Goaix - historische Orte erforschen

Goaix - historische Orte erforschen Das gesellschaftswissenschaftliche Schülerlabor der RWTH Aachen am LuF Didaktik der Gesellschaftswiss im Rahmen von Virtual-Reality-Anwendungen.

Die zunehmende Diversität unserer Gesellschaft spiegelt sich auch in der Zusammensetzung der Schülerinnen und Schüler in den Klassenzimmern wider. Um Kulturen und Glaubensrichtungen verstehen zu lernen, besuchen Lernende im Rahmen des Schülerlabors historische, politische und religiöse Wirk-Orte, denn Dom und Rathaus erzählen genauso Geschichte(n) über die Menschen sowohl ihrer Zeit als auch der G

egenwart wie Moscheen, Synagogen, Kirchen und Tempel. Indem Kinder und Jugendliche nicht nur die Genese der verschiedenen Kulturen und Religionen, mit und in denen sie leben, kennenlernen, sondern auch mit ihren Vertretern in Dialog treten, wird ein tolerantes, offenes Miteinander im Bewusstsein der eigenen und der Geschichte anderer gefördert
In einem „Lehr-Lern-Labor“ werden Schüler*innen kompetenzorientiert mit gesellschaftswissenschaftlichen Arbeitstechniken vertraut gemacht (z.B. Archiv- und Quellenarbeit, fachspezifische Recherchetechniken usw.), um anhand von Zeitungsartikeln, Stadtplänen, Briefen und vielem mehr die Genese, Wirkungsgeschichte und gegenwärtige Bedeutung eines religiösen, historischen oder politischen Ortes in Aachen zu erschließen. Auf dieser Grundlage besuchen die Lernenden vor dem Hintergrund eigener konkreter Fragestellungen den erschlossenen ‚Wirk-Ort‘, um eigenständig ‚forschend‘ Antworten zu finden. Somit verknüpft sich hier problemorientierte Quellenarbeit mit forschend-entdeckendem und handlungsorientierten Lernen, um fachdidaktische Anforderungen wie Selbst- und Fremdverstehen, Multiperspektivität sowie kulturelle und religiöse Historizität für die Schüler*innen erlebbar zu machen. Als Element der Lehramtsausbildung an der RWTH Aachen ist es Kernelement des Projektes, Lehramtsstudierende in diese Arbeit mit Schulklassen einzubinden. Im Rahmen eines Seminars, das seit dem Sommersemester 2016 angeboten wird, erschließen Lehramtsstudierende das (fach)didaktische Potential außerschulischer Lernorte, um diesen für verschiedene Lerngruppen aufzubereiten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf der digitalen Aufbereitung des ‚Wirk-Ortes‘, z.B. Damit erhalten die Studierenden im Schutzraum des Projektes einen profunden Einblick in Lehr-Lern-Situationen, um sich hier einerseits selbst in der Lehrerrolle zu erproben und andererseits die Möglichkeiten und Herausforderungen eines zunehmend digitalisierten Schulalltags kennenzulernen. "Gemeinsam verschieden sein in einer digitalen Welt - Lehrerbildung an der RWTH Aachen (LeBiAC)" wird im Rahmen der gemeinsamen "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01JA1813 gefördert

Adresse

Theaterstraße 35-39
Aachen
52062

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

+492418027146

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Das gesellschaftswissenschaftliche Schülerlabor goAIX!

Die zunehmende Diversität unserer Gesellschaft spiegelt sich auch in der Zusammensetzung der Schülerinnen und Schüler in den Klassenzimmern wider. Um Kulturen und Glaubensrichtungen verstehen zu lernen, besuchen Lernende im Rahmen des Schülerlabors historische, politische und religiöse Wirk-Orte, denn Dom und Rathaus erzählen genauso Geschichte(n) über die Menschen sowohl ihrer Zeit als auch der Gegenwart wie Moscheen, Synagogen, Kirchen und Tempel. Indem Kinder und Jugendliche nicht nur die Genese der verschiedenen Kulturen und Religionen, mit und in denen sie leben, kennenlernen, sondern auch mit ihren Vertretern in Dialog treten, wird ein tolerantes, offenes Miteinander im Bewusstsein der eigenen und der Geschichte anderer gefördert

In einem „Lehr-Lern-Labor“ werden Schüler*innen kompetenzorientiert mit gesellschaftswissenschaftlichen Arbeitstechniken vertraut gemacht (z.B. Archiv- und Quellenarbeit, fachspezifische Recherchetechniken usw.), um anhand von Zeitungsartikeln, Stadtplänen, Briefen und vielem mehr die Genese, Wirkungsgeschichte und gegenwärtige Bedeutung eines religiösen, historischen oder politischen Ortes in Aachen zu erschließen. Auf dieser Grundlage besuchen die Lernenden vor dem Hintergrund eigener konkreter Fragestellungen den erschlossenen ‚Wirk-Ort‘, um eigenständig ‚forschend‘ Antworten zu finden. Somit verknüpft sich hier problemorientierte Quellenarbeit mit forschend-entdeckendem und handlungsorientierten Lernen, um fachdidaktische Anforderungen wie Selbst- und Fremdverstehen, Multiperspektivität sowie kulturelle und religiöse Historizität für die Schüler*innen erlebbar zu machen.

Als Element der Lehramtsausbildung an der RWTH Aachen ist es Kernelement des Projektes, Lehramtsstudierende in diese Arbeit mit Schulklassen einzubinden. Im Rahmen eines Seminars, das seit dem Sommersemester 2016 angeboten wird, erschließen Lehramtsstudierende das (fach)didaktische Potential außerschulischer Lernorte, um diesen für verschiedene Lerngruppen aufzubereiten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf der digitalen Aufbereitung des ‚Wirk-Ortes‘, z.B. im Rahmen von Virtual-Reality-Anwendungen. Damit erhalten die Studierenden im Schutzraum des Projektes einen profunden Einblick in Lehr-Lern-Situationen, um sich hier einerseits selbst in der Lehrerrolle zu erproben und andererseits die Möglichkeiten und Herausforderungen eines zunehmend digitalisierten Schulalltags kennenzulernen.