24/08/2026
maC-Alumnus Felipe Fizkal bringt „MONUMENTO“ ins DOCK 11. Felipe hat den maC 2025 abgeschlossen, im September startet der nächste Bewerbungszeitraum.
Der maChoreographie ist ein zweijähriger, tanzzentrierter und kompositionsgeleiteter Studiengang für Künstler*innen, die ihre choreografische Praxis vertiefen möchten. Ausgehend von Tanz als einer Form körperbasierten Wissens erforscht der maC Choreografie als Form des Antwortens. Im Zentrum stehen das Komponieren und Hosten von Situationen für öffentliche Begegnungen.
Wohin das führen kann, zeigt „MONUMENTO“. Die Arbeit versteht das Theater als lebendiges Monument, zusammengesetzt aus Performer*innen, Klang, Licht, Raum, Textilien, Technologie und Publikum. Ausgehend von Cumbia, ländlichen Gesangstraditionen und dem Muschelsammeln bei Ebbe befragt sie Wissensformen aus der Region Los Lagos im Süden Chiles und die bis heute nachwirkende deutsche Kolonialbesiedlung ab 1852. Erinnerung erscheint darin nicht als rein menschliche Angelegenheit, sondern als etwas, das Körper, Landschaften, Materialien und Rhythmen gemeinsam tragen.
Zulassungsvoraussetzungen und alle Infos auf hfs-berlin.de
„MONUMENTO“ von Felipe Fizkal
27. bis 30. August, immer 19:30 Uhr, 45 Minuten
DOCK 11, Kastanienallee 79, Berlin
Tickets über dock11-berlin.de
Entstanden in Koproduktion mit DOCK ART
Choreografie, Performance: Felipe Fizkal
Musik: Cristóbal Ruffo
Bühnen- und Lichtdesign: Arturo Lugo
Dramaturgische Beratung: Polina Fenko, Melissa Herrada, Ronja Häring
Dialogpartner*innen: Peter Pleyer, Lina Gómez
Besonderer Dank an Julek Kreutzer, Amara T. Saavedra, Wibke Jansen, Sara Colomino
Gefördert durch das Residency-Programm von Schloss Bröllin, das Institute of Arts Barcelona und Diorama Berlin.
Zu sehen ist Material aus „SUR“, Felipes Masterarbeit im maC, gezeigt 2025 in den Uferstudios Berlin.
Tanz: Amara Thomas, Selina Shida, Victor González, Pablo von Sternenfelds, Po-Nien Wang, Liam Wustrack
Dramaturgie: Franca Burandt
Bühne und Licht: Pitt Kunath
Videoschnitt: Joshua Paulini
choreography