03/08/2026
Unsere Doktorandin Jasmin Goll ist seit letztem Jahr Teil einer Working Group, die sich mit Wechselbeziehungen von Musikhören und ‘Musiksehen’ vom 17. bis 21. Jahrhundert beschäftigt und Teil des gleichnamigen DFG-Projekts des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte Berlin und der Universitäten Potsdam und Marburg ist. Über drei Jahre hinweg erarbeitet die internationale Gruppe einen gemeinsamen englischsprachigen Sammelband und einen theoretischen Ansatz. Jasmins Beitrag dazu beschäftigt sich mit dem Wunsch des Sehens und (hell)seherischen Fantasien von Hörer:innen, die über das Musiktelefon Ende des 19. Jahrhunderts erstmals Konzerte und Oper live aus der Ferne erlebten. Ende Juni war sie bei hitzigen 38 Grad beim zweiten Workshop, der in Sanssouci in Potsdam stattfand und bei dem die ersten Aufsatzentwürfe diskutiert wurden.
Fotos: Alessia Schirmer