Dodis - Diplomatische Dokumente der Schweiz

Dodis - Diplomatische Dokumente der Schweiz Die Forschungsstelle Diplomatische Dokumente der Schweiz (Dodis) ist ein Institut der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften.

Die Internet-Datenbank Dodis ermöglicht – in Ergänzung zur herkömmlichen Aktenedition – den freien Zugang zu einer grossen Anzahl von digitalisierten Dokumenten. Sie liefert auch eine Fülle von Informationen zu in- und ausländischen Personen und Organisationen, die in der 1945-1989 aussenpolitisch aktiv waren. Es werden auch thematische Dossiers zur Verfügung gestellt.

And here comes the next   event: The print version of our joint edition, “Geneva, Helsinki, and the Making of the CSCE”,...
31/08/2026

And here comes the next event: The print version of our joint edition, “Geneva, Helsinki, and the Making of the CSCE”, has arrived, just in time for its presentation at the public session of our 18th International Conference of Editors of Diplomatic Documents ( ) this Thursday, 3 September, at Universität Bern ( 👉 dodis.ch/W31216).

Dodis historians Christian Bracher, Thomas Bürgisser and Janick Rüttimann can hardly wait to hand the book over to our fellow editors, who will be arriving in Bern on Wednesday. Thank you all in advance for your valuable contribution to this truly multilateral collaboration on the creation of this unprecedented edition on the prehistory of the OSCE – The Organization for Security and Co-operation in Europe.

For those who’d like to have a sneak peek: as is always the case with Dodis, this volume can also be downloaded as a PDF and as an eBook under an open-access licence: www.dodis.ch/q30. See you very soon guys! 🎉

Yesterday, at the Centennial Conference of the Comité International des Sciences Historiques in Leipzig, the editors pre...
29/08/2026

Yesterday, at the Centennial Conference of the Comité International des Sciences Historiques in Leipzig, the editors presented the Dodis sourcebook on the history of the CISH. Lila Zeller and the newly elected CISH President, Sacha Zala, have thus made available hundreds of documents that trace the history of the network of historians since its foundation in Geneva in 1926.

All documents are freely available on the Dodis online database; the book itself can be downloaded as a PDF or in eBook formats under an open-access licence, or ordered as a print-on-demand copy: www.dodis.ch/q29. We congratulate the proud editors and thank Dodis historian Christian Bracher (on the right) for his dedicated assistance with the publication process.

Da sind wir jetzt aber natürlich schon mächtig stolz: Il nostro direttore Sacha Zala wurde gestern an der 💯 Jubiläumskon...
28/08/2026

Da sind wir jetzt aber natürlich schon mächtig stolz: Il nostro direttore Sacha Zala wurde gestern an der 💯 Jubiläumskonferenz in Leipzig von der Generalversammlung zum Präsidenten des Comité International des Sciences Historiques gewählt. 🥳
Herzliche Gratulation, Sacha! 🎉

dodis.ch/W31255

Dodis goes ... dodis.ch/G13186
26/08/2026

Dodis goes ... dodis.ch/G13186

It’s a very special Quaderno di Dodis that we recently had the pleasure of  : A collection of documents on the history o...
24/08/2026

It’s a very special Quaderno di Dodis that we recently had the pleasure of : A collection of documents on the history of the Comité International des Sciences Historiques, edited by Sacha Zala and Lila Zeller. The CISH is marking its 100th anniversary with its Centennial Conference in Leipzig, 26–30 August 2026.

Dodis staff members Christian Bracher (left) and Janick Rüttimann from the editorial office were honoured to be part of this historic endeavour and are delighted to hold the fruits of their labour in their hands now. The book can be downloaded as a PDF or e-book, or ordered as a print-on-demand copy, at www.dodis.ch/q29.

The copies are now on their way to Leipzig, where they will be officially unveiled on 28 August. Dodis wishes the "Oecumene of Historians" a very happy celebration and another inspiring 100 years! 🎉 💯 🥳

Der Blick in die Geschichte zeigt, wie unterschiedlich die   in der Schweiz in den letzten 200 Jahren interpretiert wurd...
22/08/2026

Der Blick in die Geschichte zeigt, wie unterschiedlich die in der Schweiz in den letzten 200 Jahren interpretiert wurde. Dies erläutert Dodis-Direktor Sacha Zala gegenüber Georg Halter von SRF Schweizer Radio und Fernsehen .

«Der wichtigste Moment ist der Wiener Kongress 1815, als die europäischen Mächte die Neutralität der Schweiz garantieren. Die Geburtsstunde der Neutralität als identitätsstiftendes Merkmal ist dann erst im Ersten Weltkrieg, als sie zum Kitt der Nation wird. Nach 1945 wird die Neutralität zum Narrativ, um die Verfehlungen im Zweiten Weltkrieg zu entschuldigen und ermöglicht das Lavieren zwischen den Blöcken im Kalten Krieg. Mit dem Mauerfall wird die Schweiz vom Sonderfall zum Normalfall: Sie trägt praktisch alle Sanktionen der internationalen Gemeinschaft mit, nicht zuletzt, um den Finanzplatz zu sichern.»

Die Neutralität gehört schon lange zur Schweiz. Doch das Neutralitäts-Verständnis hat sich in den letzten 200 Jahren verändert. Wie? «10 vor 10» hat auf der Strasse und bei Geschichtsprofessor Sacha Zala nachgefragt.

Die   als Zaubertrank, der die Schweiz vor jedem Krieg schützt? Dodis-Direktor Sacha Zala hält dieses Bild für einen gef...
20/08/2026

Die als Zaubertrank, der die Schweiz vor jedem Krieg schützt? Dodis-Direktor Sacha Zala hält dieses Bild für einen gefährlichen Mythos – und beurteilt die Neutralitätsinitiative aus historischer Sicht als «Mogelpackung». Das Interview von Christoph Bernet für die Aargauer Zeitung.

Vgl. auch den Link in den Kommentaren 🦊

Die Neutralität als Schutz vor Krieg sei ein Mythos, sagt er. Die Schweiz könne sich internationalen Sanktionen nicht entziehen.

Vor 80 Jahren reiste Winston Churchill als abgewählter Premier durch die Schweiz. Für die Kosten kamen Schweizer Industr...
19/08/2026

Vor 80 Jahren reiste Winston Churchill als abgewählter Premier durch die Schweiz. Für die Kosten kamen Schweizer Industrie- und Finanzkreise auf, die sich in Grossbritannien ein besseres Ansehen zu verschaffen wünschten, nachdem sie wegen der wirtschaftlichen Kollaboration mit Nazideutschland in Misskredit oder gar auf die schwarze Liste geraten waren. Das geht aus Dokumenten hervor, die in der Datenbank Dodis eingesehen werden können.

Simon Wälti zeichnete in Der Bund Churchills Aufenthalt in der Villa Choisi bei Rolle am Genfersee und die Umstände seiner berühmten Rede in der Aula der Universität Zürich («Let Europe Arise») anhand von Dodis-Dokumenten nach. Der Besuch sei für die Schweiz «ein Spiegel ihrer widersprüchlichen Lage nach 1945» gewesen, erklärt ihm Dodis-Direktor Sacha Zala. «Die enthusiastische Aufnahme durch die Bevölkerung zeigte die starke Identifikation mit den westlichen Demokratien, während die Bundesbehörden aus neutralitätspolitischen und diplomatischen Gründen um Zurückhaltung bemüht waren.»

Vor 80 Jahren reiste Winston Churchill durch die Schweiz. Was kaum bekannt ist: Stalin wollte einmarschieren – Churchill verhinderte es.

Aktuell findet wieder die Konferenz der schweizerischen Botschafterinnen und Botschafter   statt, an der die Leiterinnen...
17/08/2026

Aktuell findet wieder die Konferenz der schweizerischen Botschafterinnen und Botschafter statt, an der die Leiterinnen und Leiter der diplomatischen Vertretungen im Ausland in Bern zusammenkommen. Lange Zeit handelte es sich bei den schweizerischen Missionschefs um «ein Reservat der Angehörigen vornehmer und reicher Familien». Diplomat wurde man auf Empfehlung und nicht unbedingt aufgrund von Leistung.

Dies änderte sich mit der Einführung des Concours diplomatique im Jahr 1955. Die Zulassungsprüfung war ein bedeutender Schritt bei der Demokratisierung des diplomatischen Dienstes der Schweiz, der neu auch Frauen offenstand (die erst 1971 das Stimm- und Wahlrecht der Eidgenossenschaft, die sie vertreten sollten, erhielten). 1956, Vor 70 Jahren begannen die ersten Absolventen des Concours diplomatique mit ihrer Ausbildung beim Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. 1957 trat mit Francesca Pometta die erste Frau dem diplomatischen Dienst bei.

In einer Radioansprache betonte Bundesrat Max Petitpierre 1958: «Durch eine sorgfältige Auslese und eine gründliche Ausbildung wird unser auswärtiger Dienst in die Lage versetzt, seine Aufgaben zum Wohl unseres Landes stets so zu erfüllen, wie es unsere Mitbürger in der Heimat und im Ausland von ihm erwarten» (dodis.ch/48356). Mehr dazu gibt es in unserem E-Dossier (dodis.ch/W6035) sowie im Buch von Dominik Matter: www.dodis.ch/q20.

Nur noch 20 Tage und dann geht es los mit dem öffentlichen Teil der 18. Internationalen Konferenz der Editoren diplomati...
14/08/2026

Nur noch 20 Tage und dann geht es los mit dem öffentlichen Teil der 18. Internationalen Konferenz der Editoren diplomatischer Dokumente , die ganz unter dem Zeichen der Entstehungsgeschichte der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa steht. Wie entstand 1975 die KSZE-Schlussakte von Helsinki und welche Bedeutung hat dieses Dokument noch für die Gegenwart? Das Hauptgebäude der Universität Bern putzt sich schon mal heraus für den grossen Anlass am Nachmittag des 3. September 2026, 14 bis 18:30 Uhr in der Aula. 🥳

➡️ Meldet Euch an, es hat noch freie Plätze: https://findmind.ch/c/36aR-W8yU ⬅️

Mittlerweile ist das definitive Programm online: dodis.ch/W31216. Es gibt:
🕑 Opening Adresses von Dodis-Direktor Sacha Zala und Botschafterin Muriel Peneveyre (Federal Department of Foreign Affairs);
🕒 historische Inputs von Nicolas Badalassi (Sciences Po Aix), Antonio Varsori (Pubblicazione Documenti Diplomatici), Michael Kennedy (Documents on Irish Foreign Policy) und Thomas Bürgisser (Dodis);
🕔 Ansprachen von Rektorin Virginia Richter und Nationalratspräsident Pierre-André Page, Conseiller National;
🕠 ein von Daniel Möckli vom Center for Security Studies at ETH Zurich geleitetes Gespräch mit dem ehemaligen italienischen Spitzendiplomaten Umberto Vattani und OSZE-Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu;
🕕 sowie abschliessende Worte von Bundesrat Ignazio Cassis, dem Chairman-in-Office der OSCE – The Organization for Security and Co-operation in Europe.

Adresse

ArchivStr. 24
Bern
CH-3003

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Dodis - Diplomatische Dokumente der Schweiz erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen