19/07/2022
*** MOK-Praxisprojekt mit der ZHdK Zürcher Hochschule der Künste ***
Im Praxisprojekt "Kreation als Wertschöpfung: Strategien in den Creative Economies erforschen" haben sich die Studierenden gefragt, wie Strategieentwicklung möglich bleibt in einer volatilen, unvorhersehbaren Umwelt, welche Organisationen heute stets vor neue, unvorhersehbare Herausforderungen und Chancen stellt? Der Kontext der Creative Economies bietet extreme Cases für die Untersuchung dieser Frage. Die Wertschöpfung vieler Organisationen der Creative Economies ist äusserst dynamisch und entwickelt sich mit jedem singulären Projekt weiter. Dies erlaubt den Organisationen, kreativ auf die Volatilität ihres Umfeldes zu reagieren, und den Umgang mit Unsicherheiten zu üben.
Für die Strategie-Entwicklung in diesem Kontext bedeutet dies jedoch, dass die strategische Weiterentwicklung der Wertschöpfung meistens nicht in langen prospektiven Planungsintervallen stattfinden kann. Gerade die häufige Abwesenheit eines formalen Strategieinhalts schärft den Blick auf die tatsächlich beobachtbare Wirkung von Strategien in Organisationen. Wie Strategie-Entwicklung in diesem dynamischen Kontext stattfindet, haben MOK-Studierende in einem einzigartigen Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Zurich Center for Creative Economies (ZCCE) an der ZHdK untersucht. Mit den Praxispartnern Ubisoft Blue Byte, Rote Fabrik, Baubüro in situ AG und right. based on science haben sie implizite und explizite Strategieprozesse erkannt, analysiert und gemeinsam mit den Organisationen reflektiert.
Ein grosses Dankeschön an die Praxispartner, an das Zurich Center for Creative Economies mit Christoph Weckerle, an unseren Dozierenden Simon Grand und die MOK-Studierenden für die spannenden Diskussionen und Beträge an die Strategieforschung im Kontext der Creative Economies.