Dodis - Diplomatische Dokumente der Schweiz

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Dodis - Diplomatische Dokumente der Schweiz Die Forschungsstelle Diplomatische Dokumente der Schweiz (Dodis) ist ein Institut der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften.

Die Internet-Datenbank Dodis ermöglicht – in Ergänzung zur herkömmlichen Aktenedition – den freien Zugang zu einer grossen Anzahl von digitalisierten Dokumenten. Sie liefert auch eine Fülle von Informationen zu in- und ausländischen Personen und Organisationen, die in der 1945-1989 aussenpolitisch aktiv waren. Es werden auch thematische Dossiers zur Verfügung gestellt.

Gestern durften wir an der Universität Bern einen hochinteressanten Tag erleben, der ganz im Zeichen von fünf Jahrzehnte...
31/10/2026

Gestern durften wir an der Universität Bern einen hochinteressanten Tag erleben, der ganz im Zeichen von fünf Jahrzehnten Engagement der Schweiz bei der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (seit 1994 OSCE – The Organization for Security and Co-operation in Europe) stand. An einem Workshop am Nachmittag gaben die Historiker Philip Rosin, Christian Nünlist und Lucas Renaud Inputs zur Geschichte des KSZE-Prozesses. Ehemalige OSZE-Diplomatinnen und Diplomaten wie Hans-Jörg Renk, Bruno Rösli, Marianne von Grünigen, Raimund Kunz und Walter Thurnherr berichteten von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Allen beteiligten ein herzliches Dankeschön für diesen innovativen Dialog und die angeregten Diskussionen über Vergangenheit und Gegenwart der grössten regionalen Sicherheitsorganisation der Welt!

Am Abend folgte dann das gemeinsam mit der Schweizerische Gesellschaft für Aussenpolitik SGA ASPE organisierte Podium in der Aula. Die ehemalige Spitzendiplomatin Heidi Tagliavini berichtete von ihrem dramatischen Einsatz bei der OSZE-Mission in Tschetschenien 1995, zeigte eindrückliche Bilder und erzählte packende Geschichten. Ihr gegenüber sass Christoph Späti, Sonderbeauftragter des OSZE-Vorsitzes für den Südkaukasus, der exklusiv von den laufenden Bemühungen zur Beilegung des Konflikts in Georgien und vom Genfer Dialog zwischen Georgien, Russland sowie abchasischen und südossetischen Vertretern berichtete. Dank diesen grossartigen Gästen und der wunderbaren Moderation von Ivana Pribaković erhielt das Publikum faszinierende Einblicke in die Rolle der Schweizer Diplomatie bei zwei OSZE-Feldeinsätzen – heute und vor 30 Jahren. Vielen Dank!

Dodis-Direktor Sacha Zala stellte in diesem feierlichen Rahmen die neue Quellenedition «Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa» vor, die diplomatische Dokumente der Schweiz von den Anfängen des KSZE-Prozesses 1969 bis zur ersten Schweizer OSZE-Präsidentschaft 1996 präsentiert: Gratis Download unter www.dodis.ch/q31.

🎥 Wer die Veranstaltung verpasst hat, kann sie sich in der Videoaufzeichnung ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=i6TiPfLFpuU

Alles ist parat für das Podium von diesem Freitag, 30. Oktober 2026, 18:30 Uhr an der Universität Bern: Die Bücher mit Q...
26/10/2026

Alles ist parat für das Podium von diesem Freitag, 30. Oktober 2026, 18:30 Uhr an der Universität Bern: Die Bücher mit Quellen zu 27 Jahren Engagement der Schweiz bei der KSZE/OSCE sind da, um von Sacha Zala präsentiert zu werden (www.dodis.ch/q31), und die Ehrengäste stehen auch schon bereit: wir freuen uns sehr auf alt Botschafterin Heidi Tagliavini, Expertin für Konfliktlösung und Friedensdiplomatie im postsowjetischen Raum, und Botschafter Christoph Späti, Sonderbeauftragter des OSZE-Vorsitzes für den Südkaukasus. Mit Ivana Pribaković sprechen sie über die vergangenen und gegenwärtigen Herausforderungen und Chancen der OSCE – The Organization for Security and Co-operation in Europe.

Es hat noch freie Plätze! Anmeldung unter https://www.aussenpolitik.ch/events/osze/

www.dodis.ch/W31277

Dodis goes ... dodis.ch/G5701
22/10/2026

Dodis goes ... dodis.ch/G5701

Il y a 50 ans, en août 1976, l’ancien Chef du Service des troupes de protection aérienne, le Brigadier Jean-Louis  , est...
16/10/2026

Il y a 50 ans, en août 1976, l’ancien Chef du Service des troupes de protection aérienne, le Brigadier Jean-Louis , est arrêté. Il est accusé d’avoir transmis des informations et des documents militaires à des membres de l’Ambassade soviétique à Berne. En cette occasion, le journaliste d’investigation Jean-Philippe Ceppi a réalisé le documentaire «Jeanmaire, un général suisse dans les griffes du KGB» que la SRG SSR diffusera le 18 octobre 2026 en allemand et en italien, ainsi que le 21 octobre en français: https://www.rts.ch/play/tv/histoire-vivante/video/jeanmaire-un-general-suisse-dans-les-griffes-du-kgb?urn=urn%3Arts%3Avideo%3A9f598cb6-1c7d-3daf-8549-b8d32101243a

En collaboration avec la SRG SSR, le centre de recherche Dodis publie un article de Ceppi consacré à l’affaire Jeanmaire dans la revue scientifique en libre-accès «Saggi di Dodis» (www.dodis.ch/saggi/8-2). L’auteur y révèle de nouvelles informations sur les contacts que Jeanmaire entretient, depuis son plus jeune âge, avec un agent des services secrets tchécoslovaques. Ces nouvelles sources, issues des archives des services de sécurité tchécoslovaques, ont été traduites en français et peuvent désormais être consultées en ligne sur la base de données Dodis (dodis.ch/78631, dodis.ch/78609, dodis.ch/78632), aux côtés d'une multitude d’autres documents vers lesquels l’article renvoie directement.

Zum dritten Mal präsidiert die Schweiz 2026 die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSCE – The Org...
14/10/2026

Zum dritten Mal präsidiert die Schweiz 2026 die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSCE – The Organization for Security and Co-operation in Europe@) als weltweit grösste regionale Sicherheitsorganisation. Sie setzt damit ein Engagement fort, das mit der Ausarbeitung der KSZE-Schlussakte von 1975 begann. 50 Jahre später blicken wir zurück auf die Geschichte des KSZE-Prozesses und diskutieren die früheren und gegenwärtigen Herausforderungen der OSZE.

Am Freitag, dem 30. Oktober 2026 veranstaltet Dodis am Nachmittag einen historischen Workshop an der Universität Bern, an dem in einem Wechselspiel aus Quellen- und Erinnerungswissen zusammen mit Forschenden und Zeitzeugen die Bedeutung der KSZE und der OSZE für die Schweiz erörtert wird. Am Abend präsentiert Dodis-Direktor Sacha Zala in seiner Keynote in der Aula die neue Quellenedition «Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Diplomatische Dokumente der Schweiz von den Anfängen des KSZE-Prozesses bis zum ersten Schweizer OSZE-Vorsitz 1969–1996». Auf dem anschliessenden Podium, das Dodis gemeinsam mit der Schweizerische Gesellschaft für Aussenpolitik SGA ASPE organisiert, sprechen die frühere Spitzendiplomatin Heidi Tagliavini und Christoph Späti, Sonderbeauftragter des OSZE-Vorsitzes, über die Rolle der Schweiz in der OSZE.

Die Veranstaltungen finden im Rahmen der Reihe «Recto Verso» der Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften statt, die im Zyklus 2026/27 Raum für Reflexion und Debatte über Wahrheit, Deutungshoheit und die Bedingungen gesellschaftlichen Zusammenhalts eröffnet.

🎉 Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
👉 Zum Programm und zur Anmeldung: dodis.ch/W31277.

Dodis goes ... dodis.ch/G9981
08/10/2026

Dodis goes ... dodis.ch/G9981

Le directeur du centre de recherche Dodis, l’historien Sacha Zala, livre son analyse de la campagne sur l’initiative en ...
28/09/2026

Le directeur du centre de recherche Dodis, l’historien Sacha Zala, livre son analyse de la campagne sur l’initiative en faveur d’une stricte auprès de Frederic Koller du Le Temps. Il y voit une spécificité de la Suisse, qui, plutôt que de s’interroger sur sa relation avec ses voisins européens, préfère se perdre en conjectures sur la signification d’une neutralité invoquée comme une croyance religieuse.

L’historien Sacha Zala livre son analyse de la campagne sur l’initiative en faveur d’une neutralité stricte. Il y voit une spécificité de la Suisse, qui, plutôt que de s’interroger sur sa relation avec ses voisins européens, préfère se perdre en conjectures sur la signification d’un...

朝日新聞(The Asahi Shimbun)の坂本進氏が、「より厳格な中立」をめぐるスイスの国民投票について、歴史学者でUniversität Bern教授、スイス外交文書研究所(Dodis)所長のSacha Zala氏にインタビューしま...
28/09/2026

朝日新聞(The Asahi Shimbun)の坂本進氏が、「より厳格な中立」をめぐるスイスの国民投票について、歴史学者でUniversität Bern教授、スイス外交文書研究所(Dodis)所長のSacha Zala氏にインタビューしました。サシャ・ザラ氏は次のように語っています。「スイスの中立を理解するためには、その歴史を知らなければならない。」

 スイスの中立とは何を意味し、今回の国民投票によって何か変わるのか――。スイスを代表する歴史学者でベルン大学教授のサシャ・ザラ氏に聞きました。     ◇ スイスの中立を理解するためには、歴史を知らな...

«La votation de dimanche ne met en aucun cas en discussion la neutralité», souligne auprès de Marion Prost du Le Figaro ...
28/09/2026

«La votation de dimanche ne met en aucun cas en discussion la neutralité», souligne auprès de Marion Prost du Le Figaro Sacha Zala, professeur à l’Universität Bern et directeur du centre de recherche Dodis. Selon lui, malgré sonintitulé, l’initiative «touche la question des sanctions». Si cette votation avait été adoptée, le Conseil fédéral n'aurait plus pu reprendre les sanctions européennes.

Les Suisses votent dimanche 27 septembre sur une initiative qui veut inscrire une définition plus stricte de leur neutralité dans la Constitution. Soutenu par l’UDC, le texte limiterait notamment la possibilité pour Berne de sanctionner un pays en guerre. Les sondages annoncent son rejet.

Die Schweizer stimmen darüber ab, alle Russland-Sanktionen aufzuheben, um vor Moskau sicher zu sein. Der Historiker und ...
28/09/2026

Die Schweizer stimmen darüber ab, alle Russland-Sanktionen aufzuheben, um vor Moskau sicher zu sein. Der Historiker und Dodis-Direktor Sacha Zala hält die Initiative für eine Mogelpackung. Das grosse Interview in der FAZ.NET - Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Die Schweizer stimmen darüber ab, alle Russland-Sanktionen aufzuheben, um vor Moskau sicher zu sein. Der Historiker Sacha Zala hält die Initiative für eine Mogelpackung.

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