Populäre Kulturen UZH

Populäre Kulturen UZH Bachelor Populäre Kulturen & Master Empirische Kulturwissenschaft

📣Friedrich von Bose wird neuer Direktor des Museums der Kulturen BaselAm 1. November 2025 tritt Friedrich von Bose die N...
01/04/2025

📣Friedrich von Bose wird neuer Direktor des Museums der Kulturen Basel

Am 1. November 2025 tritt Friedrich von Bose die Nachfolge von Anna Schmid als neuer Direktor des Museums der Kulturen Basel an.
Der Kulturanthropologe ist derzeit am ISEK – Populäre Kulturen tätig und arbeitet hier in Forschung und Lehre zur Geschichte und Theorie des Ausstellens, zu kultureller Teilhabe, Digitalisierung und Museumsethik.
Für die neue Position in Basel bringt Friedrich von Bose reichhaltige Erfahrung aus seinen vorherigen Positionen mit, so zuletzt als Leiter Forschung und Ausstellungen an den drei ethnologischen Museen: der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Leipzig, Dresden und Herrnhut. Er verfügt über breite internationale Netzwerke und bringt auch als Mitglied der Jury des European Museum of the Year Award (EMYA) wertvolle internationale Perspektiven mit.

➡️ Die Bestellung Friedrich von Boses als Direktor des grössten ethnologischen Museums der Schweiz ist eine Auszeichnung für die Museumsexpertise des ISEK und erschliesst neue Möglichkeiten der Kooperation. Der Schwerpunkt wird im Bereich der Populären Kulturen/Empirischen Kulturwissenschaft auch nach seinem Weggang in Forschung, Lehre und Third Mission weiter entwickelt werden. Zudem ist mit der Bestellung von Alice Hertzog zur Direktorin des Völkerkundemuseum das ISEK ein fächerübergfreifendes Zentrum einer kulturwissenschaftlich-anthropologisch ausgerichteten kritischen Museologie.

Wir vom ISEK gratulieren ihm herzlich zu seiner neuen Position und wünschen für die neue Herausforderung alles Gute. Wir werden ihn vermissen und freuen uns auf weiteren Austausch und spannende gemeinsame Projekte.

Weitere Informationen:

Ende Oktober geht Anna Schmid in Pension. Auf sie folgt der 47-jährige gebürtige Stuttgarter, der Basel aber bestens kennt.

27/09/2024

Zwei Semester lang haben sich Masterstudierende der EKW unter Leitung von Prof. Dr. Silvy Chakkalakal mit der Debatte um ‹Neue Öffentlichkeiten› auf dem Wissenschafts- und Kunstfeld sowie in der Kulturarbeit beschäftigt. Theoretisch-konzeptuell und ethnographisch-kulturanalytisch verfolgten die Studierenden dabei die Frage, was Öffentlichkeiten eigentlich sind, wie sie sich konstituieren, wie sie adressiert werden und wie Menschen in und durch sie politisch handeln. In sechs Arbeitsgruppen zu den Themen urbane Zukünfte, Geschlecht und Rockmusik, kuratierte Schweizer Landschaft, politisches Handeln und Kulturinstitutionen, Un/Sichtbarkeit und Geschlecht sowie sensible Sammlungen entwickelten die Studierenden Einzelforschungen. Innerhalb der kleinen Forschungsteams entstanden multimodale Arbeiten in der Gestalt von Podcasts, ethnographischen Filmen, Fotoethnografien und Naturpfaden. Die Untersuchungen wurden auf einer vom Seminar gestalteten Website gesammelt und während der Veranstaltung vom 25. September der Institutsöffentlichkeit präsentiert. Anschliessend gab es eine ausgelassene Semesteranfang-Party, die den Abend abrundete.
Herzlichen Glückwunsch an Silvy Chakkalakal und den beteiligten Masterstudierenden, die dieses tolle und spannende Projekt erfolgreich zu Stande gebracht haben!🎉
Die Website ist ab sofort unter www.new-publics.ch aufrufbar.

Warum wollen sich so viele nach Nachrichten über Krieg und Krisen noch Mord und Totschlag anschauen und woher kommt die ...
20/02/2024

Warum wollen sich so viele nach Nachrichten über Krieg und Krisen noch Mord und Totschlag anschauen und woher kommt die Liebe zum Krimi? Während der Tatort vorrangig von einem älteren Publikum geschaut wird, stehen Jüngere eher auf das Genre ‹True Crime› – also Podcasts, Serien, Filme und Bücher, die von wahren Verbrechen erzählen. Es wird gar von einem Hype gesprochen. Täter:innenschaft und das Bedürfnis nach Gerechtigkeit: Dr. Christine Hämmerling erklärt in diesem Beitrag, was True-Crime-Formate so reizvoll macht.⁠

Psychologie von Täter_innenschaft, Bedürfnis nach Gerechtigkeit: Forscherin Christine Hämmerling erklärt, was True-Crime-Formate so reizvoll macht.

Die Diskussion um rassistische Sprache in Klassikern wird hitzig geführt, vor allem wenn es um Kinderbücher geht. Doch w...
19/02/2024

Die Diskussion um rassistische Sprache in Klassikern wird hitzig geführt, vor allem wenn es um Kinderbücher geht. Doch wie soll der Kulturbetrieb beweglicher werden und endlich die Perspektiven derjenigen wertschätzen, die von rassistischer Sprache diskriminiert und ausgeschlossen werden?⁠⁠
Kinderbuchklassiker postkolonial lesen, oder: Warum Literatur(vermittlung) und Lektüre immer schon politisch sind.

Die Diskussion um rassistische Sprache in Klassikern wird hitzig geführt, vor allem wenn es um Kinderbücher geht. Doch der Kulturbetrieb muss beweglicher werden und endlich die Perspektiven derjenigen wertschätzen, die von rassistischer Sprache diskriminiert und ausgeschlossen werden.

Billie ist 14, lebt mit der Mutter in einer Hochhaussiedlung und weiss nicht, wer ihr Vater ist. Die Suche nach ihm entp...
15/02/2024

Billie ist 14, lebt mit der Mutter in einer Hochhaussiedlung und weiss nicht, wer ihr Vater ist. Die Suche nach ihm entpuppt sich als Reise zu sich selbst. ⁠⁠
Elena Fischers Coming-of-Age-Geschichte Paradise Garden sei ebenso herzzerreissend wie herzerwärmend. Die Figur Billie erzählt durch ihre Augen von den prekären Verhältnissen, in denen sie im Duo mit ihrer Mutter lebt, von ihrem Traum, Bücher zu schreiben – und vom unbekannten Vater. Er ist für die Jugendliche ein belastendes Mysterium. ⁠

Billie ist 14, lebt mit der Mutter in einer Hochhaussiedlung und weiss nicht, wer ihr Vater ist. Die Suche nach ihm entpuppt sich als Reise nach sich selbst. Elena Fischers Coming-of-Age-Geschichte «Paradise Garden» sei ebenso herzzerreissend wie herzerwärmend, findet Host Felix Münger.

🌹 Rechtzeitig zum Valentinstag: BücherLiebe. Romantische Lektüren im digitalen Zeitalter.⁠⁠Lesen sei dank Social Media w...
14/02/2024

🌹 Rechtzeitig zum Valentinstag: BücherLiebe. Romantische Lektüren im digitalen Zeitalter.⁠⁠
Lesen sei dank Social Media wieder zum Lifestyle geworden, und Liebesromane stürmen unter dem Label New Adult die Bestsellerlisten. Was hat es mit dieser plötzlichen Bücherliebe auf sich? Wie viel Feminismus, wie viel Kitsch und wie viel Ironie transportiert diese Welle? Und – ist das Phänomen wirklich so neu? Christine Lötscher auf Geschichte der Gegenwart

Lesen sei dank Social Media wieder zum Lifestyle geworden, und Liebesromane stürmen unter dem Label New Adult die Beststellerlisten. Was hat es mit dieser plötzlichen Bücherliebe auf sich? Wie viel Feminismus, wie viel Kitsch und wie viel Ironie transportiert diese Welle? Und – ist das Phänome...

Seid ihr auch dabei? Eine tolle Gelegenheit zum Netzwerken!
14/02/2024

Seid ihr auch dabei? Eine tolle Gelegenheit zum Netzwerken!

Jugend und ihre Frisuren sind schon immer ein Reibungspunkt zwischen Generationen gewesen. Aktuell geht es um den ‹Edgar...
12/02/2024

Jugend und ihre Frisuren sind schon immer ein Reibungspunkt zwischen Generationen gewesen. Aktuell geht es um den ‹Edgar Cut›, eine moderne Variante des Topfschnitts. Dieser Trend hat nicht nur die Medien, sondern auch die Gemüter erhitzt. Ältere Generationen beschimpfen den Trend, vergleichbar mit früheren Moden wie dem Vokuhila. ⁠⁠
Der Schweizer Friseur Cheyne Lewin Hofer hat diesen Schnitt zum Internet-Hit gemacht. Seine Clips auf Plattformen wie TikTok werden millionenfach angesehen, und es gibt sogar Berichte über deutsche Fans, die extra nach Zuchwil (Solothurn) reisen, um sich diesen besonderen Haarschnitt verpassen zu lassen.⁠

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mode“. Lesen Sie jetzt „Edgar Cut und Co: Haarspaltereien um Frisuren“.

Das wegweisende Projekt ‹Nachhaltige Baukultur in der Schweiz – von 1940 bis in die Gegenwart› der Universität Bern widm...
08/02/2024

Das wegweisende Projekt ‹Nachhaltige Baukultur in der Schweiz – von 1940 bis in die Gegenwart› der Universität Bern widmet sich der Erforschung der sozio-kulturellen Dimension auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft und Baukultur. ⁠⁠
Es setzt sich zum Ziel, innovative Formate zu entwickeln, die den Wissenstransfer zwischen verschiedenen Akteursgruppen fördern und den aktuellen Transformationsprozess unterstützen.⁠⁠
Dr. Lara Gruhn trägt mit ihrem Beitrag ‹Konsum und Baukultur› zu diesem multidisziplinären Ansatz bei.⁠

Nachhaltige Baukultur in der Schweiz

07/02/2024

CALL FOR PAPERS
Metadaten | Metainformationen
Populäre Musik und ihre Metamorphosen – 6. IASPM D-A-CH-Konferenz
7.-9. November 2024

Im Zentrum der Konferenz stehen nicht nur die im Call angesprochenen Metadaten und Metatags in digitalen Systemen, sondern auch andere Metainformationen populärer Musik.

Beiträge von Wissenschaftler:innen, Künstler:innen, Journalist:innen und Praktiker:innen zum Tagungsthema sind willkommen und gleichermassen werden thematisch wie auch formal freie Einreichungen begrüsst, die sich mit relevanten Fragestellungen zu populären Musikkulturen auseinandersetzen. Letztere finden im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten der Konferenz Berücksichtigung.

Eingabefrist: 15. Februar 2024

Close-Up Eine Schweizer Filmgeschichte Landesmuseum Zürich, noch bis zum 21. April 2024  Die älteste noch existierende F...
07/02/2024

Close-Up
Eine Schweizer Filmgeschichte
Landesmuseum Zürich, noch bis zum 21. April 2024

Die älteste noch existierende Filmgesellschaft der Schweiz, die Praesens-Film AG, feiert 2024 ihr 100-jähriges Jubiläum. Sie hat eine bewegte Vergangenheit, die bis nach Hollywood reicht. Vom jüdischen Einwanderer Lazar Wechsler gegründet, erzielte sie ihre grössten Erfolge von den 1930er- bis Mitte der 1950er-Jahre und produzierte einige der wichtigsten Klassiker des Schweizer Films. Füsilier Wipf, Gilberte de Courgenay und Heidi stammen ebenso aus der Praesens-Produktionsschmiede wie die international ausgezeichneten Filme Marie-Louise und Die letzte Chance.

Die Ausstellung richtet das Scheinwerferlicht auf die Menschen, die vor und hinter der Kamera Schweizer Filmgeschichte geschrieben haben. Sie erzählt Anekdoten rund um die Herstellung der Filme und zeigt, wie sehr die Kinoleinwand ein Spiegel von Zeit, Politik und Gesellschaft war: vom Aufbruch der Filmindustrie mit den frühen Werbe- und Auftragsproduktionen über die erfolgreichen Spielfilme der Kriegsjahre, die von Geistiger Landesverteidigung und humanitärer Tradition geprägt waren, bis hin zum Heimatidyll der Nachkriegszeit.

Diese Ausstellung wurde durch unsere Alumna Rahel Grunder, MA kuratiert. Sie veranstaltet darüber hinaus unsere zweijährlich stattfindende Summer School Ethnografischer Film, welche dieses Jahr wieder unseren Studierenden offensteht.

https://www.landesmuseum.ch/closeup

Ausstellung im Landesmuseum Zürich zum 100-jährigen Jubiläum der Praesens-Film AG. Die älteste noch existierende Filmgesellschaft der Schweiz hat eine bewegte Vergangenheit, die bis nach Hollywood reicht.

Was heisst es, im Bereich Populäre Kulturen zu forschen? Am Beispiel von Harry Potter nahmen Kinder am Zukunftstag eine ...
20/11/2023

Was heisst es, im Bereich Populäre Kulturen zu forschen? Am Beispiel von Harry Potter nahmen Kinder am Zukunftstag eine kulturwissenschaftliche Perspektive ein und entwickelten Fragen an die Harry Potter-Medien und deren Fans. Was macht Harry Potter so besonders? Welche populären Medien gibt es im Zusammenhang mit Harry Potter? Wo finden wir Harry Potter im Alltag? Welche Rolle spielt Harry Potter im Leben der Menschen?
Der Nachmittag füllte sich mit spannenden Diskussionen, kleinen Forschungsprojekten und interessanten Interviews.

Adresse

Affolternstrasse 56
Zürich
8050

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