13/12/2015
Das Beispiel zeigt sehr schön, was wir in der Vorlesung jüngst besprochen haben:
Wirklichkeit 1 bzw. W1: Wie ist eine Situation? Was stimmt?
Wirklichkeit 2 bzw. W2: Was wird in einem Medienbeitrag gesagt?
Wirklichkeit 3 bzw. W3: Was glauben die Leute über diesen Sachverhalt? (Die meisten erfahren nicht direkt, was geschieht, sondern erfahren über die Medien davon…)
Kommentar von Markus Hausammann (W1):
"Boulevardjournalismus!!!
Was stimmt:
1. Ich bin Mitglied des bürgerlichen Komitees gegen die zweite Gotthardröhre. Ausschlaggebend sind finanzpolitische Gründe.
2. Nach dem ich am 27. Oktober erfahren habe, dass die SVP den Kampagnenlead hat, habe ich beschlossen, mich nicht aktiv im Abstimmungskampf zu engagieren.
Was nicht stimmt:
1. Dass ich deswegen beim Fraktionspräsident antreten musste.
2. Dass ich unter Druck verzichte (der würde eher Gegendruck erzeugen) „smile“-Emoticon"
Boulevardjournalismus!!!
Was stimmt:
1. Ich bin Mitglied des bürgerlichen Komitees gegen die zweite Gotthardröhre. Ausschlaggebend sind finanzpolitische Gründe.
2. Nach dem ich am 27. Oktober erfahren habe, dass die SVP den Kampagnenlead hat, habe ich beschlossen, mich nicht aktiv im Abstimmungskampf zu engagieren.
Was nicht stimmt:
1. Dass ich deswegen beim Fraktionspräsident antreten musste.
2. Dass ich unter Druck verzichte (der würde eher Gegendruck erzeugen) :-)