Neuere deutsche Literaturwissenschaft Bamberg

Neuere deutsche Literaturwissenschaft Bamberg Impressum: http://www.uni-bamberg.de/germ-lit1/kontakt Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Das germanistische Teilfach der Neueren deutschen Literaturwissenschaft (NDL) beschäftigt sich mit der deutschsprachigen Literatur vom 17. Dazu gehören die Erforschung der Literaturgeschichte, die Reflexion epochen- und gattungsspezifischer Fragestellungen sowie der Blick auf das Verhältnis von literarischer und außerliterarischer Wirklichkeit, etwa die Diskussion literarischer Texte im Kontext so

zialhistorischer, gesellschaftlicher, politischer, kultureller und geistesgeschichtlicher Diskurse. Zum spezifischen Profil der in Bamberg vertretenen Literaturwissenschaft gehören die Auseinandersetzung mit literaturtheoretischen Fragestellungen, intermediale und interdisziplinäre Perspektiven sowie verschiedene kulturwissenschaftliche Schwerpunkte. Ein besonderer Schwerpunkt gilt der Gegenwartsliteratur und dem Bereich der Literaturvermittlung. Die jährlich stattfindende Bamberger Poetikprofessur, die Veranstaltungsreihe Literatur in der Universität sowie ein umfangreiches, auch an der Berufspraxis orientiertes Seminarangebot schärfen das gegenwartszugewandte, lebendige Profil der Bamberger NDL. Das zur Verfügung stehenden Studienangebot (Bachelor- und Masterstudiengänge, Lehramt, Promotion) verbindet eine fundierte wissenschaftliche literaturhistorische wie -theoretische Ausbildung mit der praxisorientierten Vorbereitung auf traditionelle germanistische Berufsfelder (Lektorat, Pressearbeit, Kulturjournalismus etc.).

Liebe Community der Neuere deutsche Literaturwissenschaft Bamberg - Seite,künftig kommunizieren wir Neuigkeiten, Veranst...
22/11/2023

Liebe Community der Neuere deutsche Literaturwissenschaft Bamberg - Seite,

künftig kommunizieren wir Neuigkeiten, Veranstaltungen und alle anderen Ankündigungen über unseren Instagram-Account!

Wer unserem Account noch nicht folgen sollte, findet ihn hier:
https://www.instagram.com/ndl_unibamberg/

Viele Grüße und auf ein Wiedersehen auf Instagram
Ihre Bamberger NdL! :)

☀️Sommerlektüren-Empfehlungen 📖Sommer, Sonne, Semesterferien und ganz viel Zeit zum Lesen! Aber was nur, bei all der gro...
01/08/2023

☀️Sommerlektüren-Empfehlungen 📖

Sommer, Sonne, Semesterferien und ganz viel Zeit zum Lesen! Aber was nur, bei all der großen Auswahl?

Dafür haben wir eine Lösung! In den nächsten Wochen werden die Mitglieder der NdL Bamberg euch zeigen, was sie diesen Sommer lesen oder welches Buch sie euch besonders empfehlen können.

Heute starten wir unsere neue Reihe mit einer Klassiker-Empfehlung:

Wie heißt das Buch?

Thomas Mann: Der Zauberberg. Frankfurt/Main 1924. 🪄

🖊️ Worum geht es?

1907: Der junge Hans Castorp reist von Hamburg in ein Davoser Lungensanatorium – unter anderem, um sich von den Strapazen seines Studiums zu erholen.
Was passiert? Äußerlich nicht wirklich viel, aber Castorp kommt einfach nicht mehr zurück ins Flachland. Sieben Jahre vergehen ihm da oben, als wären es ein paar Wochen.

📖Warum gerade dieser Klassiker?

Ein Buch auf Leben und Tod. Eine literarische Infektionsgeschichte. Ein Erzählexperiment der Langsamkeit in Zeiten allgemeiner Beschleunigung. Ein Auszeit-Roman, der aus dem Flachland ins Außerordentliche führt. Ein Klassiker der Moderne, der 2024 sein 100. Jubiläum feiert: genau der richtige Zeitpunkt.

Empfohlen von:

Friedhelm Marx, Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft.

Herzliche Einladung!Am 4. Juli 2023 liest Sharon Dodua Otoo aus ihre Roman Adas Raum an der Universität Bamberg. Sharon ...
03/07/2023

Herzliche Einladung!

Am 4. Juli 2023 liest Sharon Dodua Otoo aus ihre Roman Adas Raum an der Universität Bamberg.

Sharon Dodua Otoo ist Schriftstellerin, politische Aktivistin und Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe Witnessed. Ihre ersten Novellen die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle und Synchronicity erschienen 2013 und 2014. Mit dem Text Herr Gröttrup setzt sich hin (2016) gewann Otoo den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2020 hielt sie die Klagenfurter Rede zur Literatur Dürfen Schwarze Blumen malen? Politisch aktiv ist sie bei der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V., Phoenix e.V. und dem schwarzen queer-feministischen Verein ADEFRA. Ihr Debütroman Adas Raum (2021) erschien im S. Fischer Verlag, 2022 folgte Gesammeltes Schweigen, ein imaginäres Gespräch mit Heinrich Böll. Zuletzt veröffentlichte Otoo Herr Gröttrup setzt sich hin. Drei Texte (2022). Im März 2022 war sie Schroeder Writer-in-Residence an der Universität Cambridge.

Adas Raum verwebt die Lebensgeschichten von vier Frauen zu einer Reise durch die Jahrhunderte und über Kontinente: Ada erlebt die Ankunft der Portugiesen an der Goldküste des Landes, das einmal Ghana werden wird. Jahrhunderte später wird sie für sich und ihr Baby eine Wohnung in Berlin suchen. In einem Ausstellungskatalog fällt ihr Blick auf ein goldenes Armband, das sie durch die Zeiten und Wandlungen begleitet hat. Ada ist viele Frauen, sie lebt viele Leben. Sie erlebt das Elend, aber auch das Glück, Frau zu sein, sie ist Opfer, leistet Widerstand und kämpft für ihre Unabhängigkeit. Adas Raum erzählt von struktureller Gewalt und Ungerechtigkeit. Dass Otoo ihre politischen Überzeugungen in ihren Texten umsetzt, erklärte sie bereits in ihrer Klagenfurter Rede zur Literatur. Den Anspruch, auf gesellschaftliche Missstände hinzuweisen, löst der Roman ein, indem er kontroverse, verstörende Fragen zu Schuld und Gewalt aufwirft.

Pressestimmen

„Im Gegensatz zu Dickens begnügt sich Otoo nicht mit realistischen Erzählverfahren, sondern lädt die Wirklichkeit magisch auf. […] Eingedenk aller politischen und identitätspolitischen Inhalte erweist sich Otoo in ihrem ersten Roman als genuine Geschichtenerzählerin
und damit als eine, die weiß, wie man Spannung aufbaut, Cliffhanger einsetzt, mit retardierenden Momenten spielt, die Leser und Leserinnen einbezieht und herzlich einlädt, zuzuhören.“ (Shirin Sojitrawalla, deutschlandfunk, 21.02.2021)

„Mit Otoos Erzähltechnik lässt sich Identitätspolitik auch als ästhetisches und emotionales Verfahren begreifen.“ (Hanna Engelmeier, Süddeutsche Zeitung, 28.02.2021)

„In dem Roman ‚Adas Raum‘ zeigt sie sich endgültig als Erzählerin, die viele sprachliche Register ziehen kann und, anstatt ihre Figuren identitär festzuschreiben, ein kompliziertes Mosaik menschlicher Erfahrungen kunstvoll zusammenhält.“ (Dirk Knipphals, taz, 23.02.2021)

Dienstag, 4. Juli, um 20 Uhr

An der Universität 2, Raum 00.25

Herzliche Einladung!Am 29. Juni 2023 liest Paul Ninus Naujoks aus seinem Prosaband Männer und Zerbrechlickeiten an der U...
27/06/2023

Herzliche Einladung!

Am 29. Juni 2023 liest Paul Ninus Naujoks aus seinem Prosaband Männer und Zerbrechlickeiten an der Universität Bamberg.

Paul Ninus Naujoks ist Autor, Referent für politische Bildung und Chancengleichheit, Künstler und trans. Bereits 2012 hatte er im Alter von 17 Jahren sein Coming-out als trans Mann – Öffentlichkeitsarbeit über Transgeschlechtlichkeit betreibt er seit 2017. Während seines Philosophie- und Geschichtsstudiums setzte er sich im Studierendenparlament für praktisch anwendbare Chancengleichheit und Inklusion ein. Naujoks referiert an Universitäten und Kunstakademien vor allem über queere Perspektiven in Gesellschaft und Kunst. 2022 publizierte er die Kurzgeschichtensammlung Männer und Zerbrechlichkeiten, mit der er unter die TOP 10 des Young Storyteller Awards kam.

Insbesondere beschäftigt sich Naujoks mit Männlichkeitskonstrukten. Der Autor sucht zu ergründen: Was ist Männlichkeit? Gibt es mehr als eine? Wer entscheidet darüber? Und wo findet ein trans Mann bei alledem seinen Platz? Sein Prosaband Männer und Zerbrechlichkeiten erzählt in Kurzgeschichten von einer Integration in Männerwelten sowie Ausbrüche aus festgefahrenen,
männlichen Stereotypen. Das kleine Buch hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit – es geht vielmehr darum, Einblicke des Weges eines trans Mannes zu seiner zarten Männlichkeit zu beschreiben.

Pressestimmen

„Dieses Buch bietet einen Einblick in die Reise eines trans Mannes, der seinen einzigartigen Platz in einer Welt der Männlichkeit findet. Es geht nicht darum, eine vollständige Antwort auf die Fragen nach dem, was Männlichkeit ist, wer sie definiert und welchen Platz ein trans Mann darin findet, zu geben. Vielmehr soll es eine Sammlung von Kurzgeschichten sein, die ein Gefühl dafür vermitteln, wie ein solcher Weg aussehen kann.“ (Gertrud Schneider, Literaturpower, 31.5.2023)

„Paul Ninus Naujoks [...] erzählt [...] von seinem Weg in eine zarte Männlichkeit und ordnet die gesellschaftliche und politische Entwicklung in Bezug auf Transgeschlechtlichkeit in Deutschland einmal anhand einiger seiner Alltagserfahrungen der letzten 11 Jahre als trans Mann als auch als Referent für politische Bildung und Chancengleichheit ein.“ (Die Rendsburger Regenbogengruppe, Nordkolleg Rendsburg, 17.05.2023)

Donnerstag, 29. Juli, um 20 Uhr

An der Universität 2, Raum 00.25

Herzliche Einladung!Herrengedeck. Geschichten frisch aufgetischt von Kâmil-David Benli und Rolf-Bernhard Essig – eine Le...
13/06/2023

Herzliche Einladung!

Herrengedeck. Geschichten frisch aufgetischt von Kâmil-David Benli und Rolf-Bernhard Essig – eine Lesung unterstützt vom Deutschen Literaturfond

Erzählen hilft beim Überleben. Erzählen kann produktiv verwirren. Erzählen kümmert sich wenig ums Alter oder ums Geschlecht. Nicht nur Bier und Korn bringen die Dinge ins Rollen, sondern auch Geschichten, die hochprozentig sind. Kâmil-David Benli und Rolf-Bernhard Essig erzählen sowohl von den Hochs als auch den
Tiefs, die uns auf dem Weg von der Wiege bis zur Bahre begegnen. Seien Sie gespannt auf eine garantiert ungewöhnliche Paarung zweier, die mehr als die Uni von innen gesehen haben.
Die Lesung erfolgt mit freundlicher Unterstützung des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Bayern und NEUSTART KULTUR.

Rolf-Bernhard Essig ist Germanist, Historiker, Autor und Entertainer. Nach Studium, Diplomen und Promotion in Bamberg arbeitete er für viele der wichtigen Medien und Verlage Deutschlands. Es ist „ihm unmöglich, die Wörter nicht im Besitz ihrer
Bedeutung zu stören.“ (G. C. Lichtenberg).

Kâmil-David Benli studiert Deutsch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Er nahm an der diesjährigen Bayerischen Akademie des Schreibens teil. Die Texte, die er bei der Lesung vortragen wird, sind in diesem Rahmen entstanden.

Herzliche Einladung!Am 23. Mai 2023 liest Katerina Poladjan aus ihrem Roman Zukunftsmusik an der Universität Bamberg.Die...
22/05/2023

Herzliche Einladung!

Am 23. Mai 2023 liest Katerina Poladjan aus ihrem Roman Zukunftsmusik an der Universität Bamberg.

Die Schriftstellerin Katerina Poladjan, die 1971 in Moskau geboren wurde und seit Ende der 70er-Jahre in Berlin lebt, kommt am 23. Mai 2023 nach Bamberg. Nach ihrem Studium der Angewandten Kulturwissenschaften in Lüneburg sowie der Darstellenden Kunst in München brachte sie 2011 ihr Prosadebüt In einer Nacht, woanders heraus. Sie erhielt mehrmals das Alfred-Döblin-Stipendium der Berliner Akademie der Künste und wurde 2019 für ihren Roman Hier sind Löwen für den Deutschen Buchpreis nominiert. Ihr vierter Roman Zukunftsmusik erhielt den Chamisso-Preis sowie den Rheingau Literaturpreis und war für den Preis der Leipziger Buchmesse
2022 nominiert.

Der 2022 erschienene Roman Zukunftsmusik erzählt von dem Beginn einer Zeitenwende an einem einzigen Tag, dem 11. März 1985, irgendwo in der Weite Sibiriens. In einem baufälligen Mietshaus leben Großmutter, Mutter, Tochter und Enkelin auf engstem Raum und gehen ihrem normalen Alltag nach, ohne etwas von dem Aufbruch zu ahnen, der sich mit der Wahl des späteren Reformers Michail Gorbatschow zum Generalsekretär der KPdSU an jenem Tag anbahnt. Zukunftsmusik stellt eine Innenschau von vier einfühlsam gezeichneten Figuren in einer Zeit der Umbrüche dar und lässt eine Episode aus der späten Sowjetunion miterleben, die ein surreal anmutendes Ende nimmt.

Pressestimmen

„Hochmusikalisch und virtuos erzählt Katerina Poladjan von den inneren Landschaften der späten Sowjetunion.“ (Maike Albath, Süddeutsche Zeitung, 23.03.2023)

„Hochdosiert, aber leichthändig ist Katerina Poladjans Roman ,Zukunftsmusik‘ ausgerechnet einer Zeit des Umbruchs in der Sowjetunion gewidmet, so dass er auch aktuell brennend interessiert. Jedoch ist das kein Lehrstück, höchstens begreift man, dass der Mensch im Einzelnen zu klein ist, um die Übersicht zu bewahren.“ (Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 16.03.2022)

„,Zukunftsmusik‘ ist ein elegantes, leichthändiges Capriccio, funkelnd zwischen Ernsthaftigkeit und skurrilen Kapriolen, das sich seine Erzählweisen und Tonlagen von überallher aus der russischen Literatur zusammenborgt.“ (Sigrid Löffler, deutschlandfunk, 23.02.2022)

Lesung mit Katerina Poladjan

Dienstag, 23. Mai 2023, 20:00 Uhr

An der Universität 2, Raum 00.25

Am morgigen Mittwoch, den 10. Mai, besucht der Schriftsteller Markus Orths die Universität Bamberg.In seiner Lesung, die...
09/05/2023

Am morgigen Mittwoch, den 10. Mai, besucht der Schriftsteller Markus Orths die Universität Bamberg.

In seiner Lesung, die um 20 Uhr in Raum U7/01.05 stattfindet, entführt er uns mit seinem neusten Roman "Mary & Claire" in eine der berühmtesten, berüchtigtsten Nächte der Literaturgeschichte.

Zuvor ist Markus Orths zudem im Seminar "James Bond 007 - und seine Wirkung auf deutschsprachige Medien" zu Gast, um mit uns über seinen 2017 erschienen Roman "Max" zu sprechen. Das Seminar beginnt um 16.15 Uhr in Raum MG1/02.05.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

Alle Interessierten sind herzlich zu dieser sicherlich sehr spannenden Lesung und dem vorherigen Autorenseminar eingeladen. Wir freuen uns schon sehr!

Autorenfoto: Copyright © Peter-Andreas Hassiepen

Am Mittwoch, den 10. Mai, besucht der Schriftsteller Markus Orths die Uni Bamberg, wo er um 20 Uhr in Raum U7/01.05 aus ...
05/05/2023

Am Mittwoch, den 10. Mai, besucht der Schriftsteller Markus Orths die Uni Bamberg, wo er um 20 Uhr in Raum U7/01.05 aus seinem neuesten Roman „Mary & Claire“ liest.

Markus Orths, der im Jahr 2018 als Poetikprofessor in Bamberg zu Gast war, erzählt in diesem spannenden und anrührenden Roman von einer der wohl berühmtesten, berüchtigsten Nächte der Literaturgeschichte: Am 13. Mai 1816 „wetteten“ die romantischen Schriftstellerinnen Mary Shelley und Claire Clairmont zusammen mit dem jungen Lord Byron opiumberauscht in einem Schloss am Genfer See miteinander, wer wohl die schaurigste Geschichte erfinden könne. So zumindest die Legende.

Vor der Lesung findet im Rahmen des Kurses „James Bond 007 - und seine Wirkung auf deutschsprachige Medien“ ein Autorenseminar von und mit Markus Orths zu seinem 2017 erschienenen Roman „Max“ statt. Der Roman erzählt nicht nur die Geschichte des Malers Max Ernst, sondern beinhaltet unter anderem auch die Entstehung der wirkmächtigen Figur des James Bond. Das Seminar beginnt um 16.15 Uhr in Raum MG1/02.05.

Zur Lesung sowie zum Seminar sind alle Interessierten herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Herzliche Einladung!Am morgigen Freitag, dem 5. Mai, um 20:00 Uhr, An der Universität 2 (00.25) liest Manuel Niedermeier...
04/05/2023

Herzliche Einladung!

Am morgigen Freitag, dem 5. Mai, um 20:00 Uhr, An der Universität 2 (00.25) liest Manuel Niedermeier aus seinem neuen Roman "Das ist einer, der lebt!"

Manuel Niedermeier, der in Berlin lebende Autor, Bühnentechniker und Dozent für Kreatives Schreiben, kommt im Rahmen des diesjährigen Seminars der Bayerischen Akademie des Schreibens am 5. Mai 2023 nach Bamberg. Nach seinem Studium der Germanistik, Sprachwissenschaften und Komparatistik in Regensburg und Wien brachte er 2014 seinen Debütroman "Durch frühen Morgennebel" heraus, für den er im selben Jahr den Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur erhielt. Manuel Niedermeier war unter anderem Stipendiat des Berliner Senats am Literarischen Colloquium in Berlin (2016) und Artist in Residence im Hotel Laudinella in St. Moritz (2019).

In seinem neuen Roman "Das ist einer, der lebt!" verknüpft Manuel Niedermeier Vergangenheit und Gegenwart in Form seiner beiden männlichen Romanfiguren miteinander. Da ist auf der einen Seite Ralf, der im Berlin der Gegenwart als alleinerziehender Vater mit seinen beiden Söhnen in einer Plattenbausiedlung lebt. Nachdem ihn ein persönliches Unglück vollkommen aus der Bahn zu werfen droht, sucht er Halt in der Biografie von Arthur Cravan. Der 100 Jahre vor Ralf geborene Neffe des Schriftstellers Oscar Wilde war ein Mann, der es auf seine unorthodoxe Weise schaffte, sich durch das Leben zu schlängeln. Im Laufe der Erzählung werden
die Parallelen zwischen beiden Lebensläufen immer deutlicher. Manuel Niedermeier erzählt in einem mitreißenden und lebensbejahenden Stil nicht nur die Geschichte Ralfs und Arthur Cravans, sondern legt gleichzeitig den Fokus auf existenzielle Fragen:
Wie schafft man es, nicht das Leben der Eltern zu leben? Wie fängt man wieder an, wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird?

Pressestimmen
„Manuel Niedermeier erinnert an einen nach wie vor faszinierenden künstlerischen Aufbruch im frühen 20. Jahrhundert. Und bringt die, die seinem Roman ‚Das ist einer, der lebt!‘ folgen, ganz heimlich zum Nachdenken über die Frage, was uns in der Gegenwart noch verbinden könnte mit der künstlerischen Avantgarde und ihren
vielen exzentrischen Köpfen.“ (Niels Beintker, Bayerischer Rundfunk, 10.03.2023)

„Da ist ein kluger Denker am Werk, ein Mensch, der Empfindungswärme, Schwächen, genauso wie Lebens(über)mut zulässt und erzählen kann.“ (Simone Dattenberger,
Münchner Merkur, 01.03.2023)

Am Sonntag findet um 19 Uhr in der Erlöserkirche wieder ein UniJazzGottesdienst statt. Gestaltet wird der Gottesdienst v...
03/05/2023

Am Sonntag findet um 19 Uhr in der Erlöserkirche wieder ein UniJazzGottesdienst statt. Gestaltet wird der Gottesdienst von der mit Prof. Dr. Iris Hermann

Morgen, am Mittwoch, den 03.05. findet ab 20 Uhr der erste Germanistische Stammtisch des Semesters im Freiraum statt. Al...
02/05/2023

Morgen, am Mittwoch, den 03.05. findet ab 20 Uhr der erste Germanistische Stammtisch des Semesters im Freiraum statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

29/04/2023

Einladung zum germanistischen Stammtisch!

Endlich gibt es wieder einen Stammtisch! Alle Germanist*innen, egal ob alter Hase, Ersti, Dozent*in oder auch einfach interessiert, sind herzlich eingeladen, am kommenden Mittwoch (03.05.23) ab 20 Uhr mit uns in den Freiraum zum ersten germanistischen Stammtisch des Semesters zu kommen.

Wir freuen uns auf einen schönen Abend!
Arbeitskreis Germanistik

Adresse

An Der Universität 5
Bamberg
96047

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