13/08/2026
Fürs Sommerloch, aber auch für eine lange Reise, die freilich nicht so exzessiv dauern muss wie die des legendären Helden Odysseus, sei ein wenig Lektüre empfohlen: Seit Christopher Nolans „Odyssee“ vor ein paar Wochen ins deutsche Kino kam, wird über den Film heiß und kontrovers debattiert. Natürlich sollte man die üblichen Übersetzungen der „Odyssee“ lesen, von Johann Heinrich Voss, Wolfgang Schadewaldt oder Kurt Steinmann.
Aber es gibt auch spannende Sekundärliteratur dazu, etwa von dem Althistoriker Raimund Schulz „Odysseus. Mythos und Wahrheit“, kürzlich im Klett-Cotta Verlag erschienen.
Oder aber vom Altphilologen Jonas Grethlein: „Die Odyssee. Homer und die Kunst des Erzählens“, 2017 bei C.H. Beck erschienen.
Und wer es launig mag, der greife zu Peter Sloterdijks Essay „Odysseus der Sophist. Über die Geburt der Philosophie aus dem Geist des Reise-Stress“, erschienen in Sloterdijks Buch „Was geschah im 20. Jahrhundert?“ (Suhrkamp 2016)