Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg

Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg Das Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg (ZJS) steht für die transdisziplinäre Vernetzung

Das ZJS wurde 2012 gegründet und ist in gemeinsamer Trägerschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Universität Potsdam, der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), des Abraham Geiger Kollegs und des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförd

ert. Es dient der Vernetzung des vielfältigen Angebotes, der Nachwuchsförderung und der Internationalisierung der Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg im Bereich der Jüdischen Studien.

SOMMERSEMESTER 2026PROMOTIONSKOLLEGGEBROCHENE TRADITIONEN?JÜDISCHE LITERATUR, PHILOSOPHIE UND MUSIKIM NS-DEUTSCHLAND16. ...
11/04/2026

SOMMERSEMESTER 2026
PROMOTIONSKOLLEG
GEBROCHENE TRADITIONEN?
JÜDISCHE LITERATUR, PHILOSOPHIE UND MUSIK
IM NS-DEUTSCHLAND

16. April 2026
18.15–19.45 Uhr

Kontakt:
Doris Maja Krüger
Wissenschaftliche Koordinatorin
[email protected]

Ort:
Freie Universität Berlin
Fabeckstr. 23-25 (Holzlaube)
Raum HS -1.2009
14195 Berlin

DR. FRIEDERIKE HEIMANN (HAMBURG)

Schlussworte. Abkehr und Verwerfung als Figurationen des Widerstands in Gertrud Kolmars Gedichtzyklus „Welten“ von 1937.

Die Lebens- und Schreibbiographie der Dichterin Gertrud Kolmar (1894–1943) war schicksalhaft geprägt von der prekären Beziehung zwischen dem Deutschen und dem Jüdischen. Bereits in den Gedichten, die sie vor 1933 verfasst hatte, lassen sich gebrochene deutsch-jüdische Diskurse immer wieder unterschwellig nachvollziehen. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten war Kolmars Poetik dann zunehmend von einer Abkehr von allem Deutschen gezeichnet – bis hin zu dessen Verwerfung vor allem im Gedichtzyklus „Welten“ (1937). Der Vortrag fragt nach der transtextuellen Verwobenheit innerhalb einzelner Gedichte, untersucht diese in ihrem Verhältnis zum zeitgenössischen Kontext und analysiert die erkennbaren Veränderungen aufgrund der historischen Zäsur im nationalsozialistischen Deutschland. Dabei geht es auch um die Frage, inwiefern sich darin Figurationen des Widerstands abbilden.

Am gemeinsamen Standort Berlin betreuen die Lehrstühle von Prof. Dr. Kerstin Schoor (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder), Sprecherin des Kollegs, Prof. Dr. Christian Wiese (Goethe-Universität Frankfurt/Main) und Prof. Dr. Jascha Nemtsov (Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar) ein inter...

02/03/2026

Wissenschaftliche Mitarbeit in Teilzeit (50 %) im Ausstellungsprojekt zur Zwangsarbeit Berliner Jüdinnen und Juden

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin erinnert an das Schicksal der über 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder, die während des Zweiten Weltkriegs im Deutschen Reich als Zwangsarbeiter*innen ausgebeutet wurden. Es befindet sich am historischen Ort eines fast vollständig erhaltenen Zwangsarbeitslagers.

Bewerbung bis zum 20. April 2026.

News vom 02.03.2026

Für das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide sucht die Stiftung Topographie des Terrors zum 1. Juli 2026 eine wissenschaftlich ausgewiesene Person für die
Wissenschaftliche Mitarbeit in Teilzeit (50 %)
im Ausstellungsprojekt zur Zwangsarbeit Berliner Jüdinnen und Juden

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin erinnert an das Schicksal der über 13 Millionen Männer, Frauen und Kinder, die während des Zweiten Weltkriegs im Deutschen Reich als Zwangsarbeiter*innen ausgebeutet wurden. Es befindet sich am historischen Ort eines fast vollständig erhaltenen Zwangsarbeitslagers.
Die Stelle mit einer Wochenarbeitszeit von z.Zt. 19,7 Stunden wird nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L, Entgeltgruppe 13) vergütet und ist vorerst bis zum 30. Juni 2027 befristet. Bei einer 5-Tage-Woche erhalten Sie 30 Tage Erholungsurlaub und die Möglichkeit zu mobilem Arbeiten. Außerdem bieten wir eine Zuzahlung zum Deutschlandticket Job.
Wir bieten Ihnen eine offene und wertschätzende Arbeitsatmosphäre in einem kollegialen Team mit Gleitzeit, einer Jahressonderzahlung und der zusätzlichen tariflichen Altersvorsorge über die VBL.
Das Arbeitsgebiet umfasst insbesondere die folgenden Aufgaben:

Inhaltliche Recherche, Analyse und Auswertung von wissenschaftlichen Dokumentenmaterialien, Fotobeständen und Interviews zur Zwangsarbeit von Jüdinnen und Juden in Berlin im Zeitraum von 1938 bis 1945
Betreuung und Auswertung von Rechercheaufträgen
Mitarbeit bei der Entwicklung des Drehbuchs
Mitwirkung an der Gestalterausschreibung und Gestalterauswahl
Koordination des Projekts in Abstimmung mit den Kooperationspartnern

Erforderliche Qualifikationen:

Abgeschlossenes Studium (Master/Magister/Diplom) der Geschichtswissenschaften, der Jüdischen Studien, der Interdisziplinären Antisemitismusforschung oder vergleichbarer Studiengänge
Sehr gute Kenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus, insbesondere der Verfolgung von Jüdinnen und Juden sowie der NS-Zwangsarbeit
Erfahrungen in der Recherche, Konzipierung und Realisierung zeithistorischer Ausstellungen
Teamfähigkeit
Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wir schätzen und fördern die Vielfalt und Chancengleichheit und heißen daher Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung willkommen. Insbesondere Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.
Bitte bewerben Sie sich über unser Bewerbungsportal, in dem Sie auf den untenstehenden Button klicken. Das Anschreiben kann an Dr. Christine Glauning gerichtet werden. Postalisch eingereichte Bewerbungen können nur mit ausreichend frankiertem Rückumschlag zurückgesandt werden.
Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Im Zusammenhang mit der Durchführung des Auswahlverfahrens und ggf. der Einstellung werden die Daten der Bewerber*innen elektronisch gespeichert und verarbeitet (§ 6 Abs. 1 EU-DSVGO). Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass etwaige anlässlich einer Bewerbung entstehende Aufwendungen wie z.B. Fahrtkosten, Verpflegungs- oder Übernachtungskosten leider nicht von uns erstattet werden können.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis zum 20. April 2026.

LINK:

05/02/2026

!!! HEUTE ONLINE: Vortrag Prof. Galili Shahar: Der Paria. EIn jüdischer Witz?, 05.02.2026, 16.15 h - per Zoom

Liebe Freundinnen und Freunde des ZJS,

bitte beachten Sie, dass der heutige Vortrag von Prof. Galili Shahar witterungsbedingt digital stattfinden wird. Für die Einwahldaten wenden Sie sich bitte an Frau Doris Maja Krüger ([email protected]).

Wir würden uns freuen, Sie nachher zahlreich online begrüßen zu dürfen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
ZJS-Team

Gastvortrag: Galili Shahar (Tel Aviv)

Forschungskolloquium Gebrochene Traditionen?:
Der Paria. Ein jüdischer Witz? Hannah Arendt und die verborgene Tradition

📅 Datum: 05. Februar 2026
⏰ Uhrzeit: 16:15 – 17:45 Uhr
📍 Ort: per Zoom Einwahldaten von Frau Doris Maja Krüger [email protected]

Inhaltsangabe
In ihren Essays über die verborgene Tradition, die in verschiedenen Fassungen in den 1940er Jahren publiziert wurden, hatte Hannah Arendt ihre Hauptthese über die Figur des Parias dargestellt, und zwar als Beitrag deutsch-jüdischer Autoren, die mit dieser Figur einer verbannten Gestalt, eines Außenseiters, ihre eigene historische Erfahrung in Wort und Bild zum Ausdruck brachten. Die These Arendts gewinnt an Komplexität, wenn wir ihre Fallstudien zu Heine, Lazare, Chaplin und Kafka als „jüdische Witze" lesen, in denen Trauer, Elend und Verlust, aber auch Selbstironie, Widerstand und demokratisches Denken zu erahnen sind. Im Fall von Heine,

den wir im zweiten Teil des Vortrags ausführlich diskutieren werden, verbirgt sich aber eine andere, „verborgene" Gestalt, eine arabisch-jüdische, deren Bedeutung sich erst noch entfalten wird.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.selma-stern-zentrum.de/kalender/Wintersemester-2025_26/Forschungskolloquium-Gebrochene-Traditionen/Forschungskolloquium-Gebrochene-Traditionen-Gastvortrag-Shahar.html

AUSSCHREIBUNGWiss. Mitarbeiter*in (m/w/d) mit Schwerpunkt in der Lehre Vollzeitbeschäftigung unbefristet Entgeltgruppe 1...
05/02/2026

AUSSCHREIBUNG

Wiss. Mitarbeiter*in (m/w/d) mit Schwerpunkt in der Lehre Vollzeitbeschäftigung unbefristet Entgeltgruppe 13 TV-L FU Kennung: Judaistik-WiMi-Schwerpunkt-Lehre-2026
Bewerbungsende: 16.02.2026

News vom 03.02.2026

Die Judaistik an der Freien Universität Berlin bietet Studiengänge im Fach Judaistik für den B.A. und M.A. an, ermöglicht die Promotion im Fach Judaistik und beteiligt sich an interdisziplinären Lehrangeboten und Studiengängen im Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften (gegenwärtig z.B. Master "Interdisciplinary Studies of the Middle East"). Das Institut ist Mitglied im Netzwerk des Selma-Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und betreibt judaistische Forschung und Lehre in Kooperation mit Universitäten in Europa, Israel und den USA. Die Lehre des Instituts umfasst die Geschichte und Literatur des Judentums in der antiken und spätantiken Welt, die Sozial- und Geistesgeschichte des Mittelalters, der Neuzeit und Moderne sowie die Gegenwart jüdischen Lebens in Israel und der Diaspora. Die Studiengänge vermitteln den Studierenden die Kompetenz im Umgang mit jüdischen Originalquellen, ihrer Interpretation und wissenschaftlich fundierten Darstellung.

Aufgabengebiet:
- Durchführung von judaistischen Fach-Lehrveranstaltungen im Bachelor- und Masterstudiengang Judaistik (Es besteht eine Lehrverpflichtung von 14 LVS.)
- Studienberatung
- Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten
- Unterstützung von Konferenzplanung, Forschungs-, Publikations- und Öffentlichkeitsarbeit am Institut
- Übernahme von Instituts- und universitätsinternen Koordinationsaufgaben

Einstellungsvoraussetzungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in der betreffenden Fachrichtung (Judaistik, Jüdische Studien oder in einem vergleichbaren Fach mit entsprechendem Schwerpunkt)
- eine nach Abschluss des Hochschulstudiums ausgeübte mindestens dreijährige wissenschaftliche Tätigkeit
- Nachweis der pädagogischen Eignung
- Bewerber*innen sollen über eine abgeschlossene Promotion und mehrjährige Lehrerfahrung verfügen

(Berufs-)Erfahrung:
- mindestens dreijährige Anstellung an einer Universität oder Hochschule im Bereich Judaistik, Jüdische Studien oder einem vergleichbaren Fach oder mindestens dreijährige Tätigkeit als Privatdozent bzw. Privatdozentin oder als Lehrbeauftragte bzw. Lehrbeauftragter in einem dieser Fächer

Erwünscht:
- sehr gute Kenntnisse des Hebräischen in Wort und Schrift (mindestens C1)
- Erfahrung in der Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen auf Bachelor- und Masterniveau im Fach Judaistik, Jüdischen Studien oder in einem vergleichbaren Fach
- Fähigkeit zur Durchführung von Lehrveranstaltungen neben Deutsch auch in englischer Sprache
- breite fachliche Vertrautheit mit den Kerngebieten judaistischer Forschung und Lehre
- Erfahrung in der Erledigung administrativer Aufgaben
- Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien und IT-Technologien
- Bereitschaft zur Durchführung eines Teiles der Bewerbungsgespräche in hebräischer Sprache
- Bereitschaft zur Durchführung einer Lehrprobe

Weitere Informationen erteilt Herr Prof. Dr. Reimund Leicht ([email protected] / 030-838 63352).

Die Judaistik an der Freien Universität Berlin bietet Studiengänge im Fach Judaistik für den B.A. und M.A. an, ermöglicht die Promotion im Fach Judaistik und beteiligt sich an interdisziplinären Lehrangeboten und Studiengängen im Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften (gegenwärtig z...

Forschungskolloquium Gebrochene Traditionen?: Prof. Dr. Galili Shahar (Tel Aviv): Der Paria. Ein jüdischer Witz? Hannah ...
03/02/2026

Forschungskolloquium Gebrochene Traditionen?: Prof. Dr. Galili Shahar (Tel Aviv): Der Paria. Ein jüdischer Witz? Hannah Arendt und die verborgene Tradition

Zeit & Ort

05.02.2026 | 16:15 - 17:45

FU Berlin, Fabeckstr. 23-25 (Holzlaube), Raum 2.2051
Weitere Informationen

Doris Maja Krüger

Wissenschaftliche Koordinatorin

[email protected]

Forschungskolloquium Gebrochene Traditionen?: Dr. Saskia Schreuder (Lochem): Die Jüdische Buchvereinigung (1934–1938). ...
19/01/2026

Forschungskolloquium Gebrochene Traditionen?: Dr. Saskia Schreuder (Lochem): Die Jüdische Buchvereinigung (1934–1938). Verlegerische Tätigkeit als Selbsthilfe

Zeit & Ort

22.01.2026 | 16:15 - 17:45

MMZ Potsdam, Am Neuen Markt 8, 14467 Potsdam
Weitere Informationen

Doris Maja Krüger

Wissenschaftliche Koordinatorin

[email protected]

Jüdisch-Sein im nationalsozialistischen Deutschland. Gelebter Raum, gelebte Zeit21.01.2026 | 18:00Jüdische Raum- und Zei...
19/01/2026

Jüdisch-Sein im nationalsozialistischen Deutschland. Gelebter Raum, gelebte Zeit
21.01.2026 | 18:00

Jüdische Raum- und Zeiterfahrung während der NS-Verfolgung

Die nationalsozialistische Verfolgung bedrohte die deutschen Jüdinnen und Juden in sich steigernden Formen, durch soziale, kulturelle und ökonomische Ausgrenzung, Emigration oder Zwangsumsiedlung, Zwangsarbeit, Deportation und Konzentrationslager. Auch ihre Erfahrung von Raum und Zeit veränderte sich dadurch tiefgreifend. Jüdinnen und Juden waren mit einer immer stärkeren Einengung des Lebens, einem Mangel an Möglichkeiten, ihre Zeit zu planen und zu gestalten, und den Schwierigkeiten des Wartens auf das Unbekannte konfrontiert.

Wie gingen sie mit dem Ausschluss aus der Öffentlichkeit um? Wie wurde ihr Gemeinschaftsleben neu organisiert und welche Veränderungen fanden im Privaten statt? Wie wirkte sich ihre zunehmende Not auf die Art und Weise aus, wie sie den Lauf der Zeit erlebten?

Ausgehend von privaten Zeugnissen (Tagebücher, Korrespondenzen und Memoiren) und öffentlichen Quellen (jüdische Zeitungen und Zeitschriften) rekonstruiert und analysiert Guy Miron den gelebten Raum und die gelebte Zeit während der NS-Verfolgung. So bietet sich ein neuer Blick auf das Leben der deutschen Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus. Miron zeigt, welche Strategien und Praktiken sie entwickelten, um mit der neuen Realität fertig zu werden, um mit dem immer kleiner werdenden Zugang zum öffentlichen Raum umzugehen und im Gegenzug den traditionellen jüdischen Raum gewissermaßen neu zu erfinden, neue Interpretationen der Vergangenheit zu schaffen und ihre Haltung gegenüber ihrer deutschen Identität zu überdenken.

Die sich dabei zugleich entwickelnden jüdischen Raum- und Zeiterfahrungen bestimmten die existenziellen Horizonte und die Alltagspraxis der jüdischen Gemeinschaft. Ihre Praktiken brachten dabei, wie Miron zeigt, die kontinuierliche Bindung der deutschen Jüdinnen und Juden an Schlüsselelemente des deutschen bürgerlichen Habitus als auch ihren Kampf um die Aufrechterhaltung jüdischer Handlungsfähigkeit und eines jüdischen Widerstands unter der nationalsozialistischen Verfolgung zum Ausdruck.



Guy Miron ist Professor für jüdische Geschichte an der Open University of Israel. Er ist außerdem Direktor des Forschungszentrums für das Studium des Holocaust in Deutschland in Yad Vashem, Jerusalem. Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutsche und mitteleuropäische jüdische Geschichte. Zu seinen Veröffentlichungen gehören מ'שם' ל'כאן' בגוף ראשון. זיכרונותיהם של יוצאי גרמניה בישראל (German Jews in Israel. Memories and Past Images, Magnes 2004); The Waning of the Emancipation. Jewish History, Memory, and the Rise of Fascism in Germany, France, and Hungary (Cambridge UP 2011); und gemeinsam mit Scott Ury herausgegeben Antisemitism and the Politics of History (U of Chicago Press 2024).

Zeit & Ort

21.01.2026 | 18:00

TU-Hauptgebäude, Raum H3005, Straße des 17. Juni 135
Weitere Informationen

sekretariat(at)asf.tu-berlin.de

Bildquelle: Oded Kami

07/01/2026

Gastvortrag: Dr. Sophie Fetthauer (Hamburg)
„NS-Verfolgung und Musikgeschichte“: Vorstellung des neuen Langzeitvorhabens der Akademie der Wissenschaften Hamburg

📅 Datum: 08. Januar 2026
⏰ Uhrzeit: 16:15 – 17:45 Uhr
📍 Ort: Freie Universität Berlin, Fabeckstraße 23 - 25 (Holzlaube), Raum 2.2051

Inhaltsangabe
Die Verfolgung von Musikerinnen und Musikern durch das NS-Regime hatte massive, dauerhafte und weltweite Auswirkungen auf das immaterielle Kulturgut Musik. Das Langzeitvorhaben „NS-Verfolgung und Musikgeschichte. Revisionen aus biographischer und geographischer Perspektive”, angesiedelt an der Universität Hamburg und an der Hochschule für Musik und Theater München, erforscht diese Entwicklungen. Ziel ist eine Revision der Musikgeschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts, d. h. vergessene und marginalisierte verfolgte Musikerinnen und Musiker, ihre Musik sowie ihre Aktivitäten in Pädagogik, Publizistik, Wissenschaft, Verlagswesen usw. sichtbar – und auch hörbar – zu machen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Facetten des Projekts mit einem Schwerpunkt auf dem „Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NSZeit“ und den Plänen zur digitalen Visualisierung der Geodaten aus diesem Online-Lexikon.
Link:

Sonderausstellung, Foyerausstellung und Begleitprogramm – bis zum 01. 02. 2026 im Filmmuseum PotsdamHOW TO CATCH A N**IO...
07/01/2026

Sonderausstellung, Foyerausstellung und Begleitprogramm – bis zum 01. 02. 2026 im Filmmuseum Potsdam

HOW TO CATCH A N**I
Operation Finale. Die Ergreifung und der Prozess von Adolf Eichmann

Adolf Eichmann, ehemaliger Obersturmbannführer der SS, war maßgeblich für die Deportation und Ermordung von Jüdinnen und Juden verantwortlich. Der Gerichtsprozess gegen ihn im Jahr 1961 war der erste, in dem Überlebende in großer Zahl vor der Weltöffentlichkeit Zeugnis von den Verbrechen der N***s ablegten und den Schmerz und das Leid der Opfer dokumentierten. Anhand von Exponaten und orientiert an Erzählweisen des Agentenfilms, macht die Sonderausstellung Eichmanns Ergreifung und den Prozess gegen ihn nachvollziehbar.



Alle weiteren Informationen finden Sie unter diesem Link:

Filmmuseum Potsdam

Tagung „Der Klang der Geschichte. Claude Lanzmanns Vorbereitung auf Shoah"📅 Datum:   09.-10.02.2026⏰ Uhrzeit:  Entnehmen...
07/01/2026

Tagung „Der Klang der Geschichte. Claude Lanzmanns Vorbereitung auf Shoah"

📅 Datum: 09.-10.02.2026
⏰ Uhrzeit: Entnehmen Sie bitte dem Programm
📍 Ort: Botschaft der Französischen Republik Berlin, Pariser Platz 5, 10117 Berlin

Kurzbeschreibung

Die Konferenz Der Klang der Geschichte. Claude Lanzmanns Vorbereitung auf Shoah versammelt internationale Forscher*innen aus den Kultur- und Geisteswissenschaften, um diese bislang unbekannten historischen Zeugnisse aus unterschiedlichen Perspektiven und im Dialog der Disziplinen erstmals zu befragen. Über zwei Tage hinweg werden Lanzmanns Filmprojekt, die nicht gefilmten Protagonist*innen, die Recherchen zu Polen und Litauen, die Überschneidungen und Abgrenzungen von Film und Tonaufnahmen sowie die Gespräche mit den NS-Tätern thematisiert.

Das umfangreiche Tagungsprogramm finden Sie bitte im Anhang. (Bitte beachten Sie die gesonderten Sicherheitsvorkehrungen! Danke.)

Forschungskolloquium Gebrochene Traditionen?: Dr. Sophie Fetthauer (Hamburg): „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“. Vorst...
05/01/2026

Forschungskolloquium Gebrochene Traditionen?: Dr. Sophie Fetthauer (Hamburg): „NS-Verfolgung und Musikgeschichte“. Vorstellung des neuen Langzeitvorhabens der Akademie der Wissenschaften Hamburg

Zeit & Ort

08.01.2026 | 16:15 - 17:45

FU Berlin, Fabeckstr. 23-25 (Holzlaube), Raum 2.2051
Weitere Informationen

Doris Maja Krüger

Wissenschaftliche Koordinatorin

[email protected]

Adresse

Habelschwerdter Allee 34a
Berlin
14195BERLIN

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