ISP Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie

ISP Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von ISP Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie, Hochschule und Universität, Grossmünsterplatz 6, Zürich.

Das Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie isp bildet seit vielen Jahren Personen aus und hilft ihnen beim Vermitteln von Sexualität und den Umgang damit.

ErotisierungWarum erregt dich, was dich erregt? 🔥Die Antwort steckt in einem Konzept, das im Sexocorporel-Modell eine ze...
09/04/2026

Erotisierung
Warum erregt dich, was dich erregt? 🔥

Die Antwort steckt in einem Konzept, das im Sexocorporel-Modell eine zentrale Rolle spielt: Erotisierung – der Prozess, durch den Körper, Berührungen, Fantasien und Sinnesreize erotische Bedeutung bekommen.

Erotisierung ist kein Automatismus. Sie ist ein Lernprozess.

Das Modell beschreibt ihn in 7 Schichten – der sogenannten «Torte der Erotisierung»:

1. Wahrnehmung des eigenen Geschlechts als Teil von sich
2. Sexuelle Erregung durch Sinnesreize
3. Genitale Interaktion
4. Emotionale Bedeutung
5. Verbindung mit Lustgefühlen
6. Symbolisierung – erogene Bilder & Fantasien
7. Kodifizieren – verstehen und bewerten

Besonders grundlegend ist die genitale Erotisierung: das Erleben des eigenen Ge****ls als erregbar und sexuell aktiv. Erst von da aus kann der Körper des anderen Menschen erotische Bedeutung erhalten.

Die gute Nachricht: Re-Erotisierung ist möglich – in jedem Alter. Was nicht oder eingeschränkt erotisiert wurde, lässt sich durch neue Erfahrungen, Bewegung und Bedeutungsgebung verändern.

Mehr dazu am ISP – Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie
isp-zuerich.ch

SexualisierungSexualität ist nicht angeboren. Sie wird gelernt. 🌱Das klingt überraschend – ist aber ein zentrales Prinzi...
07/04/2026

Sexualisierung
Sexualität ist nicht angeboren. Sie wird gelernt. 🌱

Das klingt überraschend – ist aber ein zentrales Prinzip des Sexocorporel-Modells: Anders als bei vielen Tieren gibt es beim Menschen keinen angeborenen Kopulationsautomatismus. Sexualität entsteht durch Erfahrung, Wiederholung und Bedeutungsgebung – von Geburt an.

Dieser Prozess heisst Sexualisierung.

Er verläuft in Etappen:
- 0–2 Jahre – erster Erregungsreflex, Druck als Erregungsmodus
- 2–6 Jahre – Doktorspiele, erste symbolische sexuelle Spiele
- 7–11 Jahre – Strategien, Verführungsspiele, erweiterte Selbststimulation
- 12–15 Jahre – Pubertät, Initiationsspiele, erste Verliebtheit
- Ab 16 – Erfahrungen fördern oder begrenzen sexuelle Gesundheit

Wichtig: Sexualisierung beschreibt, wie sich Sexualität entwickelt – nicht, wen man begehrt. Sexuelle Orientierung ist ein eigenes Thema, das Sexocorporel bewusst nicht mit Sexualisierung gleichsetzt.

Und die wichtigste Botschaft: Sexuelle Entwicklung endet nicht mit der Pubertät. Was nicht gelernt wurde, kann nachgeholt werden. Was eingeschränkt gelernt wurde, kann erweitert werden.

Das ist die Grundlage der Sexocorporel-Therapie.
Mehr dazu am ISP – Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie
isp-zuerich.ch

05/02/2026

Zentrale Räume in Zürich zu vermieten.
Wir vermieten helle und vielseitig nutzbare Räume für Seminare, Workshops, Therapien und Kurse.
Sie sind flexibel nutzbar, modern ausgestattet und gut erreichbar.

Alle Informationen dazu findest du auf unserer Website:
https://isp-zuerich.ch/zentrale-raeume-zuerich/

09/12/2025

Warum ist es wichtig, dass Sexualität kein Tabuthema bleibt?
Daniela absolviert den Diplomlehrgang Sexualtherapie am ISP Zürich. Für sie ist Sexualität ein zentraler Teil des Menschseins und doch noch immer von Scham und Unsicherheit geprägt. Mit ihrer Ausbildung möchte sie dazu beitragen, dieses Stigma zu lösen und Menschen zu ermutigen, offener über Sexualität zu sprechen.

Besonders interessiert sie die Arbeit mit Paaren und die Frage, wie Aufklärung und Therapie Brücken zwischen Nähe, Kommunikation und Verständnis schaffen können. Ihr Ziel ist es, fundiertes Wissen zu erlangen, um Menschen kompetent und einfühlsam begleiten zu können in der Praxis, in der Bildung und im privaten Austausch.

Nach der ersten Intensivwoche zieht Daniela ein klares Fazit: Der Lehrgang ist gut strukturiert, praxisnah und vermittelt genau das Wissen, das sie für ihre zukünftige Arbeit braucht. Für sie steht fest Aufklärung ist ein Schlüssel zu Offenheit und Verbindung.

03/12/2025

Warum sollte Sexualität kein Tabuthema mehr sein? 🌞

Olivia, 29, aus dem Raum Biel, studiert im Diplomlehrgang Sexualtherapie am ISP Zürich. Als Mutter einer kleinen Tochter weiss sie, wie wichtig Aufklärung von klein auf ist nicht nur in der Schule, sondern in allen Lebensbereichen. Ihr Wunsch: dazu beitragen, dass Sexualität als natürlicher Teil des Menschseins verstanden wird.

Besonders interessiert sie der weibliche Körper und das Zusammenspiel zwischen Körper, Beziehung und Identität. Für Olivia ist Sexualität nichts, wofür man sich schämen sollte sondern etwas, das Verbindung, Vertrauen und Offenheit ermöglicht.

Nach ihrer ersten Intensivwoche zieht sie ein bewegendes Fazit: neue Eindrücke, vielfältige Persönlichkeiten, tiefgehende Gespräche. Die Ausbildung ist für sie eine Bereicherung fachlich wie persönlich.

24/11/2025

Wie verändert sich der Blick auf Sexualtherapie, wenn man mitten in der Ausbildung steht?

Amélie steht im fünften Semester des Diplomlehrgangs Sexualtherapie am ISP Zürich. Nach Jahren in der Pflege entdeckt sie, wie tief und bereichernd die Arbeit mit Paaren sein kann und dass Sexualtherapie weit über das Fachliche hinausgeht. Sie öffnet Räume, in denen Begegnung, Verständnis und Nähe entstehen dürfen.

Besonders prägend war für sie die letzte Intensivwoche ein Wiedersehen voller Verbundenheit. Solche Momente zeigen, dass Lernen am ISP Zürich nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Gemeinschaft schafft und persönliche Entwicklung ermöglicht.

Amélie blickt mit Freude auf den Abschluss zu: darauf, dass das Gelernte nun Teil ihres beruflichen Alltags wird. Ihr Weg steht exemplarisch für die Verbindung von Wissen, Reflexion und Menschlichkeit, die Sexualtherapie am ISP Zürich auszeichnet.

Wenn du mehr über die Ausbildung in Sexualtherapie erfahren möchtest und wissen willst, wie vielfältig dieser Weg sein kann, findest du alle Informationen auf unserer Website.

20/11/2025

Wie fühlt es sich an, kurz vor dem Abschluss der Ausbildung zur Sexualtherapeutin zu stehen? 🌸

Tiziana ist im dritten Jahr des Diplomlehrgangs Sexualtherapie am ISP Zürich und hat bereits ihre eigene Praxis in Bettlach eröffnet. In der Ausbildung erlebt sie, wie sich Theorie und Praxis zunehmend verbinden: Besonders die Themen rund um Paartherapie ergänzen für sie das bisher Gelernte wie ein fehlendes Puzzleteil.

Tief berührt hat sie die Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualgeschichte ein Prozess, der nicht nur Erkenntnisse, sondern auch Nähe und Verständnis schafft. Solche Erfahrungen zeigen, dass Sexualtherapie weit mehr ist als Methodenwissen: Sie ist ein Weg der Selbstreflexion und des Wachsens.

Für Tiziana bedeutet der Endspurt vor allem Freude auf das Vertiefen, den Austausch mit Dozierenden und das Bewusstsein, wie viel sie auf diesem Weg lernen durfte. Ihr Fazit: Der Diplomlehrgang bietet einen fundierten Einstieg in die therapeutische Arbeit und eröffnet die Möglichkeit, Menschen auf ihrem persönlichen Weg zu begleiten.

16/11/2025

Wie lernen wir, über Sexualität zu sprechen? 🌿

Bamba arbeitet als Sozialpädagoge in einer Tagessonderschule für verhaltensauffällige Jungen. Seine Erfahrung zeigt, wie präsent das Thema Sexualität schon früh ist und wie oft die Worte dafür fehlen. Mit dem Diplomlehrgang Sexualpädagogik am ISP Zürich möchte er genau das verändern: einen Raum schaffen, in dem Wissen, Haltung und Sprache zusammenfinden.

In der Ausbildung erlebt Bamba, wie vielfältig und tiefgreifend das Thema ist – von der kindlichen Entwicklung bis zum Erwachsensein. Besonders prägend sind für ihn die Momente, in denen er Parallelen zu seiner eigenen Geschichte entdeckt. Diese Aha-Erlebnisse zeigen, dass Sexualpädagogik immer auch Selbsterkenntnis bedeutet.

Er beschreibt den Lehrgang als intensiv, offen und spannend. Und er ist überzeugt: Über Sexualität zu sprechen heisst, Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten ehrlich, respektvoll und mit Neugier.

12/11/2025

Warum ist es wichtig, über Weiblichkeit und Sexualität offen zu sprechen? 🌸

Livia hat einen Hintergrund im Gesundheitswesen und arbeitet heute als Wassersportcoach auf dem Zürichsee. Nach ihrem Master in Biologie und ihrer Spezialisierung auf Frauengesundheit entschied sie sich für den Diplomlehrgang Sexualpädagogik am ISP Zürich um Tabus zu brechen und neue Sprachen für Körper, Lust und Gesundheit zu finden.

Besonders bewegt sie, wie eng Sexualität und Wohlbefinden miteinander verbunden sind. In der Ausbildung erlebt sie, dass Sexualität nicht nur biologisch erklärbar ist, sondern auch emotional, psychisch und sozial geformt wird. Diese Erkenntnis öffnet neue Perspektiven auf die eigene Geschichte und auf den Umgang mit anderen.

Livia interessiert sich besonders für die weibliche Sexualität von hormonellen Zyklen bis zur Sinnlichkeit. Sie möchte das Wissen, das oft fehlt, sichtbar machen und Gespräche anregen, die Mut und Verständnis fördern. Für sie ist Sexualität etwas Natürliches, das gelernt, geteilt und gelebt werden darf.

06/11/2025

Warum ist es wichtig, über Sexualität zu sprechen? 🌞

Selma Jauch ist Primarlehrerin in Luzern und studiert im Diplomlehrgang Sexualpädagogik am ISP Zürich. Ihre Motivation: Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu begleiten – mit Offenheit, Wissen und einer Sprache, die Verbindung schafft.

Schon in den ersten Wochen hat sie erlebt, wie wertvoll Räume sind, in denen über Sexualität natürlich und respektvoll gesprochen werden kann. Was in der Gesellschaft oft noch tabuisiert wird, wird hier zur Grundlage von Lernen, Verständnis und Prävention.

Für Selma ist Sexualpädagogik ein Weg, Wissen mit Haltung zu verbinden. Sie beschreibt den Lehrgang als „extrem interessant, vielfältig und direkt“. Themen wie Körper, Beziehung und Identität sind für sie nicht nur fachlich spannend, sondern auch zutiefst menschlich – und gehören zu einer ganzheitlichen Bildung.

Wenn du dich dafür interessierst, wie Sexualpädagogik an Schulen wirkt und wie du Menschen jeden Alters sicher begleiten kannst, findest du mehr Informationen auf unserer Website.

29/10/2025

Und hier noch das letzte Video der Reihe mit Laura:
Studieren am ISP Zürich bedeutet mehr als nur Fachwissen zu erwerben - es ist eine Reise der persönlichen und beruflichen Transformation. Unsere Studierenden schätzen besonders die praxisorientierte Ausbildung, die den Austausch in kleinen Gruppen und eine intensive Persönlichkeitsentwicklung fördert. Durch die enge Verbindung von Theorie und Praxis sowie die Anwendung des körperorientierten Modells Sexocorporel gewinnen sie ein tiefes Verständnis für die Vielfalt der Sexualität. Bereit für neue Perspektiven? Folge uns für weitere Einblicke und Informationen!

21/10/2025

Wir haben noch zwei Videos mit Laura zum Master Studium hier das erste der zwei:
In diesem Video erzählt Laura Burkhardt, wie ihr Masterstudium in Sexologie am ISP Zürich ihre berufliche Laufbahn massgeblich beeinflusst hat und teilt in diesem Video ihre Erfahrungen und Einblicke in die Welt der Sexualberatung und -pädagogik. Ihre Leidenschaft für das Thema und ihr Weg in die Selbstständigkeit sind inspirierend für alle, die sich für sexuelle Gesundheit und Aufklärung interessieren. Ihre Erfahrungen zeigen, wie vielseitig und bereichernd der Weg in die Sexologie sein kann. Bleib dran für weitere Einblicke und inspirierende Geschichten!

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Grossmünsterplatz 6
Zürich
8001

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