Fachschaftsinitiative Europäische Ethnologie (HU Berlin)

Fachschaftsinitiative Europäische Ethnologie (HU Berlin) Studierendenvertretung des Faches Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin

Wir sind die Studierendenvertretung des Faches Europäische Ethnologie am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Jede Person, die Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert, kann mitmachen und sich bei und mit uns engagieren. Wir sind daher eine so genannte Fachschaftsinitiative, und nicht ein in einer offiziellen Wahl gewählter Fachschaftsrat.

11/01/2021

Liebe Kommiliton:innen!
am Dienstag, wird der akademische Senat gewählt! Der akademische Senat entscheidet zum Beispiel über die Einrichtung von Professuren oder den Vorschlag über den Haushalt der HU. Zwar ist die Statusgruppe der Professor:innen mit einer Mehrheit im Senat vertreten, trotzdem ist es super wichtig, dass ihr eure studentischen Vertreter:innen wählt!

wann? Dienstag, 12.01 von 9h bis 15h
wo? Senatssaal (Hauptgebäude)

Liebe Mitstudis,auch das Q-Tutorium eurer Kommilitoninnen Lea und Nicci geht in die zweite Runde. "Unser Q-Tutorium ist ...
27/10/2020

Liebe Mitstudis,

auch das Q-Tutorium eurer Kommilitoninnen Lea und Nicci geht in die zweite Runde.

"Unser Q-Tutorium ist offen für alle BA/MA Studierende. Die Veranstaltung wird zumeist synchron stattfinden.

Unser Q-Tutorium stützt sich auf die Annahme, dass Medienpraktiken, wie beispielsweise das Posten von Fotos, als trivial betrachtet werden und deren starke Wirkungsmechanismen im Alltag verborgen bleiben. Apps wie Instagram und Facebook werden als Plattformen selbstschöpferischer, selbstdarstellerischer Zwecke abgeschrieben, ihre „Räumlichkeit“ als an den Laptop und Smartphone gebunden wahrgenommen. Wir möchten mit euch digitale Strukturen sichtbar machen und dabei beispielsweise Instagram als politisches Feld begreifen, das Aktivismus über Ästhetik fördert. Die Forschung im Q-Tutorium richtet sich dabei konkret nach der Frage aus: Wie stehen digitaler Aktivismus und Ästhetisierung als prozesshafte Assemblage zueinander?
„An assemblage is the product of multiple determinations that are not reducible to a single logic.
The temporality of an assemblage is emergent. It does not always involve new forms, but forms that are shifting, information, or at stake.” (Collier/Ong 2005:12)
Die Fragestellung betrachtet Medienpraktiken, die sich im Feld der sozialen Medien ansiedeln. Hier möchten wir mit Apps wie Instagram, Facebook, VSCO, Snapchat und TikTok arbeiten, da diese, aufgrund ihrer Infrastrukturierung, Praktiken des ästhetischen Kuratierens fokussieren. Die Diversität aktivistischer Online-Praktiken soll euch die Möglichkeit geben eigene Ideen und Interessenfelder anknüpfend heranzutragen und dabei Forschendes Lernen zu praktizieren. Mögliche Felder stellen beispielweise queerer Aktivismus, Umwelt-Aktivismus usw. dar. Für das Seminar besonders interessant sind dabei praxistheoretische, diskursanalytische, kunsttheoretische, literatur- und medienwissenschaftliche Perspektiven. Da wir mit MAXQDA arbeiten werden, empfehlen wir euch die Einführungsvideos im Link vor dem Beginn des Tutoriums anzuschauen."
Link: https://hu.berlin/ceda
Bitte meldet euch per Email falls ihr Interesse am Seminar habt unter [email protected], [email protected]

Der Link zur Veranstaltung auf Agnes:

https://agnes.hu-berlin.de/lupo/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=177601&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

Bildbeschreibung:

Zu sehen ist eine Fotocollage aus mehreren Instagram Beiträgen, von Selfies, über Porträts zu Illustrationen, die sich mit feministischen Themen beschäftigen. Über er Kollage ist in weiß auf flieder Grund zu lesen: "Digitale Ästhetiken von Aktivismus
Social Media als Assemblage innovativer Praktiken"
Unter der Collage kann man die Daten der Veranstaltung lesen: "Q-Tutorium am IfEE | Wintersemester 20 / 21 | Mittwochs 14 - 16 Uhr"

Hallo liebe Mit-Studis und vor allem ✨Neu-Studis✨!Am Do., der 29. und Fr., der 30.10. veranstalten wir die Ersti-Tage am...
23/10/2020

Hallo liebe Mit-Studis und vor allem ✨Neu-Studis✨!

Am Do., der 29. und Fr., der 30.10. veranstalten wir die Ersti-Tage am Institut für Europäische Ethnologie.
Wir freuen uns natürlich sehr darauf euch alle kennenzulernen, auch wenn es dieses Jahr leider nur über einen Bildschirm passieren wird.

❗️Wir haben hier vorab ein paar Informationen für euch.❗️
(Entschuldigt bitte, wenn ihr diese Infos schon zehn Mal bekommen habt, wir wollen alle Kanäle bespielen, damit wir auch möglichst viele erreichen)

Die zentrale Organisation unserer Ersti-Tage findet über Moodle statt, im Kurs [IfEE] Austausch Das Passwort steht im Begrüßungsschreiben oder kann per Mail an uns erfragt werden.

https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=96332

Dort findet ihr den Zeitplan, die Links zu den Videokonferenzen und Vorstellungsvideos. Eine Anmeldung über agnes ist nicht notwendig, aber hilfreich, weil euch so unsere Lehrenden und Tutorinnen per Mail erreichen können.

https://agnes.hu-berlin.de/lupo/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=177149&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

Bitte registriert euch auf Moodle und schreibt euch in den Kurs an. Eine Anleitung findet ihr hier:

https://www.cms.hu-berlin.de/de/dl/multimedia/bereiche/dmp/dmparchiv/archiv_info/steckbriefe/huaccount

Außerdem solltet ihr euch Mumble runterladen und einen Account erstellen. Wie das funktioniert findet ihr hier:

https://www.euroethno.hu-berlin.de/de/institut/ifee-online

Das waren jetzt viele Infos und viele Links, aber wir hoffen, dass euch dieses gebündelte Informationspaket euch weiterhilft.

Bei Rückfragen sind wir für euch immer erreichbar, entweder hier oder per Mail [email protected]

HEL eure FSI

Please always watch the "IfEE Online Basics" video first and watch the "Installation" or "Troubleshooting" videos if you are experiencing any issues. For further tips and questions check the FAQ's at the bottom of this page.

Liebe Mitstudis,auch dieses Semester bieten eure Kommilitoninnen Julia und Pia erneut ein Q-Tutorium an. Das interdiszip...
19/10/2020

Liebe Mitstudis,
auch dieses Semester bieten eure Kommilitoninnen Julia und Pia erneut ein Q-Tutorium an. Das interdisziplinäre Q-Tutorium beschäftigt sich aus praxistheoretischer Perspektive mit neu-rechten ‚Wahrheiten‘ und Othering-Konstruktionen in Sozialen Medien. Wir gehen dabei der Frage nach, wie rechtspopulistische Narrative kollektiv in öffentlichen digitalen Räumen hergestellt und Konstruktionen des ‚Eigenen‘ und ‚Anderen‘ dabei (mit)konstruiert werden. Die Teilnehmenden forschen innerhalb eines Semesters selbstständig an von ihnen erarbeiteten Teilfragen mit den Methoden der Internet-Ethnografie an kleinen Projekten. Das Q-Tutorium bietet zudem eine Einführung in das computerbasierte Analysewerkzeug MaxQDA und ist offen für Studierende im Bachelor- oder Masterstudium.

Mehr Informationen findet ihr auf Agnes unter diesem Link: https://agnes.hu-berlin.de/lupo/rds?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=177450&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

Bildbeschreibung: Zu sehen ist eine Collage von einer Obstschale. Über der Schale steht geschrieben: Wir und die Anderen. In der Bildmitte befindet sich eine Kartoffel, in der ein Deutschlandfähnchen steckt. Zwei Maden schauen aus der Kartoffel raus. Darunter kann man lesen: Rechtspopulistische ‚Wahrheiten‘, Othering-Konstruktionen und Bedrohungsnarrative in öffentlichen digitalen Räumen. Q-Tutorium am IfEE, Wintersemester 2020/2021. Dienstags 12 bis 14 Uhr. Im digitalen Raum 211.

Es wird eine SHK gesucht.Die Bewerbungsfrist endet am 14.08.
22/07/2020

Es wird eine SHK gesucht.
Die Bewerbungsfrist endet am 14.08.

Institut für Europäische Ethnologie, Humboldt-Universität zu Berlin; Beginn des Beschäftigungsverhältnisses: 01.10.2020; Bewerbungsschluss: 14.08.2020

Content von unseren und euren Kommiliton:innen!Hier könnt ihr euch die digitale Ausstellung des MA Studienprojektes "Cur...
18/07/2020

Content von unseren und euren Kommiliton:innen!

Hier könnt ihr euch die digitale Ausstellung des MA Studienprojektes "Curating there Digital in Everyday Life" anschauen.

Digitale Ausstellung "Curating the Digital" jetzt online!

Wir laden herzlich dazu ein, die digitale Ausstellung "Curating the Digital" des gleichnamigen MA-Studienprojekts am Institut für Europäische Ethnologie und am Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage (CARMAH) der HU Berlin zu besuchen. 23 Studierende sind über ein Jahr hinweg in unterschiedliche digitale Felder eingetaucht und geben ethnografische Einblicke anhand von Texten, Ausstellungsobjekten, Bildern, Videos und Podcasts. Besucher*innen können so die Vielfalt und Komplexität alltäglicher digitaler Kuratierpraktiken auf anschauliche Weise erleben.

https://www2.hu-berlin.de/curatingthedigital/

Für Lehrende und Seminarleiter interessant: Gefördert durch das bologna.lab der HU-Berlin erstellt das Projekt in der zweiten Jahreshälfte 2020 ein multimediales Best Practice-Portfolio, um durch didaktische Kontextualisierung, Technik-Tutorials und Inspirationen andere Lehrende bei ähnlichen Vorhaben zu unterstützen. Wir nehmen sehr gerne Vorschläge und individuelle Anfragen entgegen, welche Hinweise, Anleitungen und Einblicke hilfreich wären (Kontakt auf der Webseite).

Habt ihr euch überlegt, unser Fach zu studieren, habt aber keinen Vorstellungen davon was das eigentlich bedeutet und be...
01/07/2020

Habt ihr euch überlegt, unser Fach zu studieren, habt aber keinen Vorstellungen davon was das eigentlich bedeutet und beinhaltet?
Wollt ihr ein paar Impressionen von unserem Studium hören und Tips zum Einstieg bekommen?
Oder habt ihr auch manchmal Probleme damit eine gute Antwort zu finden, wenn ihr gefragt werdet was ihr eigentlich studiert?

Unser Kommilitone Fabian stellt in diesem Video unseren Bachelor Studiengang vor und geht dabei auf Ziele, Rahmenbedingungen und Herausforderungen ein und gibt einen guten und interessanten Einblick ins Institut und den Studienalltag.

Studierende der Humboldt-Universität zu Berlin sprechen über ihre Studiengänge – ihre Hoffnungen, Herausforderungen und Highlights. 0:00 Was ist das Ziel dei...

22/06/2020

Liebe Mitstudies, liebe Freund:innen des Instituts,

im Folgenden wollen wir einen Aufruf unserer Professorin Regina Römhild teilen:

Kein Rassismus vor unserer Haustür!
Wissenschaftler*innen des Instituts für Europäische Ethnologie fordern: Die Mohrenstraße in Berlin-Mitte umbenennen und als Ort postkolonialen Zusammenlebens neu denken. Viele Kolleg*innen und Studierendenunseres Instituts sind sehr unzufrieden damit, dass unsere Straße noch immer Mohrenstraße heißt – obwohl dieser Name aus heutiger Sicht Schwarze Menschen herabwürdigt und obwohl Kritiker*innen dagegen schon seit Jahrzehnten protestieren. Für uns als Europäische Ethnolog*innen ist diese Adresse eine besondere Ironie der Wissenschaftsgeschichte und unseres heutigen wissenschaftlichen Selbstverständnisses. Denn sie zeugt von einer in unserer Gegenwart weiterwirkenden gewaltvollen deutschen und europäischen Kolonialgeschichte, mit der wir uns seit langem kritisch befassen. Wir denken, dass auch Passant*innen und Nachbar*innen ähnlich wie wir die alltagsrassistische Bedeutung des Begriffs nicht akzeptabel finden. Zudem ist es für global vernetzte Institute und Einrichtungen mit internationalen Gästen, Mitarbeitenden und einer (wie in unserem Fall) höchst diversen Studierendenschaft nicht tragbar, ihren Sitz in einer mit „Mohr“ benannten Straße zu haben. Wir fordern daher die Umbenennung der Mohren- in Anton-Wilhelm-Amo-Straße und die Einrichtung eines postkolonialen Lern- und Erinnerungsortes. Wir streben ein breites Bündnis der in unserer Straße ansässigen wissenschaftlichen Institute, öffentlichen Einrichtungen und Stiftungen mit weiteren Initiativen und Unterstützer*innen an. Wir werden diese Forderung der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mittekurzfristig vorlegen. Zahlreiche Untersuchungen, auch unseres Instituts, zeigen, dass die wahrscheinlich 1706 erfolgte Namensgebung „Mohrenstraße“ in die Zeit der brandenburgisch-preußischen Kolonialunternehmungen sowie in die damit verflochtene, gewaltvolle Geschichte des Sklavenhandels zurückreicht. Der Begriff „Mohr" stellt dabei eine Fremdbezeichnung für Schwarze Menschen dar, die letztere exotisiert und herabsetzt. Unsere heutige kritische Sicht auf dieses koloniale Kulturerbe sollte in einer respektvollen Umbenennung zum Ausdruck kommen. Die symbolische Repräsentation von Geschichte und die herrschende Erinnerungskultur ist in Straßennamen besonders sichtbar und präsent. Denn in diesen Bezeichnungen kommen die Wahrnehmung und Bewertung historischer Zusammenhänge und Akteur*innen ganz unmittelbar zum Ausdruck. Sie prägen die Orientierung von Passant*innen, Tourist*innen und Anlieger*innen im städtischen Alltagsraum und werden mit jeder Adressnennung in alle Welt verschickt. Stattdessen: Ehrung eines herausragenden Schwarzen Wissenschaftlers des 18. Jahrhunderts mit dem neuen Namen Anton Wilhelm Amo-Straße. Aus unserer wie der Sicht vieler Kritiker*innen sollte die Straße stattdessen den Namen einer historischen Persönlichkeit der mit Berlin, Brandenburg, Preußen und Deutschland verbundenen Geschichte Schwarzer Menschen tragen. Wir unterstützen den Vorschlag einer Umbenennung zu Ehren von Anton Wilhelm Amo (geb. um 1700 –Todesdatum nicht gesichert). Wir kennen den Berliner Senatsbeschluss, wonach Straßen nur noch in begründeten Ausnahmefällen nach Männern benannt werden sollen. Doch Amos für das 18. Jahrhundert ungewöhnliche Laufbahn weist ihn als ersten Rechtsgelehrten und Philosophen afrikanischer Herkunft in Deutschland aus, die zugleich von der Beteiligung deutscher Herrscher- und Adelshöfe an der Verschleppung afrikanischer Menschen als "Hof-Mohren" zeugt. Amo wurde als Kind aus dem heutigen Ghana verschleppt und 1707 von der holländischen Ostindien-Kompanie dem Hof von Braunschweig-Wolfenbüttel geschenkt, wo er als "Kammermohr" dienen musste. Als eine Besonderheit erhielt er Privatunterricht und studierte später an der Universität Halle (damals Teil des Königreichs Preußen). 1729 promovierte Amo dort über die Rechtsstellung von Schwarzen Menschen in Europa. Er argumentierte, so lässt es sich aus der überlieferten Zusammenfassung der Arbeit schließen, für die Abschaffung des Sklavenstatus. Als Privatdozent lehrte er an den Universitäten Halle, Wittenberg und Jena. Amo erfuhr neben wissenschaftlicher Anerkennung auch rassistische Anfeindungen. Vermutet wird, dass ihn dies neben anderen Gründen dazu bewogen haben könnte, 1747 nach Ghana zu übersiedeln. Umbenennung und Einrichtung eines postkolonialen Lern-und Erinnerungsorts zugleich soll die Geschichte der Straße, ihres Namens und ihrer Umbenennung von der brandenburgisch-preußischen bis in die reichsdeutsche und nationalsozialistische Ära sowie von der Zugehörigkeit zur DDR bis in die Nachwendezeit in einem postkolonialen Lern- und Erinnerungsort dokumentiert und öffentlich zugänglich gemacht werden. Hierzu soll eine dekolonisierende Kulturwerkstatt entstehen, in der geolokale Perspektiven auf die Geschichten der Straße mit verschiedenen Öffentlichkeiten gesammelt, vermittelt und gemeinsam mit ihren Leerstellen für diese verhandelbar gemacht werden. Dafür wollen wir uns auch mit unserer europäisch-ethnologischen Expertise mitgestaltend einsetzen. Ein breites Bündnis schaffen viele wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteur*innen in Berlin, Deutschland und Europa teilen unser Anliegen einer kritischen Auseinandersetzung mit der Kolonialgeschichte und ihrer Gegenwart. Ihnen und uns geht es darum, diese kritische Sicht gerade auch im urbanen Alltagsraum deutlich zu machen. Wir schließen uns daher dem schon lange währenden Einsatz von Zusammenschlüssen wie dem Afrika-Rat Berlin-Brandenburg, Berlin Postkolonial und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland an und unterstützen deren Forderungen einer Umbenennung der Mohrenstraße sowie des gleichnamigen U-Bahnhofs. Ebenso unterstützen wir diejenigen Vertreter*innen der in der Bezirksverordnetenversammlung Mitte engagierten Parteien, die sich ihrerseits seit langem für dieses Anliegen einsetzen.
Ein Berliner Zeichen setzen für urbane Weltoffenheit. Die Signale für einen Wandel in Richtung eines reflektierten, postkolonialen städtischen Selbstverständnisses stehen gerade jetzt sehr gut. Die kritische Diskussion über die Herkunft, die Repräsentation und ganz generell den Umgang mit Zeugnissen kolonialer Verflechtungsgeschichte ist inzwischen zu einem wichtigen Thema urbaner Öffentlichkeit geworden. Dies wurde nicht zuletzt angeregt durch die Debatte rund um das Berliner Humboldt-Forum. Nach dem (allerdings noch nicht umgesetzten) Beschluss zur Umbenennung von Straßen mit kolonialrassistischer Herkunftsgeschichte im so genannten Afrikanischen Viertel Berlins, zu dem auch ein Gutachten aus unserem Institut beigetragen hat, scheint die Zeit nun reif, dieses Anliegen auch mit Blick auf die Mohrenstraße erfolgreich umzusetzen. Die Umbenennung und die dazugehörige Dokumentation und Reflexion der Geschichte der Mohrenstraße können ein wichtiges Zeichen setzen angesichts einer zunehmenden rassistischen, neonationalistischen Bedrohung der liberalen Weltoffenheit, für die gerade Berlin steht.

Der Brief ist ebenfalls als pdf auf der Webseite unseres Instituts verfügbar:

04/06/2020

Liebe Mitstudis im Bachelor,

es folgt eine Nachricht von Dženeta bezüglich des Kolloquiums:

Diejenigen von Euch, die in diesem Sommersemester das BA-Kolloquium belegen möchten und im Oktober ihre BA-Arbeit anmelden möchten sind herzlich zum ersten Treffen des BA-Ko eingeladen:

Di, 09.06.2020, 11-12 Uhr (st) auf Mumble in Raum 211.

Bei diesem Treffen sprechen wir darüber, wie das BA-Ko organisiert wird und klären erste, offene Fragen. Alles weitere findet ihr im angehängten vorläufigen Ablaufplan.

Adresse

Institut Für Europäische Ethnologie, Möhrenstraße 40-41
Berlin
10117

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