Interuniversitäres Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek

Interuniversitäres Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek Das IFN Elfriede Jelinek ist ein gemeinsames Zentrum der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

03/06/2026

In ihrem Videobeitrag machen Arnold Obermayr und Judith Schildberger deutlich, weshalb Elfriede Jelineks Werk gerade heute, inmitten globaler antidemokratischer Entwicklungen, von unverminderter politischer und ästhetischer Dringlichkeit ist. Jelineks Texte legen die Gewaltförmigkeit von Sprache offen, dekonstruieren patriarchale und autoritäre Machtverhältnisse und eröffnen Räume kritischer Gegenöffentlichkeit.

Diese Fragen stehen im Zentrum unseres kommenden Jelinek-Tags in Warschau im Rahmen der Internationalen Veranstaltungsreihe WELT.AUTORIN.JELINEK anlässlich von Elfriede Jelineks 80. Geburtstag.

WELT.AUTORIN.JELINEK – SPRACHE & DEMOKRATIE
📅 19. Juni 2026, 9.30 Uhr
📍 Österreichisches Kulturforum Warschau, Próżna 7/9, 00-107 Warszawa
🎥 Livestream: https://univienna.zoom.us/j/67141467695
Kenncode: jelinek
Eintritt frei.

Mit internationalen Wissenschaftlerinnen, Übersetzerinnen und Künstler*innen aus Brasilien, Deutschland, Japan, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, der Tschechischen Republik, der Türkei und Ungarn diskutieren wir Jelineks Bedeutung für aktuelle Debatten um Sprache, Macht, Gender und Demokratie.

Eine Veranstaltung des Interuniversitären Forschungsnetzwerks Elfriede Jelinek und des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums in Kooperation mit dem Österreichischen Kulturforum Warschau.

Ein Fotorückblick auf den Jelinek-Tag in Paris am 7. Mai 2026 im Österreichischen Kulturforum Paris, Teil der internatio...
19/05/2026

Ein Fotorückblick auf den Jelinek-Tag in Paris am 7. Mai 2026 im Österreichischen Kulturforum Paris, Teil der internationalen Veranstaltungsreihe „WELT.AUTORIN.JELINEK – Geschlecht & Demokratie“ anlässlich des 80. Geburtstags von Elfriede Jelinek.

Vor dem Hintergrund globaler demokratischer Erosionsprozesse und erstarkender autoritärer sowie antifeministischer Bewegungen widmete sich der Pariser Programmtag der Frage, wie Elfriede Jelineks Werk patriarchale Machtverhältnisse, Geschlechterhierarchien und strukturelle Ausschlüsse sichtbar macht und kritisch unterläuft. Zugleich wurde diskutiert, inwiefern ihre Texte transnationale Resonanzräume eröffnen und feministische Empowerment-Prozesse über Länder- und Sprachgrenzen hinweg anstoßen.

Mit Keynotes, Gesprächen, Diskussionen, einem Laborformat sowie einer szenischen Lesung aus „FaustIn and out“ versammelte der Tag Wissenschaftlerinnen, Übersetzerinnen und Künstler*innen aus Brasilien, Frankreich, Österreich, Polen, Spanien und den USA in einem vielstimmigen internationalen Austausch über Literatur, Demokratie und Geschlecht.

Wir danken allen Mitwirkenden herzlich für ihre Beiträge, Perspektiven und die Offenheit des gemeinsamen Denkens über disziplinäre und geografische Grenzen hinweg. Ebenso gilt unser Dank allen Gästen vor Ort und im Livestream, die diesen Tag begleitet und mitgetragen haben.

Konzeption und Organisation: Pia Janke und Paulina Schmid-Schutti

Das Symposium „WISSENSCHAFT – KUNST – DEMOKRATIE: Krise der Demokratie – Widerstand der Kunst“ ist Teil des Projekts „Wi...
08/05/2026

Das Symposium „WISSENSCHAFT – KUNST – DEMOKRATIE: Krise der Demokratie – Widerstand der Kunst“ ist Teil des Projekts „Wissenschaft – Kunst – Demokratie“, das aktuell vom Interuniversitären Forschungsnetzwerk Elfriede Jelinek durchgeführt wird und sich der Rolle von Wissenschaft und Kunst angesichts der Erosion demokratischer Verbindlichkeiten durch populistische Politiken und autoritäre Kräfte widmet. Welchen Herausforderungen müssen sich Wissenschaft und Kunst sowie Kunstinstitutionen und Wissenschafts- und Kunst-Universitäten stellen? Welche Versäumnisse und Defizite müssen sie eingestehen, welche Verantwortung sollen sie übernehmen?

Elfriede Jelinek dekonstruiert in ihren Texten globale Mechanismen propagandistischer Massenmobilisierung und die Bereitschaft, sich von Bildern und Parolen verführen zu lassen. Sie warnt vor der Zerstörung demokratischer Strukturen und der Zuspitzung gefährlicher ökonomischer und medialer Dynamiken.

Vor diesem Hintergrund fragen die Vorträge und Gespräche von Teilnehmenden aus Wissenschaft, Kunst und Kulturpolitik danach, wie sich Kunst und Kunstinstitutionen angesichts der bedrohten demokratischen Souveränität und des Erstarkens autoritärer Kräfte positionieren sollen: (wie) kann Kunst neue Formen demokratischer Imagination ermöglichen, ohne ihrerseits autoritäre und totalitäre Engführungen zu reproduzieren?

Der Eintritt ist frei.
Konzeption und Organisation: Pia Janke, Rosa Eidelpes

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PROGRAMM

DONNERSTAG, 11.6.2026, 16 Uhr
Haus der Republik – Badeschiff Wien
Wolfgang-Schmitz-Promenade 4, 1010 Wien

Keynote (EN)
Geoffroy de Lagasnerie:
Can art do what it says it does?

Gespräch (DE/EN)
Ästhetiken des Widerstands / Aesthetics of Resistance
Mit Evelyn Annuß, Geoffroy de Lagasnerie, Milo Rau, moderiert von Monika Meister

Performance und Diskussion (DE)
Die Kunst (in) der Verantwortung: Künstlerische Praktiken in autoritären Zeiten
Mit Thomas Köck, Sara Ostertag, Julia Purgina, moderiert von Monika Voithofer



FREITAG, 12.6.2026, 16 Uhr
Haus der Republik – Badeschiff Wien
Wolfgang-Schmitz-Promenade 4, 1010 Wien

Keynote (DE)
Julya Rabinowich
Drachen und Teufel – von verschiedenen Formen des Aufbegehrens

Gespräch (DE)
Institution & Verantwortung: Programmpolitik, Kunst und Öffentlichkeit
Mit Ekaterina Degot, Jan Philipp Gloger, Stefan Herheim, Gerfried Stocker, moderiert von Rosemarie Brucher

Artist Talk (EN)
Who owns the myth? Art and democratic participation
Mattias Andersson & Ensemble Volkstheater im Gespräch mit Thomas Kasebacher

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In Kooperation mit den Wiener Festwochen│Freie Republik Wien und der Stadt Wien.

Ein Fotorückblick auf den zweiten Abend unseres Interuniversitären Symposiums „WISSENSCHAFT – KUNST – DEMOKRATIE. Univer...
05/05/2026

Ein Fotorückblick auf den zweiten Abend unseres Interuniversitären Symposiums „WISSENSCHAFT – KUNST – DEMOKRATIE. Universitäten in der Verantwortung“ am 23. April 2026 in der Alten Kapelle am Campus der Universität Wien.

Mit der Keynote von Dieter Mersch zu „Kunst in Zeiten absurder Gegenwarten“ sowie den anschließenden Gesprächen und Diskussionen rückten ästhetische und wissenschaftliche Strategien der Erkenntnis, die Produktivität interdisziplinärer Kooperationen und die Frage nach Widerstandspotenzialen von Kunst und Wissenschaft in den Mittelpunkt.

Wir danken allen Mitwirkenden sehr herzlich für ihre differenzierten Beiträge, ihre Perspektiven und ihre Gesprächsbereitschaft. Ebenso danken wir allen Besucher*innen, die auch diesen Abend durch ihre Aufmerksamkeit, ihr Interesse und ihre Diskussionsfreude bereichert haben.

Ein Fotorückblick auf den ersten Abend unseres Interuniversitären Symposiums „WISSENSCHAFT – KUNST – DEMOKRATIE. Univers...
05/05/2026

Ein Fotorückblick auf den ersten Abend unseres Interuniversitären Symposiums „WISSENSCHAFT – KUNST – DEMOKRATIE. Universitäten in der Verantwortung“ am 21. April 2026 im MUK.podium.

Ausgehend von der Frage nach der Verantwortung von Wissenschaft, Kunst und ihren Institutionen angesichts autoritärer Tendenzen, populistischer Rhetoriken und der Erosion demokratischer Verbindlichkeiten, eröffneten die Keynote von Olga Flor sowie die anschließenden Gespräche und Diskussionen einen vielstimmigen Denkraum: über Kritik und Intervention, über institutionelle Selbstbefragung und über die Möglichkeiten, demokratische Öffentlichkeiten durch wissenschaftliche und künstlerische Praxis zu stärken.

Wir danken allen Mitwirkenden sehr herzlich für ihre Beiträge, ihre Perspektiven und ihre Bereitschaft zum offenen Austausch. Ebenso danken wir allen Gästen, die diesen Abend durch ihre Anwesenheit, Aufmerksamkeit und Diskussionsfreude mitgetragen haben.

Fotos: © MUK/Simon Kupferschmid

04/05/2026

"Was für eine Literatur in finsteren Zeiten?"

Yasmin Hoffmann reflektiert aktuelle Gewaltverhältnisse, antifeministische Dynamiken und die Erosion gemeinsamer demokratischer Bezugssysteme im Horizont einer zunehmend fragmentierten Welt.

Im Zentrum steht Elfriede Jelinek als literarische Stimme, die diese Verwerfungen sichtbar macht und als Grundlage eines "globalen Empowerments" neu lesbar wird.

📍 7. Mai, Paris: GESCHLECHT & DEMOKRATIE
Der „Jelinek-Tag“ in Paris fokussiert die Position von Frauen* im Kontext globaler demokratischer Erosionsprozesse und erstarkender autoritärer, antifeministischer Bewegungen. Im Zentrum steht, wie Elfriede Jelinek patriarchale Machtverhältnisse und strukturelle Ausschlüsse sichtbar macht und damit transnationale feministische Resonanzräume eröffnet.

Statement ansehen & diese Woche in Paris (oder im Livestream) dabei sein.

Mehr Informationen zum Programm:
https://www.ifvjelinek.at/veranstaltungen/weltautorinjelinek-geschlecht-demokratie/

Die Internationale Veranstaltungsreihe WELT.AUTORIN.JELINEK, die aus Anlass von Elfriede Jelineks 80. Geburtstag stattfi...
28/04/2026

Die Internationale Veranstaltungsreihe WELT.AUTORIN.JELINEK, die aus Anlass von Elfriede Jelineks 80. Geburtstag stattfindet und aus sieben „Jelinek-Tagen“ im globalen Raum besteht, befasst sich mit Elfriede Jelinek als „Weltautorin“, die die aktuellen globalen antidemokratischen Entwicklungen mit Fokus auf die Position von Frauen* analysiert und deren Analysen weltweit wahrgenommen werden.

Mit internationalen Wissenschaftler*innen, Übersetzer*innen und Künstler*innen wird aufgezeigt, wie Jelineks Werke weltweit Wirkungskraft haben, wie sie Frauen* global bestärken und wie die jeweilige politische Situation in Hinblick auf Frauen* mit jener der anderen am Schwerpunkt beteiligten Ländern vergleichbar ist.

Der „Jelinek-Tag“ in Paris befasst sich mit der Position von Frauen* im Kontext weltweiter demokratischer Erosionsprozesse sowie erstarkender autoritärer und antifeministischer Bewegungen. Im Zentrum steht, wie Jelineks Texte patriarchale Machtverhältnisse, Geschlechterhierarchien und strukturelle Ausschlüsse in zunehmend illiberalen Demokratien sichtbar machen und kritisch reflektieren. Es wird diskutiert, inwiefern ihre literarische Praxis transnationale feministische Empowerment-Prozesse anstößt und internationale Resonanzräume eröffnet.

Wissenschaftler*innen und Künstler*innen aus Brasilien, Frankreich, Österreich, Polen, Spanien und den USA treten in Keynotes, Gesprächen und einer Lesung aus Jelineks „FaustIn and out“ in Austausch und beleuchten Jelineks Bedeutung für aktuelle Debatten um Demokratie und Geschlecht.

Der Eintritt ist frei.
Begrenzte Platzzahl, verbindliche Anmeldung unter [email protected] erforderlich.

Die Veranstaltung wird zusätzlich per Livestream übertragen.
Link zum Livestream: univienna.zoom.us/j/67141467695
Kenncode: jelinek

Konzeption und Organisation: Pia Janke, Paulina Schmid-Schutti

28/04/2026

„Eine bedeutende Stellung im französischen Literatur- und Theaterbetrieb“ – getragen von ihrer „starken intellektuellen Stimme, ihrem kritischen Geist, politischem Engagement und Radikalität“.

Julia Thallinger vom Österreichischen Kulturforum Paris zur anhaltenden Wirkmacht von Elfriede Jelinek in Frankreich.

📍 7. Mai, Paris: GESCHLECHT & DEMOKRATIE
Der „Jelinek-Tag“ in Paris fokussiert die Position von Frauen* im Kontext globaler demokratischer Erosionsprozesse und erstarkender autoritärer, antifeministischer Bewegungen. Im Zentrum steht, wie Elfriede Jelinek patriarchale Machtverhältnisse und strukturelle Ausschlüsse sichtbar macht und damit transnationale feministische Resonanzräume eröffnet.

Statement ansehen & nächste Woche in Paris (oder im Livestream) dabei sein.

Mehr Informationen zum Programm:
https://www.ifvjelinek.at/veranstaltungen/weltautorinjelinek-geschlecht-demokratie/

24/04/2026

„Sie beschreibt den schwarzen Untergrund, auf dem wir stehen“ und legt die „Ungeheuer“ frei, die gesellschaftliche Strukturen durchziehen.

Veronica Kaup-Hasler liest Elfriede Jelinek als radikale Analytikerin von Macht, deren Sprache selbst zur Intervention wird.

Ein Werk, das „permanent die Welt beobachtet“ und dabei ihre Abhängigkeits- und Unterdrückungsverhältnisse sichtbar macht.

Mehr dazu im Statement.

22/04/2026

„Literatur kann politische Entwicklungen nicht aufhalten – aber sie kann dagegen anschreiben.“

Stefan Krammer über Elfriede Jelinek als „Seismographin für politische Entwicklungen“ und über die Kraft poetischer Sprache, andere Wissensformationen und subversive Perspektiven hervorzubringen.

Für Universitäten als „stabile Anker“ und Räume gelebter Demokratie.

Mehr dazu im Statement.

Adresse

Hofburg, Batthyanystiege
Wien
1010

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