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Summer School: Longue Durée digitalDie Zentralbibliothek Zürich (ZB) organisiert am 17.-18. Juni 2026 eine Summer School...
12/05/2026

Summer School: Longue Durée digital
Die Zentralbibliothek Zürich (ZB) organisiert am 17.-18. Juni 2026 eine Summer School, die sich mit der Erforschung kultureller Phänomene und Diskurse über grosse Zeiträume hinweg mit Machine Learning befasst. In theoretischen Inputs und praktischen Übungen geht es darum, wie sich qualitative und hermeneutische Forschungsinteressen mit Methoden der digitalen Textanalyse bearbeiten lassen. Im Fokus des ersten Tags stehen die Erschliessung und Exploration grosser digitaler Textkorpora, am zweiten geht es um die Klassifikation: von der der Entwicklung und Annotation eigener Kategorien bis hin zu Einsatz von Sprachmodellen und der kritischen Evaluation der Outputs.

Die Summer School richtet sich an Forschende des Mittelbaus sowie an Masterstudierende in der Abschlussphase, die mit grossen Textmengen arbeiten oder dies vorhaben.
https://www.zb.uzh.ch/de/events/summer-school-2026-longue-duree-digital

La SSH met à jour deux textes fondamentaux:La Sociéte suisse d’histoire (SSH) a révisé et mis à jour deux de ses textes ...
11/05/2026

La SSH met à jour deux textes fondamentaux:
La Sociéte suisse d’histoire (SSH) a révisé et mis à jour deux de ses textes fondamentaux, le « Code d’éthique et Principes de la liberté de la recherche, de l’enseignement et de la transmission scientifiques en histoire » ainsi que le « Manuel à l’intention des historien·ne·s indépendant·e·s. Tarifs et contrats ».
• Le « Code d’éthique » se réclame du principe que la liberté scientifique est un droit fondamental qui implique des normes éthiques strictes pour les représentantes et représentants de la discipline. Il offre des réponses précises aux tentatives de censure par des mesures légales ou des menaces de poursuites, aux entraves à l’accès aux sources et aux autres enjeux juridiques et déontologiques rencontrés par la discipline. En outre, les actuels défis représentés par la numérisation et l’intelligence artificielle y sont thématisés.
• Le « manuel » sert de base aux chercheuses et chercheurs pour négocier leur situation professionnelle et pour établir des conditions optimales à la réalisation de projets historiques. La quatrième édition, r***e et augmentée, aborde les défis contemporains liés à l'évolution des indices des prix et des salaires, aux nouvelles conditions d’attribution des mandats de recherche et à l’essor de l’offre numérique.
https://www.sgg-ssh.ch/fr/

Cliocast  #32In seinem Buch «Wie der Verwaltungscomputer die Arbeitsmigration programmierte» analysiert Moritz Mähr die ...
08/05/2026

Cliocast #32
In seinem Buch «Wie der Verwaltungscomputer die Arbeitsmigration programmierte» analysiert Moritz Mähr die Einführung und Entwicklung elektronischer Datenverarbeitungssysteme in der Schweizerischen Bundesverwaltung von 1964 bis 1982. Von der Einführung der ersten Grossrechner über die Einrichtung des Zentralen Ausländerregisters bis hin zu den Bildschirmterminals – die Studie beleuchtet, wie der Einsatz von Computern und neuen Informationssystemen Verwaltungspraktiken, Handlungsspielräume und politische Entscheidungsprozesse verändert hat.

In der neusten Cliocastfolge erläutert Moritz Mähr sein Interesse als Technikhistoriker an der Migrationsgeschichte. Im Gespräch mit Alexandra Binnenkade geht es um die Anfänge des Computers in der Bundesverwaltung und die Arbeitspraktiken von Frauen, die diese anfänglich vorwiegend bedienten, um die frühen Diskussionen über den Datenschutz in den 1970er Jahren und den Umgang mit Leerstellen in den Quellen. Er erklärt zudem, wie er grosse Bestände digitalisierter Dokumente und strukturierte Daten bearbeiten konnte, und führt aus, wieso die Quellenkritik und Archivbesuche mit der zunehmenden Digitalisierung und dem Aufkommen von KI ihre Bedeutung nicht verlieren.
https://www.infoclio.ch/de/node/192093

Rezension: In ihrem Buch «Prekäre Liberalisierung» untersucht Sarah Baumann die sexuelle Arbeit von Frauen aus einer arb...
04/05/2026

Rezension:
In ihrem Buch «Prekäre Liberalisierung» untersucht Sarah Baumann die sexuelle Arbeit von Frauen aus einer arbeits- und geschlechterhistorischen Perspektive. Sie richtet den Blick auf Schweizer Städte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und fragt danach, wie sich gesellschaftliche Debatten, behördliche Regulierungen und Praktiken rund um die Sexarbeit in urbanen Räumen gestalteten und veränderten.

Sarah Baumann gelinge es, das Phänomen der sexuellen Arbeit in seiner Vielschichtigkeit aufzufächern, schreibt Mareen Heying in ihrer Rezension. Sie gibt einen Überblick über die im Buch herausgearbeiteten staatlichen Regulierungspraktiken, die Prostitutionsdebatten und den Diskurs über die Legalisierung 1992, über sozioökonomische Beziehungsgeflechte, feministische Perspektiven und über die Entstehung von Fachberatungsstellen. Dabei formuliere Baumann immer wieder Geschlechterordnungen aus und mache deutlich, dass Moral, Werte und Stigma das Feld der Prostitution durchziehen.
https://www.infoclio.ch/de/rez?rid=158541

Visual History – neues Portal zur visuellen ländlichen Geschicht Bilder sind wichtige Quellen für die Geschichtsschreibu...
01/05/2026

Visual History – neues Portal zur visuellen ländlichen Geschicht

Bilder sind wichtige Quellen für die Geschichtsschreibung. Heute spielen sie auch in der Vermittlung von historischen Erkenntnissen eine zentrale Rolle. Das Archiv für Agrargeschichte (AfA) hat deshalb in Kooperation mit der European Rural History Film Association (ERHFA), der Agricultural History Society in den USA und der European Rural History Organisation (EURHO) das neue Portal «Visual History» lanciert.

Das Portal versammelt die beiden Reihen «Video Essays in Rural History» und «Photo Essays in Rural History». Die Video-Essays nutzen die Potenziale und Möglichkeiten visueller Quellen und bewegter Bilder, um historischen Erkenntnissen neue Dimensionen hinzuzufügen und Thesen oder Argumente voranzubringen. Die neue Reihe Foto-Essays zur ländlichen Geschichte will die Bedeutung von Bildern als historische Quellen, als Forschungsobjekte und als Mittel zur Vermittlung historischen Wissens hervorheben.

Am Dienstag, 5. Mai 2026 findet ein online Kick-Off-Meeting statt.
https://visualhistory.info/index.html

Tagungsbericht:KI verändert, wie Geschichte erforscht, gelehrt und gelernt wird. Die damit verbundenen Chancen und Herau...
01/05/2026

Tagungsbericht:
KI verändert, wie Geschichte erforscht, gelehrt und gelernt wird. Die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen für das historische Denken und Arbeiten thematisierte die Veranstaltung «KI in Forschung und Vermittlung: Geschichte der Zukunft?», organisiert vom Digital History Lab der Universität Zürich und dem Digital Learning Hub Sek II des Zürcher Berufs- und Mittelschulamts.

Laura Bitterli (Zürich) geht in ihrem Tagungsbericht auf die thematisierten Möglichkeiten und Grenzen von KI im gymnasialen und universitären Unterreicht ein und differenziert u.a ko-konstruktive und generative Nutzungsformen. Dabei wird deutlich, dass die Quellen- und Medienkritik, eine Kernkompetenz der Historikerinnen und Historiker, auf neue Technologien ausgeweitet und die Auseinandersetzung mit KI-Tools im Unterricht vertieft werden müssen.
https://www.infoclio.ch/de/node/192073

Save the date: infoclio.ch-Tagung 2026 - New Humanities für das 21. JahrhundertDie infoclio.ch-Tagung 2026, gemeinsam or...
29/04/2026

Save the date: infoclio.ch-Tagung 2026 - New Humanities für das 21. Jahrhundert

Die infoclio.ch-Tagung 2026, gemeinsam organisiert mit der Philosophin Rosi Braidotti, stellt eine zentrale Frage: Wie lässt sich Geschichte schreiben, wenn der Mensch nicht mehr das isolierte Subjekt der Erzählung ist, sondern eingebunden in ökologische, technologische und soziale Netzwerke? Mit transdisziplinären Ansätzen und innovativen Methoden sucht die Tagung nach Wegen, um die Relevanz der Geisteswissenschaften im 21. Jahrhundert neu zu bekräftigen.

Die infoclio.ch-Tagung 2026, gemeinsam organisiert mit der Philosophin Rosi Braidotti, stellt eine zentrale Frage: Wie lässt sich Geschichte schreiben, wenn der Mensch nicht mehr das isolierte Subjekt der Erzählung ist, sondern eingebunden in ökologische, technologische und soziale Netzwerke? Mit...

Neues Angebot der SGG: Tipps & Tricks zum ArchivzugangDie Schweizerische Gesellschaft für Geschichte (SGG) stellt auf ih...
28/04/2026

Neues Angebot der SGG: Tipps & Tricks zum Archivzugang

Die Schweizerische Gesellschaft für Geschichte (SGG) stellt auf ihrer Website hilfreiche Tipps und Hinweise zur Vorbereitung von Archivbesuchen sowie zu rechtlichen Fragen, etwa zu Einsichtsgesuchen, bereit. Zudem bietet sie ein Verzeichnis relevanter Archive auf Bundes- und Kantonsebene samt ihren rechtlichen Bestimmungen.

https://www.infoclio.ch/de/node/192046

Rezension:Loretta Seglias und Verena Rothenbühler gehen in ihrem Buch «Zuflucht» der Geschichte des Kinderheims Pilgerbr...
27/04/2026

Rezension:
Loretta Seglias und Verena Rothenbühler gehen in ihrem Buch «Zuflucht» der Geschichte des Kinderheims Pilgerbrunnen nach, das 1890 als erste Maternité der Schweiz in Zürich eröffnet wurde. Die beiden Autorinnen berichten über das Leben und Arbeiten im Pilgerbrunnen, betten die Geschichte des Heims in die Vereinsgeschichte des Evangelischen Frauenbunds Zürich ein und können so auch «die von Frauen geleistete Arbeit im Sozialwesen kritisch würdigen», wie Daniela Hörler in ihrer Rezension schreibt.

Die Rezension zeichnet die im Buch ausführlich dargestellte Entwicklung des Pilgerbrunnens nach, vom Entstehungskontext des Heims, über die veränderten Betreuungskonzepte, die Bewohnenden und ihren Alltag bis hin zur Finanzierung. Die Ausführungen seien nachvollziehbar belegt, findet Daniela Hörler, und mit eindrücklichen Bildern sowie den zusätzlichen Portraits verschiedener Personen würden den Lesenden «mehrere Zugänge zur komplexen Geschichte des Kinderheims» geboten.
https://www.infoclio.ch/de/rez?rid=159580

HLS: Multimediale Beiträge zur kolonialen Verflechtung der SchweizDas Historische Lexikon der Schweiz (HLS) thematisiert...
16/04/2026

HLS: Multimediale Beiträge zur kolonialen Verflechtung der Schweiz
Das Historische Lexikon der Schweiz (HLS) thematisiert die koloniale Vergangenheit der Schweiz in einem umfassenden Projekt mit zahlreichen neuen bzw. überarbeiteten Artikeln. «Koloniale Verflechtungen der Schweiz» vermittelt Wissen zu Schlüsselbegriffen ebenso wie Informationen zu Personen und Familien, die global agierten.

Das Projekt wird laufend mit neuen Beiträgen ergänzt. Die Artikel werden alle mit vielfältigen Bild-, Film- und Tondokumenten angereichert, um die Kolonialgeschichte der Schweiz aus unterschiedlichen Perspektiven zu vermitteln. Einen besonderen Schwerpunkt legt das HLS auf die Erarbeitung von Infografiken, die geografische und statistische Daten aus der Forschung verständlich in Bildsprache übersetzen. Anhand von Videobeiträgen lässt sich zudem aufzeigen, wie die Kolonialgeschichte bis heute nachwirkt.

Karten, Grafiken und Videos, die die Multimediaarbeit der HLS-Redaktion illustrieren, sind etwa Bestandteil der HLS-Beiträge über den Kolonialismus, über Jacques-Louis de Pourtalès, Rassismus, die Dritte Welt, den Transithandel oder die Sklaverei.
https://hls-dhs-dss.ch/de/dossiers/000033/2026-03-12/

Adresse

Gutenbergstrasse 37
Bern
3011

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