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digitalscience.ch MSc Studium in Data Visualization

13/05/2026

Und hier noch weitere Tips zum Schreiben wirklich guter Prompts!

90 % aller Wissensarbeiter nutzen mittlerweile KI – aber nur 5 % holen wirklich das Maximum heraus. Eine aktuelle Studie von KPMG und der University of Texas zeigt: Die echten Profis sind keine IT-Genies, sondern oft erfahrene Manager, die wissen, wie man Ziele klar definiert.

Willst du zu den Top 5 % gehören? Das Geheimnis liegt nicht in einem „magischen“ Befehl, sondern in diesen 4 Routinen:

1) Ambition beim Start: Schreib keine Einzeiler! Ein Profi-Briefing umfasst oft 10 Zeilen oder mehr. Definiere Rolle, Adressat, Ziel und Erfolgskriterien.
2) Kontext ist König: Kopiere Hintergrundmaterial (E-Mails, PDFs, Daten) ungekürzt hinein. Die Faustregel: Wenn dein Prompt länger ist als das Ergebnis, ist er meistens genau richtig.

3) Beharrlichkeit (Iteration): Gib dich nicht mit der ersten Antwort zufrieden. Profis gehen 3 bis 5 Runden mit der KI, lassen Annahmen hinterfragen und Varianten erstellen.

4) Bewusste Modellwahl: Nutze das richtige Werkzeug. „Reasoning-Modelle“ für Logik, schnelle Generalisten für Routine und Deep-Research-Tools für die Recherche.

Der Profi-Hack für maximale Sicherheit:
Lass das Ergebnis deines Lieblingsmodells am Ende von einer anderen KI (z. B. Claude vs. GPT) auf Logikfehler und Halluzinationen prüfen. Diese 3 Minuten sind deine beste Versicherung!

Fazit: KI ist keine Suchmaschine, sondern ein „Reasoning-Partner“. Wer drei Wochen lang diszipliniert übt, spart laut Studie täglich mindestens 30 Minuten wertvolle Zeit.

07/05/2026

Schlechtes KI-Ergebnis?

Du gibst der KI eine Aufgabe, aber das Ergebnis ist... „naja“. Oft sind unsere Anfragen schlicht zu vage oder lassen wichtigen Kontext weg. Die KI fängt dann an zu raten, statt zu arbeiten.

Die Lösung ist simpel, aber genial: Der Prompt-Optimierungs-Prompt.

Die Strategie
Bevor du die KI an die eigentliche Aufgabe setzt, gibst du ihr den Auftrag, deine Anfrage erst einmal zu perfektionieren. Das spart Zeit, nervige Rückfragen und erhöht die Trefferquote massiv.

Die „Magischen 6“ eines guten Prompts. Damit die KI wirklich versteht, was du willst, sollten diese Punkte klar sein:

1) Rolle: Wer soll die KI sein? (Experte, Kritiker, Texter...)
2) Ziel: Was genau soll erreicht werden?
3) Kontext: Was ist der Hintergrund?
4) Format: Liste, Fließtext, Tabelle?
5) Ton: Locker, seriös, provokant?
6) Einschränkungen: Was soll nicht vorkommen?

Nutze diesen Text, bevor du dein eigentliches Thema eingibst:
„Verbessere meinen folgenden Prompt für ein präzises Ergebnis. Ergänze fehlende Angaben zu Ziel, Kontext, Format, Zielgruppe und Ton. Formuliere den finalen Prompt klar und direkt, ohne den Inhalt zu verfremden. Gib zuerst den verbesserten Prompt aus.“

Pro-Tipp: Setz am Ende noch ein „Sahnehäubchen“ oben drauf: „Überprüfe das Ergebnis auf Plausibilität. Wenn etwas unklar ist, frag nach, bevor du startest.“

Klarheit gewinnt – auch in der Kommunikation mit Maschinen!

Das Ende der Klicks? Warum 80 % der Google-Suchen ohne Website-Besuch enden?Das ist ein massiver Weckruf für alle, die i...
06/05/2026

Das Ende der Klicks? Warum 80 % der Google-Suchen ohne Website-Besuch enden?

Das ist ein massiver Weckruf für alle, die im Netz gefunden werden wollen. Die "Zero-Click-Realität" ist im Jahr 2026 endgültig angekommen. Die Luft für klassische Websites wird dünner. Aktuelle Daten zeigen: Bei Suchen mit KI-Antworten (AI-Overviews) klicken 8 von 10 Nutzern auf gar kein Ergebnis mehr. Sie finden die Antwort direkt bei Google.

Besonders hart trifft es sogenannte Infoportale:
Gesundheit: -43 %
Wörterbücher: -37 %
Finanzen & News: ca. -33 %

Die gute Nachricht: Wer über KI-Empfehlungen auf deine Seite kommt, bleibt 45 % länger und kauft eher. Der Traffic wird weniger, aber wertvoller.

Was Unternehmen JETZT tun müssen (Die Überlebensstrategie):
- Um 2026 noch sichtbar zu bleiben, reicht klassisches SEO nicht mehr aus. Wir brauchen GEO (Generative Engine Optimization):

- KI-Lesbarkeit priorisieren: Nutze strukturierte Daten (Schema-Markup) und FAQ-Formate. Deine Inhalte müssen für KI-Crawler "leicht verdaulich" sein, damit sie als Quelle zitiert werden.

- Autorität & Marke aufbauen: KI-Systeme bevorzugen vertrauenswürdige Quellen. Werde zur unangefochtenen Experten-Stimme in deiner Nische.

- Maschinenlesbare Produktdaten: Händler müssen Protokolle wie UCP (Google) oder ACP (OpenAI) nutzen, damit KI-Assistenten Käufe direkt abschließen können.

- Eigene Kanäle stärken: Verlasse dich nicht nur auf die Suche. Baue direkte Beziehungen über Newsletter (Substack-Trend!) und Video-Plattformen (YouTube, TikTok) auf.

- Einzigartigkeit schlagen Fakten: Reine Fakten liefert die KI. Was sie nicht kann: Echte Erfahrungswerte, originelle Meinungen und exklusive Einblicke. Das ist dein neuer Wettbewerbsvorteil.

Fazit: Der Kampf um den Traffic wird zum Kampf um die KI-Schnittstelle. Wer sich anpasst, gewinnt die loyaleren Kunden.

30/04/2026

Künstliche Intelligenz und Arbeitsmarkt: Zwischen Jobverlust und neuen Chancen

Die aktuelle Debatte über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt schwankt oft zwischen zwei Extremen: Jobverlust oder Jobboom. Eine neue Analyse zeigt jedoch ein differenzierteres Bild. Eine aktuelle Analyse von Goldman Sachs unter Leitung der Ökonomin Elsie Peng trennt beide Effekte systematisch und ermöglicht damit einen genaueren Blick auf Gewinner und Verlierer.

Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen Substitution (KI ersetzt menschliche Arbeit) und Augmentation (KI unterstützt Menschen und steigert Produktivität). Kurzfristig überwiegt ein leichter negativer Effekt: Einige Jobs fallen weg, während neue entstehen – insgesamt jedoch mit einem kleinen Minus.

Besonders betroffen sind repetitive Bürotätigkeiten, während Berufe mit hoher sozialer, kreativer oder fachlicher Kompetenz (z. B. Bildung, Medizin, Recht) eher profitieren. Wichtig: Hohe KI-Nutzung bedeutet nicht automatisch Jobverlust – oft entstehen neue, ergänzende Rollen.

Auffällig ist die ungleiche Verteilung: Vor allem junge und weniger erfahrene Arbeitskräfte stehen unter Druck, da ihre Tätigkeiten leichter automatisierbar sind. Das kann langfristige Einkommensnachteile verstärken.

Insgesamt zeigt sich: KI zerstört nicht massenhaft Jobs, sondern verändert den Arbeitsmarkt strukturell. Aufgaben wandeln sich, Anforderungen steigen, und hybride Tätigkeiten entstehen.
Schlüssel zum Erfolg bleibt Weiterbildung. Ob KI am Ende Wohlstand schafft oder Ungleichheit verstärkt, hängt davon ab, wie gut sich Arbeitskräfte und Institutionen anpassen.

25/04/2026

Vom "Hallo KI" zum Profi-Prompt: So holst du das Maximum aus ChatGPT & Co.!

Hast du dich auch schon gewundert, warum manche KI-Ergebnisse perfekt sind und andere völlig am Ziel vorbeischießen? Der Schlüssel liegt im Prompting.

Die Zeiten einfacher Fragen sind vorbei. Wer heute wirklich gute Ergebnisse will, nutzt eine einfache Formel. Hier ist das „Geheimrezept“ für deine tägliche Arbeit mit der KI:

1️⃣ Die Basis-Formel (Das Fundament)
Ein guter Prompt braucht immer drei Dinge:

Rolle: Sag der KI, wer sie sein soll (z. B. „Du bist ein erfahrener Social-Media-Manager“).

Thema: Was genau soll erstellt werden? (z. B. „Ein Post über vegane Burger“).

Zielgruppe: Für wen schreibst du? (z. B. „Humorvolle Studierende“).

2️⃣ Der Pro-Check (Für perfekte Ergebnisse)
Willst du keine Standard-Antworten? Dann füge diese drei Bausteine hinzu:

Kontext: Warum brauchen wir das?

Format: Tabelle, Aufzählung oder maximal 200 Wörter?

Einschränkungen (Constraints): Was soll die KI vermeiden? (z. B. „Keine Floskeln wie 'Im digitalen Zeitalter'“).

3️⃣ Die Geheimwaffen der Experten
Few-Shot-Prompting: Gib der KI 1–2 Beispiele deines Stils. Sie lernt durch Muster sofort, was du willst.

Chain-of-Thought: Nutze den magischen Satz „Denke Schritt für Schritt“. Das zwingt die KI zu logischem Denken und verhindert Flüchtigkeitsfehler bei komplexen Aufgaben.

4️⃣ Das nächste Level: KI-Agenten
Anstatt jeden Tag den gleichen langen Text zu tippen, nutzen Profis jetzt Custom GPTs oder Gems. Du hinterlegst deine Regeln einmalig fest im Hintergrund. Danach reicht ein kurzes Stichwort („Kunde ist sauer wegen Lieferverzögerung“) und die KI liefert sofort die perfekte Antwort in deinem Stil.

Fazit: Wer die KI wie einen qualifizierten Mitarbeiter führt statt wie eine Suchmaschine, spart massiv Zeit und bekommt Ergebnisse, die wirklich begeistern.

KI-Tools im Alltag: Warum „alles können“ oft nicht gut genug ist!Der Markt für KI-Werkzeuge ist explodiert. Heute kann g...
15/04/2026

KI-Tools im Alltag: Warum „alles können“ oft nicht gut genug ist!

Der Markt für KI-Werkzeuge ist explodiert. Heute kann gefühlt jedes Tool alles: Texte schreiben, Daten analysieren, E-Mails beantworten oder Präsentationen bauen.

Das Problem: Diese Alleskönner liefern oft nur durchschnittliche Ergebnisse.

Die Zeit der generischen KI-Versprechen ist vorbei. Wer in der Informationswissenschaft arbeitet, weiss: Die Qualität des Outputs steht und fällt mit der Wahl des richtigen Werkzeugs. Während grosse Plattformen alles können wollen, liefern spezialisierte Tools oft die präziseren und valideren Ergebnisse. Ein einziges Tool reicht selten aus. Die Kunst liegt im „Tool-Stacking“: Ein Werkzeug für die Quellen, eines für die Struktur und eines für das Polishing.

Ich habe hier eine kleine Übersicht erstellt, die Tools für eine klar definierte Aufgabe zeigt.

14/04/2026

KI-Recherche auf Profi-Niveau: Warum der Workflow wichtiger ist als das Modell!

Hand aufs Herz: Ein einfacher Prompt reicht heute nicht mehr aus, um wirklich tiefgreifende Ergebnisse zu erzielen. Im Jahr 2026 entscheidet nicht mehr nur die KI, sondern vor allem dein System, wie gut die Analyse am Ende ist.

Hier ist der 3-Stufen-Plan für alle, die das Maximum aus Deep Research, agentischen Architekturen und riesigen Kontextfenstern herausholen wollen:

Schritt 1: Context Engineering statt "nur" Prompting

Vergiss einfache Fragen. Profis nutzen Context Engineering. Es geht darum, das Kontextfenster gezielt mit Instruktionen, Hintergrund und klaren Grenzen (Constraints) zu füttern.

Pro-Tipp: Fordere die KI explizit zu Gegenargumenten auf ("Steelmanning") und verlange ein Konfidenzniveau (hoch/mittel/niedrig) für jede Aussage. Das reduziert Halluzinationen massiv!

Schritt 2: Der richtige Tool-Mix

Es gibt nicht "das eine" beste Tool. Die Gewinner kombinieren die Stärken verschiedener Anbieter:

Perplexity: Ideal für die schnelle Suche und Faktenprüfung mit Quellen.

Claude (Anthropic): Der König der Analyse und Synthese (verarbeitet hunderte Quellen gleichzeitig).

Consensus / Elicit: Unverzichtbar für wissenschaftlich fundierte Fakten aus Millionen von Fachartikeln.

NotebookLM: Perfekt, um ausschliesslich deine eigenen Primärquellen ohne "KI-Gequatsche" zu analysieren.

Schritt 3: Vertrauen ist gut, Check ist besser

Auch im Jahr 2026 liegt die Fehlerrate bei komplexen Dokumenten noch bei ca. 3 %. Ein Profi-Workflow beinhaltet daher immer:

Laterales Lesen: Jede kritische Info durch mindestens zwei unabhängige Quellen absichern.

Kreuzprüfung: Lass verschiedene Modelle (z. B. GPT und Claude) dieselbe These prüfen. KI-Systeme halluzinieren selten auf die gleiche Weise.

Das Fazit: Der Flaschenhals der KI-Recherche ist nicht mehr das Sammeln von Ergebnissen – es ist das Stellen der richtigen Fragen und das menschliche Urteilsvermögen. KI macht gute Ergebnisse leicht erreichbar, aber herausragende Arbeit bleibt Handarbeit.

05/02/2026

ChatGPT-Boom: Privatnutzung überholt den Job!

Das KI-Unternehmen Open AI hat erstmals offengelegt, wofür der Chatbot eingesetzt wird. Wahnsinn, wie schnell das ging: In weniger als drei Jahren hat ChatGPT die Welt erobert. Mit über 700 Millionen wöchentlichen Nutzern und 2,5 Milliarden Nachrichten pro Tag ist die KI endgültig im Alltag angekommen.

Aber hättet ihr das gedacht? Die Nutzung im Privatbereich wächst viel schneller als im Job! Mittlerweile sind 73 % aller Anfragen privater Natur.

Was machen die Leute eigentlich mit der KI? Drei Bereiche dominieren fast 80 % der Gespräche:
- Praktische Anleitung: „Wie mache ich...?“ – vom Kochrezept bis zum Heimwerker-Tipp.
-Informationssuche: ChatGPT wird immer mehr zur Suchmaschine.
-Schreiben & Optimieren: Vor allem das Verbessern bestehender Texte (Stil, Struktur, Übersetzung) ist der Renner.

Interessante Fakten aus der neuesten Analyse:
- Lernhilfe: Etwa jede zehnte Nachricht dient dem Lernen – die KI wird zum persönlichen Tutor.
- Frauenpower & Jugend: Die anfängliche Männerdominanz ist weg, die Nutzerzahlen zwischen den Geschlechtern sind ausgeglichen. Fast die Hälfte der User ist unter 26 Jahre alt.
- Job-Turbo: Im Büro wird die KI vor allem zum „Machen“ genutzt (E-Mails, Tabellen, Protokolle), aber die höchste Zufriedenheit gibt es, wenn man sie als Entscheidungshilfe nutzt.

Mein Fazit: ChatGPT ist längst kein reines Nerd-Tool mehr, sondern ein digitaler Berater für alle Lebenslagen. Es geht weniger darum, Arbeit komplett zu ersetzen, sondern kognitive Engpässe zu lösen und schneller bessere Entscheidungen zu treffen.

Wie nutzt ihr ChatGPT am meisten? Eher als privaten Ratgeber oder als Turbo im Büro? Schreibt es mir in die Kommentare!

19/01/2026

Ein paar Tips für gute Prompts!

Gute KI-Ergebnisse entstehen nicht zufällig, sondern durch klare Prompts. Entscheidend sind:
- ein präzises Ziel,
- sauberer Kontext und
- ein klar definiertes Ausgabeformat.
Ebenso wichtig sind feste Regeln (was erlaubt ist – und was nicht), Beispiele für das gewünschte Ergebnis und eine klare Rollen- bzw. Perspektivvorgabe.

Komplexe Aufgaben sollte man in Schritte zerlegen, Qualitätskriterien vorgeben und Rückfragen ausdrücklich erlauben. Varianten testen, eine Selbstprüfung einbauen und erfolgreiche Prompts wie kleine Produkte weiterentwickeln, steigert die Qualität zusätzlich.

Kurz gesagt: Je klarer, strukturierter und überprüfbarer der Prompt, desto besser das Ergebnis.

09/01/2026

Dein Posteingang denkt mit: Google setzt auf KI-Agenten im Workspace

Google treibt den Einsatz von Künstlicher Intelligenz massiv voran und baut seinen Workspace (u. a. Gmail, Drive, Kalender, Tasks) um sogenannte KI-Agenten und Assistenten aus. Diese sollen den Büroalltag automatisieren und erleichtern – ganz ohne Programmierkenntnisse, allerdings nur mit einem kostenpflichtigen Workspace-Konto.

In Gmail gibt es dafür einen neuen Bereich („Studio“), in dem sich Agenten einrichten lassen. Sie können zum Beispiel eingehende Rechnungen automatisch in Google Drive ablegen, Beträge in Tabellen eintragen oder Freigabe-Anfragen verschicken. Andere Agenten markieren wichtige Mails, informieren per Chat oder erstellen tägliche Zusammenfassungen ungelesener Nachrichten. Die KI sortiert dabei nach Dringlichkeit, hebt Terminänderungen hervor und fasst häufige Themen zusammen. Der Produktivitätsgewinn ist eher moderat, spart bei vielen Mails aber Zeit.

Ein weiterer Agent formuliert Antwortentwürfe auf E-Mails, etwa auf Basis interner Dokumente oder FAQs. Diese Entwürfe können nach kurzer Prüfung direkt versendet werden. Die Agenten funktionieren nicht nur mit Mails: Auch Google Drive-Ordner lassen sich überwachen, Aufgabenlisten automatisch pflegen oder vor Meetings relevante Unterlagen und frühere Protokolle zusammenstellen. Anbindungen an externe Dienste wie Jira, Asana, Salesforce oder Mailchimp sind ebenfalls vorgesehen.
Spannend sind auch News-Agenten, die täglich Nachrichten aus aller Welt zusammenstellen – inklusive Quellenlinks, regionaler Filter und sogar Emojis. Allerdings zeigt sich hier, dass KI nicht immer perfekt priorisiert: Manchmal werden ältere Ereignisse als aktuell dargestellt.

Weitere Anwendungsbeispiele: Ein Agent überwacht einen Produktordner und erstellt automatisch Social-Media-Posts für LinkedIn oder Instagram samt Einträgen im Content-Kalender. Google Drive wird ebenfalls „intelligenter“: Ordner lassen sich per KI befragen, PDFs werden automatisch zusammengefasst und Inhalte strukturiert dargestellt.

Parallel baut Google KI auch in Google Maps ein. Statt nur Orte anzuzeigen, beantwortet Maps nun komplexe Fragen wie „Aktivitäten für einen regnerischen Tag mit Kindern“ oder Infos zu vegetarischem Essen – Maps entwickelt sich damit zur intelligenten Suche für die reale Welt.

Im Vergleich zu externen Automatisierungsdiensten wie Zapier, Make oder n8n punktet Google mit einfacher Einrichtung, da viele Schnittstellen bereits integriert sind. Während Google hier Tempo macht, stagniert die Entwicklung neuer Agenten bei ChatGPT etwas. Dort gibt es zwar weiterhin „GPTs“ und einen Agentenmodus, der selbstständig im Web recherchiert, dieser ist aber wegen des hohen Rechenaufwands stark limitiert.

Unterm Strich zeigt sich: KI-Agenten werden alltagstauglicher, übernehmen Routineaufgaben und verlagern Arbeit zunehmend vom klassischen Interface in den Chat. Ganz fehlerfrei ist das alles noch nicht – aber die Richtung ist klar.

Adresse

Pulvermühlestrasse 57
Chur
7004

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Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
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