Theologische Fakultät Bern

Theologische Fakultät Bern Fakultätsseite der Theologischen Fakultät der Universität Bern.

Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Kloster Kappel am Albis: Glaube, Krieg und Wandlung oder wo eine M...
06/04/2026

Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Kloster Kappel am Albis: Glaube, Krieg und Wandlung oder wo eine Milchsuppe Geschichte schrieb“ von Saskia Wolf. Sie hat an der Universität Zürich Publizistik und Kunstgeschichte studiert und ist passionierte Kunstbloggerin und Podcasterin (www.arcufo.ch).

📝 „Was für ein Ausblick! Das ehemalige Zisterzienserkloster Kappel am Albis liegt in der Landschaft des Knonaueramtes im Kanton Zürich und bietet einen fantastischen Blick auf den Zugersee und die umliegenden Berge. Wer heute durch den weiten Klosterhof in Kappel am Albis geht, spürt die Ruhe. Doch hinter der Fassade steht eine Geschichte, die alles andere als ruhig ist. Einst war das Gebäude ein Ort klösterlicher Disziplin, später Kriegsschauplatz und Symbol des religiösen Umbruchs. Heute ist es ein spiritueller Rückzugsort, wo gestresste Menschen bei einer geführten Meditation in die Stille eintauchen. Der Ort dient als Denkmal für das Ringen um Toleranz und um Verständigung.
Insgesamt kann die Geschichte des Klosters in vier Epochen eingeteilt werden: Klosterzeit bis zur Reformation (1185–1527), Zeit der Amtsleute (1541–1803), Armenanstalt (1836–1981) und Seminar- und Bildungshaus (seit 1983).“

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🔗 https://www.theos.unibe.ch/kappelamalbiskloster

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Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Melchtal – Pfarr- und Wallfahrtskirche Unsere Liebe Frau“ von Paul...
30/03/2026

Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Melchtal – Pfarr- und Wallfahrtskirche Unsere Liebe Frau“ von Paul Schneider. Er ist Mitglied des Benediktinerklosters Muri-Gries. Er leitet dessen Oekonomie und widmet sich ordensrechtlichen Fragen.

📝 „Das Melchtal durchqueren im Winter und Sommer Sporttreibende und Erholungssuchende auf dem Weg von Kerns Richtung Stöckalp und Melchsee-Frutt. Sie alle fahren direkt an der imposanten Wallfahrtskirche in Melchtal vorbei. Dieses kleine Dorf liegt auf 890 m. ü. M. und gibt einen wundervollen Blick auf die rundumliegenden Berge und Alpen des Kantons Obwalden frei. Die Bevölkerung arbeitet mehrheitlich in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Tourismusbereich. (…) Die Deckengemälde in der Kirche bestehen aus zwei Bilderzyklen. Der erste Zyklus stellt im Gewölbescheitel Maria als Königin der Engel, als Königin des Friedens, als Retterin der armen Seelen, als Königin der Barmherzigkeit und als Trösterin der Sterbenden dar. Der Lobpreis Mariens im Sinne der Lauretanischen Litanei verbindet diese Gemälde. Der zweite Bilderzyklus flankiert den ersten auf beiden Seiten mit Szenen aus dem Leben des Heiligen Bruder Klaus. Sie zeigen Bruder Klaus in jungen Jahren beim Gebet, seine Familie beim Tischgebet sowie seinen Abschied von der Familie beim Aufbruch zu seiner Pilgerreise, die ihn wieder in seine Heimat zurückführen sollte.“

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🔗 https://www.theos.unibe.ch/melchtalunsereliebefrau

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🎙️Neue Episode vom Postsecular Lab Podcast (S3E2)! In «Israel’s Unfinished Secularization – Belief, Boundaries and Belon...
29/03/2026

🎙️Neue Episode vom Postsecular Lab Podcast (S3E2)!

In «Israel’s Unfinished Secularization – Belief, Boundaries and Belonging» sprechen die Studierenden Lea Abdelouahal and Noà Furrer mit Professorin Nijmi Edres, Professorin für Islamwissenschaft und Expertin für die Rechts- und Sozialgeschichte Israels und Palästinas, über die Ambivalenzen von Israels Rechtssystem aus postsäkularer Perspektive.
Klickt und hört gerne rein in die neue (englischsprachige) Folge unseres fakultären Postsecular Lab-Podcasts:

🔗https://interrelblog.unibe.ch/?p=1879

Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „«Bundeskapelle» in Brunnen“ von Tobias Briker. Er hat sein Theolog...
23/03/2026

Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „«Bundeskapelle» in Brunnen
“ von Tobias Briker. Er hat sein Theologiestudium in Chur absolviert und ist als Seelsorger tätig.

📝 „Mitten im Zentrum des beliebten Kur- und Ferienorts Brunnen, direkt am Vierwaldstättersee, befindet sich die Dorfkapelle der heiligsten Dreifaltigkeit – besser bekannt als «Bundeskapelle».
Die «Bundeskapelle», die seit 1936 unter Denkmalschutz steht, befindet sich zwar im Dorfteil Brunnen, aber politisch gesehen ist die Ortschaft unter dem Namen Ingenbohl bekannt. Die politische Gemeinde Ingenbohl umfasst die vier Gemeindeteile Ingenbohl, Brunnen, Unterschönenbuch und Wylen.
Insbesondere im Sommer floriert der Tourismus: Eine Vielzahl von Reiselustigen findet jeweils den Weg hierher. Eine Wanderung auf dem «Weg der Schweiz», eine Schifffahrt auf dem sagenumwobenen Vierwaldstättersee oder das Flanieren an der Seepromenade bieten allesamt Argumente, die Ortschaft näher kennenzulernen. Zudem lässt der «Nessie-Spielplatz», direkt am Seegelände, die Herzen der Kinder höher schlagen.“

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🔗 https://www.theos.unibe.ch/bundeskapelle

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Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Eruv – ein jüdischer Raum in Zürich“ von Jill Marxer und Cédric Bo...
16/03/2026

Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Eruv – ein jüdischer Raum in Zürich“ von Jill Marxer und Cédric Bollag. Jill Marxer ist Religionswissenschaftlerin und Postdoktorandin in Jüdischen Studien an der Universität Zürich. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem Eruv in Zürich. Cédric Bollag ist Initator des Eruv Projekts und Unternehmer; Master Universität St. Gallen.

📝 „Schabbat ist ein zentraler Bestandteil des jüdischen Glaubens und prägt das religiöse Leben. An diesem Wochentag ist es gemäss der jüdischen Religion nicht erlaubt, Arbeiten zu verrichten, wodurch verschiedene Tätigkeiten wie beispielsweise Autofahren, Einkaufen oder Telefonieren verboten sind. Während man in den eigenen vier Wänden kleine Kinder heben und tragen darf, ist dies im öffentlichen Bereich nicht erlaubt. Ebenso wenig darf man einen Kinderwagen auf dem Weg zum Gottesdienst in die Synagoge stossen oder eine Tasche tragen. Es handelt sich dabei um das religiöse Konzept Hoza’ah (הוצאה, «Herausbringen» oder «Ausführen»), das eine der 39 verbotenen Tätigkeiten am Schabbat ist (39 Melachot, ל״ט אבות מלאכה). Diese Gesetze finden sich im Schulchan Aruch und dem talmudischen Traktat Schabbat. Wenn während Schabbat ein Gegenstand von einem öffentlichen Raum (Reshut HaRabbim) in einen privaten Raum (Reshut HaYachid) und umgekehrt getragen wird, handelt es sich um Hoza’ah. An Schabbat gilt also eine Unterscheidung zwischen privatem und öffentlichem Raum und hier kommt das Konzept des Eruvs ins Spiel.“

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🎙️Hast du den Staffelstart des Postsecular Lab Podcast verpasst? Kein Problem! Am 27.02.26 ist die neue Staffel des faku...
13/03/2026

🎙️Hast du den Staffelstart des Postsecular Lab Podcast verpasst? Kein Problem!

Am 27.02.26 ist die neue Staffel des fakultären Postsecular Lab Podcasts auf dem interrelblog gestartet. Den fulminanten Auftakt zur Themenreihe "Israel und Palästina aus postsäkularer Perspektive" macht das Gespräch der Studierenden Markus Fankhauser und Reto Stalder mit dem renommierten Theologen Thorsten Dietz zur Frage: "Ist der christliche Zionismus am Ende?“

Mehr Infos zur Podcastfolge und Link zu Spotify:
🔗https://interrelblog.unibe.ch/?p=1862

Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Luzern – Der Musegger Umgang vom Mittelalter bis heute“von David N...
09/03/2026

Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Luzern – Der Musegger Umgang vom Mittelalter bis heute“von David Neuhold. Er ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Luzern.

📝 „Die «Musegger Umgänge», an denen über die Zeit tausende Menschen teilnahmen, haben ohne Zweifel die Stadt Luzern historisch, sozial- und frömmigkeitsgeschichtlich geprägt. Dennoch wissen wir nichts oder nicht gerade viel über die Umgänge. Die Prozession verlief um den Rand der mittelalterlichen Stadt, die aus einem Benediktinerkloster heraus entstanden war. In der Forschung wurde die Frage gestellt, ob die kleine Wallfahrt – oftmals «Creutzfahrt» oder «Crüzgang» genannt – aus einem Bannumgang entstanden ist. Vieles deutet darauf hin, obschon eine klare Antwort nicht gegeben werden konnte.“

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Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Grand Hotel Sonnenberg in Seelisberg“ von Stefanie Arnold. Sie ist...
02/03/2026

Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Grand Hotel Sonnenberg in Seelisberg“ von Stefanie Arnold. Sie ist Wissenschaftliche Assistentin und Doktorandin an der Abteilung für Systematische Theologie und Ökumene am Institut für Christkatholische Theologie, Universität Bern.

📝 „An einem warmen Sonntag im Herbst 2025 geht im weissen Hotelkomplex hoch über dem Vierwaldstättersee eine Epoche zu Ende. Das Programm am Eingang der «Maharishi European Research University» kündet von den Aktivitäten des Abschiedswochenendes. Um 9.00 Uhr hat das letzte «Flugsidhi» stattgefunden, eine Mediation von 20 bis 30 Minuten. Nun ist Mittag, und die Teilnehmenden haben sich im Foyer eingefunden. Ein junger Mann bedient sich am Buffett mit indischen Süssigkeiten. Zwei ältere Damen begutachten ein Architekturmodell, auf dem der geplante Umbau des Hotels zu sehen ist. Und ein Paar Mitte siebzig sitzt auf einem Sofa und betrachtet den Haufen Stuck am Boden, der kürzlich von der Decke gefallen ist. Das Hotelfoyer gleicht einem Museum. Schaukästen und Plakate künden von einer grossen Zeit – und von grossen Visionen. Seelisberg war in den 1970er und 1980er Jahren das Weltzentrum der Bewegung für Transzendentale Meditation.“

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Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Kloster St. Johann, Müstair (GR) – ein Ort der Superlative“ von Re...
23/02/2026

Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Kloster St. Johann, Müstair (GR) – ein Ort der Superlative“ von Renate Burri. Sie ist Klassische Philologin und Byzantinistin. Sie arbeitet als Lektorin für Griechisch und Latein an der Universität Fribourg.

📝 „Das Kloster St. Johann (rätoromanisch: Clostra Son Jon) im bündnerischen Müstair (deutsch: Münster), dem östlichsten Ort der Schweiz, ist seit 1983 eine der 13 schweizerischen Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes. Schon allein deshalb ist das um 775 gegründete, immer noch aktive Kloster einer der (auch theologisch) bedeutsamsten Orte der Schweiz und weit darüber hinaus. Seine idyllische Lage im unteren Münstertal (Val Müstair) und seine unmittelbare Nähe zum südtirolischen Vinschgau machen dieses Kloster zu einem bedeutsamen Durchgangs-, Grenz- und Kraftort, den Natur, Geschichte und Kultur in besonderer Weise geformt haben und nach wie vor prägen. Die hohe Bedeutung des Klosters St. Johann festigen viele Superlative, allen voran der umfassendste noch erhaltene frühmittelalterliche Freskenzyklus überhaupt (9. Jh.) in der Klosterkirche.“

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Die Theologische Fakultät begrüsst euch alle 💓-lich im Frühlingssemester!🌷❄️Wir wünschen einen guten Start, viel Energie...
16/02/2026

Die Theologische Fakultät begrüsst euch alle 💓-lich im Frühlingssemester!🌷❄️

Wir wünschen einen guten Start, viel Energie und Freude für alles, was auf euch zukommt!

Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Kirche Bremgarten bei Bern: Licht und Schatten im Verlauf einer 10...
27/10/2025

Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Kirche Bremgarten bei Bern: Licht und Schatten im Verlauf einer 1000-jährigen Geschichte“ von Barbara Assfalk. Sie lebt in Bremgarten und hat 2022 einen Kurs der reformierten Kirche Bern/Jura/Solothurn zur Kirchenführerin absolviert. Sie beschäftigt sich intensiv mit der Kirche Bremgarten, ihrer Architektur, Kunst und Geschichte.

📝 „Eingebettet in eine wunderschöne Landschaft wirkt die reformierte Kirche in Bremgarten bei Bern auf den ersten Blick etwas unscheinbar. Doch bereits auf den zweiten Blick fallen die verschiedenen Zeitepochen in der architektonischen Sprache der Kirche auf. Und wer tiefer gräbt, entdeckt, dass sich Menschen mit diesem Ort verbunden haben, die in Kunst, Kultur und Geschichte der Schweiz weiterleben. Wurde hier etwa Schweizer Politik gemacht, oder in welchem Zusammenhang steht dieser Ort mit der Schlacht von Laupen 1339? Was hat die Kirche Bremgarten mit der Masernepidemie von 1839 zu tun, und in welcher Beziehung stehen eine Tunesienreise und die Farben des Südens mit dem Ort?“

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Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Die St. Bartholomäuskapelle und die fromme Klausnerin von Schönbru...
20/10/2025

Ein neuer Beitrag bereichert unsere Reise-hin-weise: „Die St. Bartholomäuskapelle und die fromme Klausnerin von Schönbrunn“ von Anna Lerch, ordinierte Theologin und Doktorandin an der Universität Bern.

📝 „In irdenem Gefäße liegt tief unter der Erde ein großer Schatz. Der wird von einer frommen Frau behütet und bewacht. Im Verlaufe eines Jahrhunderts rückt nun der reiche Schatz immer weiter und weiter hinauf und durchbricht dann endlich die Erde, um an das Tageslicht zu gelangen. Nun kann dieser Schatz leicht gehoben werden. Doch bei der Arbeit darf kein Sterbenswörtchen gesprochen werden. Einst war nun wiederum der Zeitpunkt angebrochen, in welchem der Schatz sichtbar wurde. Zwei Männer aus der Gegend gingen daran, den Schatz zu heben. Da sah plötzlich einer der Schatzheber aus der Richtung der Kapelle eine Prozession frommer Schwestern nahen und verwundert stieß er seinen Helfer in die Seite und sagte: ‹Du, sieh dort!› Im gleichen Augenblick versank aber der Schatz im Erdboden und die schatzhütende Klausnerin seufzte bang, daß sie nun endlich erlöst worden wäre, wenn sie beide geschwiegen hätten. Nun aber müsse sie wiederum weitere hundert Jahre den Schatz hüten und warten, bis einer komme und den köstlichen Fund unter strengem Stillschweigen berge. Mit dem Schatz und der hütenden Schwester war auch die lange Prozession der betenden Frauen verschwunden und die zwei Schatzsucher standen mit leeren Händen da. (Hans Koch, Zuger Sagen und Legenden, Zug 1955, S. 55)“

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Adresse

Länggassstrasse 51, Unitobler
Bern
3012

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 18:00

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