Zentrum für Historische Forschung Berlin

Zentrum für Historische Forschung Berlin Das Zentrum für Historische Forschung Berlin ist die erste wissenschaftliche Einrichtung der Polnischen Akademie der Wissenschaften im Ausland.

Das Zentrum für Historische Forschung Berlin ist die erste wissenschaftliche Einrichtung der Polnischen Akademie der Wissenschaften im Ausland und wurde am 11. Oktober 2006 gegründet. Aufgabe des Zentrums ist die Erforschung historischer und aktueller Fragen der deutsch-polnischen Beziehungen im europäischen Kontext. Dabei legen wir bewusst Wert auf eine interdisziplinäre Erforschung der Geschichte im Kontext der anderen Geisteswissenschaften.

25/05/2026
⏳ Die „Fachkonferenz zum Gestaltungswettbewerb für ein Denkmal für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkrieges und die ...
24/05/2026

⏳ Die „Fachkonferenz zum Gestaltungswettbewerb für ein Denkmal für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkrieges und die Opfer der deutschen Besatzung in Polen 1939-1945. Konzepte und neue Perspektiven“ liegt fast schon einen Monat zurück.

📰 Über die Konferenz berichteten das polnische Deutsch-Polnisches Haus[1], das Deutsches Polen-Institut e.V.[2], das Ministerium für Kultur und nationales Erbe (Ministerstwo Kultury i Dziedzictwa Narodowego)[3], der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien ()[4], das polnischsprachige Cosmo-Radio (COSMO po polsku)[5], der Deutschlandfunk[6] und die taz [7].

✍️ Bevor wir uns den Übersetzungen der beiden Keynotes widmen, möchten wir unsere drei Groschen zur Nachbetrachtung beisteuern.

🤝 Die Stabstelle des Deutsch-Polnischen Hauses und das Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften (Polska Akademia Nauk) (CBH PAN) waren für die Konzeption der Konferenz und die Erarbeitung der Vorschläge für die Gästeliste verantwortlich.

👥 Wir freuen uns, dass es uns gemeinsam gelungen ist, ein breites Spektrum von Gästen einzuladen. Neben neuen Gesichtern waren darunter langjährige Weggefährtinnen und Weggefährten, die die inzwischen 20-jährige Arbeit unseres Zentrums prägten und begleiten. 🏛️ Mit Prof. Dr. Robert Traba, dem Gründungsdirektor des CBH PAN, Prof. Dr. Maciej Górny und Prof. Dr. Magdalena Saryusz-Wolska waren drei prominente Wissenschaftler:innen auf der Bühne, die als ehemalige Mitarbeiter:innen des CBH PAN maßgeblich für wichtige Weichenstellungen unseres Zentrums stehen.

🗣️Bei ihrer Begrüßung bekräftigte die Ministerin für Kultur und nationales Erbe, Marta Cienkowska, die Bedeutung der Konferenz:

„Das ist nicht nur eine Konferenz, sondern es geht schlichtweg darum, eine gemeinsame Sprache der Erinnerung zu finden.“

🗣️ Kulturstaatsminister Wolfram Weimer versicherte:

„Mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges geben wir dem Gedenken an die Millionen Opfer des deutschen Angriffskrieges auf Polen und der anschließenden Besatzung endlich eine sichtbare, dauerhafte Form.“

🗣️ Prof. Dr. Katrin Steffen unterstrich auch die aktuelle Bedeutung eines Denkmals für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkrieges und die Opfer der deutschen Besatzung in Polen 1939-1945:

„Dieses Denkmal ist überfällig. Und dieses Denkmal ist dringlich, es ist dringlich für die deutsche Gesellschaft als ein Ort von Selbstvergewisserung und -kritik, und es ist dringlich, um sich denjenigen in der deutschen Gesellschaft entgegenzustellen, die die Zeit des Nationalsozialismus als ‚Vogelschiss‘ verzwergen wollen.“

🗣️ Die zweite Keynote von Prof. Robert Traba endete mit den hoffnungsvoll Worten:

„Ich hoffe, dass das Denkmal für die polnischen Opfer der deutschen Besatzung eine ähnliche Rolle spielen könnte wie W***y Brandts Kniefall vor dem Denkmal der Helden des Warschauer Ghettos im Dezember 1970, der eine neue Qualität in die Beziehung der Deutschen zu Polen gebracht hat.“

🗣️ Die vier Panels am Folgetag beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und wurden von unserem Direktor und Mitorganisator der Fachkonferenz, Prof. Dr. Igor Kąkolewski wie folgt zusammengefasst:

„Nach der Meinung zahlreicher Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer soll das Denkmal den polnischen Opfern des Zweiten Weltkrieges und der deutschen Besatzung gewidmet sein, also allen polnischen Bürgerinnen und Bürgern der Zweiten Polnischen Republik, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, die infolge der deutschen Besatzung Polens in den Jahren 1939–1945 ums Leben kamen oder Leid erdulden mussten. Eine wichtige Ergänzung dieses Projekts soll das Deutsch-Polnische Haus sein.“

🙏 Wir bedanken uns bei dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der StiftungDenkmal - FoundationMemorial und dem Deutsch-Polnischen Haus für die zielorientierte wie angenehme Zusammenarbeit.

[1] https://www.facebook.com/deutschpolnischeshaus/posts/pfbid02X3fywDJMFxn1SKBpwRnehe5jzazb3Mbm3FhjfMJnBwaMhDXFeTqfBY8EhNEXj45al

[2] https://www.facebook.com/deutschespoleninstitut/posts/pfbid0yutBps7nq9uE1ZMrN66hi33oJHfY5q4VzPQC7F3hyfkfoidxr7vzDN2MgCeZiTSrl

[3] https://www.gov.pl/web/kultura/otwieramy-konferencje-dot-konkursu-na-projekt-pomnika-ku-czci-polskich-ofiar-ii-wojny-swiatowej-w-berlinie

[4] https://kulturstaatsminister.de/auftakt-fuer-gemeinsame-erinnerung #

[5] https://www1.wdr.de/radio/cosmo/sprachen/po-polsku/niemcy-z-bliska-dla-kogo-polski-pomnik-100.html?fbclid=IwY2xjawR8-FtleHRuA2FlbQIxMABzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEedqTOGn68zYjtaSyAyuOz1buVzb7lK4ybjBmZFE-2q_8aXXcYXFA9ribErSA_aem_23T6zqLvuuxlDW61dCaTHg

[6] https://www.deutschlandfunk.de/gestaltungswettbewerb-fuer-denkmal-fuer-die-polnischen-opfer-des-zweiten-weltkrieges-und-der-deutsch-100.html

[7] https://taz.de/Denkmal-fuer-ermordete-Polen-in-Berlin/!6175455&s=Denkmal%2Bf%C3%BCr%2Bdie%2Bpolnischen%2BOpfer%2Bdes%2BZweiten%2BWeltkrieges%2Bund%2Bder%2Bdeutschen%2BBesatzung%2Bin%2BPolen%2B1939%2B1945/

Bevor wir die neue Ausgabe von "Polish Affairs" bewerben möchten, erlaubt mir ein paar Worte über die letzte Veranstaltu...
18/05/2026

Bevor wir die neue Ausgabe von "Polish Affairs" bewerben möchten, erlaubt mir ein paar Worte über die letzte Veranstaltung in dieser Reihe zu verlieren, die am 22. April stattfand! [1] [2]

🏛️ Gemeinsam mit der Staatsbibliothek zu Berlin und Benjamin Voelkel hat das CBH PAN die Veranstaltung organisiert. Benjamin Voelkel sprach dabei mit Basil Kerski und Yuri Shapoval über die Publikation über die Publikation des letztgenannten „Bohdan Osadczuk. Leben im Trialog“, die 2025 in der CBH PAN-Reihe „Ukraine-Polen-Deutschland. Das Dreieck des Dialogs“ erschienen ist. [3]

🗣️ Wir danken den Podiumsdiskutanten für die tiefen Einblicke in das Leben von Bohdan Osadczuk und die Kontextualisierung, weshalb solche Grenzgänger aktuell so wichtig sind.

📚 Wir sind gespannt auf die ausführlichere Biografie über Bohdan Osadczuk als Fortsetzung dieses Projekts, an welcher Yuri Shapoval derzeit arbeitet, und danken den 30 Gästen für ihr Interesse und die gestellten Fragen. 👤💬




📷Remigiusz Stachowiak & Jakub K. Sawicki

[1] Ankündigung auf cbh.pan.pl https://cbh.pan.pl/pl/podiumsgespr%C3%A4ch-mit-yuri-shapoval-basil-kerski-und-benjamin-voelkel
[2] Das Institut für politische und ethnonationale Studien der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine berichtetet über den Abend wie folgt: https://ipiend.gov.ua/novyny/prezentatsiia-knyhy-u-berlini/
[3] Die dreisprachige Publikation sowie der Dokumentarfilm sind weiterhin unter dem folgenden Link kostenlos erhältlich: https://tiny.pl/dhr8cb_k

⏳ Vor einer halben Ewigkeit wurde ich (Jakub K. Sawicki) am 21.4.2026 als Vertreter des Zentrum für Historische Forschun...
13/05/2026

⏳ Vor einer halben Ewigkeit wurde ich (Jakub K. Sawicki) am 21.4.2026 als Vertreter des Zentrum für Historische Forschung Berlin zur Bildungszeit „Auf den Spuren Europas“ eingeladen.

🤝 Die Veranstaltung entstand in Kooperation der VHS Friedrichshain-Kreuzberg und der Europabeauftragten BA Friedrichshain Friedrichshain-Kreuzberg und wurde von Carlotta Duken und Olaf Riebe organisiert.[1]

📚 Dabei hatte ich das Vergnügen, mit sehr interessierten Kursteilnehmenden über das deutsch-polnische Geschichtsschulbuch „Europa – unsere Geschichte“[2] zu diskutieren.

🔍 Im Besonderen ging es um die Quellen, Perspektiven, Kollaboration und den Widerstand im dritten Kapitel über den Zweiten Weltkrieg.

🚶‍♂️ Der anschließende historische Spaziergang entlang der Karl-Marx-Allee (ehemalige Stalinallee) mit Stadtführer und -geograph Olaf Riebe war so spannend, dass ich trotz der schweren Schulbücher bis zum Ende mitgelaufen bin.

🙏 Ich danke den Kursteilnehmenden für die spannenden Gespräche und Carlotta sowie Olaf für die Einladung.

📸 Fotos von Carlotta Duken und (Nr. 4) Jakub K. Sawicki



[1] https://www.instagram.com/stories/highlights/18101573420487248/
[2] https://cbh.pan.pl/de/aus-der-vergangenheit-f%C3%BCr-die-zukunft-lernen-welches-geschichtsbuch-braucht-europa-im-21-jahrhundert

Heute teilen wir gerne die Ansprache zu Immanuel Kants 302. Geburtstag vom Gerfried Horst, dem Vorsitzenden der FREUNDE ...
22/04/2026

Heute teilen wir gerne die Ansprache zu Immanuel Kants 302. Geburtstag vom Gerfried Horst, dem Vorsitzenden der FREUNDE KANTS UND KÖNIGSBERGS e.V.

Dzisiaj z przyjemnością publikujemy przemówienie wygłoszone z okazji 302. rocznicy urodzin Immanuela Kanta przez Gerfrieda Horsta, przewodniczącego stowarzyszenia FREUNDE KANTS UND KÖNIGSBERGS e.V.

1 like, 1 comment. "Gerfried Horst | Ansprache zu Immanuel Kants 302. Geburtstag (polnisch)"

Wir erinnern!🫵Möchten Sie Ihre Master- oder Dissertation einer fachkundigen Jury präsentieren und für Ihre Forschung übe...
14/04/2026

Wir erinnern!

🫵Möchten Sie Ihre Master- oder Dissertation einer fachkundigen Jury präsentieren und für Ihre Forschung über Polen oder die deutsch-polnischen Beziehungen Anerkennung erhalten? Oder haben Sie eine überdurchschnittliche Arbeit aus diesem Bereich als Hochschullehrer:in betreut? Dann ist der Wissenschaftliche Förderpreis des Botschafters der Republik Polen 2025 genau das Richtige für Sie.

🇵🇱 Der Wissenschaftliche Förderpreis des Botschafters der Republik Polen wird seit 2008 von der Polnische Botschaft in Deutschland / Ambasada Polska w Niemczech in Berlin in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Historische Forschung (CBH PAN) vergeben und steht unter der Schirmherrschaft der Polnischen Akademie der Wissenschaften (Polska Akademia Nauk).

🏆Mit dem Preis werden herausragende und innovative Master- und Dissertationen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften ausgezeichnet, die sich mit der Geschichte und Kultur Polens oder den deutsch-polnischen Beziehungen befassen. Der Preis richtet sich an Studierende, Absolvent:innen und Doktorand:innen aller deutschen Hochschulen und fördert gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs.

⌛️Einsendeschluss für die aktuelle Ausgabe ist der 30. April 2026.

Zur Ausschreibung 👉 https://tiny.pl/xk8fy_04z

08/04/2026

Ein wichtiger Meilenstein für das Deutsch-Polnische Haus: Der Gestaltungswettbewerb für ein Denkmal zum Gedenken an die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzung 1939–1945 ist veröffentlicht.
Aus diesem Anlass laden wir euch am 29. und 30. April 2026 zu einer Konferenz im Festsaal der Humboldt-Universität ein. Dort möchten wir uns mit polnischen und deutschen Expertinnen und Experten zu diesem Vorhaben austauschen. Den Link zum Programm und der Anmeldung findet ihr im ersten Kommentar (Bio).

Ważny krok milowy dla Domu Polsko-Niemieckiego: Konkurs na projekt pomnika upamiętniającego polskie ofiary II wojny światowej i niemieckiej okupacji 1939–1945 został ogłoszony.

Z tej okazji zapraszamy Was 29 i 30 kwietnia 2026 roku na konferencję w Festsaal Uniwersytetu Humboldta. Na miejscu chcemy wymienić się opiniami na temat tego przedsięwzięcia z polskimi i niemieckimi ekspertami oraz ekspertkami. Link do programu i zapisów znajdziecie w pierwszym komentarzu (w bio).

Deutsch-Polnisches Haus
Zentrum für Historische Forschung Berlin

➡️Innerhalb von neun Tagen im März (17. bis 25.03.2026) war das Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen ...
02/04/2026

➡️Innerhalb von neun Tagen im März (17. bis 25.03.2026) war das Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften an der Organisation von fünf Veranstaltungen im Zentrum in Pankow und der Stadtmitte von Berlin beteiligt, an denen insgesamt über 200 Personen teilgenommen haben. Für unser kleines Team war die Zeit sehr herausfordernd und gleichzeitig aufbauend. Heute und nach Ostern werden wir mit Ihnen und Euch unsere Eindrücke an die sehr unterschiedlichen Veranstaltungen teilen.

➡️Anfangen möchten wir mit der Auftaktveranstaltung unseres diesjährigen Klaus Zernack Colloquiums, das sich der Interdisziplinarität widmet. Wie 2025 [1] fand die Auftaktveranstaltung am 17.03.2026 im Auditorium der Topographie des Terrors statt. Das Thema des gut besuchten Veranstaltung lautete: „Leben mit den Toten. Verstreute Tatorte des Holocaust lesen“.

🗣️„Menschen müssen wissen, wo menschliche Überreste liegen […] das ist eine anthropologische und ethische Grundfrage.” Prof. Magdalena Saryusz‑Wolska (DHI Warschau - NIH Warszawa)

🗣️„Der Boden selbst ist ein Medium der Erinnerung, aber wir müssen sensibel und respektvoll damit umgehen, ohne die Würde der Opfer zu verletzen.” Prof. Felix Ackermann (FernUniversität in Hagen)

❓Wie lässt sich über Orte sprechen, die keine sichtbaren Spuren tragen und doch von Geschichte durchdrungen sind? Orte, an denen Gewalt stattgefunden hat, ohne dass sie heute eindeutig markiert oder erinnert werden können?

➡️ Die Veranstaltung „Leben mit den Toten. Verstreute Tatorte des Holocaust lesen“ [2] hat genau diese Fragen ins Zentrum gerückt und damit einen Perspektivwechsel eröffnet hin zu einer vielfach unsichtbaren, räumlich verstreuten Geschichte des Holocaust.
Magdalena Saryusz-Wolska präsentierte ein interdisziplinäres Projekt zur Kartierung von Massengräbern des Holocaust im ehemaligen Generalgouvernement, welches erst einen Tag zuvor online ging. Deutlich wurde, wie viele dieser Orte bis heute kaum erforscht, schwer lokalisierbar oder gar unbekannt sind und welche Herausforderungen es mit sich bringt, Geschichte in Daten, Karten und konkrete Räume zu übersetzen.[3]

Gleichzeitig wurde ersichtlich, dass Erinnerung keine rein historische Aufgabe ist. Sie ist eine gesellschaftliche, ethische und oft zutiefst persönliche Praxis. Vielerorts sind es lokale Initiativen, Einzelpersonen und zivilgesellschaftliche Akteur:innen, die Verantwortung übernehmen, insbesondere dort, wo staatliche Strukturen an ihre Grenzen stoßen.

Wie solche Orte einer bestimmten Zielgruppe zugänglich gemacht werden können, zeigte Felix Ackermann am Beispiel eines Audiowalk-Projekts. Seine Studierenden haben dieses gemeinsam mit ihm für das ehemalige litauische Shtetl in Jonava erstellt, um es Angehörigen der in der dort stationierten Bundeswehrsoldaten nahezubringen.[3]

Die Diskussion im Anschluss hat gezeigt, wie stark unsere Wahrnehmung des Holocaust noch immer von wenigen zentralen Orten geprägt ist und wie wichtig es ist, den Blick auch auf die „verstreuten“ Tatorte, die unscheinbaren Landschaften und das, was nicht sofort sichtbar ist, zu richten.
Ein Abend, der nicht nur Wissen vermittelt hat, sondern auch Fragen hinterlässt und dazu einlädt, genauer hinzusehen.

Unser besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden, dem Publikum für die engagierten Fragen sowie der Stiftung Topographie des Terrors für ihre großzügige Gastfreundschaft und die zuvorkommende wie konstruktive Zusammenarbeit.

Schließlich möchten wir uns bei unserer ehemaligen Praktikantin Wiktoria Janecko herzlich bedanken. Sie hat uns in den letzten drei Monaten sehr engagiert und tatkräftig unterstützt. Eines Ihrer letzten Aufgaben war die Erstellung dieses Posts.
Wielkie dzięki Wiktorio!!!

[1] https://cbh.pan.pl/pl/so-viel-anfang-war-nie
[2] https://cbh.pan.pl/de/klaus-zernack-colloqiuium-2026-1
[2] https://www.youtube.com/watch?v=2QxzzzVXR7A
[3] https://www.rukla-jonava.org

Fot. Jürgen Kramer & Jakub K. Sawicki

26/02/2026

🫵 WE ARE HIRING!
przypominamy o konkursie na stanowiskoekspertki/eksperta 👇
📍 Miejsce pracy: Berlin, Niemcy
🏛 Zakład: Centrum Badań Historycznych PAN w Berlinie (CBH PAN), Majakowskiring 47, 13156 Berlin
📄 Forma zatrudnienia: umowa o pracę na czas określony
🕒 Wymiar etatu: pełny etat
📅 Planowana data zatrudnienia: 2 kwartał 2026
⏳ Termin składania dokumentów: 11 marca 2026 r.
Szczegółowe informacje dotyczące wymagań oraz procedury konkursowej dostępne są tutaj:
👉 https://cbh.pan.pl/pl/nab%C3%B3r-na-stanowisko-ekspertkieksperta

Das Zentrum für Historische Forschung Berlin ist die erste wissenschaftliche Einrichtung der Polnischen Akademie der Wissenschaften im Ausland.

🇺🇦 Vor vier Jahren, im Zuge der Vollinvasion Russlands, veränderte sich auch die Ausrichtung des Zentrums für Historisch...
24/02/2026

🇺🇦 Vor vier Jahren, im Zuge der Vollinvasion Russlands, veränderte sich auch die Ausrichtung des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Neben dem europäisch eingebundenen deutsch-polnischen Dialog und dem Weimarer Dreieck, kamen neue Projekte im Rahmen des ukrainisch-polnisch-deutschen Trialogs hinzu, die seitdem unsere Arbeit mitprägen. Wir lernten neue Menschen und Einrichtungen kennen und möchten uns an diesem Jahrestag sowohl bei unseren alten als auch bei unseren neuen Kolleg:innen und Freund:innen aus diesen Projekten bedanken. Ebenso danken wir den Menschen aus der Ukraine für ihre militärischen und zivilgesellschaftlichen Errungenschaften und den Mut der letzten Jahre, der uns immer wieder erstaunt. Auch im fünften Jahr des Krieges werden wir unsere trialogische Arbeit fortsetzen, wenngleich uns immer wieder das Gefühl beschleicht, dass wir noch viel mehr tun könnten. Abschließend möchten wir einen Absatz aus der dritten der zehn Thesen von Serhij Zhadan zitieren. Die Thesen stammen aus seiner Rede auf der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz und wurden in der Zeit am 12. Februar 2026 veröffentlicht. Sie wurden von Claudia Dathe ins Deutsche übersetzt:

„Im Moment der tiefsten Dunkelheit von Licht zu sprechen, ist das Schlimmste. Denn die Versuchung, daran zu glauben, dass die Dunkelheit keine vorübergehende Erscheinung ist, dass sie uns von nun an womöglich für immer begleiten wird, ist groß. Dabei sollten wir eine einfache Sache nicht vergessen: Die Zukunft der Dunkelheit ist ebenso ungewiss. Auch sie hängt von zahlreichen Faktoren ab. Und einer dieser Faktoren ist unsere Bereitschaft, diese Dunkelheit
zu überstehen.“

https://www.zeit.de/kultur/2026-02/serhij-zhadan-rede-muenchner-sicherheitskonferenz-ukraine

Adresse

Majakowskiring 47
Berlin
13156

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