das Interview mit Dorothea Nolde vom Institut für Geschichte finden Sie hier:

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Simone de Beauvoir
22/05/2026

Simone de Beauvoir

Heute vor 40 Jahren verstarb eine der einflussreichsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts: Simone de Beauvoir.

Mit ihrem Werk „Das andere Geschlecht“ (1949) veränderte sie den Blick auf Frauen grundlegend. Ihr berühmter Satz – „Man wird nicht als Frau geboren, man wird dazu gemacht“ – wurde zum Ausgangspunkt moderner feministischer Theorie und prägt Debatten bis heute.

Doch de Beauvoir war mehr als nur Autorin: Sie war eine politische Stimme. Sie stellte sich gegen den französischen Kolonialismus, unterstützte die Unabhängigkeit Algeriens und engagierte sich aktiv in der Frauenbewegung der 1970er Jahre. Ihr zentrales Anliegen: Frauen sollen ihr Leben selbstbestimmt führen – unabhängig, frei und wirtschaftlich eigenständig.

Simone de Beauvoir hat nicht nur beschrieben, wie Ungleichheit entsteht – sie hat Generationen dazu inspiriert, sie zu überwinden.

22/05/2026

GaM -10. Juni 2026, 18.30–20.00 Uhr - Präsenzveranstaltung

Institut für Geschichte, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien, Hörsaal 30

Eva Berger (Wien): Gartenkultur, Gartenkunst und Gartengeschichte in Wien vom 16. bis zum 20. Jahrhundert

Abstract:
Anhand einiger Charakteristika der zahlreichen historischen Gärten in Wien werden die wichtigsten Entwicklungslinien der Gartenkunst von der Renaissance bis um 1930 nachgezeichnet. Der noch erhaltene Reichtum an historischen Gärten und die heutigen Probleme mit dem historischen Grün in der Großstadt werden vorgestellt. Als wichtige Beiträge zur Wiener Kunst- und Kulturgeschichte zählen sie zum kulturellen Erbe und verdienen daher verstärkte öffentliche Beachtung. Beginnend mit der einst bedeutendsten Renaissanceanlage nördlich der Alpen, den Gärten des kaiserlichen Neugebäudes, die die neuartigen Formen der in Italien entwickelten Gartenkunst aufwiesen, fortsetzend mit den hochbarocken Gärten des Unteren und Oberen Schlosses (Belvedere) des Prinzen Eugen von Savoyen, in denen die in Frankreich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts sich entfaltenden Formen des sogenannten klassischen französischen Gartens gepflegt wurden, zeigen die Gärten des kaiserlichen Sommerschlosses Schönbrunn die Fortsetzung des regelmäßigen französischen Gartenstils in spätbarocker und frühklassizistischer Art und Weise. Ab 1765 findet der in England entwickelte Landschaftsgartenstil im Neuwaldegger Park seinen frühen kontinentaleuropäischen Niederschlag. Mit den um 1820 entstandenen kaiserlichen Anlagen des Volksgartens sowie des Burggartens und den Erweiterungen beider Gärten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts liegen wichtige authentische Zeugnisse der Gartenkunst des 19. Jahrhunderts vor. Als erste von der Stadt Wien um 1860 errichtete größere Parks sind der Stadtpark und der Kinderpark ebenfalls strukturell gut erhalten. Um und nach 1900 wurden wiederum architektonisch-regelmäßige Freiflächen im Villen- und Einfamilienhaus und ebenso in den Volkswohnungsbauten der Zwischenkriegszeit geplant.

Zur Vortragenden:
Ao. Univ.-Prof. i. R. Dr. Eva Berger, geb. 1955 in Wien. Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Wien und Hamburg, seit 1984 bis 2021 an der Technischen Universität Wien am Forschungsbereich Landschaftsarchitektur tätig, Habilitation 2001. Forschungsschwerpunkte: österreichische Gartenkunst und Gartenkultur; zahlreiche Veröffentlichungen.

GaM - 20. Mai 2026, 18.30–20.00 Uhr - PRÄSENZVERANSTALTUNG Institut für Geschichte, Universität Wien, Universitätsring 1...
13/05/2026

GaM - 20. Mai 2026, 18.30–20.00 Uhr - PRÄSENZVERANSTALTUNG

Institut für Geschichte, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien
17. Gerald Stourzh-Vorlesung zur Geschichte der Menschenrechte und Demokratie


Dieser Vortrag findet im Hörsaal 41 – Gerda Lerner (Hauptgebäude der Universität Wien) statt.

Martin Conway (Oxford): Male Democrats: Masculinity and the History of Citizenship in Twentieth-Century Europe
Moderation: Birgitta Bader-Zaar

Die Aufzeichnung des Vortrags und der Diskussion wird nach dem Vortrag auf https://gerald-stourzh-vorlesungen.univie.ac.at/ verfügbar sein.

Abstract:
Democracy has long been regarded as a vehicle of emancipation, focussed on voting rights that were originally granted to adult males, considered to be sufficiently respectable, and then extended over the course of the twentieth century to women, immigrants and other sections of the population. That perception of democracy as a spreading pool of participation is understandable. But it marginalises the durable inequalities of democracy. Foremost among these has been the enduring gendered inequality within European democracy in terms of participation, power, and office-holding. In this lecture, I therefore wish to understand this phenomenon not as an imperfection of democracy, but as the expression of the endurance of a male understanding of political citizenship.


Zum Vortragenden:
Martin Conway ist Professor für europäische Zeitgeschichte am Balliol College der Universität Oxford und beschäftigt sich in seiner Forschung u. a. mit der Demokratieentwicklung Westeuropas nach dem Zweiten Weltkrieg (siehe hierzu den Band Western Europe’s Democratic Age: 1945–1968. Princeton University Press, 2020) sowie der Geschichte sozialer Gerechtigkeit.

Gerald Stourzh-Vorlesungen zur Geschichte der Menschenrechte und der Demokratie

07/05/2026

GaM - 6. Mai 2026, 18.30–20.00 Uhr - PRÄSENZVERANSTALTUNG

Institut für Geschichte, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien, Hörsaal 30
In Kooperation mit „fernetzt. Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechter-geschichte“

Anna Petutschnig (Münster): „So geen wir groß swannger“. Vaterschaft als Aspekt hochadeliger Männlichkeit im Spätmittelalter
Kommentare: Julia Lenart und Carina Siegl
Moderation: Nadjeschda Stoffers

Abstract:
Mitte Februar 1476 informiert Albrecht „Achilles“ von Brandenburg (1414–1486) seinen Freund Graf Ulrich von Württemberg in einem Brief über die Schwangerschaft seiner zweiten Ehefrau Anna von Sachsen (1437–1512) mit dem gemeinsamen zwölften Kind. Auffallend ist dabei die Formulierung, die er dafür wählt: Sie vermittelt nicht nur den Anschein von Prahlerei – immerhin war der Kurfürst im Begriff, bereits zum 18. Mal Vater zu werden –somit war der Fortbestand seiner Dynastie ausreichend gesichert –, sondern sie lässt auch erahnen, dass Albrecht sich wohl als aktiv in die Schwangerschaft involviert empfand. Im Vortrag wird beleuchtet, was Albrecht hinsichtlich seiner eigenen Vaterschaft und den damit in Verbindung stehenden Handlungen in Briefen kommuniziert und inwiefern er in weiterer Folge Vaterschaft zur Untermauerung seiner Männlichkeit genutzt hat. Die vorgestellten Ergebnisse sind Teil des laufenden Dissertationsprojekts der Vortragenden, das mittels der Auswertung von Briefen des Hohenzoller’schen Fürsten und seines Umfelds zur Erforschung von historischer Vaterschaft beiträgt.

Zu den Vortragenden:
Anna Petutschnig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Praedoc) an der Universität Münster. Zuvor absolvierte sie das Studium der Geschichte und das Lehramtstudium Latein/GSP in Graz und hielt Lehrveranstaltungen an der AAU Klagenfurt und der Universität Salzburg ab. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit spätmittelalterlicher Vaterschaft im europäischen Hochadel. Ein weiteres Forschungsinteresse gilt historischen Graffiti des Mittelalters und der (Frühen) Neuzeit.

Julia Lenart ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Praedoc) am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Carina Siegl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Praedoc) am Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien.

BUCHPRÄSENTATION - „Anständige Frauen“Roman von Emilie MatajaOrt und Zeit: Mittwoch, 6. Mai 2026, 18:30 UhrLesesaal der ...
06/05/2026

BUCHPRÄSENTATION - „Anständige Frauen“
Roman von Emilie Mataja

Ort und Zeit: Mittwoch, 6. Mai 2026, 18:30 Uhr
Lesesaal der Wienbibliothek, Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse 2, Stiege 6, 1. Stock
1010 Wien

Über die Veranstaltung
Unter dem Pseudonym „Emil Marriot“ schrieb Emilie Mataja um 1900 einen Page-Turner nach dem anderen. Ihr vor 120 Jahren erschienener Roman „Anständige Frauen“ ist nicht nur ein hitziges Beziehungsdrama, sondern auch eine clevere Auseinandersetzung mit Klasse und Geschlecht. Bettina Balàka, selbst Autorin und Herausgeberin der Haymon Her Story-Reihe, spricht mit Mataja-Biographin Katharina Prager über den zeitlosen Roman, die darin auftretenden Frauen – die klug, mutig, unbeugsam, skandalös und in keiner Weise anständig sind – und nicht zuletzt über Emilie Mataja selbst. An der Wienbibliothek im Rathaus liegen ihre Tagebücher, die von ihren Ausbruchsversuchen aus der Enge der kleinbürgerlichen Familie, aber auch von Alterseinsamkeit erzählen, ihre Briefe, in denen sie ihr Netzwerk und ihren Freundeskreis pflegte, wie auch zahlreiche andere Lebensdokumente, die das außergewöhnliche Leben dieser Autorin zeigen.

Begrüßung: Wolfgang Straub, Wienbibliothek im Rathaus
Im Gespräch: Bettina Balàka und Katharina Prager, Herausgeberinnen
Lesung: Julia Jelinek, Schauspielerin

LIVESTREAM - https://www.youtube.com/watch?v=XSE5A24hFdQ
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Anmeldung: https://ticket.wien.gv.at/M09/wsxt9/

Ort und ZeitMontag, 9. März 2026, 18.30 UhrLesesaal der Wienbibliothek im Rathaus Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse,Stiege 6 (Glaslift), 1. Stock, 1010 WienI...

Adresse

Universitätsring 1
Wien
1010

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 14:00

Telefon

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