Wiener Kinderstudien - Universität Wien

Wiener Kinderstudien - Universität Wien Willkommen auf der offiziellen Facebookseite der Wiener Kinderstudien der Universität Wien!

Haben Sie Interesse an der Teilnahme an einer unserer Studien für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren? In unserer Forschung beschäftigen wir uns mit der Entwicklung von Babys und Kindern sowie dem Übergang ins Erwachsenenalter. Ein besonderer Fokus unserer frühkindlichen Entwicklungsforschung liegt auf der sozial-kognitiven Entwicklung und dem Lernen in sozialen Interaktionen. Zur Untersuchung dies

er Themen verwenden wir unterschiedliche methodische Ansätze aus der Verhaltens- und neurowissenschaftlichen Forschung. Beispielsweise setzen wir interaktives Eye Tracking, EEG sowie Verhaltensbeobachtungen ein. Bei Interesse an einer Teilnahme, rufen Sie uns gerne an oder füllen Sie direkt unser Online-Anmeldeformular aus:

https://kinderstudien.at/elterninformation/online-anmeldung/ .

Kinder und Jugendliche für ein Forschungsabenteuer gesucht! 🧑‍🔬 Unsere Kolleg*innen von der MedUni Wien suchen aktuell f...
02/06/2026

Kinder und Jugendliche für ein Forschungsabenteuer gesucht! 🧑‍🔬

Unsere Kolleg*innen von der MedUni Wien suchen aktuell für eine Studie Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren, die einen spannenden Einblick in Forschung bekommen möchten. 🔎

In der Studie wird untersucht, wie frühe Schmerzerfahrungen bei Frühgeborenen langfristig mit Stressreaktionen und Entwicklung zusammenhängen können. Dafür wird eine Vergleichsgruppe mit gesunden und reifgeborenen Kindern und Jugendlichen gesucht. 🧒🧑

Die Teilnahme besteht aus zwei Terminen im Stresslabor der Kinder- und Jugendpsychiatrie im AKH. Beim ersten Termin (~ 30 Min) gibt es ein Aufklärungsgespräch und eine Erklärung, wie Speichelproben zu Hause entnommen werden können. 🧪 Der zweite Termin (~ 1,5 Stunden) umfasst Fragebögen sowie die Messung von Herzrate 🫀 und Gehirnaktivität 🧠 während des Kaltwasser-Tests, bei dem die Hand für eine kurze Zeit in kaltes Wasser gehalten wird.

Als Dankeschön gibt es einen Müller-Gutschein! 🎁

Bei Interesse an einer Teilnahme oder Fragen freut sich das Studienteam über eine Kontaktaufnahme:
📧 [email protected]
📱 +43(0)1 40400 28650

Weitere Informationen findet Ihr hier:
🔗 https://kinder-jugendheilkunde.meduniwien.ac.at/forschung/forschungslabore/developmental-cognitive-neuroscience-lab/studienprobanden-gesucht/

🧠🩷🫀

Children and teens wanted for a research adventure! 🧑‍🔬

Our colleagues at MedUni Vienna are currently looking for children and teens between the ages of 11 and 16 who would like to get an exciting glimpse into the world of research. 🔎

The study investigates how early pain experiences in preterm infants may be linked to stress responses and development long term. For this purpose, a control group of healthy, full-term children and adolescents is being sought. 🧒🧑

Participation consists of two appointments at the Stress Lab of the Department of Child and Adolescent Psychiatry at the Vienna General Hospital (AKH). The first appointment (~30 min) includes an informational conversation and an explanation of how to collect saliva samples at home. 🧪 The second appointment (~1.5 hours) involves completing questionnaires as well as measuring heart rate 🫀 and brain activity 🧠 during the cold-water test, in which the hand is held in cold water for a short time.

As a thank-you, you’ll receive a Müller gift card! 🎁

If you’re interested in participating or have any questions, the study team looks forward to hearing from you:
📧 [email protected]
📱 +43(0)1 40400 28650

You can find more information here:
🔗 https://kinder-jugendheilkunde.meduniwien.ac.at/forschung/forschungslabore/developmental-cognitive-neuroscience-lab/studienprobanden-gesucht/

 : Sind Kinder beim Memory spielen wirklich besser als Erwachsene? 🃏🧒 Viele Eltern kennen es: man sitzt gemütlich bei ei...
26/05/2026

: Sind Kinder beim Memory spielen wirklich besser als Erwachsene? 🃏🧒

Viele Eltern kennen es: man sitzt gemütlich bei einer Runde Memory am Tisch und plötzlich findet das Kind ein Paar nach dem anderen, während man selbst schon wieder vergessen hat, wo genau noch mal die zweite Giraffe lag. Aber ist an dieser Anekdote wirklich etwas dran? 💭🦒

Eine Studie mit Erwachsenen sowie 6- und 8-jährigen Kindern ist dieser Frage nachgegangen. 🔍 Dabei wurde untersucht, wie viele Spielzüge und Zeit die Teilnehmenden brauchten, um mehrere Memory-Paare zu finden. Zusätzlich wurde mit Eye-Tracking gemessen, wohin sie vor dem Umdrehen einer Karte schauten. 👁️ Die Ergebnisse zeigten, dass die 6-jährigen Kinder zwar noch nicht gleichauf waren, die 8-jährigen Kinder aber bereits genauso gut spielten wie Erwachsene. Das ist besonders spannend, da sich viele kognitive Fähigkeiten, darunter auch das visuell-räumliche Gedächtnis, im Laufe der Kindheit noch weiterentwickeln. 🧠🗺️

Aber woran könnte es liegen, dass Kinder mit 8 Jahren bereits so gut mithalten können? Einen Hinweis liefert das Blickverhalten. Erwachsene schauten vor dem Umdrehen einer Karte auf mehrere mögliche Karten und „prüften“ somit mehr Optionen, wohingegen Kinder weniger Karten betrachteten. Gleichzeitig machten Erwachsene häufiger als Kinder sogenannte „Fast-Treffer“. Sie erinnerten sich an die ungefähr richtige Stelle, deckten dann aber eine benachbarte falsche Karte auf. 🃏👀

In der realen Welt ist es oft sehr hilfreich und effektiv, etwas „ungefähr“ zu wissen. Wenn wir zum Beispiel in etwa wissen, wo wir etwas abgelegt haben, können wir uns in der Umgebung umschauen und zusätzliche Hinweise nutzen. 🔑👀 Beim Memory spielen funktioniert diese Strategie jedoch kaum, da die Rückseite einer Karte keine weiteren Details verrät. Erwachsene haben also bei dieser speziellen Aufgabe keinen Vorteil im Vergleich zu Kindern und müssen sich gleichermaßen merken, wo welche Karte genau liegt.💡

🧩🤔💭

: Are kids really better at playing Memory card games than adults? 🃏🧒

Many parents are familiar with this scenario: you are sitting comfortably at the table playing Memory and suddenly your child finds one matching pair after another, while you have already forgotten where exactly the second giraffe was. But is there really any truth to this anecdote? 💭🦒

A study involving adults and 6- and 8-year-old children investigated this question. 🔍 The study examined how many moves and how much time the participants needed to find multiple Memory pairs. Additionally, eye-tracking was used to measure where they looked before turning over a card. 👁️ The results showed that while the 6-year-olds were not yet on the same level, the 8-year-olds were already playing just as well as adults. This is particularly interesting because many cognitive abilities, including visuospatial memory, continue to develop throughout childhood. 🧠🗺️

But why are 8-year-olds already able to keep up so well? Eye movements provide a clue. Prior to turning a card, adults looked at several possible cards and thus “checked” more options, whereas children looked at fewer cards. At the same time, adults made so-called “almost hits” more frequently than children. They remembered the approximate correct location but then turned an adjacent incorrect card. 🃏👀

In the real world, it is often very helpful and effective to know something “approximately.” For example, if we know roughly where we put something, we can look around the area and search for additional clues. 🔑👀 However, this strategy hardly works when playing Memory, since the back of a card reveals no further details. Adults therefore have no advantage over children in this specific task and must remember just as carefully where each card is located. 💡

Quelle:
Krøjgaard, P., Sonne, T., Lerebourg, M., Lambek, R., & Kingo, O. S. (2019). Eight-year-olds, but not six-year-olds, perform just as well as adults when playing Concentration: Resolving the enigma?. Consciousness and Cognition, 69, 81-94.

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Wiener Kinderstudien bei der Langen Nacht der ForschungAm 24. April fand die Lange Nacht der Forschung statt, an der die...
21/05/2026

Wiener Kinderstudien bei der Langen Nacht der Forschung
Am 24. April fand die Lange Nacht der Forschung statt, an der die Wiener Kinderstudien in der Hauptuniversität teilnahmen.
Bei unserer Mitmachstation “Vom Gehirn zum Herz: Wie können wir die Entwicklung von Kindern aus verschiedenen Perspektiven erforschen” konnten uns forschungsbegeisterte Eltern und Kinder besuchen. 🧠❤️

Wir stellten unter anderem unsere Forschungsmethoden vor und gaben einen Überblick über aktuelle und abgeschlossene Studien. Kinder (und Erwachsene) konnten verschiedene Experimente ausprobieren uns so einen praktischen Einblick in unsere Forschung bekommen. Dabei waren unter anderem, das Tangram Spiel aus der Schuleinstiegsstudie sowie Videoausschnitte aus der Studie Körperbewegung wahrnehmen. 🎲🥁

Es hat uns große Freude bereitet, auf so viele forschungsbegeisterte Personen zu treffen und wir freuen uns schon auf unsere Teilnahme beim nächsten Mal. 😊

🔬🧠🥁

On April the 24th, the Long Night of Research took place, with the Vienna Child Studies group participating at the University of Vienna.
At our station, “From the Brain to the Heart: How can we study children’s development from different perspectives?”, parents and children keen on research were able to visit us. 🧠❤️

We showcased our research methods and provided an overview of current and completed studies via posters. Children (and adults) were able to try out various experiments, gaining a practical insight into our research. These included the Tangram game from the School-entry study and video clips from the Perceiving Body Movement study. 🎲🥁

It was a great pleasure to meet so many people enthusiastic about research, and we are already looking forward to taking part again next time. 😊

 : Wie Babys und ihre Bezugspersonen auf der gleichen Wellenlänge schwingen 👶〰️🧑Verstehen sich Menschen gut, sagt man ma...
12/05/2026

: Wie Babys und ihre Bezugspersonen auf der gleichen Wellenlänge schwingen 👶〰️🧑

Verstehen sich Menschen gut, sagt man manchmal, dass sie auf der gleichen Wellenlänge sind. Dies zeigt sich auch in der Gehirnforschung: Im Gespräch passen sich die rhythmischen Gehirnaktivitäten von Personen einander an und schwingen somit buchstäblich auf der gleichen Wellenlänge. 💬🧠

Um dieses Phänomen auch bei Babys und ihren Bezugspersonen zu erforschen, luden die Wiener Kinderstudien Mütter gemeinsam mit ihren 4-6 Monate alten Babys ein. Diese sollten dann gemeinsam Videos schauen oder spielen. Beim Schauen der Videos zeigte sich, dass sich die Gehirnaktivitäten der Babys und Mütter aufeinander einschwangen, sofern sich diese währenddessen berührten. Auch beim gemeinsamen Spielen erhöhte sich die Synchronität der Gehirnwellen durch Berührung. Diese Ergebnisse zeigen die Bedeutung von Berührung als eine der ersten Kommunikationsformen von Babys und dass Berührung sich auf die Synchronität der Gehirnwellen von Babys und ihren Bezugspersonen auswirkt.🤱

Auch wenn Mütter auf die Laute der Babys reagieren und so mit ihnen ins „Gespräch“ gehen, synchronisieren sich die Gehirnwellen, ganz ähnlich wie bei Erwachsenen. Zudem lernen Babys dadurch, dass sie durch ihre Äußerungen Reaktionen hervorrufen können, was sie weiter motiviert das Sprechen zu üben. 👶💬

🫂🌊🩵

: How babies and their caregivers synchronize on the same wavelength 👶〰️🧑

When conversation partners get along well, this is sometimes described by saying that they are on the same wavelength. This is also reflected in neuroscience, as the rhythmic brain activity of conversation partners adapts to one another during a conversation, bringing them onto the same wavelength. 💬🧠

To investigate this in infants and their caregivers, the Vienna Children’s Studies invited mothers and their 4–6-month-old babies. They were asked to watch videos or to play together. While watching the videos, the brain activity of babies and mothers synchronized when they were in physical contact. During play, physical touch also increased the synchronization of brain waves. These findings highlight the importance of touch as one of the earliest forms of communication for babies and show that touch influences the synchronization of brain activity between babies and their caregivers.🤱

Additionally, when mothers respond to babies’ vocalizations and engage in conversation with them, their brain waves also synchronize (as in adults). Through this, babies learn that their sounds can elicit responses, which further motivates them to practice speaking. 👶💬

Quellen:
Nguyen, T., Abney, D. H., Salamander, D., Bertenthal, B. I., & Hoehl, S. (2021). Proximity and touch are associated with neural but not physiological synchrony in naturalistic mother-infant interactions. NeuroImage, 244, 118599. https://doi.org/10.1016/j.neuroimage.2021.118599
Nguyen, T., Zimmer, L., & Hoehl, S. (2023). Your turn, my turn. Neural synchrony in mother-infant proto-conversation. Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences. 378: 20210488. 20210488. http://doi.org/10.1098/rstb.2021.0488

Im Februar hat an der Universität Wien die CoBeNe PhD Academy stattgefunden, an der mehrere Teammitglieder der Wiener Ki...
05/05/2026

Im Februar hat an der Universität Wien die CoBeNe PhD Academy stattgefunden, an der mehrere Teammitglieder der Wiener Kinderstudien teilnahmen. Die CoBeNe Academy ist eine für PhD Anwärter*innen organisierte Veranstaltung, welche den interdisziplinären Austausch mittels interaktiver Aktivitäten, Networking und wissenschaftlichen Diskussionen fördern soll. 🔍🤝🤗

Von den Wiener Kinderstudien war Markus an der Organisation der Veranstaltung beteiligt und Nina und Berit (in dem Foto mittig) hielten jeweils einen Vortrag. Nina präsentierte ihre Forschung zum Zusammenhang zwischen gegenseitiger Abstimmung von Mutter und Kind und der frühen Selbstwahrnehmung. Berits Präsentation setzte sich mit der Frage auseinander, ob die Anpassung von Babys Gehirnrhythmen an soziale Rhythmen aus der Umgebung die spätere Sprachfähigkeit vorhersagen. 🧠

🔎🫶🐨

In February the CoBeNe PhD Academy took place at the University of Vienna, with several members of the Vienna Child Study team in attendance. The CoBeNe PhD Academy is a platform organized for PhD candidates that aims to promote interdisciplinary exchange through interactive activities, networking and scientific discussions. 🔍🤝🤗

From the Vienna Child Studies team, Markus was involved in organizing the event, while Nina and Berit (in the photo) each gave a presentation in one of the symposia. Nina presented her research on the link between mother-infant attunement and early self-awareness. Berit’s presentation explored whether the adaptation of babies’ brain rhythms to social rhythms in their environment can predict their future language abilities. 🧠

 : Lachen schafft soziale Verbundenheit und hilft Kindern, soziale Normen zu erlernen 😄Es gibt wohl kaum ein schöneres G...
28/04/2026

: Lachen schafft soziale Verbundenheit und hilft Kindern, soziale Normen zu erlernen 😄

Es gibt wohl kaum ein schöneres Geräusch als ein fröhliches, glucksendes Kinderlachen. Doch welche Rolle spielt Lachen in der Entwicklung von Kindern? Lachen hat, zumindest beim Menschen, eine stark sozial verbindende Funktion. Zwar lachen auch andere Tiere (wie zum Beispiel Menschenaffen), doch ansteckend scheint Lachen nur beim Menschen zu sein. Wer kennt es nicht: Man hört andere lachen und fängt selbst an zu lachen. Außerdem lachen wir deutlich häufiger in Gesellschaft als allein. 😂🩵🤣

Zudem könnten Kinder durch Lachen soziale Normen und Konventionen erlernen. Bereits im Kindergarten lässt sich gut beobachten, dass Kinder nicht nur beim Kitzeln oder Raufen lachen, sondern auch dann, wenn etwas Lustiges passiert. Oft sind das Situationen, in denen etwas Unerwartetes, aber Harmloses geschieht, etwa wenn jemand ausrutscht, sich dabei aber nicht ernsthaft verletzt, oder sich ein wenig unpassend verhält. Lachen und Humor signalisieren dann: Es ist etwas Unerwartetes passiert, aber keine Gefahr. Wer mitlacht, zeigt, dass er die Regeln kennt und dazugehört. Für Kinder kann Lachen somit ein wichtiger Hinweis darauf sein, welches Verhalten erwartet wird und welche sozialen Normen in einer Gruppe gelten. 👧🤝🧒

🤭😂🥳

: Laughter fosters social connectedness and helps children learn social norms 😄

There are few sounds more beautiful than a child’s joyful, bubbling laughter. But what role does laughter play in children’s development? At least in humans, laughter serves a strong socially bonding function. While other animals (such as great apes) also laugh, contagious laughter appears to be unique to humans. We all know the feeling: you hear someone else laughing and suddenly you start laughing too. Moreover, we laugh much more often in the company of others than when we are alone. 😂🩵🤣

Additionally, children may learn social norms and conventions through laughter. Even in kindergarten, it is easy to observe that children laugh not only during tickling or rough-and-tumble play, but also when something funny happens. These are often situations in which something unexpected but harmless occurs. For example, when someone slips without getting seriously hurt, or behaves slightly inappropriately. Laughter and humour then signal that something unexpected has happened, but that it is harmless. Those who join in laughing show that they understand the rules and belong to the group. For children, laughter can therefore be an important cue for what kind of behaviour is expected and which social norms apply within a group. 👧🤝🧒

Quelle:
Dunbar, R. I. M. (2022). Laughter and its role in the evolution of human social bonding. Philosophical Transactions of the Royal Society B: Biological Sciences.

  🚅 Vergangenen Monat haben unsere beiden Kolleginnen Asti und Verena am Workshop „Nonlinear Methods for Psychology and ...
21/04/2026

🚅

Vergangenen Monat haben unsere beiden Kolleginnen Asti und Verena am Workshop „Nonlinear Methods for Psychology and Social Sciences“ (dt.: „Nicht-lineare Methoden für Psychologie und Sozialwissenschaften“) teilgenommen. Dafür waren sie zu Besuch in Lüneburg an der Leuphana Universität. Dort konnten sie spannende neue Ansätze kennen lernen und ihre eigenen laufenden Projekte vorstellen! 🤗

Im Fokus standen Methoden, mit denen sich komplexe dynamische Prozesse untersuchen lassen. Zum Beispiel, um die neuronale Synchronität zwischen zwei Personen im Hyperscanning genauer zu analysieren. 🔎🧠

Neben vielen neuen Impulsen, war auch der Austausch mit anderen Forschenden besonders bereichernd. Wir freuen uns, dass ihr die neuen Ideen mit ins Team bringt und wertvolle Inspiration für eure Forschungsprojekte sammeln konntet!💡

👩‍💻🌍💬

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Last month our two colleagues Asti and Verena attended the workshop “Nonlinear Methods for Psychology and Social Sciences.” For the event they visited Leuphana University in Lüneburg. There they had the opportunity to learn about exciting new approaches and present their own ongoing projects! 🤗

The focus was on methods for investigating complex dynamic processes. For example, to analyze neural synchrony between two people in hyperscanning. 🔎🧠

In addition to gaining many new insights, the exchange with other researchers was particularly enriching. We are delighted that you are bringing these new ideas into the team and that you were able to gather valuable inspiration for your research projects!💡

 : Teilen will gelernt sein! 🤲 Die Fähigkeit zu Teilen gehört zum sogenannten prosozialen Verhalten, welches eng mit Emp...
14/04/2026

: Teilen will gelernt sein! 🤲

Die Fähigkeit zu Teilen gehört zum sogenannten prosozialen Verhalten, welches eng mit Empathie und Emotionsregulation verknüpft ist. In den sozialen Medien kursieren immer wieder Trends, die das prosoziale Verhalten von Kindern „testen“ sollen, wie zum Beispiel die „ “. Auf den ersten Blick wirkt es wie eine harmlose Situation: das Kind bekommt zwei Kekse, ein Elternteil einen und das andere keinen. Nun wird beobachtet, ob das Kind teilt oder nicht. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch deutlich, dass solche Videos problematisch sind, da sie Druck erzeugen und das Vertrauen der Kinder belasten können. Außerdem werden die Kinder einer öffentlichen Bewertung ausgesetzt und ihr Verhalten in den Kommentaren schnell als „egoistisch“ oder „unsozial“ eingeordnet. 🍪

Doch aus entwicklungspsychologischer Sicht sagt dieser Moment weniger über das Kind aus, als viele denken. Teilen ist keine Fähigkeit, die einfach da ist, sondern sie entwickelt sich nach und nach im Laufe der Kindheit. Ob ein Kind in dieser Situation teilt oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab: von der Tagesform, den bisherigen Erfahrungen und vom Alter. Gerade jüngere Kinder sind häufig noch stark auf ihre eigenen Bedürfnisse fokussiert und verfügen noch nicht über die nötige Impulskontrolle und Fähigkeit zur Perspektivenübernahme, um von sich aus zu teilen. Das ist völlig normal und erlaubt keine Rückschlüsse auf ihren Charakter. 🧠

Viel entscheidender ist, was Kinder im Alltag erleben. Sie lernen durch Beobachtung von Vorbildern, Ermutigung und wiederholte Erfahrungen, in denen Teilen als sinnvoll und positiv erlebt wird. Es ist daher wichtig, die soziale Entwicklung von Kindern im Alltag zu begleiten, über Gefühle zu sprechen und ihnen Zeit zu geben, soziale Fähigkeiten in ihrem eigenen Tempo zu entwickeln. Empathie und prosoziales Verhalten entstehen in vielen kleinen Momenten des Miteinanders. 💚

🧒💭🍪

: Sharing needs to be learned! 🤲

The ability to share is part of the so-called prosocial behavior, which is closely linked to empathy and emotional regulation. Trends that seek to “test” children’s prosocial behavior, such as the “ ,” regularly circulate on social media. At first glance, it seems like a harmless situation: the child is given two cookies, one parent receives one and the other none. Now, the child is observed whether they share or not. But upon closer look it becomes clear that such videos are problematic, as they create pressure and can strain the child’s trust. Furthermore, the children are exposed to public judgment and in the comments their behavior is quickly labeled as “selfish” or “antisocial”. 🍪

However, from a developmental psychology perspective, this moment says less about the child than many people think. Sharing is not a skill that is simply present, it is rather gradually developed over the course of childhood. Whether a child shares in this situation or not depends on many factors: their mood that day, past experiences and age. In particular younger children are often still very focused on their own needs and do not yet have the necessary impulse control and ability for perspective-taking to share on their own. This is completely normal and does not allow us to draw any conclusions about their character. 🧠

What children experience in their daily lives is far more important. They learn by observing role models, through encouragement and through repeated experiences in which sharing is experienced as meaningful and positive. It is therefore important to support the social development of children in their daily lives, talk about feelings and give them time to develop social skills at their own pace. Empathy and prosocial behavior develop in many small moments of interaction. 💚

Quelle:
Spinrad, T. L., & Gal, D. E. (2018). Fostering prosocial behavior and empathy in young children. Current opinion in psychology, 20, 40-44. https://doi.org/10.1016/j.copsyc.2017.08.004

Wir wünschen Euch frohe Ostern und schöne Feiertage! 🐰🌷Danke, dass Ihr unsere Forschung begleitet und möglich macht. Wir...
05/04/2026

Wir wünschen Euch frohe Ostern und schöne Feiertage! 🐰🌷

Danke, dass Ihr unsere Forschung begleitet und möglich macht. Wir freuen uns schon auf viele weitere spannende Studien mit Euch! ✨

Wenn Ihr auch gemeinsam mit Euren Kindern bei einer unserer nächsten Studien teilnehmen wollt, schaut doch gern mal in unseren Linktree. 🔍

Euer Team der Wiener Kinderstudien 💛

🌸🐣💐

We wish you a happy Easter and wonderful holidays! 🐰🌷

Thank you for joining our research and making it possible. We are looking forward to many more exciting studies with you! ✨

If you would like to participate in one of our upcoming studies with your children, check out our Linktree. 🔍

Your Vienna Children's Studies Team 💛

 : Was Babys durch Zeigen ausdrücken 👈👶Mit dem Finger zu zeigen ist eine wichtige frühe Kommunikationsform von Babys. Et...
30/03/2026

: Was Babys durch Zeigen ausdrücken 👈👶

Mit dem Finger zu zeigen ist eine wichtige frühe Kommunikationsform von Babys. Etwa um den ersten Geburtstag herum entdecken Babys, dass sie andere Menschen durch Zeigegesten beeinflussen können. Viele beginnen dann ganz begeistert auf alles mögliche in ihrer Umgebung zu zeigen. Die allerersten Zeigegesten haben dabei oft einen Aufforderungscharakter: „Gib mir das!“☝️

Bereits Einjährige zeigen jedoch auch auf spannende Dinge und Ereignisse, die sie mit anderen Menschen teilen möchten. Hier geht es nicht darum, sich Hilfe zu holen oder einen Gegenstand reichen zu lassen. Es geht ihnen vielmehr darum, etwas gemeinsam mit anderen zu erleben. Sie freuen sich dann, wenn die andere Person auf ihre Zeigegesten reagiert und mit ihnen die schöne Erfahrung teilt. 🥰

Forschende aus Amsterdam untersuchten nun, wie das Zeigen mit Schüchternheit zusammenhängt. Dabei unterschieden sie zwischen positiver Schüchternheit in Reaktion auf eine fremde Person, die mit Lächeln einhergeht, und nicht-positiver Schüchternheit, bei der sich Babys sichtbar unwohl fühlen. Überraschenderweise zeigten schüchterne Babys sogar mehr auf Dinge als weniger schüchterne Babys, v.a. bei positiver Schüchternheit. Babys, die in der Gegenwart einer fremden Person eher Unwohlsein ausdrückten, zeigten besonders häufig auf unangenehme Objekte, wie ein Schlangen- oder Spinnenspielzeug. Dies deutet darauf hin, dass Zeigen eine wichtige soziale und kommunikative Funktion erfüllt, auch um auf emotional bedeutsame Ereignisse hinzuweisen. 🫣👉🐍

☝️🩷🤗

: Baby’s use of pointing 👈👶

Pointing with a finger is an important early form of communication for babies. Around their first birthday, babies discover that they can influence other people by pointing gestures. Many than begin to point enthusiastically at all sorts of things in their surroundings. The first pointing gestures often convey a request: „Give me that!“☝️

However, even one-year olds point to exciting things and events they want to share with others. This isn‘t about asking for help or being handed an object. It is rather about experiencing something together with others. They are delighted when the other person responds to their pointing gestures and shares this wonderful experience with them. 🥰

Researchers from Amsterdam investigated how pointing is related to shyness. They distinguished between positive shyness in response to a stranger, which is accompanied by smiling, and non-positive shyness, in cases where babies appear visibly uncomfortable. Surprisingly, shy babies actually pointed at things more often than less shy babies, especially regarding positive shyness. Babies who tended to express discomfort in the presence of a stranger pointed particularly often at unpleasant objects, such as a snake or spider toy. This suggests that pointing fulfills an important social and communicative function, including drawing attention to emotionally significant objects. 🫣👉🐍

Quelle:
Liszkowski, U., Carpenter, M., Henning, A., Striano, T., & Tomasello, M. (2004). Twelve-month-olds point to share attention and interest. Developmental science, 7(3), 297–307. https://doi.org/10.1111/j.1467-7687.2004.00349.x

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