Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) ist ein transdisziplinär angelegtes Forschungsinstitut der Humboldt-Universität zu Berlin. Ziel ist die wissenschaftliche Erforschung der Dynamiken von Migration, Integration, In- und Exklusion in postmigrantischen Gesellschaften, indem die analytische Perspektive über ‚das Migrantische‘ hinaus auf die gesamte Gesells
chaft ausgeweitet wird. Eine Verzahnung von empirischer Grundlagenforschung mit Theorien der Migrations- und Integrationsforschung soll dabei zu einer kritischen Reflexion und Versachlichung der etablierten Diskurse um die Themen Einwanderung, Zugehörigkeit, Diskriminierung und Rassismus beitragen. Die Forschungsfelder, die empirisch analysiert und kritisch reflektiert werden, sind: Sport, Gesundheit, Bildung, Arbeitsmarkt, Politik, Zivilgesellschaft und Lebensstile. Hierzu sind im BIM sechs Abteilungen und ein Arbeitsbereich angesiedelt, die ihr Forschungswissen aus unterschiedlichen Instituten in Berlin mitbringen und deren Methoden und Theorien – aus den Sozial-, Kultur- und Bildungswissenschaften über die Sportwissenschaft bis hin zur Psychologie und Medizin – die Transdisziplinarität des Institutes gewährleisten. Der Transfer der wissenschaftlichen Forschung aus dem universitären Raum in Politik, Medien und Zivilgesellschaft ist ein primäres Anliegen des BIM. Das BIM wird durch die Gemeinnützige Hertie-Stiftung (Förderpartner), den Deutschen Fußball-Bund (Förderpartner), die Bundesagentur für Arbeit (Unterstützungspartner) und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (Unterstützungspartnerin) gefördert und unterstützt.