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Datenschutzerklärung: https://www.rwth-aachen.de/datenschutzerklaerung With 260 institutes in ten faculties, RWTH Aachen University is one of Europe’s leading institutions for science and research. Currently around 45,000 students are enrolled in over 100 academic programmes. Over 15,000 of them are international students hailing from 141 different countries.

31/08/2026

🩸 Lebensretter gesucht: Für unsere Region. Für unsere Patienten.
Eure Spende kommt direkt an – dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
In der Uniklinik kämpfen aktuell viele Patientinnen und Patienten auch gegen den Krebs. Onkologische Therapien sind oft nur möglich, weil Menschen wie DU Blut spenden. Ohne diese Unterstützung stehen wichtige Behandlungen still.
🎯 Wen wir suchen:
Wir freuen uns über alle Blutgruppen, aber unser Vorrat an Blutgruppe Null Negativ (0-) ist aktuell besonders kritisch. Da 0- im Notfall jedem geholfen werden kann, ist diese Gruppe unser „Universal-Joker“ – und leider oft Mangelware.
📍 Wo könnt ihr helfen?
Egal ob direkt aus der Stadt, der StädteRegion oder dem gesamten Dreiländereck: Kommt vorbei und werdet Teil unserer Gemeinschaft der Lebensretter.
• Wer: Jeder gesunde Erwachsene (bitte Ausweis mitbringen!).
• Warum: Weil eure Spende direkt den Patientinnen und Patienten unserer Region, der Uniklinik und umliegenden Krankenhäusern zugutekommt.
• Bonus: Ein kleiner Pieks für dich – ein ganzes Leben für jemand anderen.
🕒 Jetzt Termin vereinbaren oder einfach vorbeikommen!

Teilt diesen Beitrag! Vielleicht ist in eurem Freundeskreis genau der „Null Negativ“-Held dabei, den wir gerade so dringend brauchen.

DLR-Raumfahrtshow „Eine Zeitreise in die Zukunft“ 🚀Schulklassen und Familien mit Kindern können am 8. und 9. September 2...
31/08/2026

DLR-Raumfahrtshow „Eine Zeitreise in die Zukunft“ 🚀

Schulklassen und Familien mit Kindern können am 8. und 9. September 2026 an der RWTH die Raumfahrtshow „Eine Zeitreise in die Zukunft“ des DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) besuchen. Hier erleben Kinder der Klassenstufen 4 bis 6 eine Reise durch die Zeit und lernen Wissenschaft aus einer neuen Perspektive kennen. Mitmachaktionen, Experimente und Bilder aus dem Weltraum vermitteln in 90 Minuten kindgerecht Wissen. 🌌🔭 Im Fokus stehen dabei die Themen Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr.

„Es ist großartig zu sehen, wie begeistert die Schülerinnen und Schüler das Weltall entdecken. Uns ist es wichtig zu zeigen, wie moderne Forschung das Morgen gestaltet und den Kindern einen positiven Blick in die Zukunft zu ermöglichen“, so Dr. Pia Benmoussa, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am RWTH-Lehr- und Forschungsgebiet Didaktik der Physik und Technik und Ansprechpartnerin vom DLR_School_Lab Aachen. 😀

Die DLR-Raumfahrtshow macht Station in der Aula, Hauptgebäude der RWTH Aachen, Templergraben 55. Für Schulklassen gibt es jeweils Termine von 9 Uhr bis 10.30 Uhr sowie von 11.30 Uhr bis 13 Uhr. Am Dienstag, 8. September, können Familien zwischen 16.30 Uhr und 18.00 Uhr die DLR-Raumfahrtshow besuchen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung bis zum 6. September ist erforderlich.

Infos zur Raumfahrtshow ➡️ https://www.dlr.de/de/next/aktuelles/nachrichten/2025/dlr_raumfahrt_show-2025-26

Anmeldung ➡️ https://pretix.eu/yaez/DLR-Raumfahrt-Show-Aachen/

📸 DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“Die globalen Herausforderungen sin...
28/08/2026

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“

Die globalen Herausforderungen sind zu komplex, um sich ihnen allein zu stellen. Erfolgsversprechender ist es, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen gemeinsam forschen. Dafür stehen die neun Profilbereiche der RWTH Aachen: Als Herzstück der interdisziplinären Forschungslandschaft vereinen sie wissenschaftliche Expertise über Fakultätsgrenzen hinweg. Der Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“ des Knowledge Hubs gibt Einblicke in die Arbeit der Profilbereiche.

Wie die Chemie für eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft neu gedacht werden muss, warum Biotechnologie, Materialwissenschaften und Produktionstechnik gemeinsam neue Wertschöpfung schaffen können und wie aus exzellenter Grundlagenforschung konkrete Anwendungen entstehen – darüber spricht Professor Ulrich Schwaneberg. Er ist Sprecher des Profilbereichs Molecular Science & Engineering (MSE), Inhaber des Lehrstuhls für Biotechnologie sowie Leiter des gleichnamigen Instituts sowie kommissarisches Mitglied des Direktoriums im Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik.

Zum Interview ➡ https://www.rwth-aachen.de/go/id/bsnxtd

🇬🇧 RWTH Knowledge Hub’s 2026 focus theme, “Building Tomorrow: RWTH’s Profile Areas Make an Impact”

Global challenges are too complex to tackle alone. We are much more likely to succeed if scientists from different disciplines conduct research together. This is what the nine research focus areas at RWTH Aachen University aim to do. As the heart of the interdisciplinary research landscape, they bring together scientific expertise from across faculty boundaries. The Knowledge Hub’s 2026 thematic focus “Building Tomorrow—How RWTH’s Profile Areas Make an Impact,” provides fascinating glimpses into the work of the Profile Areas.

Professor Ulrich Schwaneberg discusses how chemistry must be reinvented to achieve a climate-neutral circular economy, why biotechnology, materials science, and production engineering can work together to create new value, and how excellent basic research leads to specific applications. He is the spokesperson for the Molecular Science & Engineering (MSE) profile area, he holds the Chair of Biotechnology, he serves as director of the institute of the same name, and he’s also an acting member of the Executive Board at the Helmholtz Institute for Biomedical Engineering.

Read more ➡️ https://www.rwth-aachen.de/cms/root/wir/aktuell/pressemitteilungen/august-2026/~bsnxtd/die-molekularwissenschaft-von-morgen/?lidx=1

📸 Martin Braun

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“Die globalen Herausforderungen sin...
27/08/2026

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“

Die globalen Herausforderungen sind zu komplex, um sich ihnen allein zu stellen. Erfolgsversprechender ist es, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen gemeinsam forschen. Dafür stehen die neun Profilbereiche der RWTH: Als Herzstück der interdisziplinären Forschungslandschaft vereinen sie wissenschaftliche Expertise über Fakultätsgrenzen hinweg. Der Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“ des Knowledge Hubs gibt Einblicke in die Arbeit der Profilbereiche.

Wie das Bauen von morgen aussehen kann und wie sich dabei die Bedürfnisse der Menschen stärker in den Mittelpunkt rücken lassen, und warum die Bauwirtschaft vor einer grundlegenden Transformation steht – darüber spricht Professor Frank Lohrberg (📸 3. v. r.). Er ist Sprecher des Profilbereichs Built and Lived Environment (BLE), Inhaber des Lehrstuhls für Landschaftsarchitektur und Leiter des gleichnamigen Instituts sowie freier Landschaftsarchitekt (AKBW).

❓ Vermutlich gab es vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen eine Notwendigkeit, den Profilbereich „Built and Lived Environment (BLE)“ 2024 als neunten Profilbereich der RWTH einzurichten?

Professor Frank Lohrberg: Ich würde nicht von einer Notwendigkeit sprechen, sondern eher von einer Chance. Ein Profilbereich an der RWTH ist eine Chance für Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Fakultäten, sich zusammenzutun, weil sie merken, dass sie allein in ihrer disziplinären Forschung an Grenzen stoßen. Und der Profilbereich bietet eine Struktur, ein Format, wo man sich austauschen und kooperieren kann.

Die RWTH hat ihre klassischen Schwerpunkte im Bereich Technik, Maschinenbau, Medizintechnik, Elektrotechnik. Doch wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass bestimmte globale Herausforderungen wie Verstädterung, Klimawandel, demografischer Wandel jenseits dessen stattfinden. Viele an der RWTH haben dazu schon Forschung betrieben, aber sich noch nicht entsprechend vernetzen können. Der Profilbereich „Build and Lived Environment“ bietet diesen Forschenden Gelegenheit, gemeinsam über Anträge nachzudenken und sich an der Hochschule zu positionieren.

❓ Können Sie bitte ein Beispiel für die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Profilbereichs vorstellen?

Lohrberg: Hier ist das Graduiertenkolleg „MOSAIC: Akustisches Wohlbefinden im multi-domänen und kontextabhängigen Raumansatz“ interessant, weil es ein Projekt ist, das aus dem Profilbereich und den Beziehungen, die wir dort aufgebaut haben, entstanden ist und sich mit einem Feld befasst, was wir so vorher gar nicht im Blick hatten: Es geht um Akustik. Und das ist ein Paradebeispiel. Denn welcher Disziplin gehört die Akustik? Eigentlich in der Elektrotechnik verankert, spielt Akustik aber auch in der Architektur eine große Rolle – Thema Lärmschutz, ebenso im Städtebau, dann natürlich auch in der Medizin: Die Wirkung von Schall auf den Menschen wird dort sehr intensiv erforscht und ist auch relevant in der Anwendung von neuen Ideen für Gebäude, für Schallschutzelemente, also auf der Produktionsseite.

Bislang waren das alles einzelne disziplinäre Expertisen, und über MOSAIC, im Übrigen gefördert durch die HEAD-Genuit-Stiftung, haben wir es geschafft, nun ein Graduiertenkolleg aufzubauen, das vier Jahre lang interdisziplinär forscht. Untersucht wird unter anderem auch, wie es gelingen kann, den Schall nicht nur von den verschiedenen Entstehungsquellen, sondern auch von seiner Wirkung auf den Menschen her, also unser Thema „Lived“ Environment, zu erfassen und aus diesem Wissen heraus bessere technische Lösungen zu erzielen. Das ist gleichzeitig ein schönes Beispiel für die Einrichtung des Profilbereichs, weil es das sonst nicht gegeben hätte. Und es unterstreicht, wie wichtig es ist, an der Schnittstelle von „Built“ and „Lived“ Environment zusammenzuarbeiten. Denn ganz bewusst nennen wir den Profilbereich nicht nur „Built“ Environment, sondern „Built and Lived Environment“.

Es geht nicht nur um eine Produktion gebauter Umwelt, um neue Verfahren, um Systembau in Architektur oder neue Baustoffe, die wir erforschen und dem Markt zur Verfügung stellen. Sondern da ist auch die „Lived“ Environment-Komponente, und wir untersuchen, wie kommen die Menschen eigentlich in dieser gebauten Umwelt klar? Müssen wir alles baulich lösen, oder gibt es nicht auch andere Anpassungslösungen? Können wir nicht auch bestimmte Bedarfe, für die wir sonst gebaut haben, anderweitig substituieren? Und da hilft uns das Wissen aus der Ökonomie, der Techniksoziologie und der Umweltpsychologie sehr. Gerade da sehen wir viele unerforschte mögliche Lösungen.

Zum kompletten Interview ➡ https://www.rwth-aachen.de/go/id/bsntzb

🇬🇧 RWTH Knowledge Hub’s 2026 focus theme, “Building Tomorrow: RWTH’s Profile Areas Make an Impact”

Professor Frank Lohrberg ( 📸 third from the right) discusses what the future of construction might look like, how human needs can be placed at the center of the design process, and why the building sector is on the cusp of a major transformation. He serves as spokesperson for the Built and Lived Environment (BLE) Profile Area, leads the Chair of and Institute of Landscape Architecture, and maintains an active private practice as a landscape architect (AKBW).

❓ Given the backdrop of global challenges, was it necessary to establish the Built and Lived Environment (BLE) Profile Area as RWTH Aachen University’s ninth profile area in 2024?

💬 I wouldn’t necessarily call it a necessity—it was a unique opportunity. At RWTH, a profile area gives researchers space to come together once they hit the limits of working strictly within their own fields. It provides a structured framework for our campus community to exchange ideas and collaborate across traditional academic lines.

RWTH has historically focused on core strengths like technology, mechanical engineering, medical technology, and electrical engineering. In recent years, however, it’s become clear that global challenges—such as urbanization, climate change, and demographic shifts—reach far beyond those traditional discipline boundaries. While many RWTH researchers were already tackling these issues, they lacked a dedicated home to connect and collaborate. The Built and Lived Environment Profile Area gives these scholars the platform they need to join forces, pursue joint research proposals, and build a stronger collective presence across the University.

❓ Can you please give an example of interdisciplinary collaboration within the profile area?

💬 The graduate college MOSAIC (Acoustic Well-Being in a Multi-Domain and Context-Dependent Spatial Approach) is a great example, as it emerged directly from the profile area and the collaborative relationships we’ve built. MOSAIC explores the field of acoustics— a topic we hadn’t previously explored. Acoustics is a fascinating case: while it has roots in electrical engineering, it’s also critical in architecture (think noise protection), urban planning, and even medicine, where the effects of sound on people are studied intensively. Research in this area also informs innovative approaches to building design and soundproofing systems.

Previously, these areas of expertise existed in isolation, each within its own discipline. Thanks to MOSAIC, which is funded by the HEAD-Genuit Foundation, we’ve established a four-year graduate program/college dedicated to interdisciplinary research. Among other topics...

Read more ➡️ https://www.rwth-aachen.de/cms/root/wir/aktuell/pressemitteilungen/august-2026/~bsntzb/das-leben-und-bauen-von-morgen/?lidx=1

📸 Andreas Schmitter

Herzlichen Glückwunsch! 💯
26/08/2026

Herzlichen Glückwunsch! 💯

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“Die globalen Herausforderungen sin...
26/08/2026

Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“

Die globalen Herausforderungen sind zu komplex, um sich ihnen allein zu stellen. Erfolgsversprechender ist es, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen gemeinsam forschen. Dafür stehen die neun Profilbereiche der RWTH Aachen: Als Herzstück der interdisziplinären Forschungslandschaft vereinen sie wissenschaftliche Expertise über Fakultätsgrenzen hinweg. Der Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“ des Knowledge Hubs gibt Einblicke in die Arbeit der Profilbereiche.

Wie nachhaltige Energie- und Stoffversorgung gelingen kann, warum dafür interdisziplinäre Zusammenarbeit entscheidend ist und welche Rolle Innovationen auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft spielen, darüber redet Professor Stefan Pischinger, Sprecher des Profilbereichs Energy, Chemical & Process Engineering (ECPE). Pischinger ist Inhaber des Lehrstuhls für Thermodynamik mobiler Energiewandlungssysteme, Leiter des Instituts für Thermodynamik sowie Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der FEV in Aachen.

❓ Zu den drängenden globalen Herausforderungen zählt die Grundversorgung mit nachhaltiger Energie und nachhaltigen Materialien. Welchen Beitrag leistet der Profilbereich Energy, Chemical & Process Engineering (ECPE) auf dem Weg dorthin?

💬 ECPE adressiert die Herausforderungen, die sowohl Energieversorgung als auch die Stoffversorgung mit sich bringen. Es ist täglich in der Presse zu lesen: Energie ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft, insbesondere in der Industrie. Dabei müssen auch die Herausforderungen durch neue Energieverbraucher wie zum Beispiel KI-Datacenter berücksichtigt werden. Dazu benötigen wir für die Zukunft preiswerte, regenerativ gewonnene Energie, während wir heute noch überwiegend auf fossile Energiequellen zurückgreifen müssen. Den Wandel zu klimaneutralen Energiequellen zu realisieren, stellt eine große Herausforderung dar. Parallel dazu müssen wir auch die Stoffkreisläufe adressieren. Hier reden wir zum Beispiel von seltenen Erden für Elektroantriebe oder Materialien für die Chemieindustrie. Diese Transformation nachhaltig zu gestalten, ist das höhere Ziel des Profilbereichs ECPE.

❓ Warum ist es so wichtig, interdisziplinär im Profilbereich aufgestellt zu sein und im Fall von ECPE den klassischen Forschungsrahmen der Energie- und Verfahrenstechnik zu öffnen?

💬 Die Profilbereiche sind entstanden aus dem Bedarf heraus, sich eine Struktur quer zu den Fakultäten zu geben. Die Fakultäten sind überwiegend monodisziplinär aufgestellt, während die großen Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, meist nur interdisziplinär zu bewältigen sind. Wir koppeln die verschiedenen Energieformen miteinander, beispielsweise elektrische und chemisch gebundene Energie. Dabei haben wir es mit verschiedenen Disziplinen aus unterschiedlichen Fakultäten zu tun. Um die Probleme der Zukunft zu lösen – also eine nachhaltigen Energie- und Stoffversorgung zu realisieren – müssen wir die verschiedenen Disziplinen zusammenbringen. Man kann sich das leicht veranschaulichen: Wenn Sie ein Elektroauto fahren, dann braucht dieses Strom. Dazu benötigt es eine Batterie, in der die Energie chemisch gebunden ist. Der Vorantrieb erfolgt mechanisch; das bedeutet, irgendwo muss elektrische Energie in mechanische umgewandelt werden, denn Sie wollen etwas befördern und sich fortbewegen. Dabei sind der Maschinenbau und die Elektrotechnik gefragt. Aber das reicht nicht aus; es muss auch ein ökonomisch tragfähiges Konzept vorhanden sein – dazu benötigen wir Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler. Am Ende muss es zudem von der Bevölkerung akzeptiert werden: Hat sie vielleicht Angst vor Wasserstoff? Haben wir Bedenken gegenüber neuen Chemikalien? Bestehen Risiken für die Umwelt? Das bedeutet wiederum, dass auch sozio-ökonomische Aspekte berücksichtigt werden müssen. Wenn man an den Hausheizungsbereich oder an Verkehrssysteme denkt, gewinnt auch die Architektur an Bedeutung. Man hat es hier mit einer Themenstellung zu tun, die nicht durch eine einzige Disziplin gelöst werden kann. Die Profilbereiche sind deshalb immer so angelegt, dass sie die Grand Challenges – also großen Herausforderungen unserer Gesellschaft – adressieren, indem sie verschiedene Disziplinen zusammenbringen. Dies stellt natürlich auch eine Herausforderung für alle Beteiligten dar.

Zum ganzen Interview ➡ https://www.rwth-aachen.de/go/id/bsnsjs

🇬🇧 RWTH Knowledge Hub’s 2026 focus theme, “Building Tomorrow: RWTH’s Profile Areas Make an Impact”

Professor Prof. Stefan Pischinger, spokesperson for the Energy, Chemical & Process Engineering (ECPE) Profile Area, discusses how we can secure a sustainable supply of energy and materials, why interdisciplinary collaboration is essential, and how innovation can help drive the transition to a climate-neutral future. Pischinger holds the Chair of Thermodynamics of Mobile Energy Conversion Systems and chairs the shareholders’ meeting of FEV Group in Aachen.

❓ One of the most pressing global challenges is ensuring a reliable supply of sustainable energy and materials. How is the Energy, Chemical & Process Engineering (ECPE) Profile Area contributing to this?

💬 ECPE addresses the challenges related to both energy supply and materials supply. We see this every day in the news: energy is indispensable to our society, especially for industry. At the same time, new and rapidly growing energy consumers—such as AI data centers—are adding further pressure to energy systems.

Looking ahead, we will need abundant and affordable renewable energy. At present, however, we still rely heavily on fossil fuels. Managing the transition to climate-neutral energy sources is therefore one of the major challenges of our time.

At the same time, we also need to rethink how we handle material cycles. This includes issues such as the availability of rare earth elements for electric drives or key materials for the chemical industry. Making both energy systems and material cycles sustainable is the overarching goal of the ECPE Profile Area.

❓ Why is it so important for the Profile Area to take an interdisciplinary approach and, in the case of ECPE, to expand beyond the traditional boundaries of energy and process engineering?

💬 The Profile Areas were created to establish structures that cut across university institutions such as the faculties. Faculties are typically organized along single disciplines, but the major challenges we face today can rarely be solved within one discipline alone. They require interdisciplinary collaboration. In ECPE, for example, we connect different forms of energy—such as electrical energy and chemically stored energy—and bring together expertise from several departments to do so. If we want to achieve a sustainable supply of energy and materials in the future, we need to integrate knowledge from many different fields.

Read more ➡️ https://www.rwth-aachen.de/cms/root/wir/aktuell/pressemitteilungen/august-2026/~bsnsjs/die-energieversorgung-von-morgen-im-prof/?lidx=1

📸 private

Professor Thomas Bergs gibt Einblicke in die Forschung des Profilbereichs Production Engineering (ProdE) der RWTH 💯Die g...
25/08/2026

Professor Thomas Bergs gibt Einblicke in die Forschung des Profilbereichs Production Engineering (ProdE) der RWTH 💯

Die globalen Herausforderungen sind zu komplex, um sich ihnen allein zu stellen. Erfolgsversprechender ist es, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen gemeinsam forschen. Dafür stehen die neun Profilbereiche der RWTH Aachen: Als Herzstück der interdisziplinären Forschungslandschaft vereinen sie wissenschaftliche Expertise über Fakultätsgrenzen hinweg. Der Themenschwerpunkt 2026 „Für ein gutes Morgen – Wie die Profilbereiche der RWTH wirken“ des Knowledge Hubs gibt Einblicke in die Arbeit der Profilbereiche.

Wie sich junge Menschen für Produktionstechnik begeistern lassen, warum Maschinen künftig stärker miteinander kommunizieren und welche Chancen der Strukturwandel für die Industrie bietet – darüber redet Professor Thomas Bergs. Er ist Sprecher des Profilbereichs Production Engineering (ProdE), Inhaber des Lehrstuhls für Fertigungstechnologie sowie Leiter des gleichnamigen Instituts, und als Direktoriumsmitglied des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT leitet er den Bereich Prozesstechnologie sowie das Manufacturing Technology Institute (MTI) der RWTH. 👍

Zum Interview ➡ https://www.rwth-aachen.de/go/id/bsnqld

🇬🇧 Professor Thomas Bergs discusses the research and future direction of the Production Engineering (ProdE) Profile Area at RWTH Aachen University 💯

Today’s global challenges are too complex for any single discipline to solve. Progress depends on researchers working across departmental boundaries and combining their expertise. That is precisely the purpose of RWTH’s nine Profile Areas, which bring together researchers from across the University to address major scientific and societal challenges. As part of the RWTH Knowledge Hub’s 2026 focus theme, “Building Tomorrow: RWTH’s Profile Areas Make an Impact,” this series takes a closer look at the work of each Profile Area.

How can manufacturing inspire the next generation? What will AI and digital transformation mean for the factory of the future? And how can structural transformation strengthen industry? Professor Thomas Bergs shares his perspective in our interview. He is spokesperson for the Profile Area Production Engineering (ProdE), holds the Chair of Manufacturing Technology, and directs the Manufacturing Technology Institute (MTI) at RWTH Aachen. He also serves on the board of directors of the Fraunhofer Institute for Production Technology IPT, where he heads the Process Technology division. 👍

Read the interview ➡️ https://www.rwth-aachen.de/go/id/bsnqld/lidx/1

📸 Peter Winandy

Dunkel, hart, dreckig? Nein! Moderner   ist innovativ, hochautomatisiert und nachhaltig. 👍️ Prof. Elisabeth Clausen erlä...
24/08/2026

Dunkel, hart, dreckig? Nein! Moderner ist innovativ, hochautomatisiert und nachhaltig. 👍️ Prof. Elisabeth Clausen erläutert im Rahmen eines Forums der Aachener Zeitung am 08.09. um 19 Uhr, wie der Wandel zur Hightech-Branche gelingt und wie ein traditionsreiches Fach an der RWTH komplett neu gedacht wird.

Spannend und lehrreich, nicht nur für Studierende des Institute for Advanced Mining Technologies (AMT) der RWTH.

Infos und Anmeldung ➡️ www.aachener-zeitung.de/freundeskreis

📸 Martin Braun

Ein Kapitel geht zuende: Das Formula Student Team der RWTH Aachen, Ecurie Aix, hat letzte Woche in Hockenheim seine Sais...
24/08/2026

Ein Kapitel geht zuende: Das Formula Student Team der RWTH Aachen, Ecurie Aix, hat letzte Woche in Hockenheim seine Saison 2025/2026 erfolgreich beendet. 🏁

Mit dem vollständig selbst konstruierten Rennwagen eax05 bestritt das Team den Wettbewerb am Autodrom Most in Tschechien, am Red Bull Ring in Österreich und am Hockenheimring in Deutschland.

Das Ergebnis: Der 3. Platz in der der Formula Student Austria und der 2. Platz der Formula Student Germany. 🥉🥈

Mit zwei Podien in der Gesamtwertung, dem aktuell 2. Platz in der EV Weltrangliste und einem Top 10 Platz in der DV Weltrangliste verzeichnet Ecurie Aix eine der erfolgreichsten Saisons der Vereinsgeschichte.

Und wie geht es weiter? Die Vorbereitungen für die Saison 2026/2027 laufen bereits. Wer Interesse hat, live dabei zu sein und praktische Erfahrungen zu sammeln, kann sich direkt über ➡ ecurie-aix.de bewerben. 🏎️

🇬🇧 A chapter comes to an end: Last week the Formula Student Team of the RWTH Aachen, Ecurie Aix, successfully concluded their 2025/2026 season in Hockenheim. 🏁

With their entirely self-built racecar eax05, the team entered the competition at the Autodrom Most in the Czech Republic, the Red Bull Ring in Austria and the Hockenheimring in Germany.

The Results: 3rd place at Formula Student Austria and 2nd place at Formula Student Germany. 🥉🥈

Two overall podiums, their current second place in the EV worldranking and Top 10 listing in the DV worldranking mark one of the most successful seasons in the history of Ecurie Aix.

So what's next? The preparations for the 2026/2027 season are already underway. Anyone interested in participating and gaining some hands-on experience can apply directly via ➡ ecurie-aix.de. 🏎️

📸 Slide 2: © FSG | Ernst

Malte Gurgel studierte und promovierte an der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der Aachener Hochschule. Je...
21/08/2026

Malte Gurgel studierte und promovierte an der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der Aachener Hochschule. Jetzt wurde der 30-Jährige als Juniorprofessor für das Fach Nachhaltige Planung und Nutzung untertägiger Räume berufen. 💯

Er kennt die RWTH seit Jahren und aus verschiedenen Perspektiven: Im Oktober 2014 begann Gurgel sein Bachelorstudium Rohstoffingenieurwesen in Aachen und schrieb sich später auch für das Masterstudium ein. Anschließend forschte der gebürtige Helmstedter als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Markscheidewesen, Bergschadenkunde und Geophysik im Bergbau. In der Geschäftsführung des Dekanesprechers lernte er als promovierter Ingenieur schließlich eine weitere Perspektive kennen.

„An der RWTH habe ich als Juniorprofessor ein optimales Forschungsumfeld: Hier sind Kompetenzen in Bergbau, Geowissenschaften sowie Bergrecht in seltener Dichte vorhanden. Mein Forschungsschwerpunkt, die untertägige Raumplanung, ist wesentlich für die erfolgreiche Gestaltung der Energie- und Wärmewende sowie für die Versorgung mit kritischen Rohstoffen. Zukünftig arbeiten wir insbesondere an der automatisierten Geodatenerfassung mittels Fernerkundungsmethoden. Dabei soll die KI-gestützte Verarbeitung und Visualisierung heterogener Geodatenbestände ein ganzheitliches Verständnis untertägiger Aktivitäten ermöglichen. Wichtige Anwendungsfelder sind die Entwicklung und das Monitoring von Untergrundspeichern für Wasserstoff und CO2 sowie Tiefengeothermieprojekte, die zugleich Lithiumvorkommen erschließen.“, so Gurgel.

Die RWTH-Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik kooperiert mit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien. Im Rahmen dieser Kooperation wurden bereits die beiden Professoren Florian Amann und Florian Wellmann gemeinsam berufen. Gurgel ist daher künftig nicht nur in Forschung und Lehre an der Hochschule tätig, er leitet zudem eine Arbeitsgruppe bei Fraunhofer. Entstehen soll so ein sogenanntes Competence Center Untertägige Raumplanung. „In diesem Competence Center wollen wir Grundlagen- und Anwendungsforschung eng verzahnen. Der Fokus liegt dabei auf Entwicklung, Betrieb und Überwachung untertägiger Energie- und Speicherinfrastrukturen“, erläutert der neu berufene Juniorprofessor. 😀

🇬🇧 Professor Malte Gurgel studied and earned his doctorate at RWTH’s Faculty of Georesources and Materials Engineering. Now, the 30-year-old has been appointed junior professor of Sustainable Subsurface Planning and Engineering. 💯

He has a long history with RWTH Aachen University across multiple roles: In October 2014, the Helmstedt native began his bachelor’s degree in Mineral Resources Engineering at RWTH, later going on to earn his master’s degree. He subsequently worked as a research associate at the Institute for Mine Surveying, Mining Subsidence Engineering and Geophysics in Mining, and later, as a post-doctoral scholar, he gained insight into university administration while serving in the Office of the Dean’s Spokesperson.

“As a junior professor at RWTH, I’m working in an ideal research environment—one with a combination of concentrated expertise in mining, geosciences, and mining law that is truly rare,” said Gurgel. “My research focuses on subsurface spatial planning, which is essential to advancing the energy transition, enabling more sustainable heating, and securing critical raw material supply chains. Moving forward, our team will focus in particular on automated geodata collection using remote sensing. AI-driven integration and visualization of complex geodata will allow us to holistically model activities in the subsurface. Key applications include developing and monitoring subsurface storage for hydrogen and carbon dioxide, as well as deep geothermal projects that simultaneously unlock lithium resources.”

RWTH’s Faculty of Georesources and Materials Engineering collaborates closely with the Fraunhofer Research Institution for Energy Infrastructures and Geotechnologies (IEG)—a partnership that previously brought Professors Florian Amann and Florian Wellmann to the University through joint appointments. Beyond his university roles in research and teaching, Gurgel will also lead a research group at Fraunhofer dedicated to establishing a Competence Center for Subsurface Spatial Planning. “Through this Competence Center, we aim to bridge foundational and applied research, with a sharp focus on designing, operating, and monitoring underground energy and storage infrastructures,” the newly appointed junior professor added. 😀

📸 Heike Lachmann

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Aachen
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