Konfuzius-Institut an der Universität Wien

Konfuzius-Institut an der Universität Wien Herzlich Willkommen am Konfuzius-Institut an der Universität Wien!

Neben Sprachkursen "Chinesisch" bieten wir ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm und verschiedene Kulturkurse.

Die Zeit um die erste Jahrtausendwende war eine Zeit der Neuordnung in Ostasien. Ähnlich wie im damaligen Westeuropa gab...
07/09/2026

Die Zeit um die erste Jahrtausendwende war eine Zeit der Neuordnung in Ostasien. Ähnlich wie im damaligen Westeuropa gab es dort vor tausend Jahren ein aufgeklärtes Denken. Dieses nahm seinen Ausgang in den Orientierungsdebatten der chinesischen Bildungseliten im Zusammenhang der Verbreitung und Adaption des Buddhismus in China, Japan und Korea. Mit der ZEN-Lehre, chinesisch Chan, suchte man die aus Indien nach China gelangten Lehren des Buddha in der eigenen Kultur aufgehen zu lassen. Diese ZEN-Bewegung erfasste ganz Ostasien und dann weitere Regionen. Sie war verknüpft mit Umgangssprache und Schriftkultur und dadurch eng an das Chinesische als die Schriftsprache Ostasiens geknüpft, hat ihren Sprachwitz und ihre Lebendigkeit aber dabei nicht verloren.

In dem Vortrag wird der Wendepunkt in der ZEN-Praxis zwischen dem 10. und dem 12. Jahrhundert thematisiert. Hier finden wir einen Schlüssel zum Verständnis ostasiatischer Geistigkeit und Mitmenschlichkeit, die sich auf die Gestalt des historischen Buddha berief. Es ging dabei auch um das Verhältnis von Gespräch und geschriebenem Wort und um den Umgang mit der Widersprüchlichkeit der Welt. Die späteren konfuzianischen Umbrüche bei Wang Yangming (um 1500) und die Reformansätze und revolutionären Bewegungen am Ende der Qing-Dynastie sind, ohne diese frühen Aufklärungstraditionen nicht zu verstehen. Die im ZEN zum Ausdruck kommende Welthaltung wird vor dem Hintergrund ihrer Entstehung erläutert, und es wird gezeigt, wie sie gerade in der Gegenwart zu neuem Handeln in der Welt befähigen und Scheindebatten überwinden helfen kann.

Helwig Schmidt-Glintzer entwirft in seinem Vortrag ein lebendiges Bild der unter Bezugnahme auf den historischen Buddha sich vollziehenden Aufklärung in dieser für das China der Kaiserzeit formativen Epoche, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen.

Ort: Alte Kapelle, Universitätscampus
Alserstraße 4, Durchgang zwischen Hof 1 und Hof 2, 1090 Wien

Zeit: Freitag, 2. Oktober 2026, 15:30 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten: [email protected]

07/09/2026
19. September 2026Peking Oper im MuTh "Die Legende vom Eisenbogen"In der Ming-Dynastie in China betreibt die Tochter des...
05/09/2026

19. September 2026

Peking Oper im MuTh "Die Legende vom Eisenbogen"

In der Ming-Dynastie in China betreibt die Tochter des Garnisonskommandanten von Taiyuan, Chen Xiuying, gemeinsam mit ihrer Mutter ein Teehaus. Shi Lun, der Sohn des Gouverneurs von Taiyuan, bedrängt Xiuying im Teehaus. Er möchte sie zur Konkubine zu machen, wird jedoch von Chens Mutter scharf getadelt.

Zu diesem Zeitpunkt passiert der Offizier Kuang Zhong zufällig das Teehaus, versucht zu vermitteln und bedient sich spontan des dort aufgehängten Eisenbogens. Xiuying, beeindruckt von seinen Kampfkünsten, entwickelt Zuneigung zu ihm. Chens Mutter arrangiert gemäß dem letzten Willen ihres verstorbenen Mannes eine Verlobung zwischen den beiden, Kuang Zhong stimmt zu, verabschiedet sich jedoch vorerst.
Shi Lun, voller Eifersucht, intrigiert gegen Kuang Zhong bei seinem Vater. Shi Xulong stellt Kuang Zhong eine Falle. Er wird an die Grenze versetzt. Shi Lun nutzt die Gelegenheit,
Xiuying zur Heirat zu zwingen. Doch sie tötet ihn geschickt, verkleidet sich als Mann und flieht gemeinsam mit ihrer Mutter. Auf ihrem Weg durch die Taihang-Berge gibt Xiuying vor, Kuang Zhongs Freund Wang Fugang zu sein. Sie begegnet Guan Yueying, der Tochter eines Banditenanführers, wird auf den Berg eingeladen und übernimmt schließlich die militärische Führung der Banditenbande.

Xiuying führt ihre Truppen zur Belagerung von Taiyuan, tötet ihren Widersacher Shi Xulong und ruft auf dem Schlachtfeld nach Kuang Zhong. Der Militärgouverneur Wang Yuanlong ruft den echten Wang Fugang zu Hilfe, sodass die beiden Namensvettern einander gegenüberstehen und der Kampf ins Stocken gerät. Schließlich ruft Wang Yuanlong Kuang Zhong von der Grenze zurück, und das Ehepaar wird auf dem Schlachtfeld wieder vereint.

Veranstalter: China Opera Research Society & International Culture Cooperations

Ort: MuTH, Am Augartenspitz 1
1020 Wien

Zeit: 19. September, 19:00 Uhr

Karten sind über die Homepage des MuTh erhältlich.

Es ist wieder soweit! Die chinesische Oper ist ins MuTh zurückgekehrt! Die erste Aufführung fand im August statt und hat...
05/09/2026

Es ist wieder soweit! Die chinesische Oper ist ins MuTh zurückgekehrt! Die erste Aufführung fand im August statt und hat uns mit einem Stück, das ein wenig an das bekannte "Romeo & Julia" erinnert, verzaubert. Anbei könnt ihr ein paar Eindrücke davon sehen. 😊

Adresse

Alserstraße 4, Hof 1 Eing. 1. 3
Wien
1090

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
Dienstag 09:00 - 12:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
Donnerstag 09:00 - 12:00
Freitag 09:00 - 12:00

Telefon

+431427724150

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